DE508406C - Farbblatt zur Herstellung farbiger Praegungen - Google Patents
Farbblatt zur Herstellung farbiger PraegungenInfo
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
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- C09D—COATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
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Description
- Farbblatt zur Herstellung farbiger Prägungen Bekanntlich wird Prägepapier in der Weise hergestellt, daß man einen Mineralfarbstoff mittels eines Bindemittels, beispielsweise Leim, auf einen Träger aufbringt, der in der Regel aus dünnem Papier besteht. Will man nun eine farbige Prägung (auch weiß gilt im Sinne der Erfindung als farbig) auf einen Werkstoff, beispielsweise Kartonpapier, Saint oder Seide auftragen, so ist es nach den bisher bekannten Verfahren üblich, einen Farbanstrich auf den Träger aufzubringen, der aus der betreffenden Mineralfarbe besteht, die durch ein Bindemittel zusammengehalten wird und der man evtl. zur Erreichung bestimmter Zwecke, z. B. zur Vermeidung des Austrocknens, geeignete Zusätze gibt.
- In ähnlicher Weise trägt man auch einen festen Farbstoff (Pigment) zusammen mit einer Lösung von Harzen, Wachsen u. dgl. in organischen Lösungsmitteln, wie Benzol, Xylol usw., auf Papier auf, um ein Farbblatt zu schaffen. Der Farbstoff wird mit den gelösten Harzen oder Lacken gemischt und das Gemisch auf das Papier aufgestrichen. Ein solcher Farbanstrich hat den großen Nachteil, daß der Farbstoff in der flüssigen Masse niemals ganz gleichmäßig verteilt werden kann, da der Anstrich immer nur eine Suspension in einem Flüssigkeitsmedium darstellt. Die Folge davon ist, daß die farbige Prägung nicht so gleichmäßig ausfällt, wie dies erwünscht ist.
- Man hat auch schon vorgeschlagen, Farbblätter für farbige Prägungen dadurch herzustellen, daß man Papier mit drei Schichten überzog, wobei die erste Schicht aus einer Klebstoffmasse, die zweite Schicht aus einem Farbstoff, gegebenenfalls mit einer anderen Klebstoffmasse, und die dritte Schicht, welche beim Prägen auf den Werkstoff zu liegen kommt, aus einer weißen Farbe (Deckschicht) mit einer Klebstoffmasse von großer Bindekraft besteht. Bei diesem aus drei Phasen bzw. drei Arbeitsgängen bestehenden Verfahren zur Herstellung des Prägepapiers wird als Farbstoff eine Anilinfarbe benutzt, die im Verein mit der Deckschicht den Buntdruck hervorruft. Beim Prägen ist noch ein besonderer Arbeitsgang zum Präparieren des zu prägenden Werkstoffs notwendig, um ein gleichmäßiges und festes Haften der Farbe zu ermöglichen. Diese Arbeitsmethode ist sehr kompliziert und daher entsprechend kostspielig.
- Schließlich hat man an Stelle von Prägepapier sogenannte Prägefolien verwandt, bei welchen eine Suspension oder Lösung von Klebstoff und Farbstoff benutzt wird. Bei ihrer Herstellung wird die Farbstoff-Klebstoffmasse auf eine glatte Oberfläche ausgegossen, auf welcher sie eintrocknet und von welcher die gebildete Haut abgezogen wird. Die Größe der Folien ist daher von der Größe der Glasplatten abhängig. Abgesehen davon, daß die Herstellung dieser Folien kostspielig ist und besonderer Kunstfertigkeit bedarf, ist auch ihre Anwendung unbequem, da sie leicht zerbrechen. Der unbenutzte Teil der Folien ist nicht wieder verwendbar; bei der Entfernung dieses unbenutzten Teils tritt leicht ein Verschmutzen des Werkstoffs ein.
- Die vorliegende Erfindung ergibt durch Vereinigung verschiedener, zum Teil bekannter Verfahren ein nicht nur in der Herstellung, sondern auch in der Verarbeitung billigeres, bequemeres und besseres Prägepapier. Sowohl bei der Herstellung dieses Papiers, ebenso wie beim Prägen ist nur ein einziger Arbeitsgang notwendig. Es entfällt einmal die Vorbereitung des zu prägenden Werkstoffs und weiterhin das Aufbringen einer Klebeschicht auf demselben und schlieflich das Einbetten des Farbstoffs in der Klebeschicht. Außerdem ist es möglich, das neue Prägepapier zu Rollen aufzuwickeln, was bei den älteren Papieren nicht bewirkt werden konnte, weil dadurch die Farbe sich teilweise vom Papier loslöste.
- Erfindungsgemäß wird eine Lösung von Harz und Farbstoff hergestellt und auf das den Träger bildende dünne Papier gleichmäßig aufgestrichen und getrocknet. Nach dem Trocknen des Anstrichs ist das Prägepapier ohne «eitere Behandlung zum Prägen fertig und wird in der üblichen Weise hierfür benutzt. Man legt es mit der Farbschicht nach unten auf die zu prägende Unterlage und überträgt in bekannter Weise mit dein erwärmten oder erhitzten Prägestempel durch Anwendung von Druck die Prägung auf den Werkstoff. Das Papier wird alsdann abgezogen, und die Prägung ist fertig.
- Man hat schon ein mit löslichen Farbstoffen gefärbtes und möglichst harzfreies Bindemittel auf mit Aluminium- oder Bronzepulver bedecktem Papier zur Färbung des metallglänzenden Papiers aufgetragen, aber dies geschah nicht zur Herstellung des Prägepapiers, sondern zwecks Herstellung von Metallfolien, sogenanntem Metallbuntpapier, welches zum Prägen weder geeignet noch hierfür bestimmt ist.
- Bei der Herstellung farbiger Prägungen durch Übertragung der Farbschicht auf den zu prägenden Gegenstand, beispielsweise Papier durch Druck, hat man ebenfalls früher die Papierbogen mit einer einzigen Schicht von Masse überzogen, die aus einer Mischung von Farbstoff und Klebstoff bestand. Man wandte also, wie bemerkt, eine Mischung und nicht eine Lösung an, wobei jedoch wiederum die eingangs erwähnten Schwierigkeiten der unscharfen Prägung entstanden. Dies wird auch in dem deutschen Patent 138 164, welches einen Hinweis auf dieses Verfahren enthält; zugestanden. Beispiel In io 1 Spiritus werden 400 g Harz gelöst und der Harzlösung 5oo g Anilinfarbe zugesetzt. Diese Lösung wird auf das herzustellende Prägepapier aufgetragen, welches nach dem Trocknen fertig ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Farbblatt zur Herstellung farbiger Prägungen mittels löslicher Farbstoffe, kennzeichnet durch eine auf Papier aufgestrichene Farblösung, die durch ein für Harz und Farbstoff gleichartiges Lösungsmittel hergestellt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH109872D DE508406C (de) | 1927-01-30 | 1927-01-30 | Farbblatt zur Herstellung farbiger Praegungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEH109872D DE508406C (de) | 1927-01-30 | 1927-01-30 | Farbblatt zur Herstellung farbiger Praegungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE508406C true DE508406C (de) | 1930-09-26 |
Family
ID=7170920
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH109872D Expired DE508406C (de) | 1927-01-30 | 1927-01-30 | Farbblatt zur Herstellung farbiger Praegungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE508406C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1007913B (de) * | 1955-12-30 | 1957-05-09 | Pelikan Werke Wagner Guenther | Beschichtungsmasse fuer Praegefolien fuer Kunststoffe, insbesondere Kunststoffgewebe |
-
1927
- 1927-01-30 DE DEH109872D patent/DE508406C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1007913B (de) * | 1955-12-30 | 1957-05-09 | Pelikan Werke Wagner Guenther | Beschichtungsmasse fuer Praegefolien fuer Kunststoffe, insbesondere Kunststoffgewebe |
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