CH230950A - Verfahren zur Herstellung einer Oberschicht auf Flächen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Oberschicht auf Flächen.

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CH230950A
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Co Klint Bernhardt
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Klint Bernhardt & Co
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Description


  Verfahren zur Herstellung einer Oberschicht auf     Flächen.       Um auf einer Oberfläche, z. B. aus Holz  oder     Holzfasermaterial,    eine     zufriedenstel-          lende    Oberflächenbehandlung zu erzielen,  war es bisher     notwendig,    die Oberfläche mehr  oder weniger eingehend zu behandeln, je nach  den Forderungen, die man an die     fertige     Oberfläche     stellte.    Eine solche     Vorbehand-          lung    umfasst     beispielsweise    Schleifen, Grun  dieren, Spachteln, Schleifstreichen usw.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft ein  Verfahren zur Herstellung einer Oberschicht  auf Flächen, z. B. um ohne oder mit nur       geringfügiger        Vorbehandlung    der erwähnten  Art einen tadellosen Oberflächenüberzug oder  Oberflächenschicht auf praktisch irgend  welcher Fläche herzustellen, besonders aber  auf Flächen aus Holz, wie gewöhnlichen  Holzflächen und     Isreuzfournier,    aus Holz  fasermaterial,     wie        Paserplatten    und derglei  chen beliebiger Dichte, oder aus andern mehr  oder weniger faserigen öder porösen     Materia-          lien    nicht nur pflanzlicher oder tierischer  Art, sondern auch mineralischer Herkunft,    wie Asbestplatten,

   Eternit und anderes mehr.  Die nach dem     vorliegenden    Verfahren herge  stellte Oberflächenschicht kann ungefärbt  (z. B. wenn es sich um     Tran.sparentdack    han  delt) oder auch in irgendwelcher gewünschten  hellen oder dunklen Farbe oder Farbton ge  färbt sein; sie kann ganz oben, dicht und  entweder blank, matt oder halbmatt sein. Sie  kann bezüglich der Zusammensetzung so ge  wählt werden, dass .sie gegen Wärme, Wasser,       verschiedene    Lösungsmittel, Seifenwasser  usw. sowie gegen mechanische Beanspru  chungen     widerstandsfähig    wird.

   Das Ver  fahren kann besonders bei der     Herstellung     von     Möbelstücken,        Wohnungseinrichtungen     und andern Bauteilen zur     Verwendung    ge  langen.  



  Das erfindungsgemässe     Verfahren    ist da  durch gekennzeichnet,     dass    eine aus einer  mindestens ein erhärtendes, höchstens teil  weise :gehärtetes 'Kunstharz und mindestens  ein Füllmittel enthaltenden Lackkomposition       bestehende    Schicht auf die Fläche aufge-      bracht und in erstarrtem     7usta.nd    mittels       Pressdruck    behandelt wird, wobei     friihestens     mit der Pressung auch die     endgü@lt.ige    Här  tung des Kunstharzes vorgenommen     -wird.     



  Es können     ferner    zum Beispiel     gIaiiz-          gebende        Mittel        unfd/oder        Aufweichungsmittel     sowie bezüglich gefärbter Lacke mit einer  der     gewünschten    Farbe angepassten Menge  Farbstoffe zugesetzt     -werden.    Ferner kann der  Lackkomposition beispielsweise als     Lösungs-          bezw.        Dispersionsmitte,l    eine flüchtige     Fliis-          sigkeit    beigefügt werden,

   wobei die Erstar  rung     bezw.    Trocknung durch Eindampfen  derselben und/oder durch Oxydation, gege  benenfalls bei erhöhter Temperatur, erfolgen  kann.  



  Wenn die mit einer Oberflächenschicht zu  versehenden Flächen zu dicht sein sollten,  oder sonst nicht in genügender Weise die ge  wünschte Behandlung     aufnehmen    kann, ist       ,es    vorteilhaft,     -derart    zu verfahren, dass eine  Zwischenunterlage in Gestalt einer besonde  ren Materialschicht, z.

   B eines sogenannten  losen Bogens, aus porösem     und/oder    faserigem  Material, -wie Papier, Stoff,     'Filz,    Pappe oder  dergleichen, auf der einen Seite mit der Lach  komposition überzogen wird, worauf diese  wie in .dem vorhergehenden Falle trocknen  gelassen     -wird.    Die     andere    Seite des losen Bo  gens wird, vorteilhaft nach der soeben er  wähnten Behandlung, mit einem zweckmässig  durch Wärmehärtung bindenden     Mittel,    -wie       Phenol-Formald-ehyd-    oder     Ka,rbamidharz-          lösung,    versehen.

   Der lose Bogen wird mit der       Bindemittelseite    an die zu lackierende Fläche  gelegt; an die Lackseite .des. .losen Bogens  wird eine     Pressplatte    gelegt; das Ganze wird  in eine     Warmpresse    eingeführt und dort  --arm gepresst, wobei einerseits eine     Anhaf-          tung    an der Unterlage und anderseits eine       Härtung    und Fertigstellung der     Lackschicht     erfolgt. Die Bindemittel wird am besten der  art .gewählt, dass es leichter, z.

   B. früher oder  bei einer niedrigeren Temperatur als die     härt-          ba.re        Kunstharzkomponente    der Lackschicht,       gehärtet    wird und bindet. Hierdurch wird       .das    Endprodukt ebener, und die     Blasenbil-          dung    wird in hohem Grade vermieden.    Das "lose     Bogeiiverfaliren"    hat den Vor  zug     gegenüber    denn Verfahren. die Lack-.

         komposition    unmittelbar auf die     zii    lackie  rende Fläche aufzutragen, dass es eine erheb  lich freiere Wahl der     Zusammensetzung    der       Laeksehieht    zulässt.     Während    sich die un  mittelbare Lackierung     iiberhaupt    nicht oder  nur mit     Schwierigkeiten    mit     Lösungen    in       organischen        Lösitngwmitteln    ausführen lässt,  gestattet das     "lose    Bogenverfahren" somit  sehr wohl eine solche Ausführung.

   Die     un#     mittelbare Lackierung wird vorteilhaft mit       wässrigen    Lösungen     und    -Emulsionen     au3ge-          führt.    Ausserdem können die losen Bogen  < in  einem Ort     liergestelli        werden    und als solche  vorteilhaft nach einem andern Ort befördert  werden, um dort zur Lackierung verwendet  zu werden,     lediglich    dadurch,     dass    man die  selben dem     Pressungsvorgang        unterwirft.     



       Unabhängig    davon, ob es sich uni das  unmittelbare Verfahren oder .das "lose Bogen  verfahren" handelt, kann die     Trocknungs-          stufe    (die     Eindampfung        bezw.    die     Olj-da-          tion)    unter erhöhter     Temperatur    erfolgen.  wobei jedoch     dafür    Sorge getragen wird,     dass     der     Lackkörper    nicht vorzeitig gehärtet wird.

    Die Temperatur, der Druck und die Dauer  der sich anschliessenden     Pressung    sind von  einander und von der     Zusammensetzung    und  Dichte des Lackes abhängig und können bei  spielsweise zwischen 80-180  C, 10 bis  100 leg     )cm=        bezw.    5-30 Minuten schwanken,  obwohl     Werte    sowohl     über    als unter diesen  Grenzen in Frage kommen können.

   Bei dem       Presungsvorgan--    ist es häufig vorteilhaft,  ein Metallnetz     (Siebtuch)    oder dergleichen an  der nicht zu     laelziereiiden    Seite des     Platten-          oder    boge     nförinigen    Gegenstandes, der  lackiert ---erden soll,     anzubringen.     



  Ganz augenrein kann man zur Herstel  lung der Lackkomposition folgende Sorten  von Ingredienzien     verwenden:     1. Lackkörper:     -#värmehärtendes    Kunst  harz, z. B.     wasserlö.sliehes        Karbamidharz    oder       Phenol-Formal.dehy        dliarz.     



       \?.        Füllun-s-    und     glanzgebendes        -Mittel:          oxydierendes    (trocknendes) Harz oder     Ü1,     z.     @B.    oxydierendes     Phtalsäureglyzerinharz              (Glyptalharz),    fetter Leinöl- oder     "Tung"-          ölfirnis,    weiches oder verhältnismässig hartes       Vinylpolymerisat    und (auf jeden Fall bei  Verwendung von losen Bogen) ,geblasene oder  nichtgeblasene natürliche oder     synthetische     öle.  



  3. Weichmacher: eine trocknende, nicht  wärmehärtende, gegebenenfalls thermoplasti  sche     Substanz,    z. B. gewisse     Glyptale,    wie       Rizinusölglyptal;    modifiziertes     Karbami.d-          harz,        Vinylpolymerisat,    Polystyrol,     Polyiso-          butylen,        Polyacrylsäureester    und anderes  mehr; in gewissen: Fällen kann     Kautschuk,     z. B. als     ammoniakalischer        Latex,    verwendet  werden.  



  4.     Emulsionsstabilisatoren    (die einer oder  mehrerer der     Gruppen    1-3 zugesetzt werden  können), z. B. eine     wässrige        Methylzellulose-          lösung,    Kasein und     Bentonit-Ton.     



  5. Farbstoff: .man kann irgendwelchen  wärmebeständigen Farbstoff verwenden, z B.  Pigmentfarben (Erdfarben), wie     Titan-,veiss,     Ocker, Zinnober     usw.     



  6. Mittel, die der     Anhaftung    an den     Press-          platten    entgegenwirken,     z.    B.     Zink.stearat.     Hierbei ist zu bemerken,     da.ss    alle diese  Arten von Bestandteilen nicht immer not  wendig sind, sondern     dass    man auf eine oder  mehrere davon verzichten kann. In einigen  Fällen kann eine Substanz, die eigentlich zu  einer dieser Gruppen von Bestandteilen ge  hört, auf -die Komposition dieselbe Einwir  kung ausüben wie Substanzen, -die zu einer  andern Gruppe von Bestandteilen gehören.

         Bisweilen,    kann eine Substanz mit dem glei  chen Recht zu einer dieser     Gruppen.    gerechnet  werden wie zu einer andern, und in der Praxis,  kommt es vor,     dass    die     verwendeten    Substan  zen im Grunde genommen Gemische aus       Substanzen    bestehen, die zu verschiedenen       Bestandfieilgruppen        gehören.     



  Bei der     "Lose-Bogen-Methode"    können die  erforderlichen Bestandteile der Lackkompo  sition als eine Lösung z. B. in einem orga  nischen     Lösungsmittel    oder aber als eine  Emulsion oder Suspension zugeführt werden.  Auch ist es möglich, einige Stoffe als Emul  sion oder Suspension und die     andern    als Lö-         sung    hinzufügen,     unter    der Bedingung,     da.ss     das verwendete     Lösungsmittel    nicht störend,  z. B. fällend, auf die Hauptemulsion wirkt  oder in     sonstiger    Beziehung einen ungünsti  gen Einfluss     ausübt.     



  Bei dem allgemeineren Verfahren, wo die  Lackkomposition ummittelbar auf die zu .  lackierende Fläche- aufgebracht wird, ist es  nicht vorteilhaft, lediglich     Lösungen    anzu  wenden, auf jeden Fall nicht Lösungen in       organischen        Lösungsmitteln.    Der Lackkörper  wird zweckmässig als eine     wässrige    Lösung  und die füllenden und glanzgebenden Mittel  als eine     wässrige    Emulsion zugeführt.

   Die       Weichmacher    oder     Plastiziermittel    können  als eine     wässrige    Emulsion zugesetzt werden,  aber es ist auch sehr wohl möglich, dieselben  zum Beispiel in organischen     Lösungsmitteln     gelöst hinzuzufügen. Somit kann man modi  fiziertes     Karbamidharz    als eine :Spiritus- oder       Butylalkohollösung    zufügen. Selbstverständ  lich kann     man,    dieses Verfahren auch auf die       "Lose-Bogen        31ethode"    anwenden..  



  Ganz allgemein zieht man Emulsionen  den     Lösungen    vor, ,da letztere     -die    Neigung  haben, in die Unterlage hineingesogen zu  werden, wodurch .die Lackfläche verdünnt  wird, oder, falls dieser Verdünnung     ReGh-          nung    getragen     werden:    soll,     umnötig    grosse       Materialienimengen    verbraucht werden.  



  Durch die     Auftragung        eines    Lackes auf  einen Zwischenbogen, den     @s,ogenannten    losen  Bogen, z. B. Papier, hat ,es sich durch Expe  rimente herausgestellt,     dass    die     Lackierung     mit Lacken     ausgeführt    werden kann, die,  wenn man sie unmittelbar auf die     Unterlage     angebracht     hätte,    nicht mit     zufriedenstellen-          dem        Erfod,g        hätten        heissgepresst    werden kön  nen.

   Es war unmöglich, vollkommen festzu  stellen, worauf dies beruht, aber wahrschein  lich hängt diese Tatsache davon ab, dass der  Lack an dem Papier besser als zum Beispiel  an der     F@aserplattenfläche    verankert wird,  dass das Papier     durchlässlicher        gegenüber     Gasen ist, dass die Härtung der     Leimschicht     vor ,der Härtung der     Laekschicht    erfolgt und  dass die Bindung tadellos wird. Riss- und Bla  senbildung, Abschälen und     Anhaften    an den           Pressplatten    können gänzlich     beseitigt    wer  den.  



  Die     Menge        und    die Art der     plastizieren-          den        Zusätze    werden     zweckmässigerweise    der  art     variiert,    dass Sprödigkeit der     Ober-          flächenbehandlungsschicht    vermieden     wird.     Somit führ     ein    hoher Gehalt an Pigment       notwendigerweise    einen hohen Gehalt an       Weichmacher    mit sich.

   Die Beschaffenheit  der     untern    Fläche spielt eine grosse Rolle; es  hat sich zum     Beispiel    bei Experimenten her  ausgestellt,     dass        untere    Flächen verschiedener  Art verschiedene,     das    heisst in diesem Falle       sprödigkeitsverhindernde,    Eigenschaften be  sitzen. Eine untere Fläche aus     Aspe    ergibt  zum     Beispiel    eine elastischere Filmschicht als  Birke bei Verwendung     desselben    Lackes.  



  Eine erfindungsgemässe Lackzusammen  setzung und     Ausführungsform,    die aber in  keiner Weise die Tragweite der Erfindung  beschränken,     ,seien    im folgenden beispiels  weise angeführt:  100 Teile 60%iges     unmodifiziertes,    was  serlösliches     Karbamidharz,    100 Teile 50%ige       Glyptalharzemulsion    (von oxydierendem  Harz), 30     Teile    50%ige     Vinylpolymerisat-          emulsion,    weich, 200 Teile     Titandioxyd.     



       Selbstverständlich    kann. das     Karbamid-          harz    modifiziertes     Karbamidharz    enthalten,  das als Weichmacher dient, und ebenfalls  kann die oxydierende     Glyptalemulsion    ein  nicht     oxydierendes        Rizinusölglypta.l    enthal  ten, das teilweise als Weichmacher dient.  



  Diese     Mischung    wird mit Wasser auf     eine     geeignete Konsistenz verdünnt und in be  kannter Weise, z. B. durch     Spritzen,    auf die  bestimmte Unterlage, z. B. eine Holzfaser  platte, aufgebracht. Man lässt die Lackschicht  trocknen     (d.    h. Wasser und gegebenenfalls  Lösungsmittel abgeben und oxydieren), wo  durch die Fläche     har,    leicht zu     handhaben     und     verhältnismässig    unempfindlich wird und  die Wärmepressung verträgt, ohne sieh auf  zublasen, rissig zu werden oder sich zu blät  tern.

   Sie wird zum Beispiel in     eine    hydrau  lische Presse mit Wärmeplatten eingelegt  und     während    zum Beispiel 10 Minuten bei  einem     Druck    von zum Beispiel 40 kg pro     em2       und einer     Temperatur    von zum Beispiel 120' C  behandelt. Durch die     Verwendung    von polier  ten     Pressplatten    erhält man einen hohen  Glanz, und durch Anwendung geschliffener  Platten werden     matte    oder halbblanke Ober  flächen erzielt. Durch     Riefelung.    Schleifen  in     plustern    oder dergleichen kann eine Muste  rung- verschiedener Art erhalten werden.

   Die  oberflächenbehandelte aber nicht     heissge-          presste    Oberfläche kann mit Mustern durch       Aufdruck,    Mahlen,     Schablonierung    oder der  gleichen versehen und nachher     heissgepresst     werden. Der     Lachkomposition    kann ein die       Härtung    beschleunigender Katalysator, wie  z. B.     Benzolsulfochlorid    oder ein Spiritussalz  säuregemisch beigefügt werden.  



  Es liegt auf der Hand, dass Lack dieser  Zusammensetzung zur Herstellung des     oben-          besprochenen        Presspapiers    verwendet werden  kann. Es ist auch möglich, ein Papier auf der  einen Seite mit     wärmebeständigen        Farben    im  Text oder Bild zu bedrucken, nachher mit       Trausparentlack    gemäss dem Vorstehenden zu  lackieren und auf der Rückseite mit einem  Leim in der     vorbeschriebenenWeise    zu ver  sehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer Ober schicht auf Flächen, dadurch gekennzeichnet. dass eine aus einer mindestens ein erhärtendes, höchstens teilweise gehärtetes Kunstharz und mindestens ein Fiillmittel enthaltenden Lack komposition bestehende Schicht auf die Flä che aufgebracht und in erstarrtem Zustand mittels Pressd.ruck behandelt wird, wobei frühestens mit der Pressung auch die end gültige Härtung des Kunstharzes vorgenom men wird. U\TERANSPRIICHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass .die Lackkomposi tion in Form einer Lösung verwendet wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Lackkomposi tion in Form einer Dispersion verwendet wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Lackkompo- sition verwendet wird, beider .das Kunstharz in Form einer Lösung und die Füllstoffe als Dispersion vorliegen. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Lackkompo sition verwendet wird, beider die Füllstoffe in Form einer Lösung und das Kunstharz als Dispersion vorliegen. 5. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein in,der Wärme erhärtendes Kunstharz verwendet wird. 6. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein unter Wärme und Druck erhärtendes Kunstharz verwendet wird. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch, @da- durch gekennzeichnet, ,dass die Lackkomposi tion ein glanzgebendes Mittel enthält. B. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass,der Lackkomposi tion ,mindestens ein Weichmachungsmittel beigefügt wird. 9. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass -der Lackkomposi tion ein Farbstoff beigefügt wird. 10.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch :gekennzeichnet, dass die Lackkomposi tion als Lösungs- bezw. Dispersionsmittel eine flüchtige Flüssigkeit enthält, wobei die Erstarrung durch Eindampfen derselben be wirkt wird. 11. Verfahren nach Patentanspruch, @da- durch gekennzeichnet, dass die Erstarrung durch Oxydation bewirkt wird. 12. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass -die Erstarrung durch Eindampfen und Oxydation bewirkt wird. 18.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Behandlung mittels Pressdruck bei einer Temperatur von über 50 C erfolgt. 14. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Lackkomposi tion zunächst auf einer Zwischenunterlage und diese nach Erstarrung der Lackkompo sition mittels eines Bindemittels auf die mit der Oberschicht zu versehende Aäche aufge bracht wird. 15. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 14, -dadurch gekennzeichnet, dass als Zwischenunterlage ein Bogen aus einem porösen, faserhaltigen Material ver wendet wird. 16.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 14 und 15, dadurch gekenn zeichnet, d.ass ein wärmehärtendes Bindemittel auf ,die Unterseite der Zwischenunterlage aufgetragen wird. 17.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 14-16, dadurch gekenn zeichnet, dass ein wärmehärtendes Bindemittel verwendet wird, das leichter erhärtet als das die Oberschicht bildende Mittel. 18. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 14 bis<B>17,</B> dadurch geken:rn- zeichnet, dass ein wärmehärtendes Binde mittel verwendet wird, das höchstens unvoll ständig ,gehärtetes Kunstharz enthält. 19.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 14 bis<B>18,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass als Bindemittel ein Kunstharz vom Phenol-Formaldehydtyp verwendet wird. 20. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 14 bis<B>18,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass als Bindemittel ein Kunstharz vom Carbamidtyp verwendet wird. 21.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass für die Lackkom position bereits teilweise ;gehärtetes Kunst harz verwendet -wird. 22. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Kunstharz vom Phenol-Formaldehydtyp verwendet wird. 28. Verfahren nach Patentanspruch und 8s Unteranspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kunstharz vom Ca-rbamidtyp verwen det wird. 24.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein oxydierendes uo Harz als Füllung und. glanzgebendes Mittel verwendet wird. 25. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass oxydierendes Phtalsäureglyeerinharz als Füllung und glanzgebendes Mittel verwendet wird. 26. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, d-ass ein Ölfirnis als Füllung und glanzgebendes Mittel verwendet wird. 27.
    Verfahren nach Patentansprueli, da durch .gekennzeichnet, dass ein Viny lpodyme- risat als Füllung und glanzgebendes Mittel verwendet wird. 28. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 14 bis<B>18,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass ein natürliches Dl als Füllung und ,glanzgebendes lilittel verwendet wird. 29.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 14 bis 18, dadurch gekenn zeichnet, dass ein synthetisches 01 als Füllung und glanzgebendes Mittel verwendet wird. 30. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass als -#Veichmaclier eine trocknende, nicht wärmehärtende Substanz verwendet wird. 31. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass als Weichmacher eine thermoplastische Substanz verwendet wird. 32. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Lackkomposi tion mindestens ein Stabilisator zugesetzt wird.
    33. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 32, dadurch gekennzeichnet., dass der Lackkomposition l@l,ethylzellulose- lösung zugesetzt wird. 34. Verfahren nach Patentansprueli und Unteranspruch 32, dadurch gekennzeichnet, dass der Lackkomposition Kasein zugesetzt. wird, 35. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 32, dadurch gekennzeichnet, das der Lackkomposition Bentonit-Ton zuge setzt wird. 36.
    Verfahren n ach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet. dass der Lacklkomposi- tion der Anhaftung an den Pressplatten ent- gebenwirkende Stoffe zugesetzt werden. 37. Verfahren naeli Patentanspruch und Unteransprizeh 36, dadurch gekennzeichnet, dass Zinkstearat zugesetzt wird. 38.
    Verfahren naeli Patentanspruch und Unterausprueli 2, dadtircli gekennzeichnet, dass mindestens ein Zusatzstoff in Form einer Lösung verwendet wird, wobei das Lösungs inittel so gewählt wird, dass es die Dispersion nicht beeintriichtigt. 39.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch belzennzeichnet, dass der Lackkompo sition ein die Härtung Beschleunigen der Ka talysator zugesetzt wird. 40. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch <B>319,</B> dadurch gekennzeichnet. dass Beiizolsulfoehlori(l beigefügt wird. 41. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 39, dadurch gekennzeichnet.
    da13 ein Spiritnssalzsüuregemiscb beigefügt wird.
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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1018339B (de) * 1952-04-07 1957-10-24 Goldschmidt Ag Th Verfahren zum Herstellen lackierter Oberflaechen auf Sperrholz-, Faser- oder Spanplatten unter Verwendung mit haertbaren Kunstharzen getraenkter Traegerschichten als Grundierung
DE1068105B (de) * 1959-10-29
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DE1243853B (de) * 1955-05-18 1967-07-06 Svenska Taendsticks Aktiebolag Schallabsorbierende Platte aus Holzfasermasse mit einer aufgeklebten, duennen Deckschicht aus Papier und mit eingepressten Vertiefungen

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