DE403266C - Bremsanordnung fuer die Raeder von Schienenfahrzeugen - Google Patents

Bremsanordnung fuer die Raeder von Schienenfahrzeugen

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DE403266C
DE403266C DER60965D DER0060965D DE403266C DE 403266 C DE403266 C DE 403266C DE R60965 D DER60965 D DE R60965D DE R0060965 D DER0060965 D DE R0060965D DE 403266 C DE403266 C DE 403266C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H1/00Applications or arrangements of brakes with a braking member or members co-operating with the periphery of the wheel rim, a drum or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Bremsanordnung für Fahrzeugräder, die ihre Hauptanwendung bei auf Schienen laufenden Fahrzeugen findet.
Bekanntlich stößt man bei der Berechnung von Schienenfahrzeugen häufig auf gewisse Schwierigkeiten bezüglich der Anbringung der Bremsen infolge der Breite des Wagengestells
'■ oder der Ausdehnung der Federn, deren Ab-IQ messungen vorgeschrieben sind. Man gelangt in diesen Fällen dazu, die Bremsen außerhalb der Räder anzubringen.
Da es unmöglich ist, die die Bremsbacken betätigenden Wellen, wie man es gewöhnlich tut, im Innern des Wagengestells anzubringen, sollen gemäß der Erfindung die festen Enden der Bremssegmente und die Antriebsachsen außerhalb der Räder auf einem auf der Radachse zentrierten Teil angebracht werden. Ein in der Querrichtung, also parallel zu den Achsen angelenktes Kraftglied ist vorge- ; sehen, und zwar bildet es eine seitlich vom Rade angelenkte Klappe und ist mittels Drehbacken am Wagengestell aufgehängt; diese Anordnung gestattet alle möglichen Ver-Schiebungen der Achse und des Wagengestells.
Die Zeichnung stellt eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dar. Die Bremsbacken sind hier innerhalb angeordnet, doch könnte man sie auch außerhalb anbringen, ohne aus dem Rahmen der Erfindung herauszutreten.
Abb. ι ist ein Schnitt durch die ganze Vorrichtung nach Linie A-B der Abb. 2. Abb. 2 zeigt die Vorrichtung in Außenansicht. 35 Abb. 3 ist ein Schnitt durch die Gelenke der Bremsbacken nach Linie E-F der Abb. 2. Abb. 4 zeigt eine zur Verwendung kommende Bremse bekannten Systems im Aufriß.
ι ist das Antriebsrad, bei welchem die neue Bremsvorrichtung zur Anwendung kommt. Es ist mit der Antriebsachse 2 des Fahrzeuges fest verbunden, und das Ganze dreht sich auf geeigneten Kugellagern in dem festen Mantel 3,
der wie gewöhnlich durch Blattfedern 5 mit dem Wagengestell 4 verbunden ist.
Die außerhalb des Rades 1 angebrachte Bremsvorrichtung umfaßt folgende Teile: Auf die Radscheibe ist die Bremstrommel 6 aufgenietet, gegen deren Innenfläche sich wie gewöhnlich die Bremssegmente 7, 7 legen (Abb. 4). Die Gelenke 8 der Segmente und die Achse des Antriebsdaumens 12 sitzen auf einem Stück 9, das fest auf dem Außenteil der Radnabe i1 zentriert ist. Zwischen der Nabe und einem mit dem Stück 9 fest verbundenen konzentrischen Teil 10 ist ein Kugellager 11 vorgesehen.
Das Stück 9 von kreisförmiger Gestalt besitzt einen zentralen Teil g1, der einen Nabendeckel bildet; außerhalb desselben und aus einem Stück mit demselben gegossen sind gerippte Träger 141 vorgesehen, zwischen welche sich die Enden des Kraftgliedes 14 in Form von Muffen legen; einer dieser Träger erstreckt sich senkrecht zur Achse der Welle 2. Durch die Träger und die Enden des Kraftgliedes gehen Drehbolzen 15 hindurch. Das Kraftglied 14 bildet infolge dieser Anordnung eine Gelenkkappe; an seinem entgegengesetzten Ende ist das Kraftglied mit dem Wagengestell 4 durch besondere Backen 18 verbunden, deren oberes Gelenk 19 an einem | geeigneten Träger 20 aufgehängt ist, der starr I mit dem Gestell 4 verbunden ist. Dieses Gelenk 19 ist gerade und praktisch parallel zur Achse; das untere Gelenk ist dagegen ein Kugelgelenk und umfaßt die Achse 21, die Kugelschalen 23 und den entsprechenden j Drehkörper 22. Filzscheiben 24 vervollstän- j digen das Kugelgelenk. !
An einem geeigneten Punkte des Kraftgliedes 14 ist eine Öffnung 16 vorgesehen, durch welche die Antriebswelle für den Antriebsdaumen 12 hindurchgehen kann. Diese Welle ist auf den Antriebshebel 17 aufgekeilt, der mit dem Bremsgestänge 171 verbunden ist.
Aus dieser Anordnung ergibt sich folgendes:
i. Wenn die Bremsen betätigt werden, kann i sich das auf der Radnabe zentrierte Stück 9 infolge seiner Verbindung mit dem Kraftgliede 14 nicht drehen.
2. Dieses Kraftglied kann sehr leicht und ohne anormale Beanspruchungen zu erzeugen, allen Verschiebungen der Achse mit Bezug auf das Wagengestell infolge der beschriebenen Gelenkeinrichtungen folgen, wobei das Kugelgelenk am unteren Teil der Backen 18 beispielsweise die durch die Pfeile C angedeuteten Verschiebungen gestattet (Abb. 4).

Claims (5)

  1. Patent-Ansprüche: i. Bremsanordnung für Fahrzeugräder, insbesondere für die Räder von Schienenfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß die außerhalb des Rades angeordnete Bremse auf einem auf der Achse zentrierten Stück (9) angebracht ist, das mit einem Ende eines Kraftgliedes (14) in Form einer Kappe verbunden ist, dessen anderes Ende an dem Wagengestell mittels eines Paares von Backen (18) aufgehängt ist, die Gelenke besitzen, welche dem Kraftgliede gestatten, den Verschiebungen der Achse mit Bezug auf das Gestell zu folgen.
  2. 2. Ausführungsform der Bremsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremstrommel (6) fest mit der Radscheibe verbunden ist, während die Gelenke der Bremse und der Antrieb für den Antriebsdaumen (12) an einem Stück (9) befestigt sind, das genau auf der Radnabe zentriert ist.
  3. 3. Ausführungsform der Bremsanordnung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das auf der Nabe zentrierte Stück (9) zwei Paar Träger, den einen nach oben, den andern nach unten, besitzt, die auf ein und demselben Durchmesser des Stückes angeordnet sind und in welche genau Muffen hineinpassen, die mit den Enden des Kraftgliedes fest verbunden sind, welches seinerseits die Form einer Klappe besitzt, wobei Zapfen durch die Träger und die Muffen hindurchgehen und ein diametrales senkrechtes Gelenk bilden.
  4. 4. Ausführungsform der Bremsanordnung nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das andere Ende des Kraftgliedes am Gestell mittels Backen aufgehängt ist, die ein oberes gerades Gelenk und ein unteres Kugelgelenk besitzen, wobei die Gelenke gemäß Anspruch 3 und die Gelenke der Backen dem Kraftgliede gestatten, ohne anormale Anstrengungen allen möglichen Verschiebungen der Achse und des Gestells zu folgen.
  5. 5. Ausführungsform der Bremsanordnung nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Kraftglied an einem geeigneten Punkte mit einer Öffnung versehen ist j welche die Antriebswelle für den Antriebsdaumen (12) der Bremse durchtreten läßt, der auf den äußeren Antriebshebel (17) aufgekeilt ist, der mit dem Bremsgestänge verbunden ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DER60965D 1923-09-06 1924-04-20 Bremsanordnung fuer die Raeder von Schienenfahrzeugen Expired DE403266C (de)

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DE403266C true DE403266C (de) 1924-09-26

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DE (1) DE403266C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE914019C (de) * 1938-03-28 1954-06-24 Budd Co Scheibenbremse fuer Eisenbahnfahrzeuge

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE914019C (de) * 1938-03-28 1954-06-24 Budd Co Scheibenbremse fuer Eisenbahnfahrzeuge

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