DE402064C - Unterwalzenaufwickelvorrichtung fuer Kabel- und Seiltrommeln - Google Patents

Unterwalzenaufwickelvorrichtung fuer Kabel- und Seiltrommeln

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DE402064C
DE402064C DEG58404D DEG0058404D DE402064C DE 402064 C DE402064 C DE 402064C DE G58404 D DEG58404 D DE G58404D DE G0058404 D DEG0058404 D DE G0058404D DE 402064 C DE402064 C DE 402064C
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Germany
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frame
drum
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rope drums
drive rollers
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DEG58404D
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WALTER GOERKE
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WALTER GOERKE
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H54/00Winding, coiling, or depositing filamentary material
    • B65H54/02Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers
    • B65H54/40Arrangements for rotating packages
    • B65H54/42Arrangements for rotating packages in which the package, core, or former is rotated by frictional contact of its periphery with a driving surface

Landscapes

  • Winding Of Webs (AREA)

Description

  • Unterwalzenaufwickelvorrichtung für Kabel- und Seiltrommeln Für das Aufwickeln schwerer Seile und Kabel auf große Trommeln werden vielfach sogenannte Unterwalzenaufwickelvorrichtungen benutzt, bei welchen der Antrieb der Trommel zum Aufwickeln des Seils dadurch erfolgt, daß die Flanschen der ersteren auf zwei Walzen mit parallelen Achsen ruhen, welche mit gleichem Drehsinn und gleicher Umfangs.geschwindigkeit angetrieben werden und durch die Reibung der Trommelflanschen auf den Walzen die Trommel zwecks Aufwickelung des Seils in Drehung versetzen. Die bekannten Ausführungen dieser Aufwiokelvorrichtungen, bei denen die Achsen der Antriebswalzen in einem feststehenden Gestell gelagert sind, haben den Nachteil, daß das Herausbringen der gefüllten Trommel aus der Vorrichtung mit großem Kraftaufwand verbunden ist und das Vorhandensein eines Kranes genügend großer Tragkraft erforderlich macht bzw. einer größeren Anzahl von Leuten, welche die Trommel über eine Antriebswelle hinweg aus der Vorrichtung rollen müssen.
  • Den Gegenstand der -Erfindung bildet eine Unterwalzenaufwic'kelvorrichtung, be-i der das Herausbringen der gefüllten Tmmmel, welche die größten Abmessungen haben kann, die praktisch vorkommen, in kürzester Zeit durch eine einzige Person mit geringstem Kraftaufwand erfolgen kann. Es "wird der Umstand ausgenutzt, daß durch das Aufbringen des Seils auf die Trommel eine gewisse potentielle Energie aufgespeichert wird, welche nach Lösen einer Sperrvorrichtung selbsttätig durch Senken des Schwerpunktes der Trominel das Heraus ollen derselben aus der Aufwickelvorrichtung und das Wiedereinstellen der letzteren in die Betriebsstellung bewirkt, unter größter Schonung des Trommelmaterials und der Aufwickelvorrichtung.
  • Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i die Seitenansicht der Torrichtung im Betriebszustand, Abb. a die Seitenansicht der Vorrichtung im Augenblick des Herau.srollens der gefüllten Trommel und Abb. 3 den Seitenriß zu Abb. i. Die Aufwickeltrommel a ruht mit ihren Flanschen b auf den Antriebswalzen c und d. Die Achsen e und f der Walzen c und d sind in dem Gestell g gelagert. Durch die Bohrung der Trommel a ist eine Achse h gesteckt, über welcher sich die Fallen a: befinden, die an den Ständern k des Gestells g verschiehbar befestigt sind. Der Antrieb der Walzen c und (l, die gleiche Umfangsgeschwindigkeit und Drehrichtung haben, erfolgt beispielsweise mittels Zahnräder L und in, «-elche von dem Zahnrad n ihren Antrieb erhalten. Das Gestell g ist um die Achse des gemeinsamen Antriebszahnrades it kippbar. Die Zahnräder l und in bleiben dabei in jeder Stellung mit dem Zahnrad n in Eingriff. Die Antriebs%valzen c und a' sind in dem Gestell g so angeordnet, daß der Schwerpunkt der ,#£ufwickelt@rommel stets seitwärts von der Kippachse o des Gestells g liegt, und zwar nach der Aurollseite zu. Das Gestell g selbst ist so ausgebildet, daß sein Schwerpunkt ebenfalls stets seitwärts von der Kippachse o liegt, und zwar nach der Aufwickelseite zu. Man kann das Letztere beispielsweise durch entsprechende Gewichtsverteilung des Gestells g oder durch Federn p erreichen. Man wählt die Größenverhältnisse der Drehmomente so, daß das Drehmoment, das von dem Gestell g und den Federn p nach der Aufwirkelseite zu ausgeübt wird, größer ist als das Moment, das von der leeren Trommel in der Ausrollstellung nach Abb. 2 und kleiner als das Moment, das von der bewickelten Trommel in der Betriebsstellung nach Abb. i ausgeübt wird. Die Begrenzung der Kippbewegung kann durch Anschläge q bewirkt werden. Die Sperr- und Bremsvorrichtung r dient zur Regelung der Geschwindigkeit bei der Kippbewegung und zum Festhalten des Gestells in jeder beliebigen Stellung.
  • Der Bedienungsvorgang der Vorrichtung ist folgender: Die leere Trommel a wird an die Vorrichtung, die sich in der Ausrollstellung nach Abb. 2 befindet, herangerollt, die Achse h durch die Bohrung der Trommel a gesteckt und die Fallen i darüber geschoben. Dann wird die Bremworrichtung y gelöst. Da das Drehmoment, (las von dein Gestell g und den Federn p nach der Aufwickelseite in bezug auf die Kippachse o ausgeübt wird, größer ist als das Moment, das von der leeren Trommel nach der Gegenseite ausgeübt wird, bewegt sich das Gestell g mitsamt der Trommel a in die Betriebsstellung nach Abb. i und wird durch Anziehen . der Bremsvorrichtung r in dieser Stellung festgehalten. Nach erfolgtem Bewickeln der Trommel ist das Drehmoment, (las von der gefüllten Trommel nach der Ausrollseite in bezug auf die Kippachseo ausgeübt wird, größer geworden als das von dem Gestell g nach der andern Seite ausgeübte. Beim Lösen der Bremsvorrichtung i- wird sich also das Gestell mitsamt der darauf befindlichen Trommel a in die Ausrollstellung nach Abb. a bewegen, und nachdem der Schwerpunkt der Trommel die Achse e der Antriebswalze c überschritten hat, wird sich die Trommel von der Vorrichtung loslösen und auf (lein Fabrikfußboden w eiterrohen. Die Breansvorrichtung r wird darauf angezogen und hält die Vorrichtung in der Stellung nach Abb. 2 zur Aufnahme einer neuen Trommel bereit.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Unterwalzenaufwickelvorrichtung für Kabel- und Seiltrommeln, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell (g), in welchein die Achsen. (e, f) der Antriebswalzen (c, d) gelagert .sind, um die Achse (o) des gemeinsamen Antriebszahn- oder Kettenrades (n) kippbar ist.
  2. 2. Unterwalzenaufwickelv.orrichtung für Kabel und Seiltrommeln nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen (e, f) der Antriebswalzen (c, d) in dem kippbaren Gestell (g) derart angeordnet sind, d,aß in jeder möglichen Kippstellung des Gestelles (g) der Schwerpunkt der mit ihren Flanschen (b) auf den Antriebswalzen (c, d) ruhenden Aufwickeltrommel (a) .stets auf der gleichen Seite der Vorrichtung - bezogen auf die Kippachse (o) - liegt.
  3. 3. Unterwalzenaufwickelvorrichtung für Kabel und Seiltrommeln nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch entsprechende Gestaltung des die Antriebswalzen (c, d) tragenden Gestells (g) das Verhältnis der in bezug auf die Kippachse (o) ausgübten Drehmomente derartig gewählt ist, daß in jeder möglichen Kippstellung des kippbaren Gestelles (g) das Drehmoment, welches von dem Gestell (g) nach der einen Seite (.gufwickelseite) ausgeübt wird, größer ist als das Drehmoment, das von der leeren Trominel (a) nach der anderen Seite (Ausrollseite) ausgeübt wird, und kleiner als das von der gefüllten Trommel ausgeübte Drehmoment.
DEG58404D 1923-02-01 1923-02-01 Unterwalzenaufwickelvorrichtung fuer Kabel- und Seiltrommeln Expired DE402064C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3625054A1 (de) * 1985-08-06 1987-02-19 Waertsilae Oy Ab Verfahren und vorrichtung beim aufwickeln einer bahn
DE19803137C1 (de) * 1998-01-28 1999-06-10 Voith Sulzer Papiertech Patent Rollenwickler

Cited By (3)

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DE19803137C1 (de) * 1998-01-28 1999-06-10 Voith Sulzer Papiertech Patent Rollenwickler
US6196492B1 (en) 1998-01-28 2001-03-06 Voith Sulzer Papiertechnik Patent Gmbh Roll winder and process of operating same

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