DE40154C - Gravirmaschine - Google Patents

Gravirmaschine

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Publication number
DE40154C
DE40154C DENDAT40154D DE40154DA DE40154C DE 40154 C DE40154 C DE 40154C DE NDAT40154 D DENDAT40154 D DE NDAT40154D DE 40154D A DE40154D A DE 40154DA DE 40154 C DE40154 C DE 40154C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gear
pantograph
roller
work piece
engraving
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT40154D
Other languages
English (en)
Original Assignee
G. R. HUGON in The Woodlands Stretford, Manchester, Grfsch. Lancaster, England
Publication of DE40154C publication Critical patent/DE40154C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44BMACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
    • B44B3/00Artists' machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled substantially two-dimensionally for carving, engraving, or guilloching shallow ornamenting or markings
    • B44B3/001Artists' machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled substantially two-dimensionally for carving, engraving, or guilloching shallow ornamenting or markings by copying
    • B44B3/002Artists' machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled substantially two-dimensionally for carving, engraving, or guilloching shallow ornamenting or markings by copying using a pantograph

Landscapes

  • Manufacture Or Reproduction Of Printing Formes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE IB: Druckerei.
Gravirmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. October 1886 ab.
Die den Gegenstand dieser Erfindung bildenden Neuerungen an Gravirmaschinen bezwecken in der Hauptsache, letztere für das rasche und leistungsfähige Graviren von Metallwalzen auf wechselnde Tiefen durch Kraft geschickt zu machen. Eine diese Neuerungen enthaltende Gravirmaschine ist auf den beiliegenden Zeichnungen in Fig. 1 in der Vorderansicht, Fig. 2 im Grundrifs und Fig. 3 in einer Endansicht dargestellt. Fig. 4 ist ein Querschnitt nach A-B, Fig. 2. Fig. 5, 6 und 7 zeigen die Lagerung der Walze im Detail. Fig. 9 giebt im Querschnitt den Mechanismus zur Bewegung des Tasters durch Kraft. Fig. 8 veranschaulicht eine Modification dieses Mechanismus.
ι ist der die zu gravirende Fläche (Walze) ■ tragende Tisch, 2 der damit verbundene Tisch zum Festhalten der in den Block 3 eingeschnittenen oder auf demselben befestigten Patrone und 6 die in einem Doppelschlitten 4, 5 an den Enden gehaltene, zu gravirende Walze. "Der untere Schlitten 4 läfst sich auf Röllchen oder Rädchen α quer auf dem Tisch 1 bewegen, während der obere Schlitten 5 im unteren auf Röllchen b in der Längsrichtung des Tisches verstellt -werden kann. Die Walze 6 ruht durch ihren Dorn an beiden Enden auf am Schlitten 5 festen Klötzen 15 und 16 (siehe auch Fig. 5 und 7). Auf dem Blocke 1 5 liegt der Dorn in einem mittelst Stahlbänder c festgehaltenen Halbring ;i 3 , gegen welchen ihn ein übergelegtes und an demselben befestigtes Band 14 anprefst, :so .dafs sie an jeder Drehbewegung unter dem Angriff der Gravirbohrer gehindert ist. Das andere Ende des Walzendornes liegt in einem Ringe 12, welcher auf dem Blocke 16 aufsitzt, und ist mit einem Zeiger 10 versehen, der die Verstellung der Walze um ihre Achse zu bestimmen gestattet, Fig. 5. Um die Parallelität der Walze zu erhalten, wird dieselbe aufser durch den Ring 12 und Halbring 13 noch seitlich vermittelst der auf den Schlitten i7a und i7b montirten Frictionsrollen 19 und 20 gestützt, von denen diejenigen 20 in einem von einer Feder 22 gestützten umlegbaren Lager 21 getragen werden. Die beiden Schlitten i7a und iyh sitzen auf Röllchen d d und führen sich mit einer Nuth in ihrem Vorsprunge ^ an der Leiste y der längs des Tisches 1 fixirten Schiene 18, wenn die Walze 6 in nachbeschriebener Weise longitudinal gegen die von der Welle 41 aus vermittelst Schnur 42 in Drehung versetzten Gravirbohrer 36 verstellt wird. Letztere sind in von der festliegenden Schiene 7 getragenen Gestellen 8 montirt und werden vermittelst der gegen die äufseren Enden ihrer federnd gelagerten Spindeln wirkenden belasteten Hebel 34 gegen die Walze 6 angedrückt gehalten. Die Tiefe, bis zu welcher die Gravirbohrer in jene eindringen sollen, wird durch eine oscillirende Stange 9 bestimmt, gegen welche sich die obigen Hebel 34 mittelst eines Schwanzstückes stützen und welche durch ein Gelenk 33 in Verbindung steht mit dem einen Ende des bei χ an dem an dem Tisch 1 festen Block 32 drehbar gelagerten Hebels 31, dessen anderes Ende in Berührung steht mit einem Hebel 29, der bei 30 drehbar an eines der Lineale des Pantographen 23 angeschlossen ist. Letzterer ist bei 24 im Tisch 1 gelagert und bei 25, Fig. 2, an den Schlitten 5, Fig. 3, gekuppelt. Bei 28 ist am Pantographen ein Hebel 2.7 angelenkt, welcher den in einer Hülse 26 gehaltenen Tasterstift trägt, so dafs, wenn man letzteren über eine gekrümmte Oberfläche auf
dem Block 3 führt, eine entsprechende Bewegung den Gravirbohrern 36 mitgetheilt und auf der Walze eine entsprechend gekrümmte Oberfläche in verjüngtem Mafsstabe erzeugt wird. Die Bewegung des Tasters über die Patrone erfolgt mechanisch, Fig. 8. Hierzu ist an der Unterseite . des Patronentisches 2 ein Arm 38 so angeordnet, dafs er über den Tisch rund herum gedreht und in jedem Punkte von dessen Umfang festgestellt werden kann. Im äufseren Ende dieses Armes ist in einer Hülse eine stehende Spindel 62 gelagert, welche von der Welle 41, Fig. 3, aus vermittelst der Umsteuerung 43 und des Riemens 47 Bewegung erhält. Auf dem oberen Ende der Spindel, Fig. g, sitzt ein Kegelrad 45, und greift dieses in ein Kegelrad 46, welches mit einer in dem Kopfstück η der Spindel 62 drehbar gelagerten Hülse W fest verbunden ist. Durch letztere ist eine an die Tasterhülse 26 angelenkte und mit Schraubengewinde versehene Stange 39 durchgesteckt. An dem an der Hülse m festen Kegelrad 46 sitzt eine Büchse 40, welche zwei Halbmuttern ρ einschliefst, die im gegebenen Falle mit dem Gewinde der'Stange 39 in Eingriff gebracht werden können, wodurch dieselbe alsdann vermittelst der Umsteuerung 43 und des Hebels 44 und mit ihr der Taster in der Längsrichtung verschoben wird. Durch diese Längsbewegung der Stange 39 in Verbindung mit der Einstellung des Armes 38 kann also der durch den belasteten Hebel 57 niedergedrückte Taster 26 durch Kraft über die gesammte Oberfläche der Patrone bewegt und gleichzeitig durch den Pantographen 23 der Walze 6 vermittelst des Schlittens 5 die entsprechende Längsbewegung mitgetheilt werden. In Fig. 8 ist in Seitenansicht und Oberansicht eine Vorrichtung zum Führen des Tasters bei Herstellung von Vertiefungen gegebener Länge dargestellt. An Stelle des Kegelradgetriebes 45, 46 ist auf dem oberen Ende der verticalen Spindel 62 eine Schiene 54 befestigt, auf deren schwalbenschwanzförmiger Oberseite ein Klotz 55 verstellt werden kann, durch den eine mit der Tasterhülse 26 verbundene Stange 48 gesteckt ist. Am unteren Ende der verticalen Spindel 62 sitzt ein elliptisches Zahnrad 49, das in ein excentrisches, auf dem Arm 38 montirtes Zahnrad 50 eingreift. Der Zapfen des letzteren steht durch ein Schneckenrad 51 in Eingriff mit einer endlosen Schraube 52 auf der auf dem Arm 38 gelagerten und von der Umsteuerung 43, 44, Fig. ι bis 3, mittelst Getriebes 53 bewegten Welle 52. Letztere überträgt ihre Bewegung an die verticale Spindel 62 und die Stange 54, wodurch der Taster je nach der Lage, in welcher der Klotz 55 fixirt ist, einen längeren oder kürzeren Weg über die Patrone beschreibt, während gleichzeitig die zu gravirende Walze 6 durch den Pantographen 23 um den entsprechenden Betrag an den Gravirbohrern vorbeigeführt wird.
Um die Verstellung der Walze 6 um ihre Achse zu ermöglichen, sitzt dieselbe auf in Gestellen 60 an den Schlitten \f- und iyb montirten Röllchen u und t, von denen ersteres fixirt und letzteres in einem mittelst Schraube s verschiebbaren Gleitstück 61 gelagert ist. Durch Drehung von s nach der einen Richtung bewegt man t auf u zu, wodurch die Walze 6 aus den Blöcken 15 und 16 ausgehoben wird, nachdem man zuvor das Band 14 vom Halbring 13 gelöst hat. Man kann alsdann die Walze um den gewünschten Betrag drehen und darauf in der bezüglichen neuen Stellung fixiren, indem man zunächst die Rolle t zurückzieht und dann' das Band 14 wieder anzieht.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Gravirmaschine, bei welcher:
a) behufs gleichzeitiger Bewegung des Tasters und Arbeitsstückes durch motorische Kraft ein das Arbeitsstück tragender Doppelschlitten (4, 5) an den Pantographen (23) gekuppelt und dessen Taster (26) entweder durch Schraubenstange (39), Halbmuttern (p), Getriebe (45, 46), um den Patronentisch verstellbare Spindel (62) und eine Umsteuerung (43) oder durch eine seitlich verstellbar an die Spindel (62) angeschlossene Stange (48), Ellipsenrad (49), excentrisches Zahnrad (50), Schneckenradgetriebe (52), konisches Getriebe (53) und eine Umsteuerung (43) mit der Kraftquelle in Verbindung gesetzt ist (Fig. 9, 8, ι bis 3);
b) behufs Regulirung der Tiefe der Gravur von dem Pantographen mittelst Gestänges (29, 31) und Gelenkes (33) eine Schiene (9) gegen belastete, an den Gravirwerkzeugen anliegende Hebel (34) hingedrückt wird (Fig. 1, 2 und 4).
2. In Verbindung mit dem vorstehend unter ί. gekennzeichneten, durch motorische Kraft mittelst des Pantographen bewegten Doppelschlitten (4, 5) eine Vorrichtung zum Einspannen und Ausheben cylindrischer Arbeitsstücke , bestehend aus den Blöcken (.15 und 16) und Halbring (13) nebst Bügel(i4) bezw. Ring (12) in Combination mit den in Schlitten (17s1 und iyb) montirten Reibungsrollen (19 und 20) zum seitlichen Halten des Arbeitsstückes, sowie dem am betreffenden Schlitten (17). festen Röllchen (u) und dem behufs Aushebung des Arbeitsstückes gegen jenes hin verstellbare Röllchen t (Fig. 6 und 7).
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT40154D Gravirmaschine Expired - Lifetime DE40154C (de)

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