DE401520C - Verschlussvorrichtung fuer Tueren, insbesondere fuer Abortanlagen, mit unter Federdruck stehendem und durch besonderen Schluessel zu loesendem Sperriegel - Google Patents
Verschlussvorrichtung fuer Tueren, insbesondere fuer Abortanlagen, mit unter Federdruck stehendem und durch besonderen Schluessel zu loesendem SperriegelInfo
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- DE401520C DE401520C DEK87448D DEK0087448D DE401520C DE 401520 C DE401520 C DE 401520C DE K87448 D DEK87448 D DE K87448D DE K0087448 D DEK0087448 D DE K0087448D DE 401520 C DE401520 C DE 401520C
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- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B65/00—Locks or fastenings for special use
Landscapes
- Extensible Doors And Revolving Doors (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 5. SEPTEMBER 1924
AM 5. SEPTEMBER 1924
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
Vr 401520 -KLASSE 68 b GRUPPE
(K&j448III\68b)
Robert Oskar Krasselt in Leipzig.
Verschlußvorrichtung für Türen, insbesondere für Abortanlagen, mit unter
Federdruck stehendem und durch besonderen Schlüssel zu lösendem Sperriegel.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Oktober 1923 ab. Längste Dauer: 27. April 1940.
Die Erfindung bezieht sich auf eine weitere Ausgestaltung der durch Patent 373173 geschützten
Verschlußvorrichtung für Türen, insbesondere für Abortanlagen, die den Vorzug besitzt, daß sie die nach dem Abort führende
Zugangstür während der Schließbewegung in einer ganz bestimmten Stellung festhält, so daß
sie von Unbefugten weder geöffnet noch vollständig geschlossen werden kann, und die Möglichkeit
genommen ist, ohne Zuziehung des
Wärters zum Abort zu gelangen. Das ist besonders wichtig bei Doppelanlagen (für Männer
und Frauen), die von einem einzigen härter,
oder einer Wärterin beaufsichtigt werden, so daß wegen der ungenügenden Überwachung bei
der Verschlußvorrichtung gemäß dem Patent 373173 die Möglichkeit bestehen würde, ohne
Zuziehung des Wärters den Abort in Benutzung zu nehmen.
Im wesentlichen besteht die Eifmdung darin,
daß der den unter Federdruck stehenden, mittels eines besonderen Schlüssels zu lösendem Sperrriegel
der Tür in deren Offenstellung festhaltende Sperrschlitz in der Führungsschiene, eine eng
begrenzte Rast bildet, die in der Führungsschiene nahe des äußeren Türrahmens angeordnet
ist, so daß die Tür kurz vor der Beendigung der Schließbewegung durch den Sperrriegel
gefangen wird, und ein Durchschreiten der Türöffnung bei dieser Türstellung unmöglich
ist, die aber dem Wärter anzeigt, daß der Abort frei ist.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einigen unterschiedlichen Ausführungsformen beispielsweise
dargestellt. Es zeigen:
Abb. ι die Zugangstür mit der Verschlußvorrichtung
im Grundriß,
Abb. 2 eine Seitenansicht zu Abb. 1 und Abb. 3 bis 8 Einzelheiten der Verriegelungsvorrichtung in verschiedenen Ausführungsformen.
Abb. 2 eine Seitenansicht zu Abb. 1 und Abb. 3 bis 8 Einzelheiten der Verriegelungsvorrichtung in verschiedenen Ausführungsformen.
Die Tür a, die zweckmäßig mit einer selbsttätig
wirkenden Schließvorrichtung, beispielsweise einer Feder«, zu versehen ist, besitzt außer
dem üblichen, von innen zu entsichernden Schloß einen besonderen Sperriegel d, der in
gleicher Weise wie beim Gegenstand des Hauptpatentes nur durch den Wärter zu entsichern
ist.
Innerhalb der Kreisbahn des Sperriegels d ist fest am oberen Türrahmen der als Führungsschiene
ausgebildeteBügel h angebracht, in dem sich die Fangrast h' für das Einfallen des Sperrriegels
d befindet (Abb. 1 und 2). Da es darauf ankommt, die Tür α bei der Schließbewegung
in solcher Stellung gefangen zu halten, daß ein enger Türspalt entsteht, durch den ein Zugang
nach dem Innenraum nicht möglich ist, kann derBügel A entsprechend kurz gewählt werden.
Damit der Sperriegel d beim Aufschwingen der Tür α nicht hinderlich ist, kann er am oberen
Ende mit einer einseitig umlegbaren Klinke d' versehen werden, die hei der Schließbewegung
durch eine an der Riegelstange befestigte Feder f
aufgerichtet wird, so daß die Klinket' zur gegebenen
Zeit in die Rast A' einfallen kann (Abb. 3 und 4).
Der gleiche Erfolg läßt sich erreichen, wenn an den Bügel A vor der Rast A' eine Klappe m
drehbar in solcher Weise angebracht wird, daß der Sperriegel d dieselbe bei der Öffnungsbewegung
der Tür zur Überdeckung der Rast A' umlegt und dementsprechend der Riegel beim Übergange über die Rast A' auf der Klappe m
schleift (Abb. 5 und 6).
An Stelle der Klappern kann auch ein auf
dem Bügel A gleitender Schieber -p verwendet werden, der seine Verschiebung durch den
Sperriegel d erhält und durch Anschläge i, i' in seiner Bewegung so begrenzt wird, daß er y0
während .der Öffnungsbewegung der Tür die Rast K überdeckt und bei der Schließbewegung
wieder zurückgeschoben wird (Abb. 7 und 8).
Claims (5)
1. Verschlußvorrichtung für Türen, insbesondere für Abortanlagen, mit unter Federdruck
stehendem und durch besonderen Schlüssel zu lösendem Sperriegel nach Patent 373173, dadurch gekennzeichnet, daß
der den Sperriegel (d) der Tür in deren Offenstellung festhaltende Sperrschlitz in
der Führungsschiene (A) eine eng begrenzte Rast (A') bildet, die in der Schiene (A) nahe
des äußeren Türrahmens angeordnet ist, so daß die Tür kurz vor der Beendigung der
Schließbewegung durch den Sperriegel (d) gefangen wird und ein Durchschreiten der go
Türöffnung bei dieser Türstellung unmöglich ist.
2. Verschlußvorrichtung nach Anspruchi,
dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrriegel (d) bei der Öffnungsbewegung der Tür
ungehemmt über die Fangrast (Ji') hinausbewegt werden kann.
3. Verschluß vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Sperriegel (d) am oberen Ende mit einer einseitig umlegbaren Klinke (d') versehen
ist.
4. Verschlußvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Sperriegel (d) die Sicherungsrast (A') im Führungsbügel (A) bei der Öffnungsbewegung
der Tür durch Umlegen einer Klappe (m) oder Verstellung eines Schiebers (φ) am
Bügel (A) schließt.
5. Verschlußvorrichtung nach Anspruch i, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
die Rast (A') verschließende Schieber {£) auf dem Bügel (A) durch Anschläge (i, i') begrenzt
ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK87448D DE401520C (de) | 1923-10-17 | 1923-10-17 | Verschlussvorrichtung fuer Tueren, insbesondere fuer Abortanlagen, mit unter Federdruck stehendem und durch besonderen Schluessel zu loesendem Sperriegel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK87448D DE401520C (de) | 1923-10-17 | 1923-10-17 | Verschlussvorrichtung fuer Tueren, insbesondere fuer Abortanlagen, mit unter Federdruck stehendem und durch besonderen Schluessel zu loesendem Sperriegel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE401520C true DE401520C (de) | 1924-09-05 |
Family
ID=7235935
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK87448D Expired DE401520C (de) | 1923-10-17 | 1923-10-17 | Verschlussvorrichtung fuer Tueren, insbesondere fuer Abortanlagen, mit unter Federdruck stehendem und durch besonderen Schluessel zu loesendem Sperriegel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE401520C (de) |
-
1923
- 1923-10-17 DE DEK87448D patent/DE401520C/de not_active Expired
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