DE401136C - Regelungsvorrichtung fuer Gasmaschinen - Google Patents
Regelungsvorrichtung fuer GasmaschinenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
- F02D9/00—Controlling engines by throttling air or fuel-and-air induction conduits or exhaust conduits
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
- F02D2700/00—Mechanical control of speed or power of a single cylinder piston engine
- F02D2700/02—Controlling by changing the air or fuel supply
- F02D2700/0202—Controlling by changing the air or fuel supply for engines working with gaseous fuel, including those working with an ignition liquid
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Description
Bei Gasmaschinen, die mit Füllungsregelung arbeiten, kann man dem Einlaßventil
einen stets gleichbleibenden Hub geben und die Zinnessung der Gas- und Luftinengen
(luich Verstellen von Drosselklappen vornehmen.
Dies hat jedoch den Nachteil, daß bei Beginn eines jeden Regulier Vorgangs stets
beträchtliche Betriebsroittelmengen, nämlich die jeweils zwischen Drosselklappen und Einbßventil
befindlichen, dem Einfluß des Reglers entzogen sind. Man hat daher bereits vorgeschlagen, die Regelung durch Veränderung
des Ventilhubs auszuführen, wobei mit der Einlaßventilspindel Steuerorgane verbun
den werden, welche die Zumessung der Betriebsmittelmengen unmittelbar vor dem Einlaßventil besorgen. Auf diese Weise ergibt
sich eine tadellose Regelung der Maschine vom Leerlauf bis Vollast.
Jst jedoch eine derart gesteuerte Maschine längere Zeit mit niedriger Belastung, also geringem Ventilhub, gelaufen und werden dann \om Regler oder von Hand wieder größere Ventilhübe eingestellt, so kann es beim Betrieb mit mangelhaft gereinigten Gasen vorkommen, daß die Steuerschieber in die Kruste eindringen, die sich aus den ausgeschiedenen Verunreinigungen des Gases während der längeren Dauer der kleinen Ventilhübe an denj eiligen Stellen bilden, die bei größeren Hüben von den Steuerschiebern überlaufen werden. , Dadurch können unter Umständen Klemmungen und ein Hängenbleiben des Ventils ent- j stellen. j
Jst jedoch eine derart gesteuerte Maschine längere Zeit mit niedriger Belastung, also geringem Ventilhub, gelaufen und werden dann \om Regler oder von Hand wieder größere Ventilhübe eingestellt, so kann es beim Betrieb mit mangelhaft gereinigten Gasen vorkommen, daß die Steuerschieber in die Kruste eindringen, die sich aus den ausgeschiedenen Verunreinigungen des Gases während der längeren Dauer der kleinen Ventilhübe an denj eiligen Stellen bilden, die bei größeren Hüben von den Steuerschiebern überlaufen werden. , Dadurch können unter Umständen Klemmungen und ein Hängenbleiben des Ventils ent- j stellen. j
Nach der Erfindung läßt sich der in ider Zuniessung
der Betriebsmittelimengen unmittelbar vor dem Ventil liegende Vorteil der mit
veränderlichem Hub arbeitenden Steuerungen ; auch bei mit gleichbleibendem Ventilhub ar- ,
behenden, also die Gefahr des Hängenbleibens j ausschließenden Steuerungen 'erreichen. Dies
geschieht dadurch, daß auf der einen gleichbleibenden Hub ausführenden Ventilspindel
getrennte, die Hubbewegung des Ventils mit- ] machende Steuerorgane für Gas und Luft angeordnet
werden, die zwecks Einstellung der Betriebsmittelmengen mittels eines vom Regler
beherrschten oder von Hand verstellbaren Übersetzungsgetriebes so verdreht werden
können, daß, wie an sich bekannt ist, für alle : Belastungen der Maschine die Gemischzusammensetzung
bei gleichbleibendem Ventil- ; hub unverändert gehalten wird. Durch Einj
schalten eines veränderlichen Gliedes in das ; Übersetzungsgetriebe kann dabei in einfacher
Weise ein Mittel geschaffen werden, um die Maschine in beliebigen Grenzen ohne jede sonstigen
Änderungen und ohne Auswechselung von Steuerungsteilen auf ein Gas mit anderem Heizwert oder anderem Luftfoedarf umzuschalten.
Die Abb. 1 bis 3 der beiliegenden Zeichnung zeigen in wagerechten Schnitten den
Erfindungsgegenstand schematisch in drei Afsführungsformen, während Abb. 4 einen
lotrechten .Schnitt durch den konstruktiven Gesamtaufbau des Einlaßventils zeigt.
Die als zylindrische Schieber ausgebildeten Sleuerorgane α für die Luft bzw. b für das
Gas sind auf der Ventilspindel c drehbar, aber gegen Längsverschiebung gesichert, angeordnet
und können in der gleichen Höhe oder in verschiedenen Höhen liegen. Der Steuerschieber
α ist mit einem Hebelarm A, der Steuerschieber b mit einem Hebelarm B starr
verbunden, von denen ersterer an einer Stange A1, letzterer an einer Stange B1 angelenkt
ist.
Die Stangen A1 und B1 sind durch einen
zweiarmigen Hebel C verbunden, der um einen festen Drehpunkt D schwingen kann. Die
Verlängerung einer der Stangen A1 oder B1
oder eine an einer geeigneten Stelle des He-
Stange führt
bels C angreifende besondere zum Regler oder einer Handregulierung.
Es ist ersichtlich, daß jede Bewegung, welche der Regler z. B. auf die Stange B1 und
damit auf den Hebel B und den Schieber b
überträgt, im Verhältnis der beiden Hebelarme des Hebels C auf den Hebel A und den
Luftschieber α übertragen wird. Ist in Abb. ι
z. B. der rechte Hebelarm des Hebels C doppelt so lang wie der linke Hebelarm, so macht
die eingezeichnete Kante α1 des Luftschiebers α
bei der Einstellung den doppelten Weg gegen die Kante α2 des Lufteinlaßkanals wie
die Kante b1 des Gasschiebers b gegen die
ίο Kante Ψ des Gaseinlaßkanals. Wird die Gaszulaitiung
,ganz abgeschlossen, so wind auch die doppelt so breite Luftzuführung vollständig
geschlossen. Die Steue.rorgane α und b
lassen also bei jeder beliebigen Belastung der Maschine stets Gemisch von der gleichen Zusammensetzung
eintreten.
Zur .genauen Einstellung der Steuerorgane und des Gestänges können bekannte Stangenschlässer
0. dgl. in das Übersetzungsgetriebe eingeschaltet werden, mittels derer gleichzeitig
in besonderen Fallen eine etwa erforderliche qualitative Regulierung erzielt werden kann.
Wird, wie in Abb. 2 angegeben, der Drehpunkt D des zweiarmigen Hebels C auf ainer
Gleitbahn E verschiebbar angeordnet oder in anderer Weise ein veränderliches Glied in das
Übersetzungsgetriebe eingeschaltet, so kann die Maschine ohne jede sonstige Änderung
und ohne jede Auswechslung von Steuerungsteilen innerhalb beliebiger Grenzen auf ein
Gas mit anderem Heizwert oder anderem Luftbedarf umgeschaltet werden. Aus den in Abb. 2 eingezeichneten punktierten Linien
ist dies ohne weiteres ersichtlich. Die Verstellung des verschiebbaren Drehpunktes D
fin den Hebel C kann auch in der Weise selbsttätig erfolgen, daß er mit einem Organ
in Verbindung gebracht wird, welches bei Zustand sänderungen der- Bestandteile des anzusaugenden
Gemisches in Wirksamkeit tritt, /.. B. bei Änderungen des Druckes oder Heizwertes
das Gases oder bei 'Änderungen des Druckes der Luft in der Leitung vor der
Steuerung.
In Abb. 3 ist dargestellt, wie man bei Anwendung des Erfindungsgegenstandes auf Maschinen
mit mehreren Zylinderseiten eine etwa erforderliche Feineinstellung der einzelnen
Zylinderseiten vornehmen kann. Es wird nämlich dann an jeder Zylinder.seite in das
Übersetzungsgetriebe eine Sonderverstellvorrichtung F eingeschaltet und der verstellbare
Angriffspunkt dieser Sondervorrichtung so gewählt, daß die einzelnen Zylinderseiten zwar
eine von den übrigen Zyliinderseiten verschiedene, aber während der vom Hauptgestänge
betätigten Regelungsvorgänge für ein und dasselbe Ventil gleichbleibende Gemischzusammensetzung
erhält.
Abb. 4 zeigt den konstruktiven Aufbau des Einlaßventils in einem lotrechten Schnitt.
Auf der Ventilspindel c sitzt drehbar der Gasschieber b, der mit seiner rohrförmigen Nabe
die Spindel c umschließt und am Ende dieser Niabe den Verstellhebel B trägt. An diesem
greift, wie in Abb. r und 2, die vom Regler betätigte Verstellstange B an. Der Luftschieber
α umschließt wiederum imit einer rohrförmigen Nabe drehbar die Nabe des
Gasschiebers b und ist an ©einem oberen Ende mit dem Hebel A verbunden. Dieser Hebel A
ist vermittels der Stange A' durch den in dieser Abbildung nicht sichtbaren Übersetzungshebel
C ebenfalls mit dem Regler in Verbindung.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Regeliungsvorrichtung für Gasmaschinen mit Steuerorganen für Gas- und Luftzutritt, die auf· einer einen gleichbleibenden Hub ausführenden Ventilspindel angeordnet sind und die Hubbewegung des Ventils mitmachen, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerorgane (a, b) getrennt sind und zur Einstellung der Betriebsmittelmengen mittels eines vom Regler beherrschten oder von Hand einstellbaren Übersetzungsgetriebes (A1 B, A', B', C) so verdreht werden können, daß, wie an sich bekannt, für alle Belastungs- go arten der Maschine die Gemischzusammensetzung bei gleichbleibendem Ventilhub unverändert bleibt.
- 2. Regelungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Punkt (D), um weichendes Übersetzungsgetriebe (A1 B, A1J B1, C) unter der Einwirkung 'des Reglers oder von Hand gedreht werden kann, so verschiebbar ist, daß die Maschine, deren einmal festgelegtes Mischungsverhältnis für alle Belastungen gleichbleibt, wie an sich bekannt, in beliebigen Grenzen und ohne jede Auswechselung von Steuerungsteilen auf ein beliebiges anderes Gas mit anderem Heizwert oder anderem Luftbedarf umgeschaltet werden kann.
- 3. Regelungsvorrichtung nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der verschiebbare Punkt (D) des Übersetzungsgetriebes unter dem Einfluß eines Organs steht, welches bei Zustandsänderungan der Bestandteile des Gemisches selbsttätig in Wirksamkeit tritt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM77115D DE401136C (de) | Regelungsvorrichtung fuer Gasmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM77115D DE401136C (de) | Regelungsvorrichtung fuer Gasmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE401136C true DE401136C (de) | 1924-08-28 |
Family
ID=7317441
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM77115D Expired DE401136C (de) | Regelungsvorrichtung fuer Gasmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE401136C (de) |
-
0
- DE DEM77115D patent/DE401136C/de not_active Expired
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