DE398987C - Gebisssauger - Google Patents

Gebisssauger

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DE398987C
DE398987C DESCH67261D DESC067261D DE398987C DE 398987 C DE398987 C DE 398987C DE SCH67261 D DESCH67261 D DE SCH67261D DE SC067261 D DESC067261 D DE SC067261D DE 398987 C DE398987 C DE 398987C
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Expired
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DESCH67261D
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ALBERT SCHUERGER
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/225Fastening prostheses in the mouth
    • A61C13/24Fastening by suction, i.e. total dentures

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Hooks, Suction Cups, And Attachment By Adhesive Means (AREA)

Description

  • . Gebißsauger. Künstliche Gebisse, deren Saugscheibchen an der Gaumenplatte durch einen druckknopfartigen Federverschluß befestigt werden, sind an sich bekannt. Bei den künstlichen Gebissen dieser Art ist das Saugscheibchen jedoch fest mit dem Druckknopfoberteil verbunden, so daß eine Trennung beider Teile voneinander unmöglich ist und die Gebißplatte nicht unmittelbar als Saugschablone Verwendung finden kann, weil Speisereste in die für den Druckknopfoberteil bestimmte krdsförmige Vertiefung der Gaumenplatte und in den in dieser sitzenden Druckknopfunterteil eintreten.
  • Bei einer anderen Ausführungsform wird das Saugscheibchen von zwei Tellern des Druckknopfoberteils gehalten. Trennt man die beiden Teller, so kann man das Saugscheibchen allerdings entfernen sowie die beiden Teller wieder miteinander vereinigen und in den Druckknopfunterteil der Gaumenplatte einsetzen. Dann befinden sich die beiden Teller jedoch in einem gewissen Abstand voneinander. Zwischen ihnen ist ein Ringraum vorhanden, in welchem sich Speisereste festsetzen können. Setzt man lediglich den unteren Teller in den DTuckknopfunterteil der Gaumenplatte ein, so verbleibt oben eine öffnung, in welcher sich ebenfalls Speisereste ansammeln können, die einen Herd für Ba-7ii11en bilden. Daher ist auch diese Ausführungsform nicht unmittelbar als Saugschablone verwendbar.
  • Demgegenüber ist bei dem künstlichen Gebiß gemäß der Erfindung der Sauger unmittelbar auch als Saugschablone verwendbar, wenn man den Druckknopfoberteil ohne das Saugscheibchen in den Druckknopfunterteil eihdrückt, weil das Druckknopfoberteil den Druckknopfunterteil vollkommen abschließt und sich keine Speisereste in letzterem festsetzen können. Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt: Abb. i die fertige Gaumenplatte mitsamt dem Sauger, Abb. 2 Gaumenplatte und Sauger während des Herstellungsverfahrens und Abb. 3 eine Einzelheit des Druckknopfunterteiles in größerem Maßstabe.
  • Die Sauganlage besteht aus dem Unterteil i und dein Oberteil 2. Der Unterteil nimmt die entsprechend Abb, 3 gebogene Feder ia auf und ist unten durch eine uingebördelte Scheibe lb vollkoinmen abgeschlossen, Zwischen der Scheibe Ib und der Feder ia ist ein Abstandsring ic eingelegt, welcher die richtige Lage der Feder sichert. Der Oberteil 2 besitzt die übliche Gestalt eines Knopfes und ist oben in ähnlicher Weise wie der Unterteil durch eine umgebördelte Scheibe 2c9 abgeschlossen.
  • Zur Erzeugung des den Gummi aufnehmenden Hohlraumes verwendet man in bekannter Meise eine Scheibe 4a aus einem zweckentsprechenden Material, so z. B. aus Weichmetall, Pappe o. dgl., welche in ihren Abmessungen genau dem in der Gaumenplatte 3 zu erzeugenden Hohlraum entspricht und außerdem einen Knopf e von der Gestalt des Druckknopfoberteils besitzt.
  • Diese Scheibe wird mit dem Knopf 4P in das Unterteil i des Druckknopfes eingesetzt und dann mit ihrer Flachseite auf dem Gips rnodell 5 (Abb. 2) durch Stiftchen befestigt. Hierauf wird die Gaumenplatte 3 über dem Gipsmodell in an sich bekannter Weise geformt. Nach Fertigstellung der Gaumenplatte 3 liegt das Druckknopfunterteil i fest eingebettet in dieser. Die Scheibe 4.a wird aus dem Unterteil i entfernt, so daß nunmehr die aus Weichgummi bestehende Saugerscheibe 6 mittels des Druckknopfoberteils 2 befestigt werden kann, wie es in Abb. i dargestellt ist.
  • Der Sauger soll gemäß der Erfindung auch als Saugschablone verwendet werden. Die Benutzung der Saugschablone erfolgt bekanntlich dann, wenn ein Gummisauger noch nicht unbedir;gt nötig ist oder man eine zu starke Reizung der Gaumenschleimhäute befürchtet. Soll diese einvulkanisierte Sauganlage nun als Saugschablone verwendet werden, so drückt man das Saugköpfchen 2 ohne den Sauggummi auf. Die Gaumenplatte wird dann lediglich mit ihrem Hohlraum gegen den Gaumen gepreßt und die Luft mit der Zunge in bekannter Weise herausgesaugt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANspRucia: Gebißsauger mit druckknop fartiger Befestigung an der Gaumenplatte, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Feder und dem Boden des in der Gaumenplatte befestigten Druckknopfunterteils ein Abstandsring eing geschaltet ist, welcher den vom Saugscheibchen befreiten :Druckknopfoberteil tiefer als den mit dem Saugscheibchen versehenen Druckknopfoberteil in den Druckknopfunterteil eintreten läßt, derart, daß sich der Druckknopfoberteil mit seiner Grundplatte unmittelbar auf den Druckknopfunterteil, diesen oben vollkommen abschließend, auflegt, zum Zwecke, die Saugeinlage unmittelbar in eine Saugschablone umzuwandeln.
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