DE232669C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE232669C DE232669C DENDAT232669D DE232669DA DE232669C DE 232669 C DE232669 C DE 232669C DE NDAT232669 D DENDAT232669 D DE NDAT232669D DE 232669D A DE232669D A DE 232669DA DE 232669 C DE232669 C DE 232669C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- plate
- suction
- die
- cavities
- denture
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 claims description 11
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 11
- 210000003254 palate Anatomy 0.000 claims description 11
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 6
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 6
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims description 4
- 239000011159 matrix material Substances 0.000 claims 1
- 238000000465 moulding Methods 0.000 claims 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 4
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 3
- 210000004513 dentition Anatomy 0.000 description 2
- 230000036346 tooth eruption Effects 0.000 description 2
- 230000002745 absorbent Effects 0.000 description 1
- 239000002250 absorbent Substances 0.000 description 1
- 229910052782 aluminium Inorganic materials 0.000 description 1
- XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N aluminium Chemical compound [Al] XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 1
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 description 1
- 238000007373 indentation Methods 0.000 description 1
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
- 238000004073 vulcanization Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61C—DENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
- A61C13/00—Dental prostheses; Making same
- A61C13/225—Fastening prostheses in the mouth
- A61C13/24—Fastening by suction, i.e. total dentures
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
- Dentistry (AREA)
- Epidemiology (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Animal Behavior & Ethology (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Veterinary Medicine (AREA)
- Dental Prosthetics (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 232669 KLASSE 30*. GRUPPE
JACOB PETRY in PITTSBURG, Penns, V. St. A.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Juni 1910 ab.
Zu dem Zwecke, ein sicheres Festhaften der Oberkiefergebisse am Gaumen zu erzielen, pflegt
man an der Oberfläche der Gebißplatte kleine Gruben, sog. Saugkammern, vorzusehen, aus
denen beim Andrücken der Platte an den Gaumen zufolge des Nachgebens der Gaumenhaut
(bzw. des Sichflachbiegens der Ränder der Kammer, wenn diese aus einem nachgiebigen
Material, Gummi, bestehen) die Luft ausgepreßt wird, so daß nach dem Aufhören des
Anpressungsdruckes die Gebißplatte zufolge der Saugwirkung der luftleer, gewordenen Kammer
oder Kammern am Gaumen festgehalten wird. Aus Gründen der Einfachheit hat man bisher zumeist nur eine einzige Saugkammer an
der Oberfläche der Gebißplatte angeordnet, die man dann, wenn sie aus Gummi bestand,
wegen der Eigenschaft des Gummis, in der Feuchtigkeit nach einer gewissen Zeit schwammig
zu werden, auswechselbar an der Gebißplatte befestigen muß. Zwecks Gewinnung mehrerer über die ganze Fläche der Gebißplatte verteilter Saugkammern hat man bisher
Metallscheiben, in die kleine Vertiefungen eingepreßt waren, auf der Oberfläche der Gebißplatte
angebracht. Die Vertiefungen wurden bei den metallischen Saugplatten stets nur sehr klein gemacht, weil bei der geringen Nachgiebigkeit
der Gaumenhaut größere metallische Saugkammern durch das Andrücken an den Gaumen nicht hinreichend luftleer gemacht
werden konnten; die Saugwirkung der metallischen Saugplatten war daher naturgemäß eine
verhältnismäßig schwache.
Gemäß der Erfindung werden auf eine nach der durchschnittlichen Form des menschlichen
Gaumens gewölbte Gummischeibe nach einem neuen Verfahren verhältnismäßig tiefe und
weite Saugnäpfchen aus weichem Gummi aufgeschweißt; die so gewonnene Saugplatte wird
an Knöpfchen, die auf einer in die Oberfläche der Gebißplatte eingepreßten Metallscheibe
sitzen, angehakt. Es sind so beim Erfindungsgegenstand die Vorzüge der Verwendung einer
metallischen Scheibe (solide Verbindung mit der Gebißplatte) mit den Vorzügen der aus
weichem Gummi bestehenden auswechselbaren Saugkörper (starke Saugwirkung) vereinigt. ,
Die Gummischeibe mit auf ihr sitzenden Näpfchen kann in Spezialbetrieben billig hergestellt
werden. Der Zahnarzt wie der Laie können die fertiggekaufte Saugplatte ohne besondere Vorkehrungen
auf die Gebißplatte aufknöpfen.
Das neue Verfahren wird durch die Zeichnungen veranschaulicht, und zwar, zeigen Fig. 1
bis 6 die Herstellung der Saugplatte, mit Hilfe deren das künstliche Gebiß sich am Gaumen
festsaugt, und Fig. 8 bis 18 die Art und Weise, wie die Saugplatte an der Oberseite der die
Zähne tragenden Platte befestigt wird. .
Fig. 7 zeigt in schräger Draufsicht die Saugplatte 22 aus Gummi mit kleinen Löchern 28
und mit auf ihrem Rücken sitzenden Saugnäpfchen 20, 21, welch letztere beim festen Andrücken
der fertigen Gebißplatte an den Gaumen luftleer werden, so daß sie alsdann durch
die Wirkung des äußeren Luftdrucks fest am Gaumen haften bleiben. Zur Herstellung der
Saugplatte, dienen die Matrize 2 (Fig. 1 und 3) und die Formklötze 13,16 (Fig. 2 und 4) aus
beliebigem harten Stoff; in Fig. 6 sind die Formklötze mit der Matrize in zusammen-.
gesetzter Stellung im Schnitt gezeichnet. Die Matrize 2 ist in vier Teile 3, 4, 5, 6 zerlegbar;
die obere Fläche der Matrize ist konvex gewölbt nach der durchschnittlichen Form des
menschlichen Gaumens, die untere Fläche ist konkav gewölbt; die Ränder der Matrize 2
sind zum Teil eben, wie Fig. 3 und die Schnittfigur 6 erkennen lassen. Auf der konvexen
Oberfläche der Matrize 2 sind an geeigneten Stellen Aushöhlungen 9 etwa von der Form
von halben Ellipsoiden mit ringsum laufenden Schultern 10 vorgesehen, welche zur Aufnahme
der Saugnäpfchen 20 mit Rändern 21 dienen; in der Mitte jeder der Aushöhlungen ist ein
kleines Loch 11 (Fig. 1 und 3) vorgesehen. Aus einem Grunde, der später einleuchten wird,
sind die Trennungsfugen der vier Teile 3, 4, 5, 6,
so aus denen die Matrize sich zusammensetzt, so geführt, daß alle Löcher 11 in solche Trennungsfugen zu liegen kommen.
Die untere Fläche des Formldotzes 13 (Fig. 2) stellt in ihrem mittleren Teil ein genaues Negativ
der oberen Fläche der Matrize 2 dar, wie aus Fig. 6 zu. ersehen, und ebenso stellt die obere
Fläche des Formklotzes 16 in ihrem mittleren Teil ein genaues Negativ der unteren Fläche der
Matrize 2 dar. Der erhöhte Rand 18 des Formklotzes 13 und der vertiefte Rand 19 des Formklotzes
16 sind derart gestaltet, daß, wenn beide Formklötze aufeinandergesetzt sind, im Innern
gerade noch Raum ist für die Matrize 2, die Gummiplatte 22 und Näpfchen 20, 21.
Nach dem Zusammensetzen der Formklötze 13, 16 bei eingelegter Matrize und Saugplatte
. und Saugnäpfchen werden die Klötze mittels Schraubzwingen 25 sehr stark zusammengepreßt
und alsdann in einen Vulkanisierofen gebracht, in welchem beim Fortschreiten des
Vulkanisierprozesses unter der Wirkung des starken Preßdrucks das Material der Platte 22
und der Näpfchen 20 durch die Löcher 11 der
Matrize 2' hindurchtritt, wodurch eine feste Verbindung der Näpfchen mit der Platte erzielt
wird. Hat sich dieser Vorgang vollzogen, so wird die Form aus dem Ofen genommen,
die Schraubzwingen werden gelöst, und die Saugplatte wird samt der Matrize 2 aus der
go Form genommen. Zufolge der eigenartigen Anordnung
der Trennungsfugen der Teile 3, 4, 5, 6 der Matrize 2 können diese Teile leicht von der
Saugplatte, die nunmehr fertig ist, abgenommen werden.
Im folgenden wird beschrieben, in welcher Weise gemäß der Erfindung die Saugplatte 22
an der konvexen oberen Fläche der Gebißplatte 34 (Fig. 17 und 18) befestigt wird. In
die konkave Formfläche des unteren (33) von zwei Formklötzen 33 und 35 (Fig. 14 und 15)
. wird zuerst ein geeignet gewölbtes Blech 30 (Fig. 8 und 11) aus biegsamem Material, vorzugsweise
Aluminium, eingelegt. Auf dieses werden dann zwei dem · ersten ähnliche, mit Nieten 37 verbundene Bleche 31 und 32 (Fig. 9,
10, 12 und 13), von denen das erstere kleine
Löcher 36 von Dreieckform aufweist, aufgelegt. Auf die. Bleche wird die Gebißplatte 34 und
schließlich auf die letztere der Formklotz 35 aufgelegt. Beim nachfolgenden Zusammenpressen
der Form tritt das Material der Gebißplatte in die Löcher 36 des Bleches 31 ein, so
daß dieses fest an der Gebißplatte haftet. Nach dem Öffnen der Form wird das lose liegende
Blech 30 abgenommen und dann auch das an Blech 31 angenietete Blech 32 durch Zerschneiden
entfernt, so daß die Nietköpfe 37 frei über das Blech 31 emporragen (s. Fig. 16). Die
Nietköpfe 37 sind in solcher Weise angeordnet, daß sie mit den Löchern 28 der Saugplatte
(s. Fig. 7) übereinstimmen, und sie können daher zum Befestigen der Saugplatte an der Gebißplatte 34 dienen, wie dies Fig. 17 und 18 erkennen
lassen.
Gemäß der Erfindung wird die Saugplatte 22 mit Näpfchen 20, 21 in der Weise, wie beschrieben,
fabrikmäßig hergestellt, ebenso Bleche 30, 31 und 32, so daß die Arbeit des Zahnarztes
bei Herstellung der künstlichen Gebisse wesentlich abgekürzt wird. Hat der Zahnarzt die
eigentliche Gebißplatte entsprechend der Form des Gaumens des Bestellers festiggestellt, so
j hat er eben nur die Bleche in der beschriebenen j Art in die Gebißplatte einzudrücken, das Blech
31 zu entfernen Und dann die Saugplatte an den Nietstiften des Bleches 32 zu befestigen,
eine Arbeit, die wenig Zeit und Mühe erfordert.
Claims (3)
1. Verfahren zum Herstellen und Befestigen von Saugplatten für künstliche Gebisse,
dadurch gekennzeichnet, daß in geeignete Aushöhlungen (9) einer nach der durchschnittlichen Form des menschlichen
Gaumens gewölbten, geeignet unterteilten Matrize (2, 3, 4, 5, 6) Saugnäpfchen (20) ein-
. gelegt werden und daß alsdann die Matrize mit einer untergelegten Gummischeibe (22)
zwischen einem Paar geeignet gestalteter Formklötze (13,16), von denen der obere
mit in die Höhlungen der Saugnäpfchen passend sich einfügenden Buckeln (14) versehen
ist, in einem Vulkanisierofen (24) einem starken Druck ausgesetzt wird, wobei durch im Grunde der Aushöhlungen
vorgesehene Löcher (11) hindurch das Material der Näpfchen sich mit dem Material
der Gummischeibe vereinigt.
2. Verfahren nach Anspruch i,. dadurch gekennzeichnet, daß beim Einformen der
Gebißplatte (34) in deren Oberfläche eine
——
hakenartige Vorsprünge (37) für das Aufknöpfen der Saugplatte aufweisende metallische
Scheibe (31) geeignet vertieft eingepreßt wird. .
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge für
das Anknöpfen der Saugplatte durch die Köpfe von Nieten (37) gebildet sind, welche
durch das Entfernen einer mit der in die Gebißplatte einzupressenden Metallscheibe
(31) vereinigten zweiten Metallscheibe (32) freigelegt werden.
. Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE232669C true DE232669C (de) |
Family
ID=492679
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT232669D Active DE232669C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE232669C (de) |
-
0
- DE DENDAT232669D patent/DE232669C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3831918A1 (de) | Kuenstliche zaehne | |
| DE232669C (de) | ||
| WO2002071969A1 (de) | Zahnprothese mit saughalter | |
| AT47403B (de) | Verfahren zur Herstellung von künstlichen Gebissen. | |
| DE875987C (de) | Verfahren zur Herstellung von Kunstharzprothesen als Zahnersatz | |
| DE862568C (de) | Auswechselbarer Gummiabsatz | |
| DE538621C (de) | Verfahren zur Herstellung von Gaumenplatten aus Metall | |
| DE615842C (de) | Aus Celluloid oder einem aehnlichen durch Pressung gestaltbaren Werkstoff bestehende Fassung zur Befestigung von Borsten oder Borstenbuendeln in einer Gummiplatte oder einem entsprechenden elastischen Buerstenboden | |
| DE2111580A1 (de) | Befestigungsmittel fuer Zahnprothesen | |
| DE599701C (de) | Verfahren zur Herstellung genauer Abdruecke, insbesondere fuer zahnaerztliche Zwecke | |
| DE4116109C2 (de) | ||
| DE888302C (de) | Fussabtreter | |
| AT225342B (de) | Zahnprothese | |
| DE356043C (de) | Gummibelag fuer Schuhsohlen und Absaetze | |
| DE392426C (de) | Kuenstlicher Zahn | |
| DE845237C (de) | Kuenstliche Zaehne und Gebisse | |
| DE874058C (de) | Jacketkrone und Zahnersatzkoerper mit aus Metall und Kunststoff kombiniertem Aufbau sowie Verfahren zu deren Herstellung | |
| DE553099C (de) | Ansaugevorrichtung fuer Gebissplatten | |
| DE551503C (de) | Verfahren zum Anbringen von Saugraeumen auf Gaumenplatten | |
| DE837292C (de) | Gaumenlose totale Zahnprothese fuer Oberkiefer mit Naepfchensaugern | |
| DE190865C (de) | ||
| DE355612C (de) | Gummisauger fuer kuenstliche Gebisse | |
| DE432502C (de) | Verfahren zur Herstellung von Kunstzahnformlingen aus keramischer Masse | |
| DE562844C (de) | Geteilte Zahnkrone und deren Befestigung | |
| DE360747C (de) | Gummisauger fuer kuenstliche Gebisse |