CH100313A - Sauger für künstliche Gebisse. - Google Patents

Sauger für künstliche Gebisse.

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CH100313A
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Ulrich Otto
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/225Fastening prostheses in the mouth
    • A61C13/24Fastening by suction, i.e. total dentures

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Description


  Sauger für künstliche Gebisse.    Die bisher üblichen Sauger an künst  lichen Gebissen können jeweilen erst in die  zum fertigen Gebiss gehörende Kautschuk  platte vor dem Vulkanisieren der letzteren  eingesetzt werden. Dies schliesst ein gewisses  Risiko in sich, indem die Schleimhaut des  Gaumens nicht überall     gleichgut    geeignet  ist zum Ansaugen des Gebisses. Trifft nun  der Zahnarzt nicht gleich von Anfang an die  beste Stelle für den Sauger, so ist es sehr  umständlich und kostspielig, den Mangel zu  heben. Sodann wird bei den bisherigen Sau  gern die Saugkammer in der Kautschuk  platte anfänglich durch eine sogenannte  Schablone, meistens eine Metallkapsel, aus  gespart, die nachher wieder entfernt werden  muss.

   Hierbei kommt es leicht zu starken  Verletzungen der     Platte,    namentlich der  Saugkammer, zum Beispiel infolge     Abglei-          tens    des zum Entfernen der Schablone die  nenden, spitzen Werkzeuges.  



  Diese verschiedenen Nachteile der bisher  üblichen Sauger werden durch die vorlie  gende Erfindung beseitigt. Nach dieser wird  die Saugkammer nicht mehr bloss durch eine  Aussparung in der     Gebissplatte,    sondern    durch einen besonderen, von     Anfang    an     und     für bleibend am Sauger selbst angebrachten  Körper gebildet.  



  Auf der     Zeichnung    ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes in     mitt-          lerem-Irängsschnitt    und Grundriss, an einem  Gebiss angebracht, dargestellt.  



  Die in der Platte a angebrachte Saug  kammer besteht aus einem dünnen, flachen  Teller c, in dessen Mitte ein aufwärts ge  richteter Metallknopf d festgenietet ist. Zwi  schen diesen und den Teller c ist eine  Gummischeibe b     eingespannt,    deren Dicke  etwas grösser ist als die Tiefe des Tellers und  deren Durchmesser, wenn sie auf den letz  teren niedergelegt ist, etwas kleiner ist als  der des Tellers.  



  Das Verfahren zur Herstellung des mit  dem beschriebenen Sauger versehenen Gebis  ses verläuft beispielsweise etwa wie folgt:  Zunächst wird im Mund - wie bisher  schon üblich - ein Gipsabdruck des Gau  mens genommen und nach diesem ein Mo  dell aus leicht schmelzbarer Masse, z. B. vor  zugsweise Wachs, angefertigt. Während nun  an letzterem bisher nur die neuen Zähne pro-           visorisch    angebracht wurden, um deren Stel  lung regeln zu können, die eingangs erwähnte  Schablone noch nicht, wird auch schon der       Sauger    eingesetzt. Daher kann nun gleich  zeitig mit der Stellung der Zähne auch die  des Saugers geregelt werden.

   Saugt letzterer  beim ersten Einsetzen des     Wachsmodelles     noch nicht an, so erwärmt man das um den  Sauger herum befindliche Wachs ein wenig  und verschiebt den Sauger an die gewünschte  Stelle. Nachher wird das Wachsmodell, wie  üblich, auf den Gipsabdruck gebracht, wo  bei man an diesem den Sauger zum Beispiel  durch ein ganz dünnes Stiftehen leicht be  festigt. Sodann spült man das Wachs aus  und führt an dessen Stelle in bekannter  Weise Kautschuk ein, der dann zur fertigen       Gebissplatte    vulkanisiert wird. An dieser be  findet sich nun der Sauger bereits in der  richtigen Stellung, da er an ihr genau die  nämliche Stelle einnimmt, wie vorher am  Wachsmodell.  



  Statt eines einzelnen grösseren, annähernd  in der Mitte des Gebisses angeordneten Sau  gers können auch zwei     kleinere,        ei-was    seit  wärts angebrachte Sauger verwendet wer  den.  



  Als Material für den Teller c kommen  z. B. hauptsächlich Edelmetalle in Betracht,  Aluminium, Gold usw., für den Knopf d  z. B. Neusilber. Für das erwähnte Modell    kann irgend eine der in der Zahntechnik üb  lichen, leicht schmelzbaren Massen Verwen  dung finden.  



  Der Knopf zum Festhalten der Gummi  scheibe b kann mit dem die Saugkammer bil  denden Teller aus einem Stück gepresst oder  mit ihm statt durch     Nietung    in anderer  Weise verbunden sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sauger für künstliche Gebisse, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugkammer an ihm selbst in Form eines besonderen, für dauernd in der Gebissplatte anzubringenden, scheibenförmigen Körpers gebildet ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Sauger nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Saugkammer durch einen Metallteller gebildet wird, in dessen Mitte ein aufwärts gerichteter Metallknopf festsitzt zum Festhalten der an den Gau men anzuliegen kommenden Gummi scheibe. 2. Sauger nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Knopf mit dem Metallteller aus einem Stück gepresst ist.
CH100313D 1923-01-24 1923-01-24 Sauger für künstliche Gebisse. CH100313A (de)

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