DE11478C - Obturatoren für Wolfsrachen, welche nicht an den Zähnen befestigt, sondern durch einen Ansatz von weichem Kautschuk in der Höhlung festgeklemmt werden - Google Patents

Obturatoren für Wolfsrachen, welche nicht an den Zähnen befestigt, sondern durch einen Ansatz von weichem Kautschuk in der Höhlung festgeklemmt werden

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DE11478C
DE11478C DENDAT11478D DE11478DA DE11478C DE 11478 C DE11478 C DE 11478C DE NDAT11478 D DENDAT11478 D DE NDAT11478D DE 11478D A DE11478D A DE 11478DA DE 11478 C DE11478 C DE 11478C
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obturators
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L. FLEISCHHAUER in Halle a. Saale
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Description

1880.
Klasse 30.
L.FLEISCHHAUER in HALLE a. S.
Obturatoren für Wolfsrachen, welche nicht an den Zähnen befestigt, sondern durch einen Ansatz von weichem Kautschuk in der Höhlung festgeklemmt werden.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Februar 1880 ab.
Der neue Obturator aus hartem und weichem Kautschuk, oder aus Metallen, verbunden mit weichem Kautschuk, wird nicht an den Zähnen befestigt, sitzt bequemer und fester als die bisherigen und kann schon in einem Gewichte von nur 3 g hergestellt werden.
Die Herstellungsweise dieses neuen Obturators ist folgende.
Da ein Abdruck im Munde durch Wachs die normalen Fleischtheile am Gaumen verschieben würde, so nehme ich den Abdruck direct mit flüssigem sehr rasch härtenden Gyps. Den an diesem Abdruck in der Mitte entstandenen Kegel (Abdruck der Höhlung) schneide ich bis auf etwa 2 mm fort, öle den Gypsabdruck mit feinem recht dünnflüssigem OeIe, und mache hiervon eine zweite Gypsform, in dieser ein Modell von Wachs folgendermafsen:
Die Gypsform zeigt jetzt eine Vertiefung (Höhlung), diese wird mit passend auf einander gelegten Wachsplatten ausgefüllt, dann eine dünne Wachsplatte, welche etwa 7,5 mm überall über die Vertiefung hinausgeht, darauf gelegt und genau der Gypsform angedrückt, die grofse und die kleine Platte durch Anwärmen verbunden und dann dem Patienten dieses Modell eingeführt, wobei darauf zu sehen ist, dafs es gut am Gaumen anliege und genau an die Wände des Loches schliefse.
In einer zweitheiligen Cuvette wird nun die Gypsform in dem Untertheil in Gyps von geeigneter Consistenz gebettet, die Gaumenform nach oben frei lassend. Nachdem der Gyps getrocknet, wird das Wachsmodell darauf gelegt, alles eingeölt, der Obertheil mit Gyps gefüllt, d.ie Cuvette geschlossen und zehn Minuten erwärmt, darauf wieder geöffnet, das Wachs herausgenommen, und an dessen Stelle Kautschuk gebracht, welcher dann in einem Dampfapparat gehärtet wird.
' Um das Herausfallen des Kautschukpräparates zu vermeiden, erweitere ich die Vertiefung in der Form nach unten zu etwas konisch, so dafs, wenn das Präparat im Munde befestigt wird, dieser Konus sich in die Höhlung eindrängt und so das Präparat festhält. Um dem Patienten jeden nur möglichen Schmerz beim Tragen des Obturators zu nehmen, fertige ich die grofse Platte aus hartem Kautschuk, Gold oder Platin, während die Erhöhung von weich bleibendem Kautschuk gefertigt wird. Die Platten können einzeln oder auch jedes für sich präparirt und dann zusammengesetzt werden.
Ein solcher Obturator ist in Fig. 1 dargestellt.
Statt des konischen Ansatzes kann man auch auf die Oberfläche des Obturators einen ringförmigen Wulst legen, und wird derselbe dann durch Ansaugen in der Mundhöhle gehalten.
Der in Fig. 2 dargestellte Obturator wird bei Personen angewendet, welche einen ganz offenen Gaumen bis an den Halswirbel haben. Die Herstellungsweise ist ganz dieselbe wie bei dem oben beschriebenen Obturator, auch hier fallen die bisher üblichen Klammern zum Befestigen desselben fort, und wird derselbe durch den aus weichem Kautschuk gefertigten Ansatz mit konischen Rändern befestigt, welcher je nach Grofse der im Gaumen befindlichen Vertiefung länger, breiter oder auch höher gefertigt wird.
Weitere Vortheile dieses Obturators vor den bisherigen liegen in seiner Leichtigkeit und in der der Mundhöhle vollständig angepafsten Form; letzteres war bisher theilweise wohl an der oberen Seite der Fall, nicht aber an der unteren, welche glatt gefertigt wurde, was dem Wohlklange der Sprache des Patienten grofsen Eintrag that; dieses ist hier vollständig vermieden.
Die untere Platte kann wie bei dem zuerst beschriebenen Obturator aus Gold, Piatina oder hartem Kautschuk gemacht werden, während der konische Ansatz aus weichem Kautschuk hergestellt wird. Diese Obturatoren werden schon von 8 g Schwere hergestellt. Bei schwammigen und sehr empfindlichen Fleischtheilen fertige ich auch die unterePlatte aus beweglichem, weichem Kautschuk.
Ein nicht zu unterschätzender Vortheil an den nach meiner Methode hergestellten Obturatoren ist der, dafs an denselben einzelne fehlende

Claims (1)

  1. Zähne, sowie auch ganze Gebisse angebracht werden können, es ist nur nöthig, die untere Platte an den betreffenden Stellen ■ bis in die Zahnreihe zu verlängern, in welche dann auf bekannte Weise der Zahn angefügt wird.
    Um vorbeschriebene Obturatoren bequem in die Gaumenspalte einführen zu können, habe ich einen Apparat construirt, bestehend aus einer Platte aus edlem Metall oder Kautschuk (Zungenplatte) und einem darauf befestigten Wulst oder Kegel. Dieser Apparat wird auf die Zunge gelegt, der Obturator darauf, wie in Fig. 3 dargestellt, und wird letzterer dann bequem durch einen Druck der Zunge nach oben in seine richtige Lage gebracht.
    Paten τ-Ans ρ rüche:
    i. Obturatoren für Wolfsrachen jeder Art, bestehend aus einer grofsen der Mundhöhle angepafsten Platte aus hartem und weichem Kautschuk, Gold oder Piatina, und einer
    kleineren runden oder länglichen Platte (Erhöhung), aus hartem oder weichem Kautschuk, mit konischen Rändern.
    Obturatoren für Wolfsrachen, bestehend aus einer grofsen der Mundhöhle angepafsten Platte, auf der Oberfläche mit einem ringförmigen Wulst versehen.
    Die Art und Weise, Obturatoren durch konische oder ähnliche Ansätze in der Mundhöhle zu befestigen.
    Die Art und Weise der Herstellung oben beschriebener Obturatoren.
    Die Anbringung einzelner Zähne oder ganzer Gebisse an den oben beschriebenen Qbturatoren für Wolfsrachen.
    Einen Apparat, bestehend aus einer Platte aus edlem Metall oder Kautschuk in Verbindung mit einem Wulst oder Kegel zum Einführen genannter Obturatoren in die Gaumenspalte.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT11478D Obturatoren für Wolfsrachen, welche nicht an den Zähnen befestigt, sondern durch einen Ansatz von weichem Kautschuk in der Höhlung festgeklemmt werden Expired DE11478C (de)

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