DE3924809C2 - - Google Patents

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DE3924809C2
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Germany
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DE19893924809
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DE3924809A1 (de
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Friedrich Dr. 8501 Heroldsberg De Reuter
Gerd 8508 Wendelstein De Rothenbusch
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C19/00Dental auxiliary appliances

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Ästhetikschablone nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Aus der DE 86 30 121 U1 ist ein Bausatz zur Aufzeichnung des Pfeilwinkels sowie zur Erstellung eines Silikonmodelles zur Vereinfachung der Reokklusion und zur rationellen Aufstellung der Zähne mittels Kalotte bekannt. An einem bogenförmigen Kunststoff- oder Metallteil ist ein Wachswall vorgesehen. An diesem Wachswall werden patientenbezogene Linien markiert, wie Lippenschlußlinie, Eckzahnlinien und Lachlinie. Weiterhin wird die Zahnaufstellung einschließlich der Aufstellung der Frontzähne beschrieben. Die Aufstellung der Frontzähne erfolgt jedoch ohne Hinweis auf die vorgenannten Linien. Insbesondere wird nicht auf die Gestaltung des Inzisalkantenverlaufs der Oberkieferfrontzähne in bezug zur Unterlippenoberkante hingewiesen.
Es ist vielmehr davon auszugehen, daß das Aufstellen der Frontzähne in üblicher Weise in dem Wachswall vorgenommen wird. Die angegebenen Linien dienen dabei als Orientierungshilfe, die allerdings beim Aufstellen der Zähne in dem Wachswall verlorengehen.
Nachteilig ist daher, daß eine nachträgliche Kontrolle der aufgestellten Zähne in bezug auf die Linien nicht mehr möglich ist. Weiterhin ist nachteilig, daß bei der Gestaltung der Oberkieferfrontzähne eine vollkommene Harmonie zur Unterlippenoberkante nicht erreichbar ist.
Die Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Ästhetikschablone vorzuschlagen, die es in reproduzierbarer Weise erlaubt, die Oberkieferfrontzähne in Harmonie zur Unterlippenoberkante zu gestalten.
Die Erfindung löst diese Aufgabe entsprechend den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
Nach der Erfindung wird bei entspannter Muskulatur und leichter Lippenöffnung die Lippenkontur auf der Schablone durch an der Schablone haftendes Silikon hoher Viskosität dauerhaft dargestellt.
Die Maßnahme ist einfach durchzuführen und ist nicht toxisch.
Entscheidend für eine exakte Übertragung der Lippensilhouette ist die für den Patienten nahezu unfühlbare Abformung, da nur so eine reflexbedingte Veränderung im Tonus der Lippenmuskulatur vermieden werden kann.
Der Zahntechniker hat aufgrund der Erfindung Informationen über die Situation der Lippen des Patienten, die jetzt ohne weiteres von der zahnärztlichen Praxis in das zahntechnische Labor auf einfache Weise übermittelt werden. Die Übertragung der tatsächlichen Situation des Patienten auf die Modelle ist damit erstmals möglich.
Der Vorteil für den Patienten ist, daß die Individualität im Gesamterscheinungsbild gewahrt bleibt und somit Zahnersatz und Individuum harmonieren.
Die weiteren Vorteile der Erfindung bestehen darin, daß die Schablone jederzeit von den Trägerteilen abnehmbar und an gleicher Stelle fixierbar sind. Damit ist zu jeder Zeit eine Kontrolle während der Fertigstellung der Prothese möglich. Weiterhin sind Trägerteile und Schablone in einfacher Weise sowohl im Mund als auch im zahntechnischen Artikulator anzubringen.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Ästhetikschablone,
Fig. 2 ein Beispiel zur Befestigung der Ästhetikschablone nach Fig. 1,
Fig. 3 ein weiteres Beispiel zur Befestigung an der Ästhetikschablone nach Fig. 1,
Fig. 4 die aufgespritzte Abformmasse im Mund auf Ästhetikschablone von vorne,
Fig. 5 die Ästhetikschablone im Mund von der Seite,
Fig. 6 die Ästhetikschablone mit Abformmasse im Schnitt von der Seite,
Fig. 7 die Ästhetikschablone mit Abformmasse im Schnitt von vorne,
Fig. 8 die Ästhetikschablone mit ausgesägter Lippenkontur nach den Fig. 4, 5, 6 und 7,
Fig. 9 eine Verankerung der Ästhetikschablone in Kunststoff­ masse nach Fig. 1 im Mund mit vorhandener Bezahnung,
Fig. 10 eine weitere Verankerung der Ästhetikschablone an einer Bißschablone in einem zahnlosen Mund.
Nach Fig. 1 besteht eine Ästhetikschablone 1 aus einem Formteil 2 mit daran befestigten Stiften 3 aus Metall und aus einem aus Kunststoff bestehenden Anker 4.
Das Formteil 2 verläuft parallel zum Zahnbogen, der nicht weiter dargestellt ist. Der aus Kunststoff bestehende Anker 4 wird verankert im Trägerteil 6 aus Kunststoff bei der Abformung am Patienten.
Nach Fig. 2 besteht eine verblockte Verbindung zwischen Schablone 2 und dem Kunststoff 6 mittels einem unteilbaren Anker 14. Die Schablone 2 ist daher nicht abnehmbar.
Nach Fig. 3 weist die Schablone 2 eine tiefgezogene Röhre 15 zur steckbaren und reibungsschlüssigen Verbindung eines Ankers 44 auf. Vorteilhaft ist, daß die Schablone 2 vom Trägerteil 6 nach Fig. 9 bzw. vom Bißwall 9 nach Fig. 10 durch den Zahntechniker abnehmbar ist.
Aus Fig. 4 ist die auf die Schablone 2 aufgebrachte Abformmasse 5 im Lippenspalt 16 zwischen Ober- und Unterlippe 10, 11, eines Mundes 17 ersichtlich.
Nach Fig. 5 ist die Schablone 2 im Mund 17 zwischen Zahnbogen 18 eines Ober- und Unterkiefers 12, 13 und Ober- und Unterlippe 10, 11 entsprechend den Fig. 1-3 befestigt. Die Abformmasse 5 ist entsprechend Fig. 4 aufgebracht.
Nach Fig. 7 ist die Schablone 2 gemäß den Fig. 4-6 zur Bearbeitung durch den Zahntechniker von dem Trägerteil 6 abgelöst.
Nach Fig. 8 weist die Schablone 2 ein ausgesägtes Areal 7 auf, das der Außenkontur der Abformmasse 5 nach Fig. 4-7 entspricht.
Aus Fig. 9 ist die lösbare Befestigungssituation der Schablone 2 bei einem Bezahnten 20 mit Zähnen 8 ersichtlich. Der Anker 4 mit seiner Stecköffnung ist in dem Trägerteil 6 befestigt.
Bei einem Unbezahnten 21 liegt ein Bißwall 9 zur Befestigung der Schablone 2 mittels Stift 3 und Anker 4 vor.
 1 Ästetikschablone
 2 Formteil
 3 Stift
 4 Anker
 5 Abformmasse
 6 Trägerteil aus Kunststoff
 7 nach Konturen ausgesägtes Areal
 8 Zähne
 9 Bißwall
10 Oberlippe
11 Unterlippe
12 Oberkiefer
13 Unterkiefer
14 Anker
15 Röhre
16 Lippenspalt
17 Mund
18 Zahnbogen
20 Bezahnter
21 Unbezahnter
44 Anker

Claims (5)

1. Ästhetikschablone zur patientenbezogenen Gestaltung des Inzisalkantenverlaufs der Oberkieferfrontzähne in Harmonie mit der Unterlippenoberkante, der an einem intraoralen Formteil patientenbezogene Linien der Lippen markierbar sind, dadurch gekennzeichnet,
daß das Formteil als eine elastische und dünne Schablone (2) ausgebildet ist und dadurch dem Zahnbogen oder Bißwall (9) intraoral und labial auflegbar ist und somit parallel zu deren Kurvatur verläuft,
daß die Schablone (2) zapfenartige Verbindungselemente zur Befestigung an herkömmlichen Bißwällen (9) und Aufbißbehelfen aufweist und
daß ein Mittel (5) zur dauerhaften Abbildung eines patientenbezogenen Lippenspaltes (16) auf der Schablone (2) vorgesehen ist.
2. Ästhetikschablone nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel eine spritzbare, aushärtbare Abformmasse (5) ist.
3. Ästhetikschablone nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel ein Farbkonturenstrich ist.
4. Ästhetikschablone nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungselemente als Stifte (3) und Anker (4) ausgebildet sind, wobei die formstabilen Stifte (3) mit dem Formteil (2) fest fixiert sind und die Stifte (3) an ihren freien Enden Ankerelemente (4) aufweisen, die in einer patientenseitigen Überschußzone einer Kunststoffmasse (6) manuell eindrückbar und vor dem Aushärten dieser Masse fixierbar sind.
5. Ästhetikschablone nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ankerelemente (4) mit den Stiften (3) lösbar verbunden sind.
DE19893924809 1989-07-27 1989-07-27 Aesthetikschablone Granted DE3924809A1 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8630121U1 (de) * 1986-11-11 1987-04-09 Schreiber, Hans, Dr. Dr., 6940 Weinheim Bausatz zur Aufzeichnung des Pfeilwinkels mit neuartiger Methode der Verschlüsselung sowie zur Erstellung eines Silikonmodelles zur Vereinfachung der Reokklusion und zur rationellen Aufstellung der Zähne mittels Kalotte, insbesondere zur Eingliederung einer Totalprothese

Also Published As

Publication number Publication date
DE3924809A1 (de) 1991-02-07

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