DE837151C - Prothesenverankerung fuer insbesondere zahnprothetische Zwecke - Google Patents

Prothesenverankerung fuer insbesondere zahnprothetische Zwecke

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DE837151C
DE837151C DER3327A DER0003327A DE837151C DE 837151 C DE837151 C DE 837151C DE R3327 A DER3327 A DE R3327A DE R0003327 A DER0003327 A DE R0003327A DE 837151 C DE837151 C DE 837151C
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prosthesis
grooves
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anchoring
hard
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DER3327A
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Rudolf Rath
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    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/225Fastening prostheses in the mouth
    • A61C13/24Fastening by suction, i.e. total dentures
    • A61C13/245Vacuum enhancing devices, e.g. valves
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Description

  • Prothesenverankerung für insbesondere zahnprothetische Zwecke die Erfindung betrifft eine Prothesenverankerung für insbesondere zahnprothetische Zwecke.
  • Zahnprothesen, die den ganzen Kiefer umfassen und gegebenenfalLs noch den Gaumen bedecken, werden bekanntlich durch Adhäsion oder mittels als Saugkammern dienender Hohlräume, Weichgummisaugscheiben, -näpfen, -ringen, -rändern, Saugventilen, Luftkissen, Beschwerung, äußeren Prothesenwülsten, inneren Abschlußrändern, Metallfedern, Metallklammern und gegebenenfalls auch Klebstoff befestigt. Derartige Platten- und Stützenprothesen stören jedoch infolge ihres großen Umfangs, ihrer Plumpheit und Schwere die natürliche Funktion, die Bewegung, den Geschmack, das Gefühl und natürliche Aussehen, das ja durch eine Prothese wieder voll hergestellt werden soll, bzw. schalten sie aus, reiten auf den harten Knochenpartien, schneiden in diese ein, verursachen Entzündung, Schmerz, Schweißbildung, was ein Schaukeln, Verschieben, Schwellen und Abfallen der Prothesen zur Folge hat und sind desihalb dem Prothesenträger sehr lästig. Metallklammern zerstören die Naturzähne und bringen sie zum Ausfall. Der Weichgummisauger quillt über die Kammerränder hinaus und drückt die Platte vom Gaumen ab, und im die als Saugkammern dienende Hohlräume wuchert das Zahnfleisch hinein und hebt die Saugkraft auf. Ähnliche Schwierigkeiten treten l>ei Körperteilprothesen auf, die auch entweder durch Saugwirkung oder mittels Lederbandagen befestigt sind. Derartige Prothesen können daher nur an äußeren, durch Knochen gestützten und massiven Körperteilen befestigt werden, wobei die die Anlagefläche der Prothese umgebenden Ränder möglichst hoch gestaltet sein müssen. Man ist deshalb in der Zahnprothetik dazu übergegangen, die Prothesen auf chirurgischem Wege dadurch zum Halten zu bringen, daß porzellanbedeckte Metall stifte durch den Alveolarfortsatz und die Prothese geführt werden oder die tragfähige Kieferoberfläche vergrößert wird, was jedoch in beiden Fällen zu negativem Erfolg führte.
  • Auch der prothetische Ersatz knochenstützenloser und hohler Körperteile war mit derartigen Prothesen bisher nicht möglich.
  • Zweck vorliegender Erfindung ist es, Prothesen zu schaffen, welche ohne Platten oder Hülsen sowie deren lkfestigungsmittel und deshalb ohne deren Nachteile auch an niederen, kurzen flachen und schmalen Kiefer- sowie an knochenstützenlosen Körperteilen befestigt werden können.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die Prothesenbasis in ihrer Form so ausgebildet wird, daß die nicht zu vermeidenden Weichteilwucherungen, die bisher jede Prothese abgestoßen haben, nunmehr als natürliche Prothesenanker ausgenutzt werden.
  • Xii liesein Zweck ist die Prothesenbasis erfinlnngsgemäß mit Sllerrnuten oder -wül stell bzw. koml>i nierten -nuten und -wülsten versehen, die in einem Winkel von etwa 45 Grad oder parallel zur Prothesenachse entgegen der Abzugsrichtung der Prothese ein- oder mehrfach, ein- oder zweiteilig bzw. ringsum, ein- oder zweiteilig gerade oder wellenförmig angebracht sind und die Matrizen für die Weichteilprofilierung bilden. Weitere Merkmale des Erfindungsgegenstandes sind aus den Unteransprüchen zu ersehen.
  • Ausgehend von der Tatsache, daß die Weichteile des Kiefers (Zahnfleisch und Schleimhäute) sowie von Körperteilen (Fleisch und Außenhaut) sich bis zu einem Winkel von 45 Grad zur Körperfläche ohne Reizung und Schädigung zu unter diesem Winkel abstehenden und bis zu einem gewissen Grade in sich federnden vorspringenden Wülsten oder zurückspringenden Nuten profilieren lassen, stehen auch die Nuten und Wülste der Prothesenbasis unter diesem Winkel, und zwar entgegen der Abziehrichtung der Prothese.
  • Mit einer einzigen Prothesenl>asisprofilierung können auf diese Weise sowohl Zahnprothesen am Kiefer als auch Körperteilprothesen an beliebigen anderen Körperteilen verankert werden, wobei es gleichgültig ist welches Profil die zur Verankerung der Prothese dienenden Flächen der Kiefer bzw. anderer Körperteile haben.
  • Je nach den vorhandenen Anbringungsmöglichkeiten ist die Prothesenbasis entweder negativ, d. h. hohl, und besitzt an ihrer Innenseite ein oder mehrere Sperrnuten oder -X-iilste bzw. -nuten und -viilste, oder aber positiv, d. h. vorspringend, und besitzt an ihrer Außenseite ein oder mehrere Sperrwülste oder -nuten bzw. -wülste und -nuten.
  • Die Prothesen sind die Matrizen für die im Zug-, Druck- oder kombinierten bzw. getrennten Zug-und Druckverfahren sich entwickelnden Weichteilwülste bzw. -nuten. Stufenprothesen besitzen den gleichen Querschnitt wie der Körperstumpf ohne Verdickung an der Kupplungsstelle, wodurch ein völlig naturgetreues Aussehen erreicht wird. die Prothesenbasis ist dem Profil und der Struktur der Kiefer oder der Körperteilenden anzugleichen. Die Prothesen für weiche Körperteilenden mit flachen Knochenbasen besitzen harte oder halbharte Sperrwülste, die als künstliche Knochenstützen wirken. Bei Prothesen für knochenlose Körperteilenden mit Kanal wird durch eine in letzteren eingeführ.te Kanüle oder bei kanallosen durch eingelassene Bolzen, die glatt, konisch erweitert oder mit Sperrprofilen versehen sind, der Knochenhalt ersetzt.
  • Auf gleiche Weise findet ein Ausgleich an allen Stellen des Körpers statt, die zu viel oder zu wenig Gewebe haben; zu kleine Körperweichteilenden werden im Zugverfahren vergrößert und zu große im Druckverfahren verkleinert oder dieses künstliche Wachsen oder Verschieben des Gewebes im kombinierten Über- und Unterdruckverfahren beliebig gefördert, gehemmt oder gelenkt. Die Gewebeverschiebung ist mit gleichem Erfolg anwendbar bei kosmetischen Prothesen, beispielsweise bei Stirnfalten, X-, O-, krummen, zu dünnen, zu dicken Beinen, zu kleinen Brüsten, Perücken usw., wodurch ein Ausgleich oder eine Angleichung an normale Gebilde erreicht wird. Bei Zahn- und Kieferprothesen greifen harte, halbharte oder weiche Prothesenwülste oder konische Zapfen, die in der Achsrichtung, schräg oder senkrecht zu ihr stehen, in entsprechend korrespondierende, chirurgisch erzeugte Knochennuten oder -löcher in beliebiger Anzahl ein. Senkrecht oder schräg zur Prothesenachse stehedeWülste werden als elastische Prothesenränder mittels federnder fttallbügel mit der Prothesenmitte verbunden. Diese Prothesenwülste könen mit Sperrnuten kombiniert sein.
  • Die Körperteilprothesen werden aus hartem, halbhartem oder weichem Material massiv, hohl oder mit Luft gefüllt hergestellt, mit oder ohne hartem oder halbhartem Gerüst, welches wieder massiv oder hohl sein kann.
  • Die Sperrwülste und -nuten können in Form von Schlaufen, doppelten Halbkreisen, Halbkreisen, Halbschlaufen, Halbkreisteilen außen oder innen an beliebigen Stellen in beliebigen Längen angeordnet sein. Bei Unterkieferprothesen können die Enden der beiden Halbkreise mittels Querwülsten zur Schlaufe verbunden sein, die in korrespondierende Knochenquernuten eingreifen. Bei Körperteilprothesen sind die Schnitte durch Sperrwülste und -nuten kreisförmig entsprechend der Querschnittsform der Körperteilenden. Die Sperrprofilierungen können auch wellenförmig gestaltet sein.
  • Zur Herstellung der Prothesen können für die Sperrprofile Scheiben oder Ringe in Form von Schablonen oder beliebigen anderen fabrikatorischen Hilfsmitteln aus Zinn, Blei oder anderweitig geeignetem Material angefertigt und in erstere eingearbeitet werden.
  • Die Prothesenbasis hat als Stütze oder Gerüst perforierte oder Netzsättel bzw. -kappen, die mit Prothesenmaterial umkleidet sind, wodurch dünne, leichte, naturgetreue Prothesenanschlüsse entstehen. Diese Sättel und Kappen sind ganz als Innensättel oder teilweise perfortiert und galtt als Außen-Innen-Sättel oder ganz, halbseitig bzw. ringsum oder nur als perforierte oder teilperforierte NVulstsättel oder -ringe ausgebildet. Bei Zahnprotheseii kommen Platten in Wegfall, weshalb zur Stabilisierung ein Schlaufenbügel vertikal oder schräg mit den Perforationssätteln verschweißt oder verlötet wird. Bei einseitiger Sperrwulstanordnung wird die Prothesennut mit oder ohne Wulst als .Äußen-Innen-Retentionsbügel in Metall gegossen, dessen inneres Ende als perforierter Prothesenanker zur Befestigung des Bügels in der Prothese und dessen äußeres Ende zur Stabilisierung der Prothese und als profilierter Prothesenanker zur lAefestigung der Prothese auf dem Kiefer dient. Bei vorhandenen Naturzähnen wird ein profilierter Bügel ohne Retention als Außenbügel oder freier Hohl- oder Saugbügel zur Verbindung von lAriicken- ulld Prothesen teilen gegossen.
  • Körperteilprothesen sind mit der Kupplung fest verbunden oder von dieser automatisch lösbar, so daß letztere nach abnahme der eingentlichen Prothese allein auf dem Körperstumpf verbleibt. Diese automatischen Sperren bestehen aus Druck-, Zug-, Schiebe-, Hebel-, Klinken-, Schnapp-, Feder-, Klemm-, Stift-, Bolzen-, Riegelvorrichtungen oder jedem beliebig anderen Hemmwerk.
  • Die obere Fläche der natürlichen Sperrwulst steht im Winkel von etwa 135 Grad zur Körperteilfläche und bildet die Einschubfläche der Prothese; die untere Fläche bildet mit der Körperteilfläche einen \N'inkel von 45 Grad und ist die Sperrfläche der Prothese. Der neue technische Effekt dieser Prothesenkupplung besteht nun darin, daß die Prothese über die schräg nach unten verlaufende Einschubfläche leicht eingeschoben wird, wobei eine Stauung und Dichtung der Weichhteilverkleidung eintritt, die sofort wieder ausgelöst wird, wenn die federnde Ankerwulst in die Prothesenwulst einschnappt. worauf die Prothese aber nur schwer wieder über die nach unten geneigte Sperrfläche abgezogen werden kann. Die Kraft, welche die Prothese am Körperstumpf festhält, ist in Berücksichtigung der Winkelverhältnisse etwa dreimal so groß wie die Kraft, die zum Aufschieben der >rothese notwendig ist.
  • Die Prothesen können bei vor- und zurückspringenden. schrägen und flachen Profilen auch mit Wülsten und Nuten versehen werden, die im Sperrwinkel von 90 bzw. I35 Grad zur Prothesenachse stehen. Auch können alle Prothesen mit parallel zu ihrer Achse laufenden Sperrwülsten und -nuten ausgebildet sein, wodurch ein eunlösbare Verbindung zwischen Körperteil und Prothesenbasis zustande kommt.
  • Als Prothesen-, Feder- und Nutenmaterial können alle im Prothesenbau üblichen Materialien, wie Kautschuk, Kunststoff, Porzellan, Stahl, Palladium, Silber, Gold, Platin und deren Legierungen, sowie weicher oder halbweicher Kunststoff oder Kautschuk u. dgl. Werkstoffe verwendet werden.
  • Auf diese Weise können auch im Kiefer, d. h. in der Alveole mit Sperrnuten versehene Wurzeln aus mundbeständigen Metallen oder Legierungen eingesetzt werden. Bei Kieferbrüchen werden die Kieferreste mit dieser Profilierung versehen, auf denen die mit Schienen und Bügeln verbundenen Prothesenteile befestigt werden, zwischen denen sich der zu ersetzende Kieferteil befindet.
  • Diese platten- und stützenlosen Prothesen sind klein und leicht, wodurch eine wesentliche Materialersparnis eintritt. Da die Platte in Wegfall kommt, besteht zwischen Ober- und Unterkieferprothesen kein Unterschied mehr. Diese plattenlosen Prothesen haben den Vorteil, daß der Naturgaumen frei bleibt, die Aussprache nicht gestört wird, die Geschmacksnerven funktionieren können, wodurch der Prothesenträger zum Genuß der Nahrungsmittel kommt, dadurch die Speicheldrüsen angeregt und die Verdauung gefördert wird. Die stützenfreien Körperteilprothesen ermöglichen eine störungsfreie Funktion und Bewegung, wodurch der Prothesenträger wieder seine volle Arbeitskraft zurückerhält, dadurch seine seelischen Hemmnisse überwindet und sich wieder als vollwertiger, gleichberechtigter Mensch fühlt.
  • In der Zeichnung sind die Anschlußflächen der Hauptprofile der platten- und stützenlosen Prothesen der Übersicht halber senkrecht, in 45 Grad zur und in der Prothesenachse im Schnitt dargestellt, und zwar sind die verschiedenen Einzelteile der Zeichnung wie folgt bezeichnet: a die Prothese, b¹ und b² die Prothesennuten, c, c¹, c² und c³ die Prothesenwülste, d¹ bis d8 ein zylindrisches vor-und zurückspingendes Körperteilprofil, e¹ bis e4 ein kegelförmiges vor- und zurückspingendes Körperteilprofil und f¹ und f² ein flaches vor- und zurückspingendes Körperteilprofil.
  • Es zeigt Fig. 1 eine Prothese a, links mit Prothesennut b¹, rechts der Prothesenwulst c und der kombinierten Nut und Wulst b², c, auf dem vorspringenden, zylindrischen oder gestuften Körperteilende d², d³ bzw. d¹, d4, dem kegelförmigen e¹, e² und dem flachen f¹, f², Fig. 2 eine Prothese a mit gleicher Sperrprofilierung umgekehrt wie Fig. I in zurückspringenden bis flachen Körperteilprofilen, Fig. 3 eine Prothese a mit harten, cl, federnden, c2, und weichen Wülsten c3, auf vorspringenden bis flachen Körperteilenden.

Claims (9)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : I. Prothesenverankerung für insbesondere zahnprothetische Zwecke, dadurch gekennzeichnet, daß die Prothesenbasis mit Sperrnuten oder -wülsten bzw. kombinierten -nuten und -wulsten versehen ist, die im Winkel von etwa 45 Grad oder parallel zur Prothesenachse entgegen der Abzugsrichtung der Prothese, ein-oder mehrfach, ein- oder zweiseitig bzw. ringsum, ein- oder zweiendig, gerade oder wellenförmig angebracht sind und die Matrizen für die Weichteilprofilierung bilden.
  2. 2. Stufenprothese mit Verankerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Quer- schnitt und äußere Form der Prothese vollkommen dem Körperteilende, an dem sie anzubringen sind, angeglichen sind, derart, daß die Anschlußflächen der Prothesenbasis gerade oder schräg auf einers chirurgisch erzeugten Knochenstufe des Körperteilendes aufsitzen.
  3. 3. Prothesenverankerung nach Anspruchs und 2, gekennzeichnet durch weiche Sperrwülste, zylindrische oder konische Zapfen oder harte Sperrwülste und durch in der Prothesenmitte befestigte federnde Bügel, als elastische Prothesenränder in chirurgisch erzeugte Knochennuten oder -löcher eingreifen.
  4. 4. Prothesenverankerung nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittsform der Sperrwülste und -nuten von Gl iederprothesen den Körperteilquerschnitten angepaßt sind, während sie für Zahnprothesen geschlossen oder an beliebigen Stellen in beliebigen Längen unterbrochenen Schlaufen entsprechen.
  5. 5. Prothesenverankerung nach Anspruch I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Prothesenwülste einerseits als Sperrflächen und andererseits als harte oder halbharte Knochenstützen ausgebildet und entsprechend dem Naturknochenprofil im Abstand der dünnen Weichteilverkleidung von diesem entfernt sind.
  6. 6. Prothesenverankerung nach Anspruch I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie bei vorspringenden Körperteilenden mit einer Kanüle oder einer bolzenförmigen Stütze versehen sind, die an Stelle eines fehlenden Knochens den Weichteilen inneren Halt verleiht, wodurch die Sperrwirkung der Ankerwülste und -nuten zustande kommt.
  7. 7. Prothesenverankerung nach Anspruch I bis 6 für zurückspringende zylindrische Körperteilprofile mit Kanal, dadurch gekennzeichnet, daß sie hohl, mit Sperrprofilen versehen, mit oder ohne Kanüle, ein- oder zweiseitig geschlossen oder offen sind.
  8. 8. Prothesen für die Verankerung nach Anspruch I bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus hartem, halbhartem, weichem oder elastischem Material bestehen, massiv, hohl, mit Luft oder einem beliebig anderen Stoff gefüllt sind.
  9. 9. Prothesenverankerung in Form von Profilbügeln nach Anspruch I bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit Ankerwulst oder -nut als Freibügel zur Verbindung von Prothesen- und Brückenteilen ausgebildet sind oder als halbe Sattelbügel mit Perforations- oder Retentionsankern versehen sind.
    IO. Prothesen mit Verankerung nach Anspruch I bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit ganz oder teil.weise perforierten, ganzen, halben oder Wulstsätteln, -kappen oder -netzen versehen sind, die über die Weichteilwülste in die Weichteilnuten hineinragen und bei Zahnprothesen zur Verstärkung mit einem Schlaufen bügel verschweißt oder verlötet sind.
    I I. Prothesen mit Verankerung nach Anspruch 1 bis IO, dadurch gekennzeichnet, daß die perforierte Basiskappe mit einer automatisch lösbaren Kupplung verbunden ist, die zur Abnahme der eigentlichen Prothese dient.
    I2. Verfahren zur Herstellung von Prothesenverankerungen nach Anspruch I bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Prothesennuten in diese mittels Schablonen oder eines anderen Hilfsmittels oder einer auf ein Körperteilmodell aufgebrachten, wulstförmigen Leiste aus plastischem, wasser- und hitzefestem, biegsamem Material als Matrize in die Prothese hineinprofiliert werden.
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