DE654548C - Abdruckloeffel zum gleichzeitigen Abdrucknehmen von Ober- und Unterkiefer - Google Patents

Abdruckloeffel zum gleichzeitigen Abdrucknehmen von Ober- und Unterkiefer

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DE654548C
DE654548C DEC48918D DEC0048918D DE654548C DE 654548 C DE654548 C DE 654548C DE C48918 D DEC48918 D DE C48918D DE C0048918 D DEC0048918 D DE C0048918D DE 654548 C DE654548 C DE 654548C
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impression spoon
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DEC48918D
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PLACIDE CORNU
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PLACIDE CORNU
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C9/00Impression cups, i.e. impression trays; Impression methods
    • A61C9/0006Impression trays

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Prosthetics (AREA)

Description

  • Abdrucklöffel zum gleichzeitigen Abdrucknehmen von Ober- und Unterkiefer U m einen Abdruck von einem Gebiß zu nehmen, benutzt man fast ausnahmslos zwei gesonderte Abdrucklöffel, mit deren Hilfe plan getrennt für das Ober- und Untergebiß einen Abdruck nimmt. Es ist auch ein Ab- drucklöffel bekanntgeworden, mit dein nian gleichzeitig einen Abdruck von Ober- und Unterkiefer nehmen kann. Dieser bekannte Abdrucklöffel bestellt aus zwei Teilen. zwischen denen die Abdruckmasse aufgebracht wird. Diese beiden Teile sind dort. wo der Löffel am weitesten in die 'Mundhöhle hineingeschoben wird, mittels eine. Drahtes voll geeigneter *Stärke und Form verbunden. Wenngleich auch dieser Draht verhältnismäßig dünn ausgeführt wird. um den Patienten beim Abdrucknehmen möglichst -,%-eilig zu belästigen, so ist dieser Draht doch immer starr, insbesondere gegenüber den verhältnismäßig kleinen Kräften, die auf ihn von der Zunge ausgeübt tverden können. Eine solche starre \-erbindung wird aber nicht allen Erfordernissen der zahnärztlichen Technik gerecht. Unter anderem kann der Patient nicht zubeißen. wenn der Gaumen waagerecht verläuft, außerdem ist auch eine richtige Artikulation nicht gewährleistet.
  • Gemäß der Erfindung sollen null die beiden Teile des Abdrucklöffels gegeneinander uni eine Achse frei schwingbar sein, die dort angebracht ist, wo der Löffel am weitesten in die 'Mundhöhle hineingeschoben wird. Die Galnllenplatte, die auf diese Weise schwingbar in dem Außenteil gelagert ist, drückt die Zunge nach hinten und nach oben und -zwingt infolgedessen den I'aticnten, den UntrrIziefclnach hinten zu schieben. Dadurch wird der Patient gezwungen, beim Nehmen des Abdruckes richtig zuzubeißen. Es haben also die beiden Gebißhälften beim Abdruck genau die Lage, die der natürlichen Lage ini Munde des Patienten entspricht. Um die Bedeutung dieser Tatsache zu erkennen, muß man be-(lenken, daß im allgemeinen die Patienten beim Abdrucknehmen des Gebisses das Bestreben haben, das Gebiß nach vorn zu verlegen, was einen falschen Abdruck, insbesondere eine falsche Artikulation ergibt.
  • Die Zeichnung zeigt den Gegenstand der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel. und zwar: Fig. i und 2 eine schaubildliche Darstellung und einen Grundriß des zur Verwendung kommenden Abdrucklöffels, Fig.3 eine schaubildliche Darstellung einer Platte, die, solange der Gips oder die plastische Masse noch leicht flüssig ist, verwendet wird, Fig: 4. einen Mittelschnitt durch den Abdrucklöffel, nachdem derselbe in die 'Iunclhöhle eingeführt ist, und Fig. 5 den fertigen positiven Abdruck in Verbindung mit dem Artikulator.
  • Der in Fig. i und 2 dargestellte Abdruck-1<iffel bestellt aus Metall oder anderem ge- eigneten Material. und ist hufeisenförmig gcstal tet.
  • 1;r hat in bekannter Weise zwei Wände t und 2, die dul-cll einen Zwischenr:111111 3 Voneinander getrennt sind.
  • f)ie innere Wand :2 trägt eine Gaunienplatte 4 und ist crfindungsgenläß mittels zweier Zapfen 5 (-rehbar an den Querwänden (i der Außenwand i befestigt.
  • Die Wand i ist in bekannter Weise mit einem Handgriff ; versehen und an ihren oberen und unteren Rändern leicht nach außen gebogen, um die Abdruckmasse sicher festzuhalten.
  • Die Wand i hat Aussparungen 8, die das Einführen von Lippenbremsen ermöglicht. Um den Abdrucklöffel zu benutzen. wird er auf eine Platte 9 (Fig. 3) gelegt, die, solange die Abdruckmasse flüssig oller halbflüssig ist, der Masse als Boden dient. Sobald die Mässe die gewünschte Festigkeit erlangt hat. entfernt man den Boden 9 und -führt den Löffel finit der dann bereits entsprechend festen Hasse in die Mundhöhle ein. Die Masse ist- dabei aber genügend weich, uni gleichzeitig den Abdruck für das Ober- und Unterstück vornehmen zu können, wie sich (lies ohne weiteres aus der Fig.4 ergibt. Die Masse io nimmt dabei den Zwischenraum zwischen den Wänden i und a ein und bedeckt die bewegliche Gaumenplatte q..
  • Sobald die -lasse io sich genügend erhärtet hat, stellt sie einen genauen negativen Abdruck des Obergebisses ii und des Untergebisses i? dar. Die Gaumenplatte 4 legt sich dank ihrer schwingenden Beweglichkeit gegen den Gaumen an und ermöglicht einen genauen Abdruck desselben.
  • Nachdem man den Löffel mit (lein Abdruck zwischen den beiden Gliedern 13 (hig.5) eines Artikulators angebracht hat, gießt inaii in üblicher Weise in den iiegatil'eil Abdruck Gips 14 0.<19l., und sobald der Gips erhärtet ist, taucht man das (ranze in kochendes Wasser.
  • Die lösliche Abdruckmasse Ir> wird dadurch weich und läßt sich leicht entfernen. so (laß für (las Ober- und Unterstück nur die positiven Abdrucke verbleiben. die in der aus I# ig. 5 ersichtlichen Weise finit (lein Artikulator verbunden sind.
  • -- Für die verschiedenen Mundhöhlenfornien und -größen verwendet man bekanntlich Abdrucklöffel verschiedener Größe, von denen man einen ganzen Satz benötigt, falls man nicht die Löffel so verstellbar einrichtet, daß nian sie dem jeweiligen Zwecke durch Entfernen oder Nähern der Wände von- bzw. zueinander anpassen kann.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRUCII: Abdrucklöffel zum gleichzeitigen Abdrucknehmen von Ober- und Unterkiefer mittels. eines aus zwei Teilen bestehenden Löffels, zwischen denen die Abdruckmasse aufgebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß der die Gaumenplatte tragende innere Teil (a) gegenüber dem äußeren Teil (i) um eine Achse (5) frei schwingbar ist, die dort angebracht ist. wo der Abdrucklöffel am weitesten in die ,Mundhöhle hineingeschoben wird.
DEC48918D 1934-02-28 1934-02-28 Abdruckloeffel zum gleichzeitigen Abdrucknehmen von Ober- und Unterkiefer Expired DE654548C (de)

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DE654548C true DE654548C (de) 1937-12-22

Family

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DE (1) DE654548C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3686760A (en) * 1970-10-05 1972-08-29 Bernard Geltzer Molding means and display casing for replicas of frontal teeth before and after orthodontic treatment

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3686760A (en) * 1970-10-05 1972-08-29 Bernard Geltzer Molding means and display casing for replicas of frontal teeth before and after orthodontic treatment

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