DE683756C - Vorrichtung zur Herstellung von Zahngarnituren fuer kuenstliche Gebisse - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Zahngarnituren fuer kuenstliche Gebisse

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DE683756C
DE683756C DEH152915D DEH0152915D DE683756C DE 683756 C DE683756 C DE 683756C DE H152915 D DEH152915 D DE H152915D DE H0152915 D DEH0152915 D DE H0152915D DE 683756 C DE683756 C DE 683756C
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teeth
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tooth sets
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DEH152915D
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Dr Karl Hintenberger
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C19/00Dental auxiliary appliances
    • A61C19/10Supports for artificial teeth for transport or for comparison of the colour

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Prosthetics (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Herstellung von Zahngarnituren für künstliche Gebisse Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Herstellung von Zahngarnituren für die Anfertigung künstlicher Gebisse die die Zähne je eines Kiefers, in eine Haftmasse eingebettet in natürlicher Gebißstellung zeigen.
  • Für die Prüfung des Aussehens von Ersatzzähnen sind bereits Träger aus Metall mit Wachsfüllungen bekannt, die in natürlicher Aufstellung die Schneidezähne des Ober- und Unterkiefers eingebettet enthalten.
  • Es sind aber auch Anordnungen bei Zahngarnituren bekannt, bei denen die Zähne in einem in Kieferform gebogenen Träger untergebracht sind. Diese Träger bestehen aber aus einer biegsamen Masse, wie Kautschuk, mit den verschiedenen Zähnen entsprechenden Aussparungen, in die die Kunstzähne eingesetzt und aus denen sie zwecks Verarbeitung leicht herausgenommen werden können.
  • Die Vielzahl der an sich möglichen Zahngestaltungen und Gebißformen sowie die Unmöglichkeit einer Herstellung maßgenauer Nachbildungen von Modellzähnen dürften den Hauptgrund dafür bilden, daß eine Massenherstellung fertiger Garnituren dieser Art bis jetzt nicht möglich war.
  • Diese Schwierigkeiten, die im wesentlichen begründet sind durch die Abweichungen fabrikmäßig hergestellter Zähne, z. B. durch das verschiedene Schwindmaß, werden erfindungsgemäß in einfacher Weise beseitigt.
  • Das Wesen der Erfindung liegt darin, daß eine Gießschablone vorgesehen ist, deren zur Aufnahme der Zähne und des Gießkanals für die Haftmasse, vorzugsweise Wachs, bestimmter Teil aus einem nachgiebigen Werkstoff, z. B.
  • Weichkautschuk, besteht.
  • In der Zeichnung ist eine Gießschablone gemäß Erfindung dargestellt, und zwar zeigt: Abb. I eine Draufsicht auf das Innere der oberen Schablone, Abb. 2 eine Draufsicht auf das Innere der unteren Schablone, Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie A-B in der Abb. I und 2 durch beide Schablonenhalbteile in ihrer zum Gießen fertigen Zusammenstellung mit eingesetzten Zähnen, mit Wachsfüllung und mit einem Blechträgerstück, Abb. 4 eine gemäß Erfindung hergestellte:.
  • Garnitur mit dem Zahnbesatz für einen Kiefer Im einzelnen ist a ein etwa hufeisenförm gebogener, in sich geschlossener Rahmen aus Hartgummi, der die Schablonenmasse b, z. B. aus Weichkautschuk, umschließt. In die Masse b sind die Kanäle c und c' für das Eingießen bzw. den Auslaß der überschüssigen Haftmasse, z. B.
  • Wachs, eingearbeitet; diese Kanäle führen auch durch die Rahmenumrandung a hindurch Die Masse b enthält weiterhin die durch Umformung aus der Modellaufstellung in üblicher Weise gewonnene Ausprägung d bzw. d' der zu einem Kieferbogen gehörenden Zähne. Im Innern des Kieferbogens ist bei dem Schablonenoberteil eine überhöhte Randleiste e vorgesehen, deren Querschnitt dem inneren Kieferbogen entspricht und die zwischen sich und den in die Einprägung einzusetzenden Zähnen einen Freiraum beläßt, der den Gießkanal bildet. Die Randleiste 8 umschließt eine Ausnehmung g.
  • Die Leiste e legt sich beim Zusammenfügen der beiden Halbschablonen dicht auf die entsprechende Gegenfläche des Teiles h der unteren Halbschablone auf, so daß nach Einsetzung der Zähne in den oberen Halbschablonenteil und nach Abdeckung durch den unteren Schablonenteil als Gußraum lediglich der von der Zungenseite der Zähne einerseits und der äußeren Seitenfläche der Randleiste e andererseits begrenzte Raum frei bleibt. Auch in der unteren Halb schablone ist eine Aussparung g' vorgesehen, die ebenfalls die Nachgiebigkeit der Schablone erhöhen soll.
  • Die Stifte i auf der Randleiste 8 dienen der Halterung von Platten k, z. B. aus Aluminiumblech, die nach Vergießen des Haftmaterials auf der fertigen Halbgarnitur anhaften und die Handhabung der Garnitur erleichtern; z. B. können durch Eindrücken des Daumens von unten in eine der Ausnehmungen g oder g' die erkalteten Fertigstücke, wie sie Abb. 4 veranschaulicht, hierdurch leicht aus der Form gedrückt werden.
  • Die Platten k können auch noch mit Krampen, Zungen o. dgl. ausgestattet sein, damit sie sich besser in der Haftmasse I aus Wachs verankern.
  • Die Platten können schließlich auch noch mit :;;ausgeprägten Zungenleistenm versehen sein, sie auf entsprechende Laschen in Verckungsbehältern aufstecken zu können.
  • An Stelle von Kautschuk für den Innenteil der Schablonen können auch kautschukähnliche Massen, wie z. B. die unter den verschiedensten Handelsnamen bekannten Polymerisate von Harzkörpern, für den äußeren Teil der Schablonen Metalle o. dgl. verwendet werden.
  • Zur Herstellung der Schablonen geht man zweckmäßigerweise etwa derart vor, daß zunächst die Modellzähne in einem Artikulator in Wachs, wie üblich, aufgestellt werden; hierauf löst man aus dem ArtikuIator jeweils den Halb-Achtundzwanzigergebißteil, d. h. den Zahnbogen eines Unter- bzw. Oberkiefers mit seiner Haftmasse, z. B. Wachs, aus und bettet zunächst in Plastelin so tief ein, wie man die Zähne in der endgültigen Form eingebettet haben will. In den Innenrand des Kieferbogens legt man eine Platte aus leicht lösbarem Material, z. B. Wachs, in der Höhe, in der man den Wachsteil, der die Zähne im Bogen zusammenhalten soll, zu begrenzen wünscht. Nun stellt man von hier in an sich bekannter Weise durch Umgüsse in Gips und in Wachsschablonen Kiefer her, aus denen sich leicht Schablonen aus dehnbaren Werkstoffen, wie z. B. Kautschuk, durch Stopfen, Ausgießen 0. dgl. in der gewünschten Form herstellen lassen, die in Rücksicht auf die Handhabung von einer harten bzw. härteren Umrandung umgeben sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Herstellung von Zahngarnituren für künstliche Gebisse mit in Haftmasse eingebetteten künstlichen Zähnen in Gebißstellung, gekennzeichnet durch eine Gießschablone (a), deren zur Aufnahme der Zähne und des Gießkanals für die Haftmasse, vorzugsweise Wachs, bestimmter Teil (b) aus einem nachgiebigen Werkstoff, z. B. Weichkautschuk, besteht.
DEH152915D 1937-09-08 1937-09-08 Vorrichtung zur Herstellung von Zahngarnituren fuer kuenstliche Gebisse Expired DE683756C (de)

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