DE719541C - Verfahren zum Pressen von Zahn-, Kronen- und Bruecken-Ersatz sowie anderen Prothesen aus Kunstharzmasse in Einbettmasse, bei welchem die Einbettmasse durch eine Trennplatte unterteilbar ist - Google Patents
Verfahren zum Pressen von Zahn-, Kronen- und Bruecken-Ersatz sowie anderen Prothesen aus Kunstharzmasse in Einbettmasse, bei welchem die Einbettmasse durch eine Trennplatte unterteilbar istInfo
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Description
- Verfahren zum Pressen von Zahn«, Kronen- und ßrücken-Ersatz sowie anderen Prothesen aus Kunstharzmasse in Einbettmasse, - bei welchem die Einbettmasse durch eine Trennplatte unterteilbar- ist Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Pressen von Zahn-, Kronen- ünd Brücken-Ersatz sowie anderer Prothesen aus Kunstharzmasse in Einbettmasse, bei welchem die Einbettmasse durch eine- Trennplatte unter teilbar ist.
- Die bekannten Verfahren dieser ~ Art sind mit dem Mangel behaftet, daß ein zwar seinem Innern dichtes, aber eine rauhe Oberfläche aufweisendes Erzeugnis aus der in bekannter Weise in der Einbettmasse gewonnenen Hohlform kommt, was durch die Porosität der Gipswandung der Hohlform verursacht wird, so daß die gewonnenen Formstücke noch nachträglicher Bearbeitung durch Schleifen und Polieren bedürfen. Diese Nachbearbeitung war ebenso langwierig, wie -die voraufgegangene Modellierung desWachsmodells zur Bildung der Hohlform mühsam gewesen war.
- Dieser Mangel wird bei dem Verfahren nach der Erfindung dadurch beseitigt, daß bei der Herstellung von Zähnen von dem herzustellenden Zahnersatz eine Hohlform aus hochpoliertem Blech und bei der Herstellung von Kronen eine solche aus hochpoliertem Blech mit einem durch eine innere Wachsschicht abgedeckten Papierfutter o. dgl. geformt und zusammen mit der Trenmplatte eingebettet wird, worauf im letzteren Fall Wachs und Futterhülse aus der Form wieder ausgeschmolzen werden und in beiden Fällen die Kunstharzmasse in die Form gebracht und unter gleichzeitiger Erwärmung gepreßt wird.
- Die Einlagerung der mit der innenen Wachsschicht abgedeckten Futterhülse, die aus Papier, Gelluloid, Kunstharzfolie 0. dgl. bestehen kann, erfolgt beim Herstellen - der Hohlformen für Kronen aus dem Grunde, die Hohlform um so viel größer zu machen, als die Wandstärke der in ihr zu formenden Krone aus Kunstharzmasse beträgt.
- Der Zweck der Trennplatte ist auch bier der übliche, nämlich die Trennung der Form hälften, um die Form nach Erhärten der Einbettmasse leicht aus dieser lentfernen zu -können.
- Durch das Verfahren nach der Erfindung werden wesentliche Vorteile erzielt, denn aus der neuen Hohlform kommt nach dem Zerbrechen der Bettung ein Erzeugnis mit glatter, blanker Oberfläche, das keiner Nachbearbeitung durch Schleifen und Polieren bedarf, wodurch eine Ersparnis an Zeit- und Ärbeitsaufwand und zugleich die erwünschte und hochwertige Oberflächenverdichtung erreicht wird. Ein weiterer sehr erheblicher Vorteil liegt darin, daß das bisher erforderliche mühsame Modellieren eines Wachsmodells wegfällt; die Herstellung der Hohlform aus hochpoliertem Blech durch Biegung von Blechschablonen und Zuschneiden ihrer Umgrenzung ist leicht ausführbar.
- Die Trennplatte zur Ausführung des neuen Verfahrens weist nach der Erfindung in ihrem Mittelfeld eine der Hohlform entsprechende Ausnehmung auf, die von einem in seinem Scheitel eine nach der Platte zu offene Klemmvorrichtung für einen seitlichen Ansatz der in die Ausnehmung einsetzbaren Hohlform tragenden Bügel überbrückt sein kann.
- Bei einer besondenen Ausfiihrungsform nach der Erfindung besteht die Trennplatte mit der in ihre Ausnehmung eingesetzten Hohlform aus einem Stück. Die Merkmale der Unteransprüche sind nur in Verbindung mit denen des Hauptanspruchs, nicht aber für sich allein Gegenstand der Erfindung.
- In den Abb. I bis 15 der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweisen Ausführungsformen veranschaulicht.
- Abb. I und 2 zeigen in einer Ansicht und einem Schnitt eine aus dünnem hochpoliertem Blech hergestellte Zahnhohlform I, die beim Herstellern von Zahnkronen mit einer Futterhülse 2 ausgestattet ist. Grundsätzlich mit I bezeichnet sind auch die in den anderen Abbildungen dargestellten verschiFedenen Ausführungen der Hohlform.
- Abb. 3 und 5 zeigen in Vorderansicht und Abb. 4 in Draufsicht eine mehrere Buckel sowie seitliche Ausschnitte und Anker als in der Gipsbettung nützliche Halteorgane, außerdem eine erforderliche Einkehlung für die Einbringung der Füllung in die Blechform aufweisende Trennplatte 3 mit einer Ausnehmung 4 und Bügelkiammer. 5. Die Trennplatte 3 kann nach Abb. 5 auch mehrere Löcher 6 zum leichteren Abnehmen der Platte mittels Hakens o.dgl.. von der Bettung aufweisen.
- In den. Abb. 6 und 8 sind in Seitenansicht und in den Abb. 7 und 9 in Draufsicht an verschiedenartig geformten Blechhohlformen seitlich angeordnete, zum Einstecken in die Klammer 5 bestimmte, verschiedenartig ausgebildete Ansätze 7 veranschaulicht.
- Es erscheint zweckmäßig, zu den Abb. 6 und 7. die in der vorstehenden Darlegung zunächst nur zur Bezugnahme auf den zu dem angegebenen Zweck an der Blechform angebrachten Ansatz erläutert sind, noch weiterhin erläuternd darauf hinzuweisen, daß mit ihnen fertige ringartige Kronenformen gezeigt sind, die gleich den anderen Blechhohlformen in verschiedenen Formen und Weiten vorrätig zu halten sind. Diese Formen werden in der bereits beschriebenen Weise mit einem Futter aus Papier, Celluloid 0. dgl. versehen auf den präparierten und zugeschliffenen Zahnstumpf aufgesetzt, worauf das Blech der jeweiligen Zahnform angepaßt wird.
- In Abb. 10 ist ein von einer Trennplatte überdecktes Halbstück der Bettung 9 veranschaulicht, deren im Rahmen der Aussparung 4 sichtbarer Teil bei 8 die Eindruckspur eines Blechhohlformansatzes 7 erkennen läßt, während nach Abb. 11 die Blechhohlform selbst mit ihrem Ansatz an dem abgebrochenen Gegenstück der Bettung haftet.
- Die Abb. I2 veranschaulicht eine mit der Trennplatte an deren Ausnehmungsstelle fest vereinigte Blechhohlform, von der die Abb. I, einen Schnitt darstellt und zu deren Bettungshalbstück in Abb. IS das Gegenstück gezeigt ist. In dieser Form ist der durch Abb. 14 veransehaulichte, seitlich und oben bei der Verdichtung ausgetretene Masse aufweisende Zahn wo aus zwei vorhandenen Hälften geformt.
- Aus den gegebenen Darlegungen ist im übrigen ersichtlich, daß die die Einzelelemente der Formen aufnehmende Trennplatte bei dem Eingipsen der Form in die Küvette selbsttätig diese Gipsform in zwei Hälften zerlegt, so daß die zu formende Kunstharzmasse leicht nach Farben gestaffelt in die Formhälften eingebracht werden kann, wonach diese zusammengefügt werden und dEr Inhalt verdichtet wird.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: l. Verfahren zum Pressen von Zahn-, Kronen- und Brücken-Ersatz sowie anderer Prothesen aus Kunstharzmasse in Einbettmasse, bei welchem die Einbettmasse durch eine Trennplatte unterteilbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Herstellung von Zähnen von dem herzustellenden Zahnersatz eine Hohlform (I) aus hochpoliertem Blech und bei der Herstellung von Kronen eine solche aus hochpoliertem Blech mit einem durch eine innere Wachsschicht abgedeckten Papierfufter (2) O. dgl. geformt und zusammen mit der Trennplatte (3) eingebettet wird, worauf im letzteren Fall Wachs und Futterhülse aus der Form wieder ausgeschmolzen werden und in beiden Fällen die Kunstharzmasse in die Form gebracht und unter gleichzeitiger Erwärmung gepreßt wird.
- 2. Trennplatte zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennplatte (3) in ihrem Mittelfeld eine der Hohlform (I) entsprechende Ausnehmung (4) aufweist, die von einem in seinem Scheitel eine nach der Platte (3) zu offene Klemmvorrichtung (5) für einen seitlichen Ansatz (7) der in die Ausnehmung (4) einsetzbaren Hohlform (1) tragenden Bügel überbrückt sein kann.
- 3. Trennplatte zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennplatte (3) mit der in ihre Ausnehmung (4) eingesetzten Hohlform (1) aus einem Stück besteht.
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