DE397486C - Steuerung fuer Aufzuege mit selbsttaetiger Anlassvorrichtung - Google Patents

Steuerung fuer Aufzuege mit selbsttaetiger Anlassvorrichtung

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DE397486C
DE397486C DES62426D DES0062426D DE397486C DE 397486 C DE397486 C DE 397486C DE S62426 D DES62426 D DE S62426D DE S0062426 D DES0062426 D DE S0062426D DE 397486 C DE397486 C DE 397486C
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DE
Germany
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control
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Expired
Application number
DES62426D
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English (en)
Inventor
Kurt Schmalz
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Siemens Schuckertwerke AG
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B1/00Control systems of elevators in general
    • B66B1/02Control systems without regulation, i.e. without retroactive action
    • B66B1/06Control systems without regulation, i.e. without retroactive action electric
    • B66B1/08Control systems without regulation, i.e. without retroactive action electric with devices, e.g. handles or levers, in the cars or cages for direct control of movements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Stopping Of Electric Motors (AREA)

Description

  • Steuerung für Aufzüge mit selbsttätiger Anlaßvorrichtung. Bei schnellfahrenden Aufzügen, die mit Druckknopfsteuerung gesteuert werden,tritt häufig der Übelstand auf, daß sich die Beschleunigungs- und Verzögerungsperioden bei einer Fahrt nach nahe liegenden Haltestellen überdecken; dies ist der Fall, wenn die für die Fahrt auf diese kurze Strecke zur Verfügung stehende Zeit zü gering dazu ist, daß erst der Anlaßvorgang vollständig durchgeführt werden und sich dann noch der vollständige Verzögerungsvorgang vor dem Einfallen der Bremse abspielen kann.
  • Durch die Erfindung wird dieser Übelstand dadurch behoben, daß man es bei kurzen Fahrstrecken überhaupt vermeidet, den Motor auf seine höchste Geschwindigkeit zu bringen.
  • Nun ist es bekannt, daß Aufzüge in sehr hohen Häusern eine große Anzahl der unteren Stockwerke ohne anzuhalten durchfahren und nur in jedem der höheren Stockwerke anhalten. Solche Aufzüge durchfahren die unteren Stockwerke mit großer Geschwindigkeit, die darüber liegende Strecke von Stockwerk zu Stockwerk aber mit einer verminderten Geschwindigkeit, die beim Eintritt des Fahrkorbs in die langsam zu durchfahrende Strecke selbsttätig eingestellt wird. Durch die Abhängigkeit der Umschaltung des Aufzugsmotors von der Stellung des Fahrkorbs im Schacht sind die mit großer und die mit geringer Geschwindigkeit zu durchfahrenden Strecken ein für allemal festgelegt und der Aufzug müßte bei entsprechender Steuerung jede noch so kurze Strecke im unteren Teile seines Weges mit großer Geschwindigkeit und jede noch so lange Strecke im oberen Teile seines Weges mit geringer Geschwindigkeit durchfahren. Beim Aufzug nach der Erfindung dagegen wird die Geschwindigkeit lediglich durch die Länge der zurückzulegenden Wegstrecke bestimmt, ganz einerlei, in welchem Teile des Aufzugsweges diese Wegestrecke liegt.
  • Der Beschreibung liegt die Wahl eines im Nebenschluß regelbaren Gleichstrommotors zugrunde. Es steht aber nichts im Wege, das gleiche Verfahren auch auf alle anderen Steuerungen für schnellfahrende Aufzüge, z. B. bei Leonardschaltung oder Verwendung zweier Motoren für verschiedeneGeschwindigkeit o. dgl. anzuwenden.
  • In der Abb. r ist r der Motor, 2 der von einem Zugmagneten bewegte Nebenschlußregler mit den beiden gleichwertigen Wicklungen 3 und 4, i a ist der Anlasser, der auch den Umsehalter für den Motor mit den Wicklungen 5 und 6 für Auf- und Abwärtsfahrt enthält.
  • Das Kopierwerk ist ein Kontaktschlitten-Kopierwerk. Die Kontaktschienen 7 und 8 arbeiten in Verbindung mit den Kontakthämmern ig, 21 sowie 13, 17 und folgende auf den Umschalter 3, 6 in Verbindung mit den Stockwcrkrelais 12, 16 und folgende sowie der Druckknöpfe 11, 15 usw., wie bei einer gewöhnlichen Druckknopfsteuerung. Das Kopierwerk hat außerdem kürzere Kontaktschienen g und io, die von einer weiteren Reihe Kontakthämmer 2o, 22 sowie 14, 18 usw. bestrichen werden. Die Kontakthämmer 2o und 22 stehen in Verbindung mit den Wicklungen 3 und 4 des Nebenschlußregiers. Es sind zwei Wicklungen erforderlich, damit die Steuervorgänge nach den beiden Fahrtrichtungen getrennt vor sich gehen können.
  • In den Zeichnungen ist angenommen, daß sich die Kabine in der Haltestelle befindet, die dem dritten Stockwerkrelais von links gerechnet entspricht. Wird bei dieser Kabinenstellung der Druckknopf 15 gedrückt, so wird das Relais 16 und über den Kontakthammer 17 die Schiene 7 und den Hammer ig die Umschalterspule 5 erregt. Vom Druckknopf aus fließt gleichzeitig ein Zweigstrom über den Hammer 18, die Schiene g, den Hammer 2o nach der Wicklung 3 des Nebenschlußreglers. Das Relais 16 zieht seinen Anker an und schließt seinen Kontakt, wodurch sowohl das Kommando auf den Umschalter wie auf den Nebenschlußregler auch nach dem Loslassen des Druckknopfes festgehalten wird.
  • Da der Nebenschlußregler erst nach Abschalten der Anlaßwiderstände im Anlasser ia in Tätigkeit treten darf, enthält der Anlasser noch den Kontakt 23, der die Erregung des Nebenschlußreglers erst im geeigneten Augenblick gestattet. Im Verlauf der Fahrt verschiebt sich der Kontaktschlitten des Kopierwerkes nach links. Dabei kommt der Hammer 18 außer Eingriff mit der Schiene g, was ein unerwünscht vorzeitigesAbfallen des Nebenschlußreglers bedeuten würde. Dieser ist daher mit Selbsthaltekontakten 21 bis 22 versehen, von denen 21 bei dem geschilderten Vorgang das Kommando aufrechterhält, bis die Fahrt so weit vorgeschritten ist, daß kurz vor Erreichung der angesteuerten Haltestelle der Kontakt 24, der entweder an der Kabine cder am Kopierwerk sitzen kann, geöffnet wird und das Abfallen des Reglers bewirkt.
  • Der beschriebene Schaltvorgang findet dann statt, wenn die zur Verfügung stehende Fahrtstrecke für die Aufeinanderfolge von Beschleunigung und Verzögerung ausreicht, im Beispiel also bei der Fahrt bis zum übernächsten Stockwerk. Wird jedoch bei der gezeichneten Stellung des Kopierwerkes der Druckknopf ii gedrückt, so wird nur das Relais i2 und über den Hammer 13 die Schiene 7 und den Ha.i;-mer ig die Umschalterspule 5 erregt. Der zu dieser Haltestelle gehörige zweite Hammer 14 liegt hierbei nicht auf der Schiene g auf, so daß bei der Fahrt nach der benachbarten Haltestelle der Nebenschlußregler überhaupt nicht in Tätigkeit gesetzt wird.
  • Bei der anderen Fahrtrichtung treten die entsprechenden Schienen des Kopierwerkes sowie die anderen Spulen des Umschalters und des Nebenschlußreglers im gleichen Sinne in Tätigkeit.
  • In der Abb. 2 ist eine zweite Ausführungsmöglichkeit dargestellt, der der Gedanke zugrunde liegt, daß der Nebenschlußregler zwangläufig vom Anlasser r', im Anschluß an das Kurzschließen des Anlaßwiderstandes bewegt wird. Die Schaltung soll in diesem Fall die Wirkung der in allen Fällen eintretenden Feldschwächung dann aufheben, wenn nur nach dem benachbarten Stockwerk gefahren werden soll. Hierzu dienen die beiden Schütze 25 für Aufwärtsfahrt und 26 für Abwärtsfahrt, die mit ihren Kontakten 27 und 28 den Feldschwächwiderstand kurzschließen.
  • Der Schaltvorgang spielt sich so ab: Das Kopierwerk sei in der gezeichneten Stellung stehend angenommen. Beim Drücken des Knopfes 15 wird genau wie vorher die Umschalterspule 5 erregt. Der dem Kontakthammer 17 entsprechende zweite Hammer 18 berührt die Kopierwerkschiene 31 jedoch nicht, so daß das Schütz 25 nicht erregt wird. Ist der Anlasser voll ausgelegt, so öffnet er den Kontakt 23, der auch eine spätere Erregung des Schützes 25 verhindert, wenn der Hammer 18 im weiteren Verlauf der Fahrt bei der Bewegung des Kopierwerkschlittens nach links den vorspringenden Teil der Kontaktschiene 31 berührt.
  • Wird dagegen in der ursprünglichen Stellung der Druckknopf il, also der der benachbarten Haltestelle gedrückt, so fließt ein Zweigstrom vom Druckknopf aus und nach dessen Loslassen vom Selbsthaltekontakt des Relais 12 aus über den Hammer 14, die Schiene 31- und den Hammer 2o nach dem Schütz 25, das mit Kontakt 27 den Feldschwächwiderstand des Aufzugsmotors kurzschließt, so daß der Motor seine höchste Drehzahl nicht erreichen kann. Am Schütz 25 schließt sich gleichzeitig der Kontakt 29, der parallel zum Kontakt 23 am Anlasser V liegt und ein Wiederabfallen des Schützes verhindert, wenn sich 23 nach Beendigung des Anlaßvorganges öffnet.
  • Die Schaltung nach der Abb. 3 unterscheidet sich von den beschriebenen Schaltungen dadurch, daß der die Nebenschlußregelung bewirkende magnetische Teil 35, 36 hinter statt neben den Wicklungen des Umschalters und der Stockwcrkrelais liegt. Hierbei ist nur eine Kontaktha,mmerreihe im Kopierwerk erforderlich. Beim Ansteuern eines entfernteren Stockwerks, beispielsweise wieder des ersten lirtk#;, findet also eine Fahrtbeschleunigung bis zur Höchstgeschwindigkeit statt. Wird hingegen der Druckknopf 1i des benachbarten Stockwerks gedrückt, so gelangt der Steuerstrom über das Relais 12, den Hammer 13, die Schiene 33 und den Hammer 2o unmittelbar in die Umschalterspule 5, wobei noch ein Vorschaltwiderstand 37 vorgesehen werden kann, der dem Widerstand des Nebenschlußreglers 35 entspricht. In diesem Fall wird also der Motor nicht auf seine höchsteDrehzahl gebracht.
  • Die Wirkungsweise der Wicklung 35 läßt sich auch hier umkehren, indem man sie an den Hammer 2o legt und dafür den Hammer i9 mit dem Widerstand 37 verbindet. Dies setzt voraus, daß die Nebenschlußschwächung zwangläufig mit dem Anlassen stattfindet und nachträglich durch Kurzschließen des Feldschwächwiderstandes unwirksam gemacht wird.
  • Im Beispiel nach der Abb. 4 enthält das Kopierwerk nur eine Reihe Kontaktschienen und Kontakthämmer. Die Kontaktschienen jeder Seite sind Jedoch in lange Stücke 39 und 41 und in kurze 40 und 42 unterteilt, die durch Widerstände 43 und 44 überbrückt werden. 35 und 36 sind wieder die magnetischen Einrichtungen zum Bewegen des Nebenschlußreglers. Beim Ansteuern einer entfernteren Haltestelle sind diese Einrichtungen 35 und 36 unmittelbar hinter die Stockwerkrelais und Umschalter geschaltet und gelangen demzufolge zur Wirkung. Wird dagegen eine benachbarte Haltestelle angesteuert, so liegt im Steuerstromkreis noch einer der Widerstände 43 oder 44, die so abgestimmt sind, daß infolge der Schwächung der Stromes nur noch die Stockwerkrelais und Umschalter ansprechen, während der Nebenschlußregler nicht anspricht.
  • Die Erfindung bezieht sich keineswegs nur auf die wiedergegebenen Beispiele, sondern ganz allgemein auf Steuerungen für Aufzüge mit selbsttätiger Anlaßvorrichtung, bei denen zugleich mit dem Kommando zum Anlassen die vom Aufzug zurückzulegende Wegestrecke bestimmt wird; wie z. B. bei Druckknopfsteuerungen. Es ist dabei ganz belanglos, ob die steuernden Kontaktvorrichtungen im Schacht sitzen oder von der Kabine selbst bewegt werden, oder ob sie von Kopierwerken oder entsprechendenEinrichtungen gesteuert werden. Dabei kann z. B. auch ein Kontaktwerk, z. B. ein Kopierwerk, für die Einschaltung der vollen oder einer Grundgeschwindigkeit vorhanden sein, während ein zweites Kontaktwerk im ersten Falle die Einschaltung der hö:ieren Geschwindigkeiten bei kurzen Fahrstrecken verhindert, sie im zweiten Fall aber herbeiführt.

Claims (5)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Steuerung für Aufzüge mit selbsttätiger Anlaßvorrichtung, bei denen zugleich mit dem Kommando zum Anlassen die vom Aufzug zurückzulegende Wegestrecke bestimmt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschaltung einer höheren Geschwindigkeit durch die Anlaßvorrichtung in Abhängigkeit von der voraus bestimmten Wegestrecke bei kurzen Wegestrecken verhindert oder unwirksam gemacht wird.
  2. 2. Steuerung nach dem Anspruch i. gekennzeichnet durch eine derartige Ausbildung der in Abhängigkeit vom Kabinenweg zu bewegenden Kontaktvorrichtungen, daß die zur Erzielung höherer Geschwindigkeiten dienenden Einrichtungen bei Ansteuerung naher Haltestellen außer Tätigkeit bleiben.
  3. 3. Steuerung nach den Ansprüchen i und 2, gekennzeichnet durch zwei Gruppen von -in Abhängigkeit vom Kabinenweg zu bewegenden Kontaktvorrichtungen, von denen eine Gruppe die übliche Steuerung für die Fahrt nach einer bestimmten Haltestelle mit einer Grundgeschwindigkeit durchführt, während die zweite, die Einschaltung der höheren Geschwindigkeiten bewirkende Gruppe in der näheren Umgebung der Haltestelle, an der sich die Kabine befindet, nicht in Wirksamkeit tritt. a.
  4. Steuerung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Gruppe von Xöntaktvorrichtungen den gesamten Steuervorgang für die Fahrt nach einem bestimmten Stockwerk in üb'.icher Weise steuert, während die in der näheren Umgebung der Haltestelle, an der sich die Kabine befindet, liegenden Kontaktvorrichtungen einer zweiten Gruppe die Einschaltung der höheren Geschwindigkeiten für kurze Fahrstrecken unwirksam machen.
  5. 5. Steuerung nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß einem Kontaktwerk für die Einschaltung der vollen oder einer Grundgeschwindigkeit ein zweites Kontaktwerk zugeordnet wird, das im ersten Fall die Einschaltung der höheren Geschwindigkeiten bei kurzen Fahrstrecken verhindert, sie im zweiten Fall aber herbeiführt.
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