DE396143C - Spiralbohrerschleifmaschine - Google Patents
SpiralbohrerschleifmaschineInfo
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- DE396143C DE396143C DEB107973D DEB0107973D DE396143C DE 396143 C DE396143 C DE 396143C DE B107973 D DEB107973 D DE B107973D DE B0107973 D DEB0107973 D DE B0107973D DE 396143 C DE396143 C DE 396143C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B3/00—Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
- B24B3/24—Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of drills
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Drilling And Boring (AREA)
Description
- Spiralbohrerschleifmaschine. Die Erfindung bezweckt eine Vereinfachung und Verbesserung an solchen Spiralbohrerschleifmaschinen, bei welchen der Schleifbock feststeht und der horizontal gelagerte Bohrerhalter die zum Hinterschleifen der Bohrerspitze erforderliche Bewegung ausführt.
- Bei den bekannten Konstruktionen wird die Schwenkbewegung des Bohrerhalters mittels einer einfachen oder Doppelkurvenscheibe ausgeführt, während die Vorschubbewegung des Bohrerhalters durch kurvenähnliche Elemente erreicht wird. Bei der nachstehend beschriebenen Einrichtung werden beide Bewegungen von einer beiderseits mit Zahnlücken versehenen Doppelkurvenscheibe unter Benutzung eines Winkelhebels mit Zwischenbolzen und eines einstellbaren Lineals ausgeführt, zum Zwecke, bei ruhiger und stoßfreier Abwicklung bei der Drehbewegung des Bohrerhalters ohne Änderung der Schwenkungskurvenscheibe den Schwenkhub durch Verstellen des Lineals ändern zu können.
- In Abb. i ist die Maschine im Aufriß und Schnitt durch den Bohrerhalter dargestellt. Abb. 2 zeigt die Maschine von oben gesehen. Abb. 3 zeigt die Arretierung der Exzenterwelle durch die Sperrvorrichtung.
- Abb. 4. veranschaulicht eine Seitenansicht mit Schnitt a-b durch den Bohrerhalter.
- Abb. 5 zeigt eine Aufsicht auf den Bohrerhalter in der Anfangstellung.
- Abb. 6 zeigt dieselbe Aufsicht mit vergrößertem Hinterschliffwinkel.
- Abb. 7 veranschaulicht die Anordnung der Zugfeder mit der Auskupplungseinrichtung. Abb. 8 und g veranschaulichen in schematischer Darstellung das Kuppeln und Entkuppeln des Gewichtes oder Federzuges durch die mit schrägen Flächen versehenen Leisten und abgleitenden Bolzen. Die Konstruktion und Wirkungsweise ist folgende: Die Schleifscheibe 34. wird durch Riemenscheibe i angetrieben, die Bohrerwelle io durch Riemenscheibe 2. Dieselbe sitzt lose auf dieser Bohrerwelle und ist einerseits gezahnt. Die auf einer Zwischenbüchse 12 sitzende, beiderseits mit Zahnlücken ii versehene Kuppelscheibe 13 (Abb. i und 2) steht mittels Keiles 14. mit der Bohrerwelle io im Eingriff. Durch Hebel 15 und 16 kann die Scheibe 13 mit der Riemenscheibe 2 in Eingriff gebracht werden, wodurch die Bohrerwelle io in Umdrehung gesetzt wird. Gegen die Außenfläche der Kuppelscheibe 13 stützt sich ein beiderseitig mit Rollen versehener, in einer Büchse geführter Druckbolzen 17 (Abb. 4.), welcher anderseits gegen eine ortsfeste (einstellbare) Anschlagleiste 32 anliegt. Der gesamte Mechanismus ist in einem schwenkbaren Gehäuse ig gelagert. Bei einer Umdrehung der Bohrerwelle io wird das schwingbare Gehäuse ig entsprechend der Zahl der auf der Außenfläche der Scheibe 13 angeordneten Steuernocken oder Erhebungen im vorliegenden Falle zweimal abgeschwenkt. An den Druckbolzen 17 greift ein mittels eines kleinen Lenkers um einen Bolzen am Gehäuse ig schwingbarer Winkelhebel 18 an, der anderseits an einem fest auf der Bohrerwelle sitzenden Ring 2o anliegt. Gleichzeitig mit der Schwenkbewegung des Bohrerhalters beschreibt der Schwingzapfen 181 des Winkelhebels 18 einen Kreisbogen, infolgedessen auch das freie Ende des Winkelhebels 18, und da der Ring 2o von der Bohrerwelle durch eine Feder 2o1 an die Rolle an diesem freien Ende stetig angedrückt wird, wird nun durch den Winkelhebel 18 auch die Bohrerwelle achsial etwas verschoben. Durch diese Bewegungen wird die kegelförmige eine Bohrerschneidefläche hinterschliffen. Wenn die Anschlagleiste 32 parallel zur Bohrerachse steht, wie in Abb. 5 dargestellt, dann schlägt der Bohrerhalter um den Winkel u aus. Wird sie, wie in Abb. 6 dargestellt, etwas schräg gestellt, so erfährt der Druckbolzen 17 bei der Schwenkung des Gehäuses um seine vertikale Achse eine zusätzliche Eigenverschiebung und damit der Winkel des Schwenkhubes eine zusätzliche Schwenkung ß. Der Grad des Hinterschliffes des Bohrers, soweit er durch die Bohrerschwenkung erreicht wird, kann so bei gleichbleibender Kurvensteuerung 13 verändert werden. Das Beiziehen des ganzen Bohrergehäuses zg gegen die festliegende Anschlagleiste 32 erfolgt in bekannter Weise durch ein Gewicht oder einen. Federzug. In vorliegendem Falle ist eine Feder 21 (Abb. 7) angeordnet, die in einer Hülse 22 gelagert ist. Die Hülse 22 ist in dem nichtschwingenden Supportunterteil zgl schwenkbar gehalten. Die Feder 21 ist mit ihrem inneren Ende an einem in der Hülse 22 verschiebbaren Bolzen oder Kolben 23 angelenkt, der nach unten einen Zapfen 2¢ trägt. An dem schwingenden Gehäuse zg ist eine flache Leiste 25 befestigt und an dem nichtschwingenden Supportunterteil rgl eine Führungsleiste 26. Beide Leisten haben Abschrägungen a7 und 28 (Abb.7) . Der Bohrerhalter steht unter Federzug, wenn sich der Zapfen 24 auf die Abschrägung 27 der Leiste 25 auflegt, wobei er an der zugekehrten Kreisfläche der Leiste 26 entlanggleiten kann, auf die Leiste 25, mithin auf das Gehäuse, einen Zug ausübend. Wird nun das Gehäuse zg von Hand so verschwenkt, daß der Bolzen 24 (Abb. g) auf die schräge Fläche 28 gelangen muß, so kann, da er dabei die schräge Fläche 27 freigibt, der Bohrerhalter nun frei vom Federdruck schwingen, wie in Abb. 7 punktiert dargestellt.
- Beim Zurückschwingen des Gehäuses gleitet der Zapfen 24 wieder von der schrägen Fläche z8 ab und auf die Fläche 27 auf, wodurch der Bohrerhalter wieder unter Federdruck gelangt. In dem hinteren Teil des Gehäuses ig ist noch die Klinke 29 um einen Zapfen 3o am Bohrerhalter schwenkbar gelagert und steht unter dem Druck einer Feder 31. Wird die Bohrerhalterwelle zo durch Verschieben der Kuppelscheibe =3 ausgerückt, so greift die Klinke 29 zwischen eine der Lücken =r in der Kurvenscheibe 13 ein und sichert so die Bohrerwelle gegen Drehung. Jetzt kann auch das Futter 33 zum Einspannen des Bohrers betätigt werden, ohne daß sich die Bohrerwelle =o drehen kann. Es kann nun vorkommen, daß die Zahnlücke nicht gerade mit der Klinke zusammenfällt, die Klinke 29 weicht in diesem Falle nach oben aus, wie in Abb. 3 dargestellt. Bei der geringsten Drehung am Futterkopf 33 wird nun die Bohrerwelle ebenfalls mitgedreht, aber nur so lange, bis die nächste Zahnlücke Ir unter die Klinke 29 zu liegen kommt. In diesem Augenblick fällt die Klinke 2g in die Zahnlücke 1r ein, wie in Abb. 3 punktiert gezeichnet ist. Dadurch wird erreicht, daß bei irrgünstiger Zahnstellung ein Ausweichen der Klinke stattfindet und die automatische Feststellung der Bohrerwelle zo stattfindet.
Claims (2)
- PATENT-ANsPRÜcFIE: i. Spiralbohrerschleifmaschine mit Arbeitsvorschub zum Schliff der kegelförmigen einen Schneidefläche durch Drehung des Bohrers um seine eigene Achse, bei der der Hinterschliffvorschub durch Verschiebung in Richtung dieser und um eine zu ihr lotrechte Achse eine zusätzliche Schwenkbewegung zur Kegelwinkeländerung mittels Kurvenscheiben o. dgl., beides von der Bohrerwelle aus, erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem aus einem in seiner Schräge einstellbaren Lineal (32) bestehenden Anschlag für die abrollende Kurvenscheibe (=3) zur Erzielung der Schwenkbewegung des Bohrers und dieser ein Bolzen (=7) vorgesehen ist, der mit dem einen Ende eines mit dem Gehäuse des Bohrers schwingenden und selbst daran verschwenkbaren Winkelhebels (i8) verbunden ist, während an dessen unteren Ende unter Druck der Feder (2r) die Bohrerhalterwelle (zo) mittels ihres festen Anschlagringes (2o) anliegt und bei Schwingung des Bohrerhaltergehäuses (ig) eine Schwenkung des Winkelhebels (=8) und damit die Achsialverschiebung des Bohrers stattfindet, zum Zweck, durch Regelung der Schrägstellung des Anschlaglineals (32) den Schwenkungshub ohneÄnderung der SchwenkungskurVenscheibe (z3) ändern zu können.
- 2. Maschine nach Anspruch =, dadurch gekennzeichnet, daß zur vorübergehenden Befreiung des schwingenden Gehäuses (rg) für den Bohrerhalter von dem die Anlage. der Kurvensteuerteile (z3, 17, 32) sichernden Federdruck zwecks ungehinderten Auswechselns der Werkstücke die Feder (2=) durch einen in ihrem am Supportunterteil (rg) schwingbaren Gehäuse geführten Zapfen (2q.) auf einen kreisring-segmentförmigen Knaggen (25) am Gehäuse (=g) mit der radialenAnschlagfläche (27) beiziehendwirkt, der bei ausreichendem Ausschwingen des Knaggens (25) mit dem Gehäuse (zg) auf die benachbarte Schrägfläche (28) eines am Supportunterteil (zgl) sitzenden Knaggens (26) gelangen kann, den Federdruck darauf ableitend.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB107973D DE396143C (de) | Spiralbohrerschleifmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB107973D DE396143C (de) | Spiralbohrerschleifmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE396143C true DE396143C (de) | 1924-09-25 |
Family
ID=6992059
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB107973D Expired DE396143C (de) | Spiralbohrerschleifmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE396143C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1075459B (de) * | 1960-02-11 | VEB Werkzeug-Union Steinbach-Hallenberg, Steinbach-Hallenberg | Vorrichtung zum Schleifen und Ausspitzen von Spiralbohrern | |
| DE1152636B (de) * | 1955-06-16 | 1963-08-08 | Christen & Co A G | Vorrichtung zum Schleifen von Bohrern und Bohrerfraesern |
-
0
- DE DEB107973D patent/DE396143C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1075459B (de) * | 1960-02-11 | VEB Werkzeug-Union Steinbach-Hallenberg, Steinbach-Hallenberg | Vorrichtung zum Schleifen und Ausspitzen von Spiralbohrern | |
| DE1152636B (de) * | 1955-06-16 | 1963-08-08 | Christen & Co A G | Vorrichtung zum Schleifen von Bohrern und Bohrerfraesern |
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