DE394408C - Maschine zur Herstellung von Ketten - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Ketten

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DE394408C
DE394408C DER55473D DER0055473D DE394408C DE 394408 C DE394408 C DE 394408C DE R55473 D DER55473 D DE R55473D DE R0055473 D DER0055473 D DE R0055473D DE 394408 C DE394408 C DE 394408C
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Germany
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bolt
lever
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machine
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21LMAKING METAL CHAINS
    • B21L1/00Making chains or chain links by bending workpieces of rod, wire, or strip to form links of oval or other simple shape

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

  • Wiaschine zur Herstellung von Ketten.-Die E rfindung betrifft eine Maschine zur Herstellung von Ketten mit an einer Welle befestigten Daumen oder Exzentern, die die Werkzeuge zum Erfassen des Drahtes, zum Abschneiden und Biegen bewegen. Gegenüber bekannten ähnlichen Vorrichtungen ist die Maschine gekennzeichnet durch eine mit einem Sperra!d verbundene, durch einen Daumen der Welle mittels eines Hebels und eines Sperrhakens gedrehte Bolzenscheibe, deren oberster, im Bolzenscheibenrand verschiebbarer Bolzen jeweils durch den Stoßzapfen eines durch einen Daumen der Welle bewegten Hebels hochgedrückt wird, und, durch einen in der Bolzenscheibe angebrachten, die hochgeschobenen Bolzen in dieser Stellung haltenden Bügel, durch dessen unteres, exzentrisch ansteigendes Ende die Bolzen beim Vorrücken sellbsttätig zurückgezogen -werden, so daß die nach ihrer Vollendung noch in den Bolzen der halben Bol--' zenscheibe hängenbleibende- Kette erst am untersten Ende der Scheibe davon befreit wird. Der von einer Rolle ablaufende Draht wird durch eine durch einen Hebel bewegte Dralitziehzange vorgezogen, durch ein von einer Hebelverbindung bewegtes Schneidemesser abgetrennt, und das Drahtende wird in einer Klemmzange auf dem vorrückenden obersten Bolzen geboggen. Bei einer Störung der Drahtabgabe erfolgt ferner ein selbsttätiges Abstellen der Maschine.
  • Ein Ausführungsbeispiel ist auf der Zeichnung dargestellt, es zeigen: Abb. i eine Ansicht der Maschine von oben, Abb. 2 eine obere Teilansicht, Abb. 3 eine Ansicht der Bolzenscheibe und der Schaltung, Abb. 4 eine Seitenansicht dazu und Abb. 5 einen Längsschnitt durch die Klemmzange.
  • . Auf der Hauptwelle i sitzen vier Daumen 2, 3, 4 und 5, an deren Stelle man auch Exzenterscheiben verwenden kann. Eine Drahtziehzange g 9 ist durch zwei Gelenkarme 7 und den Arm ii mit dem Hebel io verbunden; letzterer steht unter Federdruck und wird durch den Daumen 3 ausgeschwungen, wodurch der von einem Drahtring oder von einer Drahtrichtvorrichtung kommende, über die Rolle 15 geleitete Draht 13 mittels der Zangenbacken 12, -festgeklemmt und dem zwischen den Zangenbacken 12 befindlichen Bolzen 2-6 der Bolzenscheibe 25 zugeführt wird. Der Dauinen 4 drückt den von einer Feder beeinflußten .Hebel 8 und damit auch den durch den Gelenkarm 14 damit verbundenen Hebel 6 nieder, -,vodurch der Gelenkarnt ig init dem zwischen den Armen der Drahtziellzalige 9 1,efindlichen Schneidemesser 16 niedergedrückt wird und den Draht 13 auf' die zur Kettengliiedbildung erforderliche Läii<ye abschneidet. Das abgeschilittene Drahtstückchen 27 bleibt vorerst in dem Schlitz der Kleininzangenenden 18, deren einarinige Backeil -,ich durch die Einwirkung des Daumens :2 auf die Hebelverhin-(Illllg 20 mittels der damit verbundenen Platte i- öffnen und schließen, weil von jedem Klemmzangenann 18 ein Zapfen in die zwei versetzten Schlitze der Platte 17 eingreift. Durch den Daunien 5 wird der Hebel 22 Init dein daran angebrachten, in die Zähne des SperradeS 24 eingreifenden Sperrhaken 21 niedergedrückt und das Sperrad nebst der damit verbundenen Bolzenscbeibe 25 uni einen Zahn bzw. auch uni einen Bolzen weitergedrellt, wodurch das voll dein Bolzen erfaßte Draht-StüCkChen 27 ans den Schlitzen der Kleininzange 18 herausgezogen wird: durch das nachfolgende Zusamniendrücken der Kleinitizange wird dann eine Öse gebildet. Die Weiterbildung der Kette folgt in bekannter Weise. Durch den Exzenterhebel 3 wird auch der init einem Stoßzapfen 23 versehene Hel,el 42 aufwirts gedreht und der jeweils oberste Bolzen 26, an dem das Kettenglied gebildet wird, hochgeschoben. Der hocligeschobene Bolzen wird durch einen Bügel 40 in seiner Hochstellung gehalten, bis er an der unteren Stelle bei 39 ankommt und durch den unteren Teil -[i des BÜgels 4o aus der Öse des Kettengliedes herausgezogen wird (Abb. 3), indem ein Querstift am inneren Ende der in Nilteiifüi7rtln# verschiebbaren Bolzen auf einer ansteigenden Fläche des BÜgelendes 41 aufläuft, wodurch der Bolzen nach innen gezogen wird.
  • Der weitere Vorteil der Drahtziehzange 9, welche, den Draht 13 beim Vorziehen zwischen ihren Backen festhält, besteht darin, daß bei einer Verwirrung des Drahtes oder wenn aus anderen Ursachen der Draht hängenbleibt und sieh nicht vorziehen läßt, die Gelenkgabel 31 mit der darauf gelagerten Rolle 15 aufwärts gedreht und der damit verbundene Gelenkarm 34 hochgezogen wird. Der Gelenkarm stellt mit einem zweiarmigen Hebel 36 in IN7erbindung, an dein eine bekannte Vorrichtung allgebracht ist, die beim Hochgehen der Rolle 15 in das Getriebe eingreift und das Stillstehen der Maschine bewirkt. Besonders vorteilhaft ist bei dj'eer -Maschine die Anordnung, daß die fertige Kette nach ihrer Herstellung sich nicht haltlos hin und her bewegt, sondern auf den Bolzen üher ZD dem Umfang der halben Scheibe hängenbleibt underst am untersten Teile der Bo17eilselieil)e :25, wo die Bolzen durch das konische Ende 41 des Bügels 4o aus der Öse des betreffenden K'ettengliedes gezogen werden, abfällt.
  • Ein auf der WeIle des Sperrades vorgesehenes Zahnrad .43 bewegt einen Zähler 44, der die Anzahl der Glieder und die Länge der Kette angibt.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Maschine zur Herstellung von Ketten Z> init all einer Welle befestigten Dauinen oder E, xzentern, gekennzeichnet durch eilte mit eitlem Sperrad (24) verbundene, durch einen Daumen (5) der Welle (i) mittels eines Hebels (2.2) und eines Sperrhakens (21) gedrehte Bolzenscheibe (25), deren oberster, fin, Bolzenscheibenrande verschiebbarer Bolzen (26) jeweils durch einen Daunien (3) mittels eines aufwärts schwingen#den Hebels (42) und dein daran befestigten Stoßzapfen (23) hochgedrückt wird, und durch einen in, der Bolzenscheibe angebrachten, die hochgeschobenen Bolzen in dieser Stellung haltenden Bügel (40), durch dessen unteres exzentrisch auslaufendes E, nde (41) die Bolzen beim Vorrück-en selbsttätig zurückgezogen werden.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine durch eineil Dauineil (3), Hebel (io) und zwei Gelenkarme (7) bewegte Drahtzichzange (9), die den voll einer Rolle (15) kommenden Draht (13) festhält und um eine bestimmte Länge vorzieht, und durell, ein durch einen Daumen (4) und eine Hebelverbindun- (8, 14, 6 und ig) niederbewegtes Schneidemesser (16), das den in die Schlitze der Kleinmzange (18) eingeschobenen Draht (27) abschneidet, der, von dein obersten Bolzen (26) erfaßt, in der Kleminzange (18) zur Kettengliedbildung gebogen wird, während die fertige Kette in den abwärts geltenden Bolzen hängenbleibt. 3 Maschine nach Anspruch i und :2, . 2 dadurch gekennzeichnet, daß das aufwärts drehbare Rollenlager (31) durch einen Gelenkarin (34) mit einem zweiarmigen Hebel (36) verbunden ist, der die Maschine auf bekannte Art selbsttätig abstellt, wenn durch Hindernis in der Drahtabgabe die Rolle (15) in die Höhe gezogen wird.
DER55473D 1922-03-30 1922-03-30 Maschine zur Herstellung von Ketten Expired DE394408C (de)

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DE394408C true DE394408C (de) 1924-04-22

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