DE39358C - Doppeltes Schaltwerk mit Schraubenzähnen und Reibungsscheiben - Google Patents

Doppeltes Schaltwerk mit Schraubenzähnen und Reibungsscheiben

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Publication number
DE39358C
DE39358C DENDAT39358D DE39358DA DE39358C DE 39358 C DE39358 C DE 39358C DE NDAT39358 D DENDAT39358 D DE NDAT39358D DE 39358D A DE39358D A DE 39358DA DE 39358 C DE39358 C DE 39358C
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DE
Germany
Prior art keywords
shaft
switching mechanism
rear derailleur
screw teeth
friction washers
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT39358D
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English (en)
Original Assignee
E. WlNANS in New-York, V. St. A
Publication of DE39358C publication Critical patent/DE39358C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H19/00Gearings comprising essentially only toothed gears or friction members and not capable of conveying indefinitely-continuing rotary motion
    • F16H19/08Gearings comprising essentially only toothed gears or friction members and not capable of conveying indefinitely-continuing rotary motion for interconverting rotary motion and oscillating motion

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Mittelst dieses doppelten Schaltwerkes wird die Bewegung von Trethebeln auf eine Welle übertragen, wodurch die bisher gebräuchlichen, zum Betriebe von Nähmaschinen, Drehbänken, mechanischen Laubsägen u. dergl. dienenden Tretwerke, Hebel u. s. w. ersetzt werden sollen.
Die beiden Trethebel AA, Fig. 1, 2 und 5, sind an ihren unteren Enden mit Tritten a versehen und auf der durch den Arm b, Fig. ι und 2, versteiften Welle B drehbar. Sie tragen an ihren gabelförmig ausgebildeten oberen Enden Rollen CL1 , über welche die Treibseile oder Riemen MM laufen. Letztere sind durch Löcher der am Gestell befestigten Halter L geführt und mit ihren Enden je einmal um die auf der Haupttreib welle D lose sitzenden Spulen F gewunden, an welchen sie auch befestigt sind, Fig. 5.
Bei der in Fig. 6 und 7 dargestellten Abänderung liegt die Welle B oberhalb der Haupttreibwelle D. Die Gleitrollen Ci1 sind auf einem Rahmen der Trethebel A1 angebracht, während die Enden des Seiles oder Riemens M an einem am Gestell befestigten Halter L befestigt sind. Bei der in Fig. 8 dargestellten Abänderung sind die Seil- bezw. Riemenenden an der Gabel des Tritthebels A2 angebracht. Um einen festeren Eingriff zu erreichen, ist es nothwendig, das Seil M ähnlich wie beim Bogenbohrer schleifenförmig um die Spule F, Fig. 6 und 8, zu legen.
, Bei Anwendung eines Zahngetriebes wird die Spule F durch ein Zahnrad F1 , Fig. 9 und 10, ersetzt, welches durch einen am Trethebel A3 befestigten Zahnbogen M3 gedreht wird.
Das eigentliche Schaltwerk besteht aus den beiden Reibkupplungsscheiben G und H, Fig. 3, 5 und ι ο, von denen letztere mittelst der Schraube h auf der Welle D befestigt ist, während die Scheibe G sich auf der Welle drehen kann und mit flachem, einseitig gerichtetem Zahnschnitt/1 in einen entsprechend gestalteten der ebenfalls losen Spule F, Fig. 5, oder des Zahnrades .F1, Fig. 10, greift. Gegen letztere drückt auf der nicht gezahnten Seite ein auf der Welle D verschraubter Ring d, welcher als Widerlager dient, jedoch der Spule F bezw. dem Zahnrad F1 und der Scheibe G noch eine geringe Längsverschiebung gestattet.
Die Reibungsscheibe G drückt fest gegen Scheibe H, wenn die Spule F bezw. das Zahnrad F1 dem Zahnschnitt entgegengesetzt gerichtet, also der Pfeilrichtung des unteren Schaltwerkes der Fig. 10 folgend, gedreht wird, da die schrägen Flächen der Zähne als Schrauben gegen einander wirken und der fest auf der Welle D sitzende Ring d die Zurückweichung der Spule F bezw. des Zahnrades F1 begrenzt. Die Schaltvorrichtung tritt in Thätigkeit, die Reibungsscheibe ff und damit die WTelle -D werden in Drehung versetzt.
Wird jedoch das Zahnrad F1 entgegengesetzt, der Pfeilrichtung des oberen Schaltwerkes der Fig. ι ο entsprechend, gedreht, so dafs die Zähne der Scheiben G und F1 in Eingriff kommen, so findet obige Schraubenwirkung und eine Kupplung nicht statt. Durch abwechselnden Druck auf die Trethebel A A werden mittelst der über die Scheiben ax geführten Seile M bezw. des Zahngetriebes M3
die beiden Spulen F bezw. die Zahnräder F1 abwechselnd in der entsprechenden Richtung gedreht und die Welle D stetig bewegt.

Claims (2)

Patent-Anspruch: Ein doppeltes Schaltwerk als Antriebsmechanismus, gekennzeichnet durch die gleichzeitige Anordnung der folgenden Einrichtungen:
1. auf der getriebenen . Welle D befestigte Reibungsscheiben HH, abwechselnd im Eingriff mit Reibungsscheiben G G, welche auf D sich frei drehen;
2. auf D frei drehbare und seitlich verschiebbare Spulen F F oder Zahnräder F1 F1, Fig. io, welche mit G G durch schraubenflächige Zähne/j/j abwechselnd mit nach der Wellenachse gerichtetem Längsdrucke eingekuppelt werden, wobei auf D befestigte Ringe d d als Widerlager dienen;
in Verbindung mit F F Seil- oder Riementriebe, oder in Verbindung mit F1 F1 Zahntriebe;
abwechselnd in entgegengesetzter Richtung in Drehung versetzte Trethebel A A, durch welche die Welle D mittelst der vorgenannten Schaltwerkstheile in einer und derselben Richtung gedreht wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT39358D Doppeltes Schaltwerk mit Schraubenzähnen und Reibungsscheiben Expired - Lifetime DE39358C (de)

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