DE58724C - Lösbare Wellenkupplung mit Bremsung des ausgerückten Maschinentheiles - Google Patents

Lösbare Wellenkupplung mit Bremsung des ausgerückten Maschinentheiles

Info

Publication number
DE58724C
DE58724C DENDAT58724D DE58724DA DE58724C DE 58724 C DE58724 C DE 58724C DE NDAT58724 D DENDAT58724 D DE NDAT58724D DE 58724D A DE58724D A DE 58724DA DE 58724 C DE58724 C DE 58724C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brake
ring
brake band
machine part
band
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT58724D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. L. HUBER in Hamburg, Brauerstr. 34
Publication of DE58724C publication Critical patent/DE58724C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D67/00Combinations of couplings and brakes; Combinations of clutches and brakes
    • F16D67/02Clutch-brake combinations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. \%
Die dargestellte Kupplung besteht im wesentlichen aus einem mit dem treibenden Maschinentheil α verbundenen Bremsring g und einer mit ihrem Kranz fl über den Rand der letzteren greifenden Scheibe / welche mit dem zu treibenden Maschinenteil oder c verbunden ist und mit dem Ringe g durch geeignete Klinken, Klauen oder Keile m1 oder dergleichen selbstthätig verkuppelt wird.
Die Kupplungsscheibe/ dient gleichzeitig als Bremsscheibe, welche beim Anlegen der zugehörigen Bremsbacken bezw. beim Anziehen des Bremsbandes ρ die Bewegung des getriebenen Maschinentheiles hemmt. Da nun die Kupplungsklauen oder Backen in dem Kranz f1 der Kupplungsscheibe so gelagert sind, dafs sie in den Bereich der Bremsbacken oder des Bremsbandes ρ kommen und bei losem Bremsband oder Bremsklotz infolge der Drehbewegung des treibenden Maschinentheiles den Ring g fest mit der Bremsscheibe / verkuppeln, so kann auch durch das Anziehen des Bremsbandes die Verbindung des treibenden Maschinentheiles mit dem getriebenen unterbrochen und gleichzeitig der letztere zum Stillstand gebracht werden. Bei nur theilweise gespanntem Bremsbande hat man es aufserdem noch in der Gewalt, die Geschwindigkeit des getriebenen Maschinentheiles gegenüber derjenigen des treibenden zu ändern.
In der Zeichnung ist beispielsweise der als Riemscheibe α dargestellte treibende Maschinentheil auf der Welle c drehbar angeordnet, während die Bremsscheibe /, Fig. 1, auf derselben festgekeilt wird oder auf der Nabe ein Zahnrad trägt, von welchem die Bewegung durch das mit ihr im Eingriff befindliche Triebrad z'° auf eine zur ersteren parallele Welle übertragen wird.
Als Kupplungsglieder sind besonders die in Fig. 2 dargestellten Gleitkeile m1 geeignet, welche abwechselnd in entgegengesetzter Richtung zwischen den Rändern g und f1 der Scheiben α bezw. / eingeschlossen sind, so dafs bei einer Drehung des Scheibenrandes g, gleichviel in welchem Drehungssinne, die Scheiben α und / zusammengekuppelt werden. Die Auslösung dieser Gleitkeile beim Anspannen des Bremsbandes ρ kann alsdann mit Hülfe der radial verschiebbaren keilförmigen Nasen n1 erfolgen, welche dazu dienen, bei ihrer Verschiebung gegen den Rand g die Gleitkeile aus ihrer eingeklemmten Lage zu befreien. Die Anwendung dieser Gleitkeile bietet den Vortheil, dafs die Kupplung der Maschinentheile mit einander ohne Stofs erfolgen kann.
Statt dieser Gleitkeile m1 kann man auch um den Bremskranz g ein geschlossenes Bremsband legen, Fig. 3, welches ein kleines, im Rande/1 der Bremsscheibe/ angebrachtes Excenter umfafst, durch dessen Lageänderung das betreffende Bremsband entweder fest an den Kranz g geprefst oder von demselben gelockert wird. Da nun dieses Excenter mit einem in den Bereich des Bremsbandes ρ der Bremsscheibe / tretenden Anker k verbunden ist und infolge dessen seine Lage auch mit der Lage des Bremsbandes ρ ändern kann, so ist hierdurch die Möglichkeit gegeben, gleich wie mit Hülfe von Keilen m1, mittelst des um jenes Excenter und den Scheibenkranz gelegten Bremsbandes die Maschinentheile stofsfrei
und sicher zu kuppeln. Je nach der Drehrichtung der treibenden Scheibe g wird das Bremsband und somit das Excenter und der Anker k in der einen oder anderen Richtung herumgezogen, so dafs also das eine oder andere Ankerende aus dem Scheibenkranz fl hervortritt. Die Auslösung kann also bei der einen oder anderen Drehrichtung durch denselben Anker k erfolgen.
An Stelle dieser beiden Kupplungsglieder können ferner die Bremsklinken m1, Fig. 4 und 5, oder Sperrklinken m\ Fig. 6, treten. Beide werden in dem Bremskranz f1 der getriebenen Scheibe in-entgegengesetzter Richtung zu einander. um Zapfen m2 drehbar gelagert und an dem aus dem Bremskranz fl hervorragenden Ende durch eine Feder m3 angehoben, so dafs sie sich mit dem entgegengesetzten Ende gegen den Kranz g legen. Bei der Ausführungsart nach Fig. 4 und 5, in welcher diese Klinken als Bremsbacken wirken, werden Bremskranz g und die sich gegen denselben anlegenden Backenflächen vorzugsweise keilförmig gestaltet, Fig. 5,. während bei der Ausbildung zu Sperrklinken, Fig. 6, der Kranz g mit zwei Reihen Sperrzähnen von entgegengesetzter Richtung versehen wird, so dafs bei einer Drehung in der einen Richtung die eine Klinke, bei entgegengesetzter Richtung die andere Klinke durch den betreffenden Zahnkranz die Kupplung herstellt. Wenn es sich nur darum handelt, die Wellen in einer Drehrichtung zu kuppeln, so genügen einfache Klinken und ein einfacher Zahnkranz.
Zum Auslösen der verschiedenartigen Kupplungsglieder und zum gleichzeitigen Bremsen der getriebenen Scheibe kann je nach Umständen an Stelle des Bremsbandes ρ auch eine einfache Bremsbacke px, Fig. 6, angewendet werden. In diesem Falle empfiehlt es sich, um den Kranz/1 ein Band r zu legen, dessen Enden mittelst der Zapfen s t, Fig. 6, in einem kürzen Schlitz u der vorstehenden Ränder dieses Kranzes geführt sind, so dafs dieses Band r sich mit der ganzen Kupplung dreht. Beim Anlegen der Bremsbacke px gegen r legt sich dann je nach der Drehrichtung z. B. der Zapfen s gegen das Ende des Schlitzes u und das Band r gegen den Bremskranz fl an, um die Kupplungsglieder auszulösen, während der entgegengesetzte Zapfen t sich in diesem Schlitz entsprechend verschiebt.
Das Band r wirkt also unter diesen Umständen nicht als Bremsband, sondern dienl nur dazu, die Verbindung der Kupplungsglieder unter einander herzustellen, um sie beim Anlegen der Bremsbacke px gegen einen beliebigen Punkt der Scheibe auslösen zu können.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ϊ. Eine lösbare Wellenkupplung, gekennzeichnet durch zwei mittelst Sperr- oder Bremsklinken oder Bremsbacken selbsttätig an einander gekuppelte Ringscheiben a und /, von denen der Kranz fl der mit dem getriebenen Maschinentheil verbundenen Scheibe gleichzeitig als Bremsring dient, und in welchem ferner die bezeichneten Kupplungsglieder in der Weise gelagert sind, dafs sie beim Anziehen eines um den erwähnten Kranz fl gelegten Bremsbandes ρ bezw. von auf denselben einwirkenden . Bremsbacken gelockert werden, zum Zwecke, beim Lösen der Kupplung gleichzeitig die Bewegung des getriebenen Maschinentheiles zu hemmen.
  2. 2. Als Kupplungsglieder für Wellenkupplungen der im Anspruch 1. bezeichneten Art die in Ausschnitten des Bremskranzes f1 geführten Gleitkeile m1, welche sich bei gelöstem Bremsband ρ zwischen den über einander greifenden Ringflächen fl und g festklemmen, beim Anlegen des Bremsbandes aber mittelst eines Keiles n1 aus ihrer eingeklemmten Lage befreit werden.
  3. 3. Als Ersatz der im Anspruch 2. bezeichneten Gleitkeile die Anordnung eines um die Ringfläche g gelegten geschlossenen Bremsbandes m°, welches ein im Kranz f1 der Bremsscheibe/ gelagertes und mit einem in den Bereich des äufseren Bremsbandes ρ tretenden Anker k verbundenes Excenter dergestalt umfafst, dafs beim Anziehen des Bremsbandes ρ auch eine Lagenänderung des Ankers k bezw. Excenters na und dadurch ein Lösen des Kupplungsbremsbandes m° erfolgt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT58724D Lösbare Wellenkupplung mit Bremsung des ausgerückten Maschinentheiles Expired - Lifetime DE58724C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE58724C true DE58724C (de)

Family

ID=332998

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT58724D Expired - Lifetime DE58724C (de) Lösbare Wellenkupplung mit Bremsung des ausgerückten Maschinentheiles

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE58724C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE58724C (de) Lösbare Wellenkupplung mit Bremsung des ausgerückten Maschinentheiles
DE3532000C2 (de)
DE102010060703B4 (de) Riementrieb mit Spannsystem
DE2656614C3 (de) Vorrichtung zum Spannen einer Spiralfeder eines Federkraftanlassers für Verbrennungsmotoren von Fahrzeugen
DE175319C (de)
CH598917A5 (en) Welding tightened thermoplastic tapes round package
DE31659C (de) Umsteuerungsmechanismus für heilmann'sche Stickmaschinen
DE1650814C3 (de) Gleichlaufeinrichtung, insbesondere für Geschwindigkeitswechselgetriebe von Kraftfahrzeugen
DE353973C (de) Kupplung.
DE100930C (de)
DE150452C (de)
DE131435C (de)
DE193549C (de)
DE16942C (de) Neuerungen bezüglich des Antriebs von Doppelschaltwerken
DE45671C (de) Ausrückvorrichtung mittels Bremshebels und Mutterrades für durch Federspannung angezogene Reibungskuppelungen für Radnaben auf Wellen
DE2945454C2 (de) Sicherung für Zurrwinden von Transportfahrzeugen
DE66261C (de) Kraftsammelnde Bremse für Pferdebahnwagen
DE284952C (de)
DE223906C (de)
DE171099C (de)
DE64646C (de) Vorrichtung für Winden zum Lüften der Festbremse nach erfolgter Ausrückung der Kurbelwelle
DE37290C (de) Ausrückvorrichtung für Drahtheftmaschinen
DE65395C (de) Kraftsammelnde Bremse
AT45347B (de) Waschmaschine.
DE161630C (de)