DE284952C - - Google Patents

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DE284952C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N5/00Starting apparatus having mechanical power storage
    • F02N5/02Starting apparatus having mechanical power storage of spring type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine Anlaßvorrichtung für Explosionsmotoren mit einer von der treibenden Welle aus selbsttätig spannbaren Anlaßfeder. Von den bekannten Vorrichtungen dieser Art unterscheidet sich die vorliegende dadurch, daß die Ein- und Ausschaltung der Kupplung zur Spannung der Anlaßfeder beim Beginn und am Ende der Spannung durch die Anlaßfeder selbst geschieht. Zu diesem Zweck ίο ist ein zweiseitig wirkendes Sperrgetriebe vorgesehen, das mit der zu treibenden Welle zusammenarbeitet und dessen Ein- und Ausschaltung durch die Anlaßfeder veranlaßt wird, während ein zweites einfaches Sperrgetriebe unter Zwischenschaltung eines Vorgeleges mit der Federgehäusenabe verbunden· ist, das beim Spannen der Feder die Federgehäusenabe antreibt und beim Entspannen der Feder leer mitlauft.
ao Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. ι die Anlaßvorrichtung im Längsschnitt, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie I-I,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie II-II, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie III-III, und Fig. 5 einen Schnitt, nach der Linie IV-IV der Fig. i.
Die Motorachse 1 und die Achse 2 der Anlaßvorrichtung liegen in einer Richtung. Auf der Motorachse 1 sind in der gezeichneten Ausführungsform zwei Sperräder 3, 4 mit entgegengesetzt gerichteten Zähnen befestigt (Fig. 2 und 3), mit welchen Klinken 6, 7 zusammen arbeiten, die in einer auf dem Ende der Anlaßwelle 2 durch Keile befestigten Hülse 5 drehbar gelagert sind. Die Klinken 6, 7 werden durch Federn gewöhnlich mit den Sperrädern 3, 4 in Eingriff gehalten. Die zu dem Sperrad 3 gehörigen Klinken 6 sind mit Ansätzen 8 versehen, die durch Öffnungen in der Hülse 5 nach außen reichen und über dem Umfang der Hülse vorstehen. Durch einen auf der Hülse verschiebbaren Ring 9 können die Klinken 6 aus den Zähnen des Sperrades 3 ausgehoben werden, wenn der Ring 9 über die vorstehenden· Enden der Klinkenansätze 8 hinweggeschoben wird. Der Ring 9 ist zu diesem Zweck an der den Ansätzen 8 der Klinken zugekehrten Seite mit einer kegeligen Ausnehmung 10 versehen, während die Klinkenansätze 8 vorzugsweise gleichfalls einseitig abgeschrägt sind. Die Verschiebung des Ringes 9 auf der Hülse 5 erfolgt durch eine Stange 11, die mittels eines Zugorgans 12 mit dem Ende der Anlaßfeder 13 verbunden ist und durch eine Feder 14 bei entspannter Anlaßfeder 13 samt Ring 9 in die in Fig. 1 gezeichnete Lage gebracht wird, in der die Sperrklinken 6 mit dem Sperrad 3 in Eingriff sind.
Auf der Anlasserwelle 2 sind zwei Sperräder 15, 16, von denen das eine 15 lose auf der Welle 2 sitzt, während das andere 16 mit der Welle 2 fest verbunden ist und wie in der gezeichneten Ausführungsform mit der Welle 2 aus einem Stück gearbeitet sein kann. In das Sperrad 16 greifen Klinken 17 ein, die in der Federgehäusenabe 18 drehbar gelagert sind, mit der das innere Ende
der Anlaßfeder 13 fest verbunden ist, während in das Sperrad 15 Klinken 19 eingreifen, die ähnlich wie die Klinken 6 des Sperrades 3 mit durch öffnungen der Hülse 5 nach außen vorstehenden Ansätzen 20 versehen sind, über welche ein mit einer kegeligen Ausnehmung 21 versehener, auf der Hülse 5 verschiebbarer Ring 22 derart bewegt werden kann, daß die Klinken 19 aus den Zähnen des Sperrades 15 ausgehoben werden. Zur Verschiebung des Ringes 22 auf der Hülse 5 dient eine Zugstange 23, an der bei 24 ein nach dem Führersitz führendes Zugmittel 25 angreift. Durch eine Feder 26 wird die Stange 23 mit Ring 22 gewöhnlich in der in Fig. 1 gezeichneten Lage gehalten, in der die Klinken 19 in Eingriff mit dem Sperrad 15 sind.
Mit dem Sperrad 15 ist ein Zahnritzcl 27 verbunden, in das ein im Rahmen 28 der Vorrich- I tung drehbar gelagertes Zwischenrad 29 eingreift, das seinerseits mit einem innen verzahnten Rad 30 in Eingriff steht, das-mit der Federgehäusenabe 18 verbunden ist und mit ihr aus einem Stück bestehen kann.
Das äußere Ende der Anlaßfeder 13 ist mit einem auf zwei Führungsbolzen 31 verschiebbaren Querbolzen 32 verbunden, an dem das über Rollen nach der zur Verschiebung des Ringes 9 dienenden Stange 11 geführte Zugmittel 12 angreift.
Auf das nach außen vorstehende Ende der Anlasserwelle 2 ist eine Kurbel 33 aufgesetzt, mittels deren die Anlaßfeder 13 beim erstmaligen Anlassen des Motors von Hand aufgezogen werden kann.
Die Vorrichtung arbeitet in folgender Weise. Ist die Anlaßfeder 13 gespannt, so hat das äußere Ende der Feder den auf den Stangen 31 geführten Querbolzen 32 nach innen gezogen, so daß mittels des Zugmittels 12 und der Zugstange 11 der Ring 9 auf der Hülse 5 in Fig. 1 nach rechts verschoben worden ist und die Klinken 6 aus dem Sperrad 3 ausgelöst sind. Eine Entspannung der Anlaßfeder 13 wird durch die in das Sperrad 15 eingreifenden Klinken 19 verhindert, da sich während der Entspannung die auf dem Ende der Anlasserwelle 2 befestigte Hülse 5 und das Sperrad 15 infolge seines Antriebes durch das Zwischengetriebe 27, 29, 30 in entgegengesetzter Richtung drehen müssen. Zur Entspannung der Feder ist es daher notwendig, daß der Ring 22 durch das nach dem Führersitz führende Zugmittel 25 in Fig. 1 nach links gezogen wird, wodurch die in der kegeligen Ausnehmung 21 des Ringes 22 liegenden Ansätze 20 der Sperrklinken 19 nach innen gedrückt und die Sperrklinken 19 aus den Zähnen des Sperrrades 15 ausgehoben werden. Die Anlaßfeder 13 entspannt sich nun, indem sie die Federgehäusenabe 18 in der in Fig. 5 eingezeichneten Pfeilrichtung antreibt. Durch den Eingriff der in der Federgehäusenabe gelagerten Sperrklinken 17 in die Sperrverzahnung 16 der Anlasserwelle 2 wird die letztere mitgenommen. Die auf dem Ende der Anlasserwelle 2 aufgekeilte Hülse 5 wird infolgedessen in derselben Richtung gedreht (Fig. 2 bis 4). Sie nimmt mittels der in das. Sperrad 4 eingreifenden Klinken 7 (Fig. 3) die Motorachse 1 mit, so daß die letztere in schnelle Drehung gesetzt und eier Motor angelassen wird.
Die von dem mit der Federgehäusenabe 18 verbundenen Innenzahnrad 30 angetriebenen Zahnräder 29, 27 mit Sperrad 15 laufen beim Entspannen der Feder 13 frei mit, so daß sich das Sperrad 15 in entgegengesetzter Richtung zu der Anlasserwelle 2 Und der Hülse 5 dreht (Fig. 4).
Infolge der Entspannung der Anlaßfeder 13 geht das äußere, mit dem auf den Stangen 31 verschiebbaren Bolzen 32 verbundene Ende der Feder 13 unter der Wirkung der auf den Stangen 31 sitzenden, vorzugsweise einstellbaren Federn nach außen, wodurch das mit der Stange 11 verbundene Verbindungsmittel 12 nachgelassen und die Zugstange 11 unter der Wirkung der Feder 14 mit dem Ring 9 auf der Hülse 5 in Fig. 1 nach links in die in Fig. 1 gezeichnete Stellung verschoben wird. Die Ansätze 8 der Sperrklinken 6 werden dadurch von dem Ring 9 freigegeben, und es können die Sperrklinken 6, die bisher außer Eingriff mit dem Sperrad 3 gehalten wurden, in die Zähne, des Sperrades einfallen.
Das Zugmittel 25 ist inzwischen nach Anlassen des Motors vom Führer gleichfalls1 losgelassen worden, so daß die Stange 23 unter der Wirkung der Feder 26 samt Ring 22 in die in Fig. ι gezeichnete Stellung zurückkehrt, in der die Ansätze 20 der Sperrklinken 19 von dem Ring 22 freigegeben werden und infolgedessen die bisher ausgelösten Klinken 19 in die Zähne des Sperrades 15 zurückfallen können.
Bei der Weiterdrehung der Motorachse 1 wird nun die beim Entspannen der Anlaßfeder 13 die Motorachse antreibende Hülse 5 durch den Eingriff des mit der Motorachse verbundenen Sperrrades 3 mit den in der Hülse 5 gelagerten Sperrklinken 6 in derselben Drehrichtung wie zuvor angetrieben (Fig. 2).
Das Sperrad 15 wird nun von den in der Hülse 5 gelagerten Sperrklinken 19 entgegen der in Fig. 4 eingezeichneten Pfeilrichtung, mitgenommen, wodurch das Innenzahnrad 30 und die Federgehäusenabe 18 durch das Übersetzungsgetriebe 27, 29 entgegengesetzt zur Drehrichtung der Anlasserwelle 2 und zur Drehrichtung beim Entspannen der Anlaßfeder 13 angetrieben werden, so daß die entspannte Anlaßfeder 13 wieder gespannt wird. Die Klinken 17 schleifen hierbei auf der Sperrverzahnung 16 der von der Hülse 5 mitgenommenen Anlasserwelle 2, da sich die Federgehäusenabe 18 nun entgegen-
gesetzt zu der in Fig. 5 eingezeichneten Pfeilrichtung und entgegengesetzt zur Anlasserwelle 2 dreht.
Durch die Spannung der Anlaßfeder 13 wird das äußere Ende der Feder mit dem auf den Führungsbolzen 31 verschiebbaren Querbolzen 32 wieder nach innen gezogen. Das mit dem Querbolzen 32 verbundene Zugmittel zieht daher die Stange 11 und den Ring 9 in Fig. 1 nach rechts, wodurch die Sperrklinken 6 unter der Wirkung des die Klinkenansätze 8 nach innen drückenden Ringes 9 aus den Zähnen des Sperrrades 3 ausgehoben werden' und der Antrieb von der Motorachse 1 aus ausgeschaltet wird.
Die auf diese.Weise durch die Motorbewegung gespannte Anlaßfeder 13 bleibt nun so lange gespannt, bis durch Ziehen an der Stange 23 durch den Führer die Sperrklinken 19 durch Verschiebung des die Klinkenansätze 20 nach innen drückenden Ringes 22 wieder mit den Zähnen des Sperrades 15 außer Eingriff gebracht werden.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Vorrichtung zum Anlassen von Explosionsmotoren mit einer von der treibenden Welle aus selbsttätig spannbaren Anlaßfeder, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Einschaltung als auch die Ausschaltung' des zur Spannung der Anlaßfeder (13) dienenden Kupplungsgetriebes (3, 6) durch die Anlaßfeder (13) selbst veranlaßt wird, indem deren freies Ende mit einem verstellbaren Glied (9) verbunden ist, das nicht nur in bekannter Weise bei gespannter Feder das Kupplungsgetriebe (3, 6) ausrückt, sondern auch bei entspannter Feder (13) sich unter der Wirkung einer Hilfsfeder (14) verschieben kann, wodurch eine selbsttätige Einrückung des Kupplungsgetriebes (3, 6) bewirkt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit der zu treibenden Welle (1) ein gegenseitig wirkendes Sperrgetriebe (3, 6 und 4, 7) zusammen arbeitet, von denen das eine (3, 6) durch die Spannung und Entspannung der Anlaßfeder (13) selbsttätig aus- und eingerückt wird, während ein weiteres, mit den Sperrgetrieben (3, 6 und 4, 7) durch eine gemeinschaftliche Hülse (5) verbundenes Sperrgetriebe (15, 19) durch ein Zwischengetriebe (27, 29, 30) derart mit der Federgehäusenabe (18) verbunden ist, daß durch Ein- und Ausschaltung der Sperrung (15, 19) durch den Führer die Spannung oder Entspannung der Anlaßfeder (13) eingeleitet wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Hülse (5) zwei Ringe (9, 22) verstellbar angeordnet sind, von denen der eine (9) mit dem freien Ende der Anlaßfeder (13) verbunden ist und dazu dient, das Sperrgetriebe (3, 6) nach erfolgter Spannung oder Entspannung der Anlaßfeder (13) aus- oder einzurücken, während der andere (22) mit einer durch den Führer bedienbaren Zugvorrichtung (25) verbunden ist, um zum Anlassen des Motors durch die Anlaßfeder (13) das Sperrgetriebe (15, 19) ausrücken zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1031580B (de) * 1956-01-21 1958-06-04 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Aufzugeinrichtung an Federkraftanlassern fuer Brennkraftmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1031580B (de) * 1956-01-21 1958-06-04 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Aufzugeinrichtung an Federkraftanlassern fuer Brennkraftmaschinen

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