DE37290C - Ausrückvorrichtung für Drahtheftmaschinen - Google Patents

Ausrückvorrichtung für Drahtheftmaschinen

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DE37290C
DE37290C DENDAT37290D DE37290DC DE37290C DE 37290 C DE37290 C DE 37290C DE NDAT37290 D DENDAT37290 D DE NDAT37290D DE 37290D C DE37290D C DE 37290DC DE 37290 C DE37290 C DE 37290C
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT37290D
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English (en)
Original Assignee
C. L. LASCH in Reudnitz-Leipzig
Publication of DE37290C publication Critical patent/DE37290C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42BPERMANENTLY ATTACHING TOGETHER SHEETS, QUIRES OR SIGNATURES OR PERMANENTLY ATTACHING OBJECTS THERETO
    • B42B5/00Permanently attaching together sheets, quires or signatures otherwise than by stitching

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 11: Büchbinderei.
Diese Vorrichtung hat den Zweck, zu ermöglichen, dafs bei Drahtheftmaschinen, welche mit Dampf getrieben werden, die Stillsetzung derselben stets bei einer bestimmten Stellung der Welle stattfindet. Zu diesem Behufe ist folgende Kupplung gewählt·worden:
Die Antriebsscheibe k läuft lose auf der zu treibenden Welle α und ist mit. dem um / drehbaren Mitnehmerhebel g versehen, wohingegen die Scheibe b auf der Welle α aufgekeilt oder irgendwie befestigt ist. Die Scheibe b ist mit der Nuth bx versehen, in welche der Zahn c des beweglichen Winkelhebels c1 zeitweilig eingreift. Der Zahn c hat den Zweck, den Stillstand der Maschine hervorzubringen, und zwar wirkt derselbe hierbei folgendermafsen:
Wenn die Antriebsscheibe k rotirt (vergl. Fig. 4 bis 12) und der Zahn c nicht in der Nuth b läuft, d.h. der Hebele1 in der Stellung, Fig. 11, Blatt III, ist, so wird der Stift /■ welcher in Scheibe b beweglich eingesetzt ist, durch die Feder e mit seiner schrägen Endfläche f1 in die Nuth b1 gedrückt. Infolge dessen kann der durch Feder m beeinflufste Mitnehmerhebel g sich gegen den Umfangsabsatz w legen und eine Umdrehung von Scheibe b und Welle α bewirken. Soll ein Stillstand, und zwar an bestimmter Stelle eintreten, so läfst man durch Bewegung des Hebels c1 den Zahn c in die Nuth b1 eingreifen, wobei der Zahn c gegen die schräge Fläche/1 des Stiftes/ stöfst und infolge dessen ein Verschieben des Stiftes/ bewirkt, was zur Folge hat, dafs der Hebel g nunmehr vom Absatz η ausgeklinkt wird und das Mitnehmen der Scheibe b aufhört. In diesem Falle gleitet der mit der angetriebenen Scheibe k rotirende Hebel g mit seinem Haken g1 auf dem Umfang der Scheibe b, welcher so lange eine glatte Fläche bildet, bis der Zahn c des Hebels c1 vom Stift / entfernt ist bezw. der letztere wieder in die Nuth zurücktritt, um den Absatz η des Scheibenumfanges wiederum dem Mitnehmereinlegehaken g1 preiszugeben. Es wird somit durch Wirkung des Hebels c1 der Stillstand von Welle a an einer bestimmten Stelle bewirkt.
Um nun aber zu vermeiden, dafs die getriebene Welle nicht erst eine nahezu ganze Umdrehung zu machen hat, bevor der Mitnehmer g zur Wirkung gelangt, ist die auf Blatt I, Fig. ι bis 3, dargestellte Anordnung getroffen. Es werden hierbei eine Anzahl Stifte ρ verwendet, welche sämmtlich durch die Wirkung eines mit schrägen Einschnitten r versehenen Ringes s in radialer Richtung verschoben werden. Dieser Ring s ist mit einer oder mehreren Oeffnungen t versehen, in welche der Zahn u des Hebels c1 eingreift, um eine geringe Drehung von s zu veranlassen, wodurch die Stifte ρ sämmtlich nach aufsen gedrückt werden und der Hebel g aufser Eingriff mit der Scheibe b gebracht wird. Tritt der Zahn u aus t zurück, so bewirkt die Feder ν eine Zurückdrehung des Ringes s, die schrägen Einschnitte r treten den Stiften ρ gegenüber und letztere werden durch in der Scheibe b angeordnete Federn w wieder vorgedruckt, so dafs am Umfang der Scheibe b eine Anzahl Mitnehmergruben n1 entstehen, in welche der Hebel g einfallen kann, um die Umdrehung der Antriebsscheibe k auf die Welle α zu übertragen.
Um den Hebel c1 gleichzeitig zum Bremsen: der Maschine verwenden zu können, ist er mit einer Frictionsfläche d, Fig. 4 und 8, versehen,. welche auf die Stirnfläche der Scheibe b drückt und einen schnellen Stillstand hervorbringt.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche: .·-....
    i. Einrichtung zur Stillsetzung der Maschine^ gekennzeichnet durch die Anwendung einer treibenden Scheibe k, welche ,den Mitnehmerhebel g trägt, dessen Ende g1 sich gegen die mit Ansätzen η oder Einschnitten n1 versehene Treibscheibe b stemmt, ,sobald die Ansätze oder Einschnitte nicht durch bewegliche Stifte f oder ρ ausgefüllt sind, 'wobei die Verschiebung der letzteren beim Stillsetzen der Maschine durch Wirkung des Zahnes c oder u des Hebels c1 auf die schrägen Flächen/1, .beim Ingangsetzen durch Federn e oder n> bewirkt wird.
    Zum Zweck, mehrere. Stifte ρ am Umfang der Scheibe b anwenden zu können, zu deren gleichzeitiger Verschiebung die Anordnung eines mit einer oder mehreren Oeffhungen f und Einschnitten r versehenen Ringes s, welcher durch Eingriff des Zahnes u oder durch Wirkung der Feder ν nach der einen oder anderen Richtung verdreht wird und dadurch ein Stillsetzen oder Antreiben der Welle α hervorbringt.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
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