DE424978C - Lamellenkupplung mit vorgeschalteter Klauenkupplung und Hilfskupplung - Google Patents

Lamellenkupplung mit vorgeschalteter Klauenkupplung und Hilfskupplung

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DE424978C
DE424978C DEL59700D DEL0059700D DE424978C DE 424978 C DE424978 C DE 424978C DE L59700 D DEL59700 D DE L59700D DE L0059700 D DEL0059700 D DE L0059700D DE 424978 C DE424978 C DE 424978C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D21/00Systems comprising a plurality of actuated clutches
    • F16D21/08Serially-arranged clutches interconnecting two shafts only when all the clutches are engaged

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Lamellenkupplung mit vorgeschalteter Klauenkupplung und Hilfskupplung. Bei den an sich bekannten Lamellenkupplungen hat sich die Schwierigkeit gezeigt, daß beim Stillstand des einen zu kuppelnden Teiles die Lamellen aufeinander erhebliche Reibung ausüben, da sie mit verhältnismäßig großen Flächen aneinanderliegen. Die Reibung verursacht nicht nur Kraftverlust, sondern erzeugt auch eine bis zur Gefährlichkeit anwachsende Erwärmung. Diesen Übelstand vermeidet die den Gegenstand der Erfindung bildende Lamellenkupplung dadurch, daß in ausgekuppeltem Zustande die Lamellen beider Wellen stillstehen oder mit der umlaufenden Welle umlaufen, also gegenseitig nicht aneinander reiben. Dies wird dadurch erreicht, daß der eine Lamellensatz durch eine Klauenkupplung mit der zugehörigen Welle verbunden ist, die gestattet, die Hülse und damit den Lamellensatz vollständig von der zugehörigen Welle abzutrennen, wodurch die beiden Lamellensätze relativ zueinander in Ruhe bleiben. Es ist zwar bekannt, eine Lamellenkupplung mit einer Klauenkupplung zu verbinden, jedoch dient dabei die Klauenkupplung nicht zum Einkuppeln oder Entkuppeln, sondern sie dient nur als eine Art Sicherheitsvorrichtung, die in Tätigkeit tritt, sobald eine Überlastung eintritt, indem dann die schräg stehenden Zähne aufeinandergleiten und ein Ausrücken bewirken.
  • Diese kombinierte Lamellen- und Klauenkupplung wird nun mit einer Hilfskupplung verbunden, die ein stoßfreies Ein- und Ausrücken der Klauenkupplung ermöglicht. Dadurch wird die Gefahr beseitigt, daß die Zähne abbrechen, und es wird auch ein Einkuppeln bei größerer Umdrehungszahl ermöglicht. Die Hilfskupplung wird als Reibungskupplung, die willkürlich schaltbar ist, ausgeführt.
  • Die Lamellenkupplung kann für die Kupplung aller Art von Wellen benützt werden, etwa bei Transmissionswellen, Kraftmaschinen-und Werkzeugmaschinenwellen,Wellen an Kraftwagen u. dgl. Sie kann aber auch unter ständiger Festhaltung der einen Welle als Reibungsbremse Benutzung finden und eignet sich dann wegen ihres stoßfreien Arbeitens gleichfalls für alle möglichen Zwecke, von einer Bremse, die erhebliche Kräfte aufzunehmen hat, bis zur Motorrad- und Fahrradnabenbremse.
  • Eine beispielsweise Ausführungsform einer derartigen Lamellenkupplung bzw. Bremse ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen Längsschnitt in ausgerücktem Zustand, Abb. 2 eine Seitenansicht der dazugehörigen Zahn- und Reibungskupplung, Abb. 3 eine Ansicht dieser Kupplung von innen und Abb. q. in größerem Maßstabe die Zähne dieser Kupplung.
  • Die beiden zu kuppelnden Wellen sind mit i und 2 bezeichnet. Auf der Welle i sitzt, durch den Federkeil 3 gegen Drehung gesichert, eine Hülse q., auf der undrehbar, aber achsial verschiebbar die Lamellen 5 sitzen. Zwischen diesen Lamellen liegen die Lamellen 6, die gleichfalls undrehbar, aber achsial verschiebbar mit einer sie umgebenden Hülse 7 verbunden sind.
  • Die Welle 2 trägt eine Scheibe 8, die an ihrem Rande mit Zähnen g versehen ist, die in Abb. q. in größerem Maßstabe dargestellt sind. Die Zähne g können in die Zähne io eingreifen, die außen an der Hülse 7 sitzen. Dadurch entsteht eine Zahn- oder Klauenkupplung, die es gestattet, die Hülse 7 mit der Scheibe 8 und damit mit der Welle 2 zu verbinden. Die Zähne sind vorn spitz oder abgerundet, so daß sie sich nicht aufeinandersetzen können. Es wird dadurch ein Einrücken in jedem Falle gewährleistet. Da eine derartige Zahnkupplung bei großen Geschwindigkeiten ohne Beschädigung der Zähne nicht eingerückt werden kann, so ist noch eine Reibungskupplung in Gestalt eines Bremsbandes ii vorgesehen, das durch einen an der Scheibe 8 sitzenden Keil 12 entgegen der Wirkung der Rückzugsfedern 13 gespannt werden kann. Dieses Band ix tritt in den entsprechend vorspringenden Rand. i¢ der Hülse 7 ein und legt sich gegen dessen Innenfläche.
  • Wird die Scheibe 8 auf der Welle 2 in achsialer Richtung gegen die Hülse 7 verschoben, wobei der Federkeil 15 die Mitnahme bei der Drehung sichert, so tritt zunächst das Bremsband ix in die Hülse 7 ein, wobei es gleichzeitig durch den Keil 12 gespreizt wird. Dadurch wird die Hülse 7 von dem Bremsband gefaßt und mitgenommen, so daß sie sich jetzt mit der Scheibe 8 dreht. Durch weiteres Vorschieben der Scheibe treten dann zunächst die Zähne g zwischen die Zähne io, wodurch. die zwangläufige Kupplung zwischen der Welle 2 und der Hülse 7 hergestellt ist. Durch weiteres Vorschieben der Scheibe 8 werden dann die Lamellen in bekannter Weise gegeneinandergedrückt, wodurch ein stoßfreies Einkuppeln und allmähliche Mitnahme der Welle i erfolgt.
  • Beim Auskuppeln wird die Scheibe 8 wieder auf der Welle nach der anderen Richtung verschonen, wobei die Zähne g und io auseinandertreten und die Hülse damit von der Scheibe 8 losgekuppelt wird. Da auch inzwischen der Keil i2 aus dem Band ii heraustritt, so wird die Hülse vollständig frei, und die Welle i ist damit gekuppelt.
  • In derselben Weise kann die Verkupplung auch vorgenommen werden, wenn die Welle x die treibende und die Welle 2 die getriebene ist.
  • Für die Verschiebung der Scheibe 8 dient ein Hebel 16, der um den Punkt 17 an einem Ansatz 18 des Lagers drehbar ist und mit einer Gabel ig in die Nut 2o der Scheibe 8 eingreift. Der Hebel wird durch eine auf der Welle 21 sitzende Exzenter- oder Kurvenscheibe 22 bewegt. Um die Wellen selbst von dem Achsialdruck zu entlasten, ist auch auf der andern Seite ein derartiger Hebel z,3 vorgesehen, der sich um 24 dreht und mit seiner Gabel 25 in eine Muffe 26 eingreift, die auf der Welle i verschiebbar ist und sich mit einem Kugellager gegen die Hülse q. legt. Die Lamellenkupplung kann ohne weiteres auch als Lamellenbremse Verwendung finden, also etwa für eine Motorradfreilaufnabe oder Fahrradfreilaufnabe e. dgl., indem die eine Welle, z. B. die Welle i, festgestellt wird, also etwa die Achse des Rades darstellt. Dann nimmt beim Einrücken der Bremse die Reibungskupplung zunächst die stillstehende Hülse 7 mit, worauf wieder die Zähne g und ro in Eingriff kommen und schließlich die Lamellen aneinandergepreßt werden, wodurch die Welle 2 gebremst wird.
  • An Stelle der aus einem Bremsband ii bestehenden Reibungskupplung kann auch irgendeine andere Reibungskupplung Verwendung finden.

Claims (2)

  1. PATENT-ANspRüc13z: i. Lamellenkupplung mit vorgeschalteter Klauenkupplugg und Hilfskupplung, dadurch gekennzeichnet, daß als Hilfskupplung eine willkürlich schaltbare Reibungskupplung gewählt ist.
  2. 2. Ausführungsform der Lamellenkupplung nach Anspruch i, - dadurch gekennzeichnet, daß auf der mit der Lamellenhülse zu verkuppelnden Welle eine Scheibe sitzt, die an ihrem Umfang Zähne trägt, die in entsprechende Zähne der Hülse eingreifen können, während außerdem ein durch einen Keil an der Scheibe spreizbares Bremsband vorgesehen ist, das sich gegen die Innenfläche der Scheibe legt.
DEL59700D 1924-03-08 1924-03-08 Lamellenkupplung mit vorgeschalteter Klauenkupplung und Hilfskupplung Expired DE424978C (de)

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