DE447772C - Einrichtung zur selbsttaetigen Sicherung einer genauen Nulleinstellung fuer Rechenwerke aller Art - Google Patents

Einrichtung zur selbsttaetigen Sicherung einer genauen Nulleinstellung fuer Rechenwerke aller Art

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DE447772C
DE447772C DEE33978D DEE0033978D DE447772C DE 447772 C DE447772 C DE 447772C DE E33978 D DEE33978 D DE E33978D DE E0033978 D DEE0033978 D DE E0033978D DE 447772 C DE447772 C DE 447772C
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Description

  • Einrichtung zur selbsttätigen Sicherung einer genauen Nulleinstellung für Rechenwerke aller Art. Bei Rechenwerken aller Art, insbesondere auch bei Registrierkassen, Additions-, Multiplikationsmaschinen usw., kommt es häufig vor, daß bei der Zurückführung des Rechenwerkes in die Nullstellung Ungenauigkeiten eintreten. Insbesondere ist dies der Fall bei ausnahmsweise schneller Betätigung des Rechen-,verkes. Durch Summierung der bei beweglichen Teilen praktisch erforderlichen Toleranzen in den Lagerstellen der Räder, Klinken usw. kommt es vor, daß bei einer vollen Umdrehung der die Zahlenräder tragenden Welle eine Ungenauigkeit bis zu 6° entsteht. Bei schneller Betätigung, also hoher Umlaufsgeschwindigkeit, treten außerdem starke - Fliehkräfte bzw. starke lebendige Kräfte auf, welche im letzten Augenblick vernichtet werden müssen und hierdurch die Ungenauigkeit der Einstellung noch vergrößern. Hierdurch kann es vorkommen, daß eines oder mehrere der Zahlenräder statt auf Null auf die benachbarte Zahl, also auf die 9 einspringen, wodurch sich bei den folgenden Rechnungen Fehler ergeben. Insbesondere kann diese fehlerhafte Einstellung bei solchen Registrierkassen u. dgl. leicht eintreten, bei denen erst im letzten Teil der Kurbeldrehung, wenn also die Rechenoperation bereits vorüber ist, die Nulleinstellung des Rechenwerkes erfolgen soll, so daß für diese Bewegung nur noch ein kleiner Kurbelwinkel zur Verfügung bleibt und daher die Nulleinstellung mit sehr großer Geschwindigkeit vor sich gehen muß. Die vorliegende Erfindung bezweckt, diesen Nachteil, zu beseitigen. Die Erfindung besteht darin, daß die Antriebswelle im letzten Teil ihrer Vorwärtsdrehung zwangmäßig zunächst eine Überdrehung und sofort darauf eine ungefähr ebenso schnelle zwangläufige Zurückdrehung der Zahlenradwelle a veranlaßt, wodurch das Spiel im Getriebe und die schädliche Wirkung der lebendigen Kräfte wieder aufgehoben wird.
  • Nach der Überdrehung werden die Differenzen im Getriebe, die durch. die notwendigen Eingriffstoleranzen unvermeidlich sind und sich. in der Richtung des Drehsinnes summieren, bei der schnellen selbsttätigen Zurückdrehung bis zu einem solchen Grade wieder aufgehoben, daß die genaue Nullstellung erreicht wird. Durch die zwangläufige Rückdrehung entstehen den lebendigen Kräften entgegengesetzt wirkende Reibungskräfte, die so groß sind, daß die lebendigen Kräfte vollständig aufgehoben werden, so daß die unter der Spannung von Arretierfedern gehaltenen Zahlenräder dieser Arretierspannung in die genaue Nullstellung folgen und somit jede sonstige Abfangeinrichtung unnötig geworden ist.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in einer Ausführungsform in Abb. i bis 3 in drei verschiedenen Stellungen des Getriebes dargestellt.
  • Auf der Tragwelle a sind die Zahlenräder b nebeneinander drehbar gelagert. Die Einstellung der Zahlenräder zur Ausführung der Rechenoperationen erfolgt in bekannter Weise mit Hilfe von Zahngetrieben c, d (Abb. a). Für die Nulleinstellung dagegen ist parallel zur Tragwelle a noch eine besondere Welle e gelagert. Auf dieser Nullstellwelle ist ein Zahnsektor f befestigt, der bei Drehung der Welle mit einem Zahnrad g der Tragwelle a zum Eingriff kommt. Die genannte Tragwelle a besitzt eine Einkerbung h, in welche eine im Zahlenrad b gelagerte Klinke k eingreift. Diese wird durch eine Feder i in Eingriff erhalten. Bei den Rechenoperationen drehen sich die Zahlenräder b in der in Abb. z dargestellten Pfeilrichtung, wobei die Klinke k über den Umfang der Tragwelle a hinwegschleift. Bei der Nullstellbewegung dagegen, die von der Nullstellwelle e aus veranlaßt wird, wird die Tragwelle a in der eingezeichneten, also derselben Pfeilrichtung gedreht und nimmt mit Hilfe der Klinke k die Zahlenräder mit. Vor Beginn und nach Beendigung dieser Nullstellbewegung wird die Tragwelle a durch eine auf ihr befestigte Sicherungsscheibe L dadurch festgehalten, daß ein sichelförmiger Bogenausschnitt m der letzteren auf dem krellsförmigen Umfang der Scheibe n anliegt, die mit dem Zahnsektor f fest verbunden ist.
  • Bei der beschriebenen Nullstellbewegung der Zahlenräder wird nun nach der vorliegenden Erfindung im letzten Teil der Bewegung eine fehlerhafte Einstellung durch folgende Einrichtung vermieden: An der Scheibe iz der Nullstellwelle e ist ein Kurvenstück o befestigt, das mit einem entsprechenden Kurvenstück p der Scheibe l zusammenarbeitet. Im letzten Teil der Nullstellbewegung, bevor noch bei solchen Nullstellgetrieben, die wie die gezeichnete mit Zahnrädern arbeiten, der letzte Zahn düs Zahnsektors f außer Eingriff mit dem Zahnrad g gekommen ist, gelangen die beiden Kurvenstücke o und p miteinander zur Berührung und gleiten alsdann bei der Weiterdrehung der Welle e derart aufeinander ab (Abb. z), daß die Tragwelle a um einen gewissen Winkel a überdreht wird. Neben dem Kurvenstück o ist in der Scheiben noch .eine sehnenartige Abschrägung g angebracht, in welche der duxch das Ende der sichelfÜrmigen Ausnehmung m gebildete Vorsprung eingreift. Sobald die überziehbewegung vollendet ist und ihren größten Betrag erreicht hat, wird bei weiterer Drehung der Nullstellwelle e durch das Zusammenwirken der Kurvenstücke o und p einerseits und der Teile g und r andererseits die Scheibe L und somit die Tragwelle a etwa mit gleicher Geschwindigkeit wieder zurückgedreht, wobei der Vorsprung p am Kurvenstück o rückwärts entlanggleitet. Abb. 3 zeigt die nahezu erreichte Nullstellung, die in Abb. i vollständig erreicht ist. Bei der genauen Nullstellung legt sich die sichelförmige Ausnehmung m wieder auf den kreisförmigen Umfang der Scheibe n und hält die Tragwelle a und hierdurch die Zahlenräder in der genauen Nullstellung fest.

Claims (3)

  1. PATRNTANSPRÜCHR: z. Einrichtung zur selbsttätigen Sicherung einer - genauen Nulleinstellung für Rechenwerke aller Art, dadurch gekennzeichnet, daß die Nullstellwelle (e) im letzten Teil ihrer Vorwärtsdrehung zwang mäßig zunächst eine -Überdrehung und alsdann eine ungefähr ebenso schnelle zwangläufige Zurückdrehung der Zahlenradwelle (ä) veranlaßt, wodurch das Spiel im Getriebe und die schädliche Wirkung der lebendigen Kräfte wieder aufgehoben, mithin die genaue Nullstellung erreicht wird- -
  2. 2. Einrichtung- nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß -das zwangmäßige Überdrehen und zwangläufige schnelle Zurückdrehen der Zahlenradwelle durch das Zusammenwirken von Kurventrieben- (o, p und g, Y) erfolgt, die bereits in Eingriff kommen, bevor die die Nullstellbewegung veranlassenden Zahngetriebe (f, g_) - o. dgl. außer. Eingriff gekommen sind. .
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß neben dem das Überdrehen bewirkenden Kurventrieb (o, p) noch ein zweiter Kurventrieb (g, r) angeordnet ist, der mit - dem ersten zusammenarbeitet und die schnelle Rückdrehung veranlaßt. ° ¢. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als zweiter Kurventrieb eine sehnenförmige Ausnehmung (g) dient, die mit dem Ende (r) der sichelförmigen Ausnehmung (m) der das Festhalten der Zahlenradtragwelle (a@ veranlassenden -Sicherungsscheibe (L) zusammenarbeitet.
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