DE240690C - - Google Patents
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- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06C—DIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
- G06C23/00—Driving mechanisms for functional elements
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.^
Addiermaschinen u. dgl.
Bei Rechenmaschinen, Addiermaschinen o. dgl. mit einem Wendegetriebe, das die beiden Drehrichtungen
der Maschinenhandkurbel nur in einem Drehsinne auf ein Zählwerk einwirken läßt, muß vor dem Beginn einer Kurbeldrehung
die dieser Drehung entsprechende Stellung der Wendegetriebekupplung von Hand aus herbeigeführt
werden, damit keine Fehler bei der auszuführenden Rechnung entstehen.
ίο Demgegenüber besteht die Erfindung darin,
daß zwischen der Handkurbel der Maschine und der ■ Wendegetriebekupplung eine Verbindung
geschaffen ist, derart, daß die Umlegung des Wendegetriebes selbsttätig beim Andrehen
der Maschinenhandkurbel herbeigeführt wird, und zwar entspricht jeder Drehrichtung' der
Kurbel eine bestimmte Lage des Kupplungsteiles des Wendegetriebes.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in zwei Ausführungsbeispielen, und zwar an einer
Rechenmaschine mit Antriebrädern von veränderlicher Zähnezahl, dargestellt.
Gemäß Fig. i, die eine Rechenmaschine in einer Draufsicht zeigt, ist auf der Welle ι des
von einer Handkurbel 2 vermittels der Zwischenräder 3, 4 in Drehung versetzten Einstellwerkes
5 der Rechenmaschine eine Scheibe 6 angeordnet,, die auf jeder Seite mit einem radial
stehenden, beweglichen Zahne 7, 8 versehen ist.
Diese gegeneinander versetzt angeordneten Zähne 7, 8 sind um je eine in der Ebene der
Scheibe 6 liegende Achse 9 (Fig. 2) drehbar und können in Aussparungen der Scheibe 6 zurücktreten.
Auf ihrer Außenseite sind die Zähne, die unter der Wirkung von Federn 21 stehen,
mit Abschrägungen versehen, die in entgegengesetzter Richtung verlaufen. Mit der Scheibe 6
wirkt ein am Umschalthebel 10 des Wendegetriebes angeordneter, parallel geführter Schieber
11 (Fig. 3) zusammen, der zwei Vorsprünge 12,13 mit Schrägflächen 22, 23 aufweist.
Wird die Scheibe 6 in der Richtung des eingezeichneten Pfeiles angedreht, so trifft der
ebene Teil 14 des Zahnes 7 gegen die Schrägfläche 22, so daß eine Bewegung des Schiebers
11 nach links erfolgt. Der andere Zahn 8 dagegen weicht nach innen aus, sobald seine
Schrägfläche gegen den Vorsprung des Schiebers 11 stößt. Bei einer entgegengesetzten
Drehung der Scheibe 6 dagegen wird der Schieber nach rechts bewegt, weil dann die ebene
Fläche 15 des Zahnes 8 gegen die Schräge 23 trifft.
Da der Umschalthebel des Wendegetriebes mit dem Schieber 11 verbunden ist, so wird
beim Andrehen der Kurbel in einer Richtung das Wendegetriebe entsprechend umgestellt,
wenn es sich nicht bereits in der richtigen Lage befindet.
Eine andere Ausführungsform der Erfindung zeigen die Fig. 4 und 5, bei der die Umschaltung
des Wendegetriebes von der bekannten, an derartigen Maschinen häufig vorkommenden
Umkehrsperre, Scheibe 16 und Sperrpendel 17 abgeleitet wird. Die Ränder 18 und 19 der
Sperrscheibe 16 treffen bei einer Drehung der Scheibe in bekannter Weise gegen das Pendel
17 und drehen es um einen bestimmten
Winkel. Hierdurch wird ein an jedem Ende gabelförmig gestalteter Winkelhebel 20 bewegt,
der entweder unmittelbar oder unter Vermittlung beliebiger Zwischenglieder (Hebei
10) mit dem Kupplungsteil des Wendegetriebes in Bewegungszusammenhang steht.
Bei der weiteren Drehung der Sperrscheibe wirkt das Sperrpendel in bekannter Weise als
Umkehrsperre. .
Claims (3)
- Pate nt-An Sprüche:i. Vorrichtung zum Umstellen des Wendegetriebes an Rechenmaschinen, Addiermaschinen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß das Wendegetriebe und das Umdrehungswerk derart miteinander verbunden sind, daß beim Beginn einer Kurbeldrehung das Wendegetriebe in die dieser Drehrichtung entsprechende Lage umgeschaltet wird.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Scheibe (6) mit zwei radial stehenden und mit Schrägflächen versehenen Zähnen (7, 8), die versetzt zueinander angeordnet sind, und deren Schrägflächen in entgegengesetzter Richtung ansteigen, in Verbindung mit einem parallel geführten Schieber (11) mit zwei Vorsprüngen (12,13), die ebenfalls Schrägflächen (22, 23) besitzen. ■
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlegung des Wendegetriebes von dem Sperrpendel (17) der Umkehrsperre aus erfolgt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE240690C true DE240690C (de) |
Family
ID=500037
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT240690D Active DE240690C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE240690C (de) |
-
0
- DE DENDAT240690D patent/DE240690C/de active Active
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