DE391877C - Mechanische Warenverkaufseinrichtung mit abnehmbaren Preisaddierwerken - Google Patents

Mechanische Warenverkaufseinrichtung mit abnehmbaren Preisaddierwerken

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DE391877C
DE391877C DED41184D DED0041184D DE391877C DE 391877 C DE391877 C DE 391877C DE D41184 D DED41184 D DE D41184D DE D0041184 D DED0041184 D DE D0041184D DE 391877 C DE391877 C DE 391877C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
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    • G07F9/00Details other than those peculiar to special kinds or types of apparatus

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Description

891877
Die Erfindung betrifft eine mechanische Warenverkaufseinrichtung mit abnehmbaren Preisaddierwerken.
Die Waren befinden sich in Behältern, in denen sie beim Drehen eines Schlüssels durch den Käufer vorwärts bewegt werden. Der Schlüssel bildet einen Teil einer abnehmbaren Addiervorrichtung, die selbsttätig die Preise fler entnommenen Waren addiert, ίο Ein Beispiel ist in der folgenden Beschreibung und den Abbildungen dargestellt:
Abb. ι ist ein Längsschnitt durch ein abnehmbares Preisaddierwerk mit drehbarem Handgriff,
Abb. 2 ein Querschnitt dazu, Abb. 3 eine Seitenansicht des Stützrahmens, Abb. 4 dessen Endansicht; Abb. 5 bis 2i einschließlich zeigen Einzelansichten des Addierwerkes. Abb. 22 ist eine schaubildliche Ansicht des Preisaddierwerkes;
Abb. 23 ist eine teilweise schaubildliche Ansicht des Warengestelles;
Abb. 24 zeigt eine Seitenansicht des Getriebes, durch welches das Preisaddierwerk fortgeschaltet wird;
Abb. 25 zeigt eine Oberansicht der Warenschaltvorrichtung, wobei zur Klarheit gewisse Teile weggelassen sind, I
Abb. 26 eine Seitenansicht, Abb. 27 eine Endansicht;
Abb. 28 ist eine Seitenansicht der Antriebs- ■ • welle für das Zusammenarbeiten mit dem ab- I nehmbaren Preisaddierwerk; Abb. 29 und 30 sind Teilansichten der Verschlußvorrichtung, durch welche die Antriebswellen gegen Drehung gesichert sind.
Der Stützrahmen 1 (Abb. 23) ist mit Quer- ' wänden oder Fachbrettern 2 und 3 versehen. Jede Querwand trägt eine Führungsbahn 4 j von länglicher Form. An den Enden der Bahn befinden sich senkrechte Wellen 5 und 6. welche durch die verschiedenen Fächer hindurchgehen und in ihnen gelagert sind. Diese Wellen treiben die Kettenräder 7 und 8 an, die in Keilverbindung mit ihnen stehen und die Kette 9 bewegen, an welcher getrennte Behälter 14 zur Aufnahme der Waren mit Nieten befestigt sind. Die Kette 9 besteht aus Blöcken 12, welche mit Verbindungsglie- g0 dern 13 abwechseln, und die Zähne der Räder 7, 8 greifen in diese Glieder ein und treiben die Kette in bekannter Weise an. Die treibende Welle 5 kann mit einem Rad 7 irgendeines Faches in Keilverbindung stehen, wobei die Verbindung von Hand hergestellt wird oder die Räder selbsttätig mit der Welle verbunden oder von ihr entkuppelt werden. Dies findet statt, wenn sämtliche Fächer die gleichen Waren enthalten; sind die Waren in den verschiedenen Fächern anders, so muß für jedes Fach eine selbständige Welle 5, auf der das Rad 7 aufgekeilt ist, vorhanden sein. Jedes Fachbrett 2 bildet den Boden einer Abteilung, und das Fachbrett 3 darüber bildet die Decke dieser Abteilung. Die Seitenwände jeder Abteilung oder jedes Faches sind aus Blech 10 hergestellt und die Vorderwände aus Glas 11, so daß die zum Verkauf ausgestellten Waren nach vorn und nach den Seiten eingeschlossen sind. Die Rückseite aller Abteilungen oder Fächer ist für die Ergänzung des Vorrates offen gelassen.
Durch die Bewegung der Kette 9 werden die Warenbehälter 14 nach rechts (Abb. 25) bewegt. Die Behälter 14 sind derartig aus-
gebildet und von solcher Größe, daß sie die verschiedenen, im Vorratsraum befindlichen Warenpakete aufnehmen können. Die Tragplatten oder Behälter 14 sind vorn (in bezug auf die Bewegungsrichtung) senkrecht nach oben abgebogen und bilden Schutzschilde 15 (Abb. 25 bis 26), so daß die Ware nicht aus dem Fach herausgenommen werden kann, bis der Preis derselben auf dem abnehmbaren Addierwerk registriert ist.
Wenn dem Griff 27 des Addierwerkes eine volle Umdrehung erteilt wird, so wird der vom Kunden gewählte Warenbehälter nach der dafür bestimmten Öffnung (Abb. 23, rechts) befördert. Der Käufer kann dann die Ware herausnehmen und sich einen anderen Artikel aussuchen. Der Warenvorrat ist durch die Endwände 10, die Frontwände 11 und die Schutzschilde 15 eingeschlossen, ■ welche in der Abb. 23 dargestellt sind. |
Ein Kegelrad 16 ist an der Welle 5 befestigt, welches in Eingriff mit dem Kegelrad 17 steht, das am inneren Ende der Welle 18 befestigt ist, welche in passenden Lagern im Rahmen 1 gelagert ist. Am äußeren Ende ; der Welle 18 ist ein Schloß 19 vorgesehen, welches ein gewöhnliches Zweiriegelschloß ist und dazu dient, den Drehmechanismus abzuschließen. Von dem Schloß 19 ragt em Schlüssel 20 nach außen, dessen Zweck später beschrieben wird.
Der Rahmen ι hat passende Ouerstützen 21 : und Querträger 22, die zwischen den Fächern ; angeordnet sind und in denen sich Öffnungen 23 für die Aufnahme der abnehmbaren Additionswerke befinden.
Jedes Additionswerk besteht aus einem j
Außengehäuse 24 aus Blech und einem Rah- j men 25 aus Aluminiumguß für die Aufnahme \
aller Räder und Schaltglieder. ·
Durch das Gehäuse 24 und das Gußstück 25 geht die Antriebs welle.26 hindurch. An einem Ende derselben befindet sich der Griff 27, das andere Ende der Welle 26 bildet die Mitte eines Zweirdegelschlosses 28 innerhalb des Gußstückes 25. Wenn dieses Schloß zusammengestellt ist, hält es den Griff 27 fest, so daß er nicht gedreht werden kann, es sei denn, daß er öiit dem Schlüssel 20 des Schlosses 19 in Eingriff gebracht wird. Diese Schlösser sind für alle Fächer gleich, und kein Schloß läßt die Drehung seiner Welle zu, solange es nicht aufgeschlossen ist. | Auf jeder Welle 18 im Warenbehälter sitzt | ein Stirnrad 30, welches mittels eines Stirn- j rades3i mit einem gleich großen Stirnrad j 32 einer Welle 33 in Eingriff steht, so daß . bei einer Drehung der Welle 18 auch die j Welle 33 eine Umdrehung in derselben Rieh- , tung ausführt.
Ein Haltehebel 36 schwingt um einen Stift, ' welcher in demselben Rahmen eingenietet ist wie das Rad 31. Der Haltehebel dient dazu, das Getriebe festzuhalten, wenn eine voll-■ ständige Umdrehung erreicht worden ist. Dies findet in folgender Weise statt:
Das eine Ende 38 des Haltehebels ist abge- ! schrägt, das andere Ende 37 ist mit einem : Einschnitt versehen. Ein Stift 35 ist in das ! Zahnrad 32 eingenietet und ein Block 34 in das Zahnrad 30. Wenn die Zahnräder sich im Uhrzeigersinne drehen, läuft der Stift 35 an dem abgeschrägten Ende des Hebels 36 vorbei, wobei das andere Ende des Hebels gehoben wird und der Einschnitt in Eingriff mit dem Block 34 kommt. Dadurch wird ein Anhalten des drehenden Mechanismus erreicht. Der Stift 35 läuft dabei über die ganze Länge der schrägen Fläche und kommt beim Anhalten des Mechanismus gerade außerhalb derselben zu liegen. Um den Hebel auszulösen, wird das eingeschnittene Ende aus dem Eingriff mit dem Block 34 durch eine kleine Feder 39 herausgezogen, wodurch die gesamte Vorrichtung in die ursprüngliche Lage gebracht wird. Auf der Weife 33 befinden sich ein oder mehrere gezahnte Kreisabschnitte 40 (Abb. 24, 26). Die Anzahl der Abschnitte und der Zähne, an jedem Abschnitt hängt von dem Preis der Ware ab, die zum go Verkauf angeboten wird.
Wenn ein Artikel, der verkauft werden soll, 13 Geldeinheiten kostet, würden zwei Segmente vorhanden sein, ein Einzahnsegment und ein Dreizahnsegment, was 13 Geldeinheiten für jeden Artikel in dieser Abteilung ergeben würde. Die Segmente 40 sind auswechselbar, so daß sie für die verschiedenen Preise eingestellt werden können.
Wie in den Abbildungen dargestellt, sind fünf Additionsräder in dem Schlüsselgehäuse 24 vorhanden, nämlich 42, 43, 44, 45 und 46, in welchen die Zahlen ο bis 9 einschließlich eingraviert sind. Diese Additionsräder sind mit Zahnrädern 47, 48, 49, 50 und 51 ver- 1Og sehen.
Wenn eine abnehmbare Addiervorrichtung in eine der Öffnungen 23 des Warenbehälters gesteckt worden ist, stehen die Segmente 40 in Eingriff mit den Treibrädern 47, 48, 49, n0 50 und 51, um den richtigen Betrag der zu verkaufenden Ware auf den Additionsrädern bis 46 beim Drehen des Schlüsselgriffes zu- erhalten.
Im Falle die Ware in irgendeiner Abteilung einen geringeren Wert als 10 Geldeinheiten hat, ist nur ein Segment 40 der Welle 33 notwendig. Dieses Segment wird in die richtige Lage gebracht, um mit dem Additionsrad 42 in Eingriff zu kommen, und besitzt einen Zahn für jede Geldeinheit aufwärts bis zu 9 Geldeinheiten. Wenn die Ware für mehr als
ίο Geldeinheiten verkauft wird, sind zwei Segmente 40 auf der Welle $$ nötig, und die Zähne dieser Segmente können einen Preis der Ware von 1 Einheit aufwärts bis zu 99 Einheiten bestimmen usw.
Zwei Segmente würden in Eingriff mit den Zahnrädern 47 und 48 stehen, drei Segmente mit den Zahnrädern 47, 48 und 49, welche einen Betrag von 1 Geldeinheit bis hinauf zu 999 Einheiten zusammenzählen können. Vier Segmente würden mit den Zahnrädern 47, 48, 49 und 50 in Eingriff stehen und einen Betrag bis zu 9999 Geldeinheiten einstellen.
Die Abbildungen zeigen fünf Additionsräder. Das letzte oder fünfte Rad 46 ist als Schaltrad bekannt und wird nicht durch ein Segment 40 angetrieben. Es dient dazu, die höheren Beträge aufzuzeichnen, und wird meistens nicht gebraucht, sondern dient nur als Sicherheit. Mit Hilfe dieses Rades kann der Schlüssel 99999 Geldeinheiten registrieren. Die Additionssegmente 40 sind auswechselbar, wie vorher erwähnt, und können für den Preis des Artikels von ο bis aufwärts zu 9999 Geldeinheiten eingestellt werden.
An j edem Ende der Welle 26 ist innerhalb des Gehäuses 24 eine Scheibe 52 mit einem Einschnitt 53 vorgesehen.
Ein Teil an jedem Ende des Gußstückes 25 ist ausgefräst, um je eine Scheibe 52 aufzunehmen. Durch Drehen des Griffes 27 werden auch die Scheiben 52 gedreht und arbeiten mit ! den Hebeln 54 zusammen. Diese Hebel sind , im Gußstück 25 auf einer Welle drehbar an- ' geordnet. Jeder Hebel 54 besitzt einen Zahn am unteren Ende, der in den Einschnitt 53 ; der Scheibe 52 eingreift.
Eine Verbindungsstange 56 am oberen Ende : dieser beiden Hebel 54 hat einen Satz von !
Sperrhaken 57 daran befestigt, um die Additionssperräder 47 bis 51 festzuhalten, wenn ,: das Additionswerk nicht in Gebrauch ist. Das Andrücken der Sperrhaken 57 gegeti die Additionszahnräder wird durch Druckfedern 58 erreicht, die sich an den unteren Enden der Hebel 54 befinden und die Zähne 55 in die Einschnitte 53 der Scheiben 52 hineindrücken. Diese .Sperrhaken werden beim Anfange der Drehung des Griffes 2j herausgedrängt, so daß die Zähne 55 auf dem Um- , fang der Scheiben 52 entlanggleiten, wodurch die Drehung der Additionsräder 42, 43, 44, 45 durch die Segmente 40 ermöglicht wird.
An den Additionsscheiben 42, 43, 44 und 45 sind Auslösungsnocken 59 befestigt. Diese Nocken betätigen Sperrhaken 60. Diese Sperrhaken sind an einer Stange 61 angeordnet, welche durch das Gußstück 25 hindurchgeht, und befinden sich in einer solchen Lage, daß sie in unmittelbare Berührung mit den Nocken 59 koHiHien. Die Sperrhaken arbeiten mit den Schalthebeln 62 zusammen. Diese Schalthebel haben längliche Schlitze 63, durch welche eine Stange 64 im Gußstück 25 hindurchgeht, und dienen dazu, die Additionssperräder 05 zu schalten.
Jeder Schalthebel 62 hat ein Ohr 66, welches gewöhnlich gegen den Teil 67 des entsprechenden Sperrhakens 60 anliegt. Mit jeder vollkommenen Umdrehung irgendeines Additionsrades kommt der entsprechende Nocken 59 in Berührung mit dem Vorsprung 68 des entsprechenden Sperrhakens 60 und drückt diesen zurück, wobei das Ohr 66 des Schalthebels 62 von dem Teil 67 entfernt wird. Jeder Sperrhaken 60 wird stets durch eine Feder 69 unter Spannung gehalten und dabei gegen die Nocken 59 gedrückt. Wenn der Schalthebel 62 nicht mehr in Berührung mit dem Teil 67 steht, berührt er unmitteU bar das entsprechende Additionssperrad 65.
Das Gußstück 25 besitzt gefräste Schlitze zur Aufnahme der Nocken 70. Wenn die Welle 26 gedreht wird, heben die Nocken 70 die Schalthebel 62 und treiben sie vorwärts in die Zähne der Additionssperräder 65.
Im Falle keiner der Sperrhaken 60 ausgelöst worden ist und alle sich in der Ruhelage befinden, wenn der Griff 27 gedreht wird, so wird keine Zehner üb ertragung von einem Rad auf das andere stattfinden; doch wenn einer • oder mehrere der Sperrhaken 60 ausgelöst worden sind und die Schalthebel 62 sich in der wirksamen Lage bei Drehung des Griffes 2~j befinden, werden die Schalthebel 62 durch die Nocken 70 aufwärts bewegt und in Eingriff mit den Additionssperrädern 65 gebracht, wodurch die Beträge von einem Rad auf das andere übertragen werden. Nachdem die Schalthebel 62 durch die Nocken 70 vorwärts bewegt worden sind, kehren sie stets zu der Anfangslage unter dem Einfluß der Druckfedern 71 zurück. Gerade unter der Stelle, wo die Nocken 70 die Schalthebel 62 angreifen, sind diese zur Aufnahme der Druckfedern 71 ausgebildet. Die anderen Enden der Federn sind im Gußstück 25 befestigt.
Die Schalthebel 62 verrichten nur Arbeit beim Hin- und Hergang, wenn die Sperrhaken 60 ausgelöst sind und dadurch das Ohr no 66 von dem Teil 67 in Berührung mit der .Schulter Jt1 kommt. Der Schalthebel 62 wird dann durch die Nocken 70 vorwärts gedrückt und kommt in Eingriff mit dem Sperrad 65 und dreht dieses um 1Z10 einer Umdrehung vorwärts, wodurch die Übertragung stattfindet und der Hebel in seine ursprüngliche Lage zurückgebracht wird.
Um die Additionsräder in der richtigen Lage festzuhalten, sind Sperrhaken 74 vorgesehen, welche auf der Welle 75,- die durch das Gußstück 25 hindurchgeht, -angeordnet
sind. Die inneren Enden dieser Sperrhaken sind wie Zähne geformt, um in die Additionszahnräder 47 bis 51 hineinzupassen, und wer- j den in ihrer Lage durch die Federn 76 gehal- | ten, welche gegen die äußeren Enden der j Sperrhaken 74 drücken und mit den freien | Enden in Löchern des Gußstückes 25 be- j festigt sind. Diese Druckfedern ermöglichen die Drehung der Sperrhaken 74 auf der Welle
to 75. wenn die Additionsräder sich drehen, und wenn letztere anhalten, haben sie das Bestreben, die gegenüberliegende Zähnlücke voll auszufüllen und dadurch die Räder genau einzustellen bzw. in genauer Stellung festzu-
t5 halten.
Sämtliche Preisaddierwerke werden von dem Kassierer auf Null zurückgedreht, nachdem sie von den Kunden abgeliefert worden sind, und werden an einem geeigneten Platz
ao untergebracht, um neuen Käufern ausgeteilt zu werden.
Für jeden Laden werden eine Anzahl von abnehmbaren Preisaddierwerken vorgesehen, einer für jeden Kunden; mit 250 Schlüsseln
z. B. können 250 Kunden sich selbst zur selben Zeit bedienen und bezahlen, wenn sie fertig mit dem Einkaufen sind.
Wenn ein Kunde einen Laden mit mechanischen Warenverkaufseinrichtungen betritt, wird ihm ein Preisaddierwerk gegeben, das ihn dazu berechtigt, überall hinzugehen.
Der Kunde geht durch eine Drehtür hindurch und wählt den ersten Artikel aus, den er kaufen will, dann setzt er das Addierwerk 24 in die Öffnung 23, wodurch das Fach aufgeschlossen wird. Durch eine vollständige Umdrehung des Griffes 27 wird der Artikel selbsttätig vorwärts bewegt. Er nimmt den Artikel aus dem Fach, zieht das Preisaddierwerk heraus und sucht sich einen anderen Gegenstand aus usw.; dann bezahlt er dem Kassierer den Betrag, der auf dem Addierwerk registriert ist. Der Kassierer nimmt das Addierwerk, macht die nötigen Aufzeich- | nungen, dreht es auf Null zurück und legt es j an den geeigneten Platz zur Ausgabe an einen anderen Kunden.

Claims (7)

  1. P ATENT-AN SPRÜCHE:
    i. Mechanische Warenverkaufseinrichtung mit abnehmbaren Preisaddierwerken, dadurch gekennzeichnet, daß die in einem geschlossenen Behälter (1) beweglich angeordneten Waren durch Drehen des Handgriffes (27) des in die Verkaufseinrichtung eingesetzten Addierwerkes (24) nach der Abgabestelle befördert werden, wobei der Preis der betreffenden AVare auf dem Addierwerk (24) selbsttätig registriert wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Addierräder (42 bis 46) des abnehmbaren Addierwerkes durch ein Getriebe (32, 33, 40) im Behälter (1) eingestellt werden, welches durch Drehen des Handgriffes
    (27) angetrieben wird.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe (32, 33, 40) zum Einstellen der Preisaddiervorrichtung unmittelbar mit dem Warenfördergetriebe (5, 6, 7, 8, 9) verbunden ist.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Fördergetriebe für die Waren durch ein »Schloß (19) gegen Bewegung gesichert ist, wenn sich kein Addierwerk in Eingriff mit dem Schloß (19) befindet, welches durch Einsetzen eines Preisaddierwerkes in den Warenbehälter ausgelöst wird.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes abnehmbare Preisaddierwerk eine Antriebswelle (26) besitzt, welche gewöhnlich durch ein Schloß (28) gegen Drehung gesichert ist, wodurch auch die Addierräder mittels der Hebel (54) gesperrt sind, wobei jedoch durch das Zusammenwirken des Schlosses
    (28) mit dem Schlüssel (20) des Schlosses (19) des Warenfördergetriebes beim Einsetzen eines Addierwerkes (24) das Schloß (28) ausgelöst wird.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden Verkauf sartikel eine Tragplatte (14) vorgesehen ist, die an einem Glied (12) einer Kette (9) befestigt ist, welche mittels der Kettenräder (7, 8) durch die volle Umdrehung des Handgriffes (27) und der ■-Antriebswelle (26) um einen bestimmten Betrag fortgeschaltet wird.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß das Fördergetriebe für die Waren nach einer vollen Umdrehung der Antriebswelle (26) zeitweil ig angehalten wird, indem ein Stift (35) des Zahnrades (32) auf das abgeschrägte Ende eines Hebels (36) drückt und damit das eingekerbte andere Ende dieses Hebels (36) in Eingriff mit dem 110 · Sperrblock (34) des Zahnrades (30) bringt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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