DE689244C - Selbstverkaeufer mit mehreren Warenschaechten von verschiedenen Preisstufen - Google Patents

Selbstverkaeufer mit mehreren Warenschaechten von verschiedenen Preisstufen

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DE689244C
DE689244C DE1934W0095497 DEW0095497D DE689244C DE 689244 C DE689244 C DE 689244C DE 1934W0095497 DE1934W0095497 DE 1934W0095497 DE W0095497 D DEW0095497 D DE W0095497D DE 689244 C DE689244 C DE 689244C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F5/00Coin-actuated mechanisms; Interlocks
    • G07F5/26Interlocks, e.g. for locking the doors of compartments other than that to be used

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Description

  • Selbstverkäufer mit mehreren Warenschächten von verschiedenen Preisstufen Die Erfindung bezieht sich auf einen Selbstverkäufer mit mehreren Warenschächten von verschiedenen Preisstufen, bei dem die Schubladen auf eine gemeinsame Münzauslösevorrichtung einwirken, deren Sperrglieder durch die eingeworfenen Münzen mit dem Auslösebebel :gekuppelt werden.
  • Bei den bekannten Selbstverkäufern dieser Art konnte bisher die allen Warenschächten und Schubladen gemeinsame Auslöjs@evdrrichtung nur durch ein und dieselbe Anzahl von Münzen ausgelöst werden, nämlich durch diejenige Münzenzahl, welche der höchsten Preisstufe des Selbstverkäufers entsprach. Man war deshalb genötigt, bei denjenigen Waren, die unterhalb, der höchsten Preisstufe liegen, den Unterschied zwischen dem Wert der eingeworfenen Münzen und dem tatsächlichen Preis der Ware dem Käufer zurückzuzahlen. War also der Selbstverkäufer beispielsweise mit Warenschächten und Schubladen in drei Preisstufen, etwa für 1o A#, 20 .w und 30 Aw ausgerüstet, so daß die allen Schubladen gemeinsamhe Auslösevorrichtung stets. nur dann auslöste, wenn drei i o-.#-Stücke eingeworfen wurden, so mußten den Packungen in dem Warenschacht für 2o JW j e i o .W und den Packungen des Warenschachtes für i o AW je 20 A# vorher beigefügt werden.
  • Bei einer durch ein älteres Patent geschützten Bauweise wird dieser Nachteil bei einer anderen Gattung von Selbstverkäufern, nämlich bei solchen mit mehreren Schächten für Waren verschiedener Preisre und mit 'einer gemeinsamen Auswurfvorrichtung dadurch beseitigt, daß man eine Einstellvorrchtung, welche die ,allen Schächten gemeinsame Auswurfvorrichtung auf den jeweils gewünschten Schacht einstellt, so. ausbildet, daß sie gleichzeitig die Aufnahmefähigkeit der Münztasche der Münzauslösevorrichtung dem Werbe der im ausgewählten Schacht @enthaltenen Waren @anp;aßt.
  • Abweichend davon wird durch die Erfindung für die eingangserwähnte Gattung vorn Selbstverkäufern die Aufgabe gelöst, alle Sperrhaken der gemeinsamen Münzauslölsevorrichtung nicht nur, wie bisher, dann mit dem Auslösehebel zu kuppeln, wenn ,eine der höchsten Preisstufe entsprechende Münzenzahl eingeworfen wird, sondern alle Sperrhaken auch in solchen Fällen freizugeben, wenn eine geringere. Anzahl von Münzern. eingeworferi wird, und zwar lediglich dadurch, daß die Schublade einer Ware von ,entsprechend geringerem Werbe gezogen, wird. Auch auf diese Weise erzielt man den bedeutsamen Vorteil, daß der Käjfer stets nur die .dem tatsächlichen Wert der gewünschten Ware entsprechende Anzahl von Münzen einzuwerfen braucht (in dem angenommenen Beispiel also entweder io A oder 2o JW oder 3o AW) und daß außerdem für den Besitzereines nur mit einer einzigen Münzauslösevorrichtung ausgerüsteten Selbstverkäufers die Notwendigkeit entfällt, allen Packungen unterhalb der höchsten Preisstufe die überzählig, d. h. zu viel eingeworfenen Münzen im voraus beizufügen.
  • Der Grundgedanke der Erfindung besteht darin, daß eine oder mehrere Schubladen, deren Warenschächte billigere Waren enthalten, bereits beim Einwurf einer unterhalb der sonst für -die Betätigung der gemeinsamen Auslösevorrichtung erforderlichen Münzenzahl liegenden Anzahl von Münzen dadurch freigegeben werden, daß derjenige oder diejenigen Sperrhaken :des Auslösers, bei denen die zur Herstellung :der Kupplung mit dem Auslösehebel nötige Münze (oder Münzen) fehlt, beim Herausziehen einer Schublade mit Waren von geringerer Preisstufe ,auf andere Weise ,ausgerückt werden.
  • Sehr einfach läßt sich der Erfindungsgedanke auf mechanischem Wege dadurch verwirklichen, daß diejenigen Schubladen, welche Waren unterhalb der höchsten Preisstufe verabfolgen, :ein Hebelgestänge steuern, das diejenigen Sperrhaken ausrückt, welche nicht durch eine Münze mit dem Auslö:sehebel gekuppelt sind. Bei denjenigen Schubladen, deren Preisstufe nur um :eine :einzige Einheit unter der höchsten Preisstufe liegt, braucht das Gestänge beim Herausziehen einer solchen Schublade auch nur :einen einzigen Sperrhaken auszurücken, weil alle übrigen Sperrhaken bereits durch Münzenkupp-Jung ausgerückt werden. Bei der nächstniedrigeren Einheit sind dagegen zwei Sperrhaken durch das Hebelgestänge zu entfernen usf., bis schließlich bei der untersten Preisstufe nur noch ein einziger Sperrhaken durch die der niedrigsten Preisstufe entsprechenden einen Münze mit dem Auslöseh:ebel gekuppelt wird, während alle übrigen Sperrhaken durch das Hebelgestänge aus ihrer Sperrlage entfernt werden, sobald man eine Schublade herauszieht, -welche Waren der niedrigsten Preisstufe verabfolgt. Für das Ausrücken der Sperrhaken durch das Hebelgestänge ist nur ein kleiner Hub; d. h. ein geringes Herausziehen der Schublade erforderlich; die in der Schublade befindliche Ware wird jedoch erst bei einer viel größeren Auswärtsbewegung der Schublade zugänglich.
  • Ein Versuch, nach Einwurf einer gewissen Münzenzahl ein Schubfach mit Waren der nächsthöheren Preisstufe herauszuziehen, scheitert ,ohne weiteres daran, daß :dann ein Sperrhaken urausgerückt bleibt, der das weitere Herausziehen der Schublade unmöglich macht, so daß die in .dieser Schublade enthaltene Ware unzugänglich bleibt. Will man eine Schublade herausziehen, deren Preisstufe um zwei Einheiten über der eingeworfenen Münzenzahl liegt, so bleiben zwei Sperrhaken in der Hemmlage zurück, bei einem Unterschied von drei Preiseinheiten drei Sperrhaken usf.
  • In bekannter Weise wird ferner Vorsorge getroffen, daß sich stets nur :eine einzige Schublade des Selbstverkäufers herausziehen läßt. Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
  • Fig. i zeigt eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, und zwar nach der Linie I-I der -Fig. 2.
  • Fiig. i a gibt eine der Fig. i entsprechende Seitenansicht wieder, ebenfalls teilweise im Schnitt, und zwar nach der Linie Jaja der Fig. 2, jedoch bei etwas herausgezogener Schublade; die dahinterliegende (nicht herausgezogene) Schublade ist der Deutlichkeit wegen nicht dargestellt.
  • Fig. i b stellt die Münzaufnehmer in Stirn-Ansicht dar, aus der nähere Einzelheiten ersichtlich sind.
  • Fig. ic ist ein Schnitt nach der Linie I,-I,' der Fig. i b.
  • Fig.2 zeigt eine Draufsicht, und zwar im Schnitt nach der Linie II-II der Fig. i.
  • Fig. 3 gibt eine der Fig. -entsprechende Seitenansicht einer anderen Ausführungsform wieder, unter Fortfall des unteren Teiles der Fig. i.
  • Der Einfachheit halber ist angenommen, daß der Selbstverkäufer für zwei Preisstufen Verwendung findet, also beispielsweise Waren für i o Af7 und für 20 Ap7 verabfolgt. Demgemäß wird die Schublade mit Waren für 20,9?W lediglich durch Einwurf von i o-f#-Stücken freigegeben, d. h. die vorhandenen zwei Sperrhaken können beim Herausziehen einer Schublade.mit 20-Yp-War:en ausschließlich durch Münzenkupplung ausgerückt werden. Beim Herausziehen einer Schublade mit io-gp/-Waren wird dagegen nur der eine Sperrhaken dadurch ausgerückt, d.aß die eingeworfene eine Münze ihn mit dem Auslö:sehebel kuppelt, während der andere Sperrhaken durch das von der i o-97rJ-Schubl,a:de gesteuerte Hebelgestänge seine Sperrstellung verläßt.
  • Wie aus Fig. i hervorgeht, sind über einer festen Bodenplatte i die ausziehbaren Schubladen gelagert. Die Schublade 2a (Fig. i und 2) enthält Waren der niedrigeren Preisstufe (io-./?pf-Waren); durch die Schublade 21' (Fig.-ia und 2) -werden Waren der höheren Preisstufe (2o-j? p-Waren) verabfolgt.
  • In jeder Schublade befindet sich eine Aussparung 3, in die ein Sperrarm q. greift, der auf einer durchgehenden Welle 5 befestigt ist. Diese Welle 5 hat am rechten Ende (Fig., ä) einen Arm 7', der durch ein Schlitzgelenk 7 finit einer Stange 6 verbunden ist, welche als Auslösestange dient.
  • Die Stange 6 trägt einen Anschlag i4:, der sich gegen die schräge Fläche 13 :eines Aus-; lösehebels 12 leg', der auf einem ortsfesten apfen io drehbar gelagert ist. Auf dem Zapfen io sind außerdem auch die beiden Münzenaufnehmer i 5a und 151, gelagert, und zwar derart, daß sie sich unabhängig voneinander und .auch unabhängig von dem Auslösehebel i 2 drehen, d. h. nach rechts ausschwenken und wieder zurückschwingen kön-5 nen. jeder der beiden Münzenaufnehmer i 5a und 1511 besitzt einen Sperrhaken 8ä und 8b, die aus einem Stück mit dem zugehörigen Münzenaufnehmer bestehen. Die Münzenauffiiehmer nebst Sperrhaken liegen in parallelen Ebenen hintereinander, so- daß sie sich für gewöhnlich decken (vgl. Fig. i) ; der hintere Sperrhaken 8b mitsamt dem zugehörigen Münzenaufnehmer J 5b ist im ausgerückten Zustande deshalb nur dann sichtbar, wenn der vordere Sperrhaken 8a umausgerückt bleibt (vgl. Fig. ia).
  • Die Aüslösestange 6 weist einen Anschlag 9 auf, der ein Emporsteigen der Stange 6 und damit das zur Entnahme einer Ware erforderliiche weitere Herausziehen einer beliebigen, Schublade nur dann zuläßt, wenn beide Sperrhaken 8a und 8b nach rechts #eschwenkt sind. In jedem der Münzenaufnehmer i 5a und i 5b ist eine Aussparung 21 vorgesehen, während der Auslösehebel 12 AnscbJäge i9 und 2o besitzt, von denen der erstere unter die am unteren Ende offenen Münzenaufnehmer 15a und 15b greift, wogegen der Anschlag 20 in die Aussparungen 21 der beiden Münzenaufnehmer hineinragt.
  • Wird in die Münzenaufnehmer i 5a und 15b je eine MünzeM1 und A12 eingeworfen (wobei sich die MünzenM1,M2 in der Zeichenebene der Fig. i decken), so legen sich die Münzen mit ihren rechten Rändern gegen die rechten Innenwände der Münzenäüfnehmer 15a und 15b, während sie unten und an der linken Seite mit den Anschlägen i9 und 2o des gemeinsamen guslösehebels 12 in Berührung kommen. In diesem Falle läßt sich eine Schublade mit Waren der höheren Preisstufe (also mit 2o-Ap#-Waren} ohne weiteres voll herausziehen: Denn schon beim Beginn des Herausziehens der Schublade schwenkt der an der nach oben steigendep Stange 6 sitzende Anschlag 14 den Auslösehebel 12 nach rechts, was wiederum zur Folge hat, da.ß die durch die beiden .Münzen 1V11 und 1Y12 mit dem Hebel 12 gekuppelten Münzenaufnehmer i 5a und r 5b sich-. ebenfalls nasch rechts um den gemeinsamen Zapfen io drehen, so daß die gleichfalls nach rechts schwenkenden Spierrhaken 8a und. 8b .die Bahn für das ungehinderte Emporsteigen der Stange 6 freigeben.
  • Nun soll jedoch die Schublade 2a: (Fig. i), welche Waren der niedrigeren Preisstufe (also .io-Ap/-Waren) enthält, bereits nach Einwurf eines einzigen io-.#-Stückes voll herausgezogen werden können. Zu diesem Zweck ist die Schublade 2a an ihrem hinteren Ende -mit einem Nocken 22 ausgerüstet, auf dem die .schräge Fläche 24 eines Hebels 23 entlang gleitet, sobald man die Schublade za nur wenig nach auswärts bewegt. Der Hebel 23 sitzt auf einer in Lagern 26 (Fig. 2) drehbaren Welle 25, die durch einen Lenker 27 über' einen Gelenkzapfen 28 mit einer Stange 29 in Verbindung steht. Das gegabelte ,obere Ende dieser Stange 29 umfaßt einen Zapfen. 3o, der an dem vorderen Münzenaufnehmer i 5a, d. h. ,an demjenigen Münzenaufnehmer befestigt isf, dessen Sperrhaken 811 ausgerückt werden :soll, wenn die zweite Münze, fehlt, die diesen Sperrhaken sonst mit dem gemeinsamen Auslösehebel 12 kuppelt.
  • Somit läßt sich die Schublade 2a schon dann zur Entnahme - einer i o-A#-Ware voll herausziehen, wenn man eine einzige Münze in den -Münzenaufnehmer 15b eingeworfen hat, welche den Sperrhaken 8b mit dem Auslösehebel12 kuppelt, so daß dieser Sperrhaken beim Hochsteigen der Stange 6 nach rechts schwenken kann, während der andere Sperrhaken 8- dadurch aus seiner Sperrlage entfernt wird; daß :die von unten her gegen dein Zapfen 3o drückende Stange 29 den vorderen Münzenaufnehmer i 5a und damit auch ,den #an diesem Münzenaufnehmer sitzenden Sperrhaken 8a ebenfalls um den Zäpfen io nach rechts schwenkt.
  • Macht man dagegen den Versuch, nach Einwurf nur einer Münze .M1 in den Münzenaufnehmer 15b die Schublade 2b der höheren Preisstufe (mit 2-ö-9/i#-Waren) Waren) herauszuziehen (vgl. Fig. ia), so wird zwar der Sperrhaken 8b'nach rechts gedreht, da er bzw. sein Münzenaufnehmer i 5b durch die Münze loh mit dem Auslösehebel 12 gekuppelt ist. Der andere Sperrhaken 8a bleibt jedoch in seiner Sperrlage stehen, da weder eine Münze vorhanden ist, die ihn mit dem nach rechts schwenkenden AuslÖsehebel 12 kuppeln könnte, noch das vorher beschriebene H#6belg#estänge auf den Sperrhaken 8a einzuwirken vermag, weil an der Schublade 2b der Nocken 22 fehlt, der bei der Schublade 2a (Fig. 2) das Hebelgestänge bedient. Deshalb kann die Schublade 2b (für 2o-,#-Waren) nach Einwurf von nur i o .# lediglich um -ein geringes Maß herausgezogen werden, d. h. nur so weit, bis der Anschlag 9 auf den stehengebliebenen Sperrhaken 8a trifft und dadurch ein weiteres Emporsteigen -der Stange 6 verhindert. Wird überhaupt keine Münze eingeworfen, so lassen sich natürlich beide Schubladen 2a und 2b lediglich um das erwähnte geringe Maß nach auswärts bewegen, das jedoch die Entnahme der Ware nicht gestattet.
  • Die in Fig. 3 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von der bereits beschriebe- . nen Ausführung im wesentlichen nur dadurch, to daß an Stelle mehrerer Münzenaufnehmer ein einziger Münzenaufnehmer 15 Verwendung findet, der entweder nur eine Münze Mloder; wenn Waren der höheren Preisstufe (2o-AW-Waren) entnommen werden sollen., beide Münzen Ml und l112 aufnimmt, die dann in dem gemeinsamen Münzenaufnehmer übereinanderliegen. Der vordere Sperrhaken 8 besteht mit dem Münzenaufnehmer 15 aus einem Stück, während der hintere Sperrhaken 16 mit einem Anschlag 17 in eine Aussparung 18 des Münzenaufnehmers i 5 eingreift, die im Bereich der zweiten MünzeM2 liegt. Wie bei der Ausführung nach Fig. i sind auch bei der Fig. 3 der Auslösehebel 12, der Münzenaüfnehmer 15 mitsamt dem Sperrhaken 8 sowie der Sperrhaken 16 auf -einem gemeinsamen .ortsfesten Zapfen io so gelagert, daß sie sich voneinander unabhängig drehe. können.
  • Wird eine Schublade der höheren Preisstufe (mit 2ö-AW-Waren) herausgezogen, nachdem sich die Münzen Ml und M2 in dem Münzenaufnehmer 15 befinden, so kuppelt die Münze'MI, die rechts,g egen den Münzenaufnehmer 15 drückt, diesen und damit auch den Sperrhaken 8 mit dem Auslösehebel 12. Die Kupplung des Hebels 12 mit denn zweiten Sperrhaken 16 kommt dadurch zustande, daß die zweite (obere) Münze M2 rechts an dem Anschlag 17 des Sperrhakens 16 liegt, während der 'Hebel 12 von links her gegen die Münze M2 drückt.
  • Zieht man dagegen nach Einwurf nur einer Münze Mi eine Schublade mit Waren der niedrigeren Preisstufe (i o-AW-Ware@n) heraus, so wird lediglich der vordere Sperrhaken 8 durch Münzenkupplung ausgerückt. Der hintere Sperrhaken z 6 schwenkt wie bei der bereits beschriebenen Ausführungsform dadurch nach rechts; daß die Stange 29 von unten her gegen den an dem Sperrhakon16 sitzenden Zapfen 3o drückt, so daß sich auch dieser Sperrhaken um den gemeinsamen Zapfen i o drehen, d. h. nach rechts ausschwenken kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Selbstverkäufer mit mehreren Warenschächten von verschiedenen Preisstufen, bei dem die Schubladen auf eine gemeinsame Münzauslösevorrichtung einwirken, deren Sperrglieder durch die eingeworfenen Münzen mit dem Auslösehebel gekuppelt werden, dadurch gekennzeichnet, daß neben der für alle Schubladen gemeinsamen Münzauslösevorrichtung für die Schubladen (2a) zur Entnahme von unter dem Warenhöchstpreis liegenden Waren zusätzliche,, bei Beginn der Auszugsbewegung der betreffenden Schublade (2a) wirksam werdende Einrichtungen (22 bis 30) vorgesehen sind; welche die Wirkung der für die billigere Ware weniger einzuwerfenden Münze-(bzw. Münzen) in der gemeinsamen Münzauslöseyorrichtung ersetzen.
  2. 2. Selbstverkäufer nach Anspruch i; dadurch gekennzeichnet, daß diejenige Schublade (2a); welche Waren von geringerer Preisstufe verabfolgt, beim Beginn ihres Herausziehens Hebelgestänge bedient, das den nicht durch eine Münze mit dem Auslösehebel (12) gekuppelten Sperrhaken aus der Bahneines Anschlages (9) entfernt, der an einer beim Herausziehen jeder Schublade (2a, 2j,. . . ) nach oben -steigenden Stange (6)- vorgesehen ist. 3- Selbstverkäufer nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schublade (2a) für billigere Waren einen Necken (22) aufweist, auf den die schräge Fläche (2q.) eines Hebels (23) trifft, der auf einer Welle (25) sitzt, welche durch einen Lenker (27) mit einer Stange (29) in Verbindung steht, deren gegabeltes Ende einen Zapfen (3o) umfaßt, der an dem Münzenaufnehmer (15a) desjenigen Sperrhakens (8a in Fig. i und ia) befestigt ist o der an demjenigen Sperrhaken (16 in Fig. 3) unmittelbar sitzt bei dem die zur Kupplung mit dem Auslösehebel (12) erforderliche Münze fehlt, so daß beim Herausziehen einer Schublade (2a), deren Waren um eine Einheit unterhalb der höchsten Preisstufe liegen, der zweite Sperrhaken (8a in Fig. i und ia; 16 in Fig. 3) sich ebenfalls zusammen mit dem durch die eingeworfene Münze (Ml) mit dem Auslösehebiel (12) gekuppelten anderen Sperrhaken (8v in Fig. i und i a; 8 in Fig.3) aus der Bahn des Anschlages (9) der nach oben steigenden Stange (6) entfernt. q.. Selbstverkäufer nach Ansprwch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet; daß die beim Herausziehen einer Schublade nach oben steigende, den Anschlag (9) für die Sperrhaken tragende Auslösestange (6) mit einer unterhalb der Schubladen (2a, 2b... ) durchlaufenden Welle (5) gelenkig verbunden ist, auf der die in Aussparungen (3) der Schubfächer eingreifenden Sperrarme (q.) angeordnet sind.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE935463C (de) * 1954-02-21 1955-11-17 Seitz Automaten Bau Ges Selbstverkaeufer mit mehreren Muenzausloesevorrichtungen
DE1280606B (de) * 1961-04-08 1968-10-17 Tn Verkaufsautomatengesellscha Selbstverkaeufer zur Ausgabe von Waren in verschiedenen Preisstufen mit einer gemeinsamen Muenzausloesevorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE935463C (de) * 1954-02-21 1955-11-17 Seitz Automaten Bau Ges Selbstverkaeufer mit mehreren Muenzausloesevorrichtungen
DE1280606B (de) * 1961-04-08 1968-10-17 Tn Verkaufsautomatengesellscha Selbstverkaeufer zur Ausgabe von Waren in verschiedenen Preisstufen mit einer gemeinsamen Muenzausloesevorrichtung

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