DE3917C - Reibungsbremse für Dampfhebe/ - Google Patents

Reibungsbremse für Dampfhebe/

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DE3917C
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euge, Aktien-Gesellschaft Weser in Bremen
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B9/00Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures
    • B66B9/04Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures actuated pneumatically or hydraulically

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

1878.
Klasse 35.
ACTIEN-GESELLSCHAFT WESER in BREMEN. Reibungsbremse für Dampfhebezeuge.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. Juli 1878 ab.
Die auf beiliegender Zeichnung dargestellte Vorrichtung hat den Zweck, Unglücksfälle und Beschädigungen, welche bei Dampfhebezeugen durch Brechen der Hubkette oder durch zu heftiges Eintreten des Dampfes in den Treibapparat herbeigeführt werden können, möglichst zu vermeiden.
A bedeutet den Cylinder eines Dampfaufzuges, B den Dampfkolben, C die Kolbenstange, welche den Flaschenzug treibt, an dessen Kette die Last hängt. Die Kolbenstange ist mit stark steigendem Schraubengewinde und mit Längsnuthen versehen. D ist eine Bremsscheibe, deren Nabe das der Kolbenstange entsprechende Muttergewinde enthält, und welche aufser den zu einer Differentialbremse gehörigen Einrichtungen noch eine zweite konische Bremsfläche besitzt. E ist ein mit dem Dampfcylinder fest verbundenes Kopfstück; es ist ebenfalls mit einem Bremskonus versehen, der zu dem Bremskonus der Scheibe D pafst. F ist ein Centrifugalregulator, der durch Zahnräder mit D verbunden ist. G ist ein Gegengewicht auf dem Hebel H, dessen Drehpunkt bei / liegt, und dessen über den Drehpunkt hinaus verlängerter Arm die Nabe der Bremsscheibe D umfafst. Das Gegengewicht G wird in seiner Ruhelage durch die Stütze K und den Winkelhebel L gehalten. Letzterer ist durch die Stange M mit der verschiebbaren Hülse auf der Regulatorspindel in Verbindung gebracht.
Durch Aufwärtsbewegung der Kolbenstange C wird die Bremsscheibe D und der Regulator F in Rotation versetzt, da die Kolbenstange durch Federn im Cylinderdeckel und dem Kopfstücke E am Drehen verhindert wird. Uebersteigt die Geschwindigkeit der Kolbenstange, sei es infolge eines Kettenbruchs oder infolge zu heftigen Einlassens von Dampf in den Cylinder, das Normalmäfs, so wird die Stange M durch den Regulator nach unten gedrückt, das Gegengewicht G wird durch die Stütze K nicht mehr gehalten, sinkt vielmehr etwas nieder und bringt den Konus der Bremsscheibe D mit dem Bremskonus des Kopfstücks E in Berührung. Die hierdurch entstehende und durch den Dampfdruck, mit dem der Kolben belastet ist, verstärkte Reibung verhindert ein weiteres Vorwärtsgehen des Dampfkolbens.
Die mit der Bremsscheibe D vereinigte Differentialbremse tritt in Wirkung, sobald der Dampf aus dem Cylinder abgelassen wird; sie hält also die Last auf der gewünschten Höhe fest. Aufserdem wird sie zum langsamen Hinunterlassen der Last benutzt. Hierzu dient einer der beiden Handhebel JV; durch den anderen wird der Eintritt des Dampfes in den Cylinder, bezw. sein Austritt aus demselben regulirt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Reibungsbremse für Dampfhebezeuge mit einer Schraubenspindel als Kolbenstange des Treibcylinders, auf welche die Bremswirkung direct oder indirect übertragen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT3917D Reibungsbremse für Dampfhebe/ Active DE3917C (de)

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