DE39055C - Sicherheitsketten-Verschlufs - Google Patents
Sicherheitsketten-VerschlufsInfo
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- DE39055C DE39055C DENDAT39055D DE39055DA DE39055C DE 39055 C DE39055 C DE 39055C DE NDAT39055 D DENDAT39055 D DE NDAT39055D DE 39055D A DE39055D A DE 39055DA DE 39055 C DE39055 C DE 39055C
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- bolt
- security chain
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05C—BOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
- E05C17/00—Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith
- E05C17/02—Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Hinges (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68: Schlosserei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. Juni 1886 ab.
Die vprliegende Erfindung besteht in der Verbindung eines Schlosses mit Sicherheitsoder Verschlufsketten, deren Enden bezw. in
der Thürverkleidung oder in der Mauer zu beiden Seiten der ThUr und an dem Schlofs
selbst und dessen Schliefshaken befestigt sind, wodurch man einen einbruchsicheren Verschlufs
für Thüren aller Art erhält.
Das Sperren wird mittelst eines zweimal schliefsbaren Riegels erhalten, der von aufsen
durch einen gebohrten Schlüssel oder durch einen glatten Schlüssel oder einen Knopf für
den Dienst bei Tag bewegt wird.
Ist das Schlofs zweimal gesperrt, so kann der Knopf in was immer für einer Richtung
gedreht werden, ohne eine Wirkung auf den Mechanismus des Schlosses hervorzubringen,
wie dies aus der nachfolgenden Beschreibung und unter Rücksichtnahme auf die beiliegende
Zeichnung ersichtlich sein wird.
Fig. ι der letzteren stellt eine Vorderansicht des Schlosses im Aufrifs dar, dessen Deckel
weggenommen ist, um den inneren Mechanismus besser ersichtlich zu machen.
Fig. 2 stellt einen Grundrifs bezw. eine Draufsicht desselben dar.
Fig. 3 zeigt einen Querschnitt und
Fig. 4 stellt in verkleinertem Mafsstabe die Gesammtanordnung des Verschlusses dar.
Der Körper oder das Gehäuse S des Schlosses ist mit einem oberen Vorsprung S1
gegossen, der die Form einer Schlange etc. hat und dessen Ende sich gegen die Mitte des
Schliefshakens G zu verlängert, woselbst es eine Vertiefung s1 hat, in welche ein correspondirender
Vorsprung s2 eintritt, der einem beweglichen, um s drehbaren Theil S2 angehört.
Der Schliefshaken G ist mit einer Schnalle G1 gegossen, an welcher die Kette C1 befestigt
ist, während die Kette C am Schweife der Schlange festgemacht ist, wie aus Fig. 1 deutlich
ersichtlich ist.
Sobald die Theile S1S2 nicht verbunden
sind, kann die Thür wie eine gewöhnliche Thür geöffnet und geschlossen werden, da
deren Enden der Schnalle G1 ausweichen.
Bei λ2 ist eine Stange α1 aufgehängt, deren
unterer Scharnierstift α von der Coulisse e des Riegels E mitgenommen wird.
Diese Stange a' ist von einer Schraubenfeder r
umgeben, welche das Bestreben hat, den Theil S2 für die gewöhnliche Functionirung
des Schlosses beständig in die Höhe zu heben, welche entweder mittelst eines glatten, bei k
eingesteckten Schlüssels oder durch Knöpfe B bewirkt wird, die an den Enden der Stange b
(und zwar der eine aufserhalb des Zimmers, der andere im Innern desselben) befestigt sind.
Auf der Stange b ist ein Getriebe b1 angeordnet,
welches in den gezahnten Theil el des Riegels E eingreift. / ist die Zuhaltung
eines gewöhnlichen Schlosses.
Die Zeichnung stellt das Schlofs zugeriegelt dar, d. h. man kann die ThUr öffnen, sobald
man den Knopf B in der Richtung des Pfeiles Fig. ι dreht.
Will man die Thür zweimal sperren, so genügt es, den Riegel E entweder mittelst des
glatten, bei k eingesteckten Schlüssels oder von aufsen mittelst eines gebohrten Schlüssels,
dessen Führung m ist, vorzuschieben.
Bei dieser Vorwärtsschiebung des Riegels E in den Schliefshaken G drückt die Coulisse e
den Scharnierstift α herab, der dann mittelst der Stange αλ den um s drehbaren Theil S2
derart mitnimmt, dafs der Vorsprung s2 in die entsprechende Vertiefung sx eintritt und hierdurch
die Schnalle Gl des Schliefshakens G
einschliefst.
Die zwei Ketten CC1, das Schlofs S und
der Schliefshaken G bilden hierdurch einen vollkommen einbruchsicheren Verschlufs, da
derselbe von aufsen nicht angegriffen werden kann.
Sobald das Schlofs zweimal gesperrt ist und der bewegliche Theil S2 die in punktirten
Linien, Fig. ι, angezeigte Stellung einnimmt, so schraubt man der gröfseren Sicherheit wegen
in den Theil S1 das untere Ende der Stange
des Knopfes d. Das gleiche Resultat erhält man, wenn man den Scharnierstift α bis aufserhalb
des Schlofsdeckels S3 sich erstrecken und
darüber eine Art Schubriegel gehen läfst.
Der gebohrte Schlüssel, welcher zum Oeffnen und Sperren der Thür von aufsen dient, wirkt
auf das Scheibchen m1, dessen Stift η den
Riegel E wie gewöhnlich bewegt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Sicherheits-Ketten-Verschlufs, bestehend in der Combination eines gewöhnlichen Schlosses mit den Sicherheitsketten CC1, die mit ihren Enden einestheils am Schlofs und anderentheils am Schliefshaken G befestigt und durch die Schnalle G1 und durch den Vorsprung s2 des beweglichen Theiles S2, welcher in die Vertiefung s1 des am Schlofsgehäuse festen Theiles S α eingreift, verbunden sind.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE39055C true DE39055C (de) |
Family
ID=314711
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT39055D Active DE39055C (de) | Sicherheitsketten-Verschlufs |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE39055C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5286646A (en) * | 1985-11-25 | 1994-02-15 | Boehringer Mannheim Gmbh | Method for mammalian cell culture |
-
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- DE DENDAT39055D patent/DE39055C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5286646A (en) * | 1985-11-25 | 1994-02-15 | Boehringer Mannheim Gmbh | Method for mammalian cell culture |
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