DE390359C - Selbstverkaeufer fuer Karten - Google Patents

Selbstverkaeufer fuer Karten

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DE390359C
DE390359C DESCH66280D DESC066280D DE390359C DE 390359 C DE390359 C DE 390359C DE SCH66280 D DESCH66280 D DE SCH66280D DE SC066280 D DESC066280 D DE SC066280D DE 390359 C DE390359 C DE 390359C
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DE
Germany
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flaps
cards
stack
self
seller
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Expired
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DESCH66280D
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SCHWEIZ IND GES
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SCHWEIZ IND GES
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F11/00Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles
    • G07F11/02Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines
    • G07F11/04Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines in which magazines the articles are stored one vertically above the other

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Description

Die Erfindung betrifft einen Selbstverkäufer für kartenähnliche Gegenstände. Es sind bereits Selbstverkäufer bekannt, bei denen die Karten in einem Behälter kreuzweise angeordnet sind und von um wagerechte Achsen schwenkbaren Klappen getragen werden, die im Kreuz zueinander angeordnet sind. Bei diesen werden je zwei gegenüberliegende Klappen paarweise von einem drehbaren Ring in wagerechter Lage gehalten und nach entsprechender Drehung fallen gelassen, damit die jeweilig unten liegende Karte des Stapels nach unten fallen kann. Das Neue liegt gemäß der Erfindung darin, daß die Klappen an Schiebern angelenkt sind, die in Führungen radial verschiebbar und durch eine Ringnut eines drehbaren Ringes paarweise verstellt werden, so daß je zwei einander gegenüberliegende Klappen entweder radial nach außen verstellt oder dann radial nach innen geschoben werden, so weit, bis die Klappen fallen und die unterste Karte des Stapels freigeben, so daß diese aus dem Selbstverkäufer austreten kann.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform schematisch dargestellt. Es zeigt:
Abb. ι einen senkrechten Schnitt nach der Linie A-B der Abb. 2,
Abb. 2 den Grundriß und
Abb. 3 Einzelheiten im Schnitt.
Der Selbstverkäufer weist einen Vorratsbehälter ι auf, dessen Querschnitt die Form eines Kreuzes hat. Im Vorratsbehälter sind Karten a, z. B. Postkarten oder Ansichtskarten, in bekannter Weise, kreuzweise (Abb. 2) zu einem Stapel aufeinandergeschichtet. Die unterste Karte liegt auf zwei an gegenüberliegenden Wänden des' Behälters 1 angeordneten Klappen 3 und 4 auf, die mit den Schiebern 7 und 8 gelenkig verbunden sind. Ein zweites Paar Klappen 9 und 10 ist an den beiden andern Wänden des Behälters vorgesehen und mit Schiebern 11 -und 12 gelenkig verbunden. Je ein Paar Klappen 3, 4 und 9, 10 arbeitet zusammen, d. h. es werden, wie bei den bekannten Geräten dieser Art, jeweils entweder die Klappens, 4 oder 9, 10 wagerecht gestellt und als Unterlage für den Kartenstapel benutzt, während das nicht zur Unterstützung benutzte Klappenpaar derart senkrecht gestellt wird — siehe Klappen 8, 9 (Abb. 1) —, daß sie den Raum unter dem Kartens.tapel freigeben. Die Schieber 7, 8 und 11, 12 sind in Führungen 5, 6 und 13, 14 einer feststehenden Platte 40 geführt. Die Führungen und damit die Schieber laufen rechtwinklig zu den Wänden des Behälters 1. An jedem Schieber 7, 8, 11 und 12 ist gemäß der Erfindung ein Zapfen 15 vorgesehen, der in eine Nut 16. einer Nutenscheibe 17 greift. Die Nut ί6 hat" konzentrisch verlaufende Nuten-
teile, von denen zwei um i8oc zueinander versetzte Teile 19, 20 einen größeren radialen Abstand haben als die übrigen Teile. Die Zapfen 15 der Schieber 7 und 8 befinden sich in Abb. 2 in den Ausweitungen 19, 20, die Schieber 7, 8 sind hier in der äußersten Stellung nach außen und die zugehörenden Klappen 3, 4 in der wagerechten Lage, da sie zum Teil auf der Platte aufliegen. Die Schieber 11, 12 sind so weit nach innen geschoben, daß die Klappen 9, 10 ihre Stütze auf der Platte 40 verlieren und durch ihr Gewicht nach unten ausschwenken. Die Nutenscheibe 17 ist drehbar auf einem Ring 21 geführt, der zugleich den Kartenbehälter trägt. Sie ruht auf Kugeln 22; außerdem weist die Nutenscheibe eine Verzahnung 18 auf. Ein Zahnrad 23, das lose auf einem Zapfen 24 sitzt, steht mit der Verzahnung 18 im Eingriff. Das Zahnrad 23 ist mit dem einen Teil einer an sich bekannten trommelförmigen Münzkupplung 25 (Abb. 1) starr verbunden, gegen den der zweite Teil der Münzkupplung, der mit einem Schraubenrad 26 ein Ganzes bildet, anliegt. Das Schraubenrad 26 ist drehbar auf dem Zapfen 24 und greift in ein Schraubenrad 27, das auf einer Welle 28, die in Lagern 29, 30 lagert, befestigt ist. Die Welle 28 weist an ihrem freien Ende einen Vierkant 31 auf, über den eine Kurbel 32 gesteckt ist.
Die Arbeitsweise des Selbstverkäufers ist folgende:
Wird von einem Kartenkäufer eine Münze in den Einwurf 33 eingeführt, so durchläuft diese einen in der Zeichnung nicht näher dargestellten, an sich bekannten Münzprüfer 34, um alsdann durch einen Kanal 35 in die Münzkupplung 25 zu gleiten. Durch die eingeworfene Münze werden die beiden Teile der Münzkupplung miteinander verbunden. Die Münze wirkt hierbei als Mitnehmer. Nun wird mittels der Kurbel 32 die Welle 28 um 18o° gedreht. Die Drehbewegung wird durch die Schraubenräder 26, 2.y und die Münzkupplung 25 auf das Zahnrad 23 übertragen. Das Zahnrad 23 dreht die Nutenscheibe 17 mittels des Zahnkranzes 18 um eine Vierteldrehung. Durch diesen Vorgang wird die Münze mit der Münzkupplung 25 um i8o° gedreht. Der Ausschlag der Kurbel 32 wird durch einen nicht gezeichneten Anschlag begrenzt. Die Münze rollt durch ein Überführungsstück 36 in einen Sammelbehälter. Durch die Drehbewegung der Xutenscheibe 17 wird das Ausschwingen der Klappenpaare, d. h. das Auslösen der jeweils untersten Karte der kreuzweise geschichteten Karten α erwirkt, und zwar wie folgt:
Wird die Nutenscheibe 17 durch die Teile 28, 27, 26, 25 und 24 gedreht, so gleiten die Zapfen 15 der Schlitten 11, 12 in die Ausweitungen 19, 20 und verstellen die Schlitten 11, 12 radial nach außen. Hierdurch werden die Klappen 9, 10 in die wagerechte Lage gehoben, indem sie um einen Bruchteil ihrer Gesamtlänge in die Führungen 13, 14 treten.
Während die Klappen 9, 10 angehoben werden, erfahren die Klappen 3, 4 eine Senkung, indem die Zapfen 15 der Schlitten 7, 8 aus den Ausweitungen 19, 20 treten und die Schiitten 7, 8 radial nach innen verschoben werden. Die unterste auf den Klappen 3, 4 aufliegende Karte wird durch das Abwärtsbewegen der ersteren freigegeben; sie fällt in einen Trichter 37, um vom Käufer entgegengenommen zu werden. Die nachfolgende jetzt unterste Karte kommt nan auf die jetzt in wagerechter Stellung befindlichen Klappen 9, 10 zu liegen.
Sind alle Karten ausgegeben, so wird durch eine, in der Zeichnung nicht dargestellte, an sich bekannte Einrichtung der Münzprüfer geöffnet, so daß die eingeworfene Münze wieder aus dem Selbstverkäufer fällt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Selbstverkäufer für Karten mit in einem Behälter kreuzweise angeordnetem Kartenstapel und mit paarweise im Kreuz angeordneten, den Kartenstapel stützenden uni um wagerechte Achsen schwenkbaren Klappen, von denen beim Drehen eines Ringes je zwei gegenüberliegende in die wagerechte Stützlage und die beiden anderen in senkrechte Lage derart einstellbar sind, daß diese die unterste Karte des Stapels freigeben, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Steuern der Klappen dienende Scheibe (17) mit einer Kurvennut (16) versehen ist, in welche Zapfen (15) der auf einer Platte (40) wagerecht geführten Klappen ragen, so daß beim Drehen der Scheibe (17) zwei gegenüberliegende Klappen nach innen verstellt und in an sich bekannter Weise nach unten verschwenkt werden, die beiden anderen Klappen aber nach außen geschoben und auf der Platte (40) in wagerechter Lage abgestützt werden.
    Hierzu ι telatt Zeichnungen.
DESCH66280D 1921-12-21 1922-11-07 Selbstverkaeufer fuer Karten Expired DE390359C (de)

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CH390359X 1921-12-21

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DE390359C true DE390359C (de) 1924-02-18

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ID=4513924

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DESCH66280D Expired DE390359C (de) 1921-12-21 1922-11-07 Selbstverkaeufer fuer Karten

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DE (1) DE390359C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2937785A (en) * 1956-07-11 1960-05-24 Opal Mfg Company Article release mechanism
US3158288A (en) * 1960-06-27 1964-11-24 Opal Mfg Co Ltd Coin operable release mechanism
US3710976A (en) * 1970-11-25 1973-01-16 Digital Security Syst Inc Currency dispenser

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