DE3902124C2 - - Google Patents
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- Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)
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- Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Steckdosenleiste mit
einem aus einem Bodenteil und einem damit lösbar
verbundenen, haubenförmigen Oberteil gebildeten,
langgestreckten Gehäuse aus Kunststoff, in dem mindestens
eine Steckdose und mindestens ein damit elektrisch
verbundener, in einem Längenende des Gehäuses
angeordneter Steckverbinder angeordnet sind, wobei die
Steckdose zugangsseitig von einem am Oberteil lösbar
gehaltenen Abdeckrahmen umgeben ist.
Bei derartigen, in der Praxis bekannten und beispielsweise
in dem DE-GM 76 02 708 offenbarten Steckdosenleisten
erfolgt die elektrische Verbindung zwischen den Steckdosen
und den Steckverbindern durch Verdrahtung, was eine
arbeits- und zeitaufwendige Montage durch das Verlegen
vieler Kabel ergibt.
Weiterhin werden die Steckdosen im Gehäuse durch
Schrauben befestigt und zeigen im Gehäuse immer die
gleiche Lageanordnung.
Aus der DE-AS 12 57 927 ist eine Steckdosenleiste
bekannt geworden, die auf dem Bodenteil im parallelen
Abstand zueinander zwei Stromleiter und einen dazwischen
verlaufenden Erdleiter in Flachstreifenform zeigt. In
diese Steckdosenleiste sind Steckdosen eingesetzt, die
mit den Strom- und Erdleitern durch Schraubanschlüsse
fest verbunden sind. Diese Steckdosen haben eine
festgelegte Einsatzstellung und können in dieser
Stellung nicht variiert werden.
Aus der DE-AS 11 89 171 und dem DE-GM 72 32 810 sind
Stromverteilerschienen mit Strom- und Erdleitern bekannt,
in die Adapter zur Stromabnahme lösbar und jeweils nur
in einer Stellung einsetzbar sind.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine nach der eingangs
genannten Art aufgebaute Steckdosenleiste dahingehend
zu verbessern, daß in einfacher und sicherer sowie
kostensparender Weise ohne Verdrahtung eine elektrische
Verbindung der Steckdosen miteinander und mit den
Steckverbindern erreicht und die Steckdosen in beliebigen
Einsatzstellungen in dem Gehäuse angeordnet werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die
kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst,
wobei noch die in den Unteransprüchen aufgeführten
Gestaltungsmerkmale vorteilhafte Weiterbildungen der
Aufgabenlösung darstellen.
Bei der erfindungsgemäßen Steckdosenleiste sind die
Steckdosen mit Kontaktfahnen ausgestattet, die mit den
Steckdosen-Steckbuchsen verbunden sind und die mit im
Gehäuse festgelegten streifenförmigen Stromleitern ohne
Verdrahtung elektrisch kontaktierbar sind. Die Steckdosen
werden einfach in das Gehäuse eingesetzt und stützen sich
dann mit ihren Kontaktfahnen auf den Stromleitern ab.
Ein mittlerer Erdungskontakt jeder Steckdose geht vor
dem Kontaktschluß zwischen Kontaktfahnen und
Stromleitern einen Kontaktschluß mit einem ebenfalls im
Gehäuse festgelegten, streifenförmigen Erdleiter ein,
wodurch die elektrische Sicherheit gewährleistet ist.
Die Kontaktfahnen sind diagonal sich gegenüberliegend
an jeder Steckdose vorgesehen, so daß jede Steckdose in
mehreren axial verdrehten Stellungen beliebig im Gehäuse
angeordnet werden kann.
Die von flachen Metallstreifen gebildeten Stromleiter
und der Erdleiter sind aufgrund der Streifenform äußerst
kostengünstig herstellbar und werden in einfacher Weise
durch Rastverbindung mit dem Bodenteil des Gehäuses
lagefixiert.
Weiterhin werden die Steckdosen in ihrer eingesetzten
Stellung durch einen Abdeckrahmen ohne Schraubverbindung
fixiert, wobei der Abdeckrahmen durch Rastverbindung am
Oberteil lösbar gehalten ist.
Durch die neuen Merkmale der Erfindung ist die
Steckdosenleiste in der Herstellung preisgünstiger und
zeigt eine äußerst einfache Montage.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der
Erfindung dargestellt, welches nachfolgend näher
erläutert wird.
Es zeigt:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Steckdosenleiste
mit mehreren darin angeordneten und mit auf
dem Leistenboden festgelegten Strom- und
Erdleitern kontaktierenden Steckdosen,
Fig. 2 einen Querschnitt durch dieselbe Steckdosenleiste,
Fig. 3 eine Unteransicht einer Steckdose mit diagonal
sich gegenüberliegenden Kontaktfahnen,
Fig. 4 eine Draufsicht auf das Bodenteil der
Steckdosenleiste, auf dem zwei Stromleiter und
ein Erdleiter in Flachstreifenform festgelegt
sind,
Fig. 5 und 6 eine Seitenansicht und eine Unteransicht eines
Erdungskontaktes der Steckdose in
Kreuzfahnenform.
Die Steckdosenleiste weist ein aus einem Bodenteil (1) und
einem damit lösbar verbundenen, haubenförmigen Oberteil
(2) gebildetes, langgestrecktes Gehäuse aus Kunststoff auf,
in dem mindestens eine, vorzugsweise mehrere, Steckdosen
(3) und mindestens ein damit elektrisch verbundener, in
einem Längenende des Gehäuses (1/2) angeordneter
Steckverbinder (4) vorgesehen sind; die Steckdose(n) (3)
sind zugangsseitig von einem am Oberteil (2) lösbar
gehaltenen Abdeckrahmen (5) umgeben.
Auf dem Bodenteil (1) sind im parallelen Abstand zueinander
zwei Stromleiter (6) und ein dazwischen verlaufender
Erdleiter (7) in Flachstreifenform festgelegt und jede
Steckdose (3) ist mit einem mittleren Erdungskontakt (8)
und zwei sich diagonal gegenüberliegenden, mit ihren
Steckbuchsen (9) verbundenen Kontaktfahnen (10) in axial
verdrehbaren Einsatzstellungen mit den Stromleitern (6)
elektrisch kontaktierbar, wobei diese elektrische Verbindung
beim Einsetzen der Steckdosen (3) erst nach dem Kontaktschluß
zwischen Erdleiter (7) und Erdungskontakt (8) erfolgt.
Jede Steckdose (3) ist mit ihren beiden diagonal gegenüber
liegenden Kontaktfahnen (10) in vier um ihre Steckdosen
achse verdrehten Einsatzstellungen auf den beiden
Stromleitern (6) elektrisch kontaktierbar und stützt sich
mit diesen Kontaktfahnen (10) auf den Stromleitern (6) ab.
Der mittlere Erdungskontakt (8) geht auch in allen
verdrehten Einsatzstellungen der Steckdose (3) immer mit
dem mittleren Erdleiter (7) einen Kontaktschluß automatisch
ein.
Die beiden Kontaktfahnen (10) sind in entgegengesetzte
Richtungen parallel nach außen und unten gerichtet und
dabei einteilig an die Steckbuchsen (9) angeformt
oder durch Schrauben, Nieten oder Löten, an den
Steckbuchsen (9) befestigt.
In bevorzugter Weise haben die beiden Kontaktfahnen (10)
jeweils einen nach außen gerichteten Steg (10a) und einen
nach unten und vom Steg (10a) seitlich weg zeigenden
Kontaktwinkel (10b) (vgl. Fig. 1 und 4).
Auch lassen sich die beiden Kontaktfahnen (10) von
jeweils einem mehrfach nach außen und unten gebogenen
Steg bilden (vgl. Fig. 2).
Die beiden Stromleiter (6) sind von im Querschnitt
rechteckigen Flachstreifen und der mittlere Erdleiter
(7) ist von einem im Querschnitt rechteckigen oder
quadratischen, jedoch in der Breite kleineren und in
der Höhe größeren Flachstreifen als die Stromleiter
(6) gebildet.
Die Stromleiter (6) und der mittlere Erdleiter (7) sind
von geradlinigen, nahezu die gesamte Gehäuselänge
einnehmenden und vorzugsweise mit zwei endseitigen
Steckverbindern (4) verbundenen Metallstreifen gebildet.
Die Stromleiter (6) und der Erdleiter (7) sind durch
Rastmittel (11), wie auf dem Bodenteil (1) angeformte
Clipvorsprünge, druckknopfartig auf dem Bodenteil (1)
befestigt. Auch lassen sich die Stromleiter (6) und der
Erdleiter (7) durch andere Haltemittel, wie Schrauben
oder Rastleisten, auf dem Bodenteil (1) festlegen.
Der Erdungskontakt (8) jeder Steckdose (3) ist in
bevorzugter Weise von einem in sich federnden oder
federnd in der Steckdose (3) gelagerten Kontaktstift
gebildet.
Weiterhin läßt sich der Erdungskontakt (8) von einer in
den Erdleiter (7) eingreifenden Schraube bilden.
Die mit ihren Kontaktfahnen (10) auf die Stromleiter (6)
aufgesetzten Steckdosen (3) werden durch den Abdeckrahmen
(5) im Gehäuse (1/2) lagefixiert, indem dieser Abdeckrahmen
(5) durch Rastverbindung am Oberteil (2) gehalten wird.
Hierfür zeigt der Abdeckrahmen (5) mehrere angeformte
Rastvorsprünge oder Leisten (12), mit denen er hinter
am Oberteil (2) angeformte Rastkanten (13) greift.
Die Steckdosen (3) brauchen somit lediglich mit ihren
Kontaktfahnen (10) und dem Erdungskontakt (8) auf die
Strom- und Erdschienen (6/7) aufgesetzt zu werden und der
dann die Steckdosen (3) an ihrer Zugangsseite umgreifende
Abdeckrahmen (5) fixiert die Steckdosen (3) in ihrer
eingesetzten Stellung.
Beim Einsetzen der Steckdosen (3) geht zuerst der Erdungs
kontakt (8) mit dem Erdleiter (7) in Berührung und
danach gelangen die beiden Kontaktfahnen (10) mit den
Stromleitern (6) in Kontaktschluß.
Wie in Fig. 4 dargestellt, ist in vollen Linien eine
Stellung der Steckdose (3) mit den Kontaktfahnen (10)
ersichtlich und in der strichpunktierten Darstellung
eine zweite verdrehte Stellung der Steckdose (3)
ersichtlich.
Weiterhin besteht die Möglichkeit, die Steckdosen (3)
auch durch Schrauben auf den Bodenteil (1) festzulegen,
wobei hierfür die Steckdosen (3) Durchgangslöcher (14)
besitzen.
Gemäß der weiteren Ausführung des Erdungskontaktes (8)
jeder Steckdose (3) nach Fig. 5 und 6 ist derselbe als
Kreuzfahnenkontakt mit vier kreuzförmig zueinander
stehenden Kontaktfahnen (8a) gebildet, die an die
Erdungskontaktbuchse einteilig angeformt oder an
derselben befestigt sind.
Durch diesen kreuzförmigen Erdungskontakt (8) läßt sich
die Steckdose (3) in allen vier um 90 Grad verdrehten
Einsatzstellungen sicher mit dem Erdleiter (7)
verbinden, indem immer zwei sich gegenüberliegende
Kontaktfahnen (8a) mit dem Erdleiter (7) einen
Kontaktschluß eingehen.
Auch besteht die Möglichkeit, den Erdungskontakt (8) nur
mit zwei rechtwinklig zueinander stehenden Kontaktfahnen
(8a) (also einem halben, diagonal geteilten Kreuz)
auszustatten, da von diesen beiden Kontaktfahnen (8a)
auch in jeder von vier um 90 Grad verdrehten Steckdosen-
Einsatzstellung immer eine Fahne (8a) einen
Kontaktschluß mit dem Erdleiter (7) eingeht.
Die zwei oder vier Kontaktfahnen (8a) sind in
Axialrichtung der Erdungskontaktbuchse schräg und/oder
bogenförmig nach unten und außen gerichtet ausgeführt.
Auch sind die Kontaktfahnen (8a) in bevorzugter Weise
in sich federnd ausgebildet.
Weiterhin können die beiden oder vier Kontaktfahnen (8a)
auch an einem Steg oder einem anderen Befestigungsteil
des Erdungskontaktes (8) angebracht sein.
Claims (15)
1. Steckdosenleiste mit einem aus einem Bodenteil und
einem damit lösbar verbundenen, haubenförmigen Oberteil
gebildeten, langgestreckten Gehäuse aus Kunststoff, in
dem mindestens eine Steckdose und mindestens ein damit
elektrisch verbundener, in einem Längenende des Gehäuses
angeordneter Steckverbinder angeordnet sind, wobei die
Steckdose zugangsseitig von einem am Oberteil lösbar
gehaltenen Abdeckrahmen umgeben ist, dadurch
gekennzeichnet, daß auf dem Bodenteil (1) im parallelen
Abstand zueinander zwei Stromleiter (6) und ein
dazwischen verlaufender Erdleiter (7) in
Flachstreifenform festgelegt sind und jede Steckdose (3)
einen mittleren Erdungskontakt (8) und zwei sich
diagonal gegenüberliegende, mit ihren Steckbuchsen (9)
verbundene Kontaktfahnen (10) hat, mit denen sie in
axial verdreht eingesetzten Stellungen mit den
Stromleitern (6) nach dem Kontaktschluß zwischen
Erdleiter (7) und Erdungskontakt (8) elektrisch
kontaktiert ist.
2. Steckdosenleiste nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß sich jede Steckdose (3) mit ihren
beiden Kontaktfahnen (10) in vier um ihre
Steckdosenachse verdrehten Einsatzstellungen auf den
beiden Stromleitern (6) elektrisch kontaktiert abstützt.
3. Steckdosenleiste nach den Ansprüchen1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die beiden sich diagonal
gegenüberliegenden Kontaktfahnen (10) in
entgegengesetzte Richtungen parallel nach außen und
unten gerichtet sind.
4. Steckdosenleiste nach den Ansprüchen 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Kontaktfahnen
(10) je einen nach außen gerichteten, mit den
Steckbuchsen (9) verbundenen Steg (10a) und einen nach
unten und vom Steg (10a) seitlich weg zeigenden
Kontaktwinkel (10b) aufweisen.
5. Steckdosenleiste nach den Ansprüchen 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Kontaktfahnen
(10) von jeweils einem mehrfach nach außen und unten
gebogenen Steg gebildet sind.
6. Steckdosenleiste nach den Ansprüchen 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Kontaktfahnen
(10) einteilig an die Steckdosen-Steckbuchsen (9)
angeformt sind.
7. Steckdosenleiste nach den Ansprüchen 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Kontaktfahnen
(10) durch Schrauben, Löten oder Nieten mit den
Steckdosen-Steckbuchsen (9) verbunden sind.
8. Steckdosenleiste nach den Ansprüchen 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Stromleiter (6)
von im Querschnitt rechteckigen Flachstreifen und der
mittlere Erdleiter (7) von einem in der Breite
kleineren und in der Höhe größeren Flachstreifen als
die Stromleiterstreifen gebildet sind.
9. Steckdosenleiste nach den Ansprüchen 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stromleiter (6) und
der Erdleiter (7) von geradlinigen, nahezu die gesamte
Gehäuselänge einnehmenden und vorzugsweise mit zwei
endseitigen Steckverbindern (4) verbundenen
Metallstreifen gebildet sind.
10. Steckdosenleiste nach den Ansprüchen 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stromleiter (6) und der
Erdleiter (7) durch Rastmittel (11), wie auf dem
Bodenteil (1) angeformte Clipvorsprünge druckknopfartig
auf dem Bodenteil (1) festgelegt sind.
11. Steckdosenleiste nach den Ansprüchen 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß der Erdungskontakt (8)
jeder Steckdose (3) von einem in sich federnden oder
federnd gelagerten Kontaktstift gebildet ist.
12. Steckdosenleiste nach den Ansprüchen 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß der Erdungskontakt (8)
jeder Steckdose (3) von einer in den Erdleiter (7)
eingreifenden Schraube gebildet ist.
13. Steckdosenleiste nach den Ansprüchen 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß der Erdungskontakt (8) von
mindestens zwei winklig zueinander stehenden,
vorzugsweise vier kreuzförmig zueinander angeordneten,
an der Erdungskontaktbuchse angeformten oder befestigten
Kontaktfahnen (8a) gebildet ist, von denen jede
Kontaktfahne (8a) in einer von vier um 90 Grad
verdrehten Einsatzstellung der Steckdose (3) mit dem
Erdleiter (7) einen Kontaktschluß eingeht.
14. Steckdosenleiste nach Anspruch 13, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kontaktfahnen (8a) des
Erdungskontaktes (8) schräg und/oder bogenförmig nach
unten und außen gerichtet und in sich federnd
ausgebildet sind.
15. Steckdosenleiste nach den Ansprüchen 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, daß die mit ihren Kontaktfahnen
(10) auf die Stromleiter (6) aufgesetzten Steckdosen (3)
durch einen unter Rastverbindung (12, 13) am Oberteil
(2) lösbar gehaltenen Abdeckrahmen (5) im Gehäuse
(1, 2) lagefixiert sind.
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