DE388541C - Vorrichtung zum Abteilen gleichmaessiger Haarbueschel - Google Patents

Vorrichtung zum Abteilen gleichmaessiger Haarbueschel

Info

Publication number
DE388541C
DE388541C DEH93856D DEH0093856D DE388541C DE 388541 C DE388541 C DE 388541C DE H93856 D DEH93856 D DE H93856D DE H0093856 D DEH0093856 D DE H0093856D DE 388541 C DE388541 C DE 388541C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hair
slot
dividing
tufts
gripper
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH93856D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
OTTO HABEREDER
Original Assignee
OTTO HABEREDER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by OTTO HABEREDER filed Critical OTTO HABEREDER
Priority to DEH93856D priority Critical patent/DE388541C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE388541C publication Critical patent/DE388541C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46DMANUFACTURE OF BRUSHES
    • A46D1/00Bristles; Selection of materials for bristles
    • A46D1/08Preparing uniform tufts of bristles

Landscapes

  • Brushes (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Abteilen gleichmäßiger Haarbüschel. Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Abteilen von gleichmäßigen Haarbüscheln vermittels einer unter einer gewichtbeschwerten und in einem Behälter untergebrachten Haarschicht gleitenden Schiene. Derartige Vorrichtungen, bei welchen durch einen in der Schiene angeordneten Schlitz dieser in Höhe und Weite nach Bedarf regelbar ist, sind bereits bekannt. Jedoch eignen sich diese Vorrichtungen nur für gröbere Haarsorten, wie Borsten oder Pflanzenfasern, versagen jedoch, sobald feinere Haare abgeteilt werden sollen. Der Grund hierfür liegt darin, daß die feinen Haare beim Einführen in den Schlitz und beim Wegführen :leg Schiene unter der Haarschicht zu großen M%iderständen begegnen und infolgedessen durch die scharfen Schlitzkanten abgebogen und geknickt werden, wodurch die derart beschädigten Haarbüschel für die Weiterverarbeitung unbrauchbar «-erden.
  • Diese l.`lielstände «erden nun gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, (laß die Führungsschiene in einem Längsschlitz eine Abteilschiene trägt, welche gegenüber einer auf der Führungsschiene festsitzenden Leiste mittels Stellschraube derart verstellbar angeordnet ist, daß das Ende der Abteilschiene und der Leiste einen Greiferschlitz von veränderlicher Weite und möglichst geringen Widerstandsflächen miteinander bilden.
  • Durch diese Anordnung ist es möglich, selbst die feinsten Haars;@rten in leichmäßige Büschel von der- kleinsten bis' zu beliebig großen Ausmaßen und ohne ßcschä digung der Haare zu verarbeiten.
  • Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einer beispielsweisen A`usfülirungsform dargestellt.
  • Abb. i zeigt die Seitenansicht der Vorrichtung mit einzelnen Teilschnitten, Abb. 2 den Schnitt nach Linie A-B der Abb. i mit Ansicht des Behälters von rückwärts; Abb. 3 ist eine Draufsicht auf das Schiebergestänge.
  • Abb.4 ein lotrechter Längsschnitt @lurch die Vorrichtung in größerem Maßstabe, -1b. 5 ein Schnitt nach der Linie C'-I ) und Abh. 6 ein Schnitt nach Air Linie l-' der Abb. 4., Abb. ; ein Teilschnitt nach der Linie G-1-7 der Abb.-1.
  • Die Vorrichtung bestellt aus dein Aufnahmeraum a für die aliglän l;ten und in Bündel von bestimmter Größe abzuteilenden Haare i. Die Seitenwände 2 tiM1 3 1e5 Raumes a tragen Schlitzstucke 4., 5, in Welchen die rechtwinklig abgebogenen, die Vorder- und Rückwand 8, il des Ratlines er tragenden, mit einer 'Maßeinteilung versehenen, verstellbaren Arme 6, ; geführt sind, so daß je nach der länge der Haare durch Verstellen dieser die Haare stirnseitig berührenden Wände 8, 9 der Aufnahmeraum a entsprechend vergrößert oder verkleinert werden kann. Die Seitenwand 3 besitzt oben einen Schraubengelenkbolzen io, der in eine Ausnehmung i i des um den Gelenkbolzen 12 aufklappbaren Deckels 14 eingreift. Durch Anziehen der Schraube 15 ist der Deckel 14 und durch Anziehen ,der die Schlitzstücke q., 5 durchsetzenden Flügelschrauben 16, 17 die Vorderwand 8 und Rückwand 9 feststellbar. Auf dein Deckel i4 sitzt eine iNluffe i8, die dem Schaft 19, der mit einem Gewicht 2o beschwert ist und mit seiner Platte 21 beschwörend auf die Haarschicht i drückt, als Führung dient. Die Haarschicht ruht auf der Schiene 22 auf, welche aus dein Hochkant gestellten Führungsbalken 22Q und der in dessen vorderen Teil in einem in der Längsachse geführten Längsschlitz verschiebbaren, ebenfalls hochkant gelagerten Abteilschiene 2211 besteht. Diese trägt in der rechtwinklig nach unten stehenden Platte 23. drehbar, aber unverschiebhar, eine Stellschraube 2.1, deren Gewintlebolzen in eine Gewindebohrung 23 des 1-- iiliruiigsl>all;ens 22a eingreift, so daß durch Drehen der Schraube 24 die Abteilschiene 221' verschoben «-erden kann. Diese letztere ist zusammen finit dein Führungsbalken 22" einerseits in einer Ausnehmung der Seitenwand 2, welche den einen Schenkel eines U-förmig gebogenen Winkeleisens 26 bildet, anderseits in einer Ausnehmung dies anderen kürzeren Schenkels 27 geführt. Außerdem gleitet der Führungsbalken 22a in einem Schlitz des Jochbalkens 3", <leg durch eine rechteckige Ausnehniung 28 in der :Seitenwand 3 gebildet wird unrl mittels welchem diese letztere an der wagerechten Stegplatte 2011 des [-Winkeleisens 26 festgeschraubt ist, während sich die Abteilschiene 22l' gegen die Unterfläche des ani vorderen und hinteren Ende keilförmig ausgebildeten Abstreifers 29 gleitend anlegt. Das Ende (leg verstellbaren Abteilschiene 22'' und das diesem zugekehrte Ende der in gleicher H;rhe finit letzterer angeordneten Füllrungsleistc# 31, welche mit lein Führungsbalken 22,' fest verbunden ist oler mit diesem aus einem Stück bestehen kann, bilden ztisaminen den Greiferschiitz 32 für die Aufnahme der abgeteilten Haarbüschel. Zu diesein Zwecke ist glas Ende der Abteilschiene in der Zugrichtung des Führungsbalkens leicht nach ollen gekrümmt und läuft in eine Gr@iferspitze 33 aus. Der Rücken ist leicht ballig bearbeitet und besitzt eine abgerundete Kante (Abb.7 ). Gleicherweise und gleichlaufend mit dein Greiferrücken ist auch das Ende der Führungsleiste ausgebildet. Ebenso sind die beiden Keilrücken des Abstreifers 29 ballig und mit abgerundeter Kante versehen. Der Grund für diese Gestaltung des Greifermundstückes 32 und der Keilrücken des Abstreifers 29 ist der, um dem Eindringen und Herausnehmen der Haare möglichst wenig Widerstand zu bieten und ein Abknicken der einzelnen Haare oder des ganzen Büschels zu vermeiden, da sonst die so beschädigten Hare als unbrauchbar weggeworfen werden müssen. An der Stegplatte 26a ist ein zweimal stumpfwinklig abgekröpftes Flacheisen 35 befestigt, das in seinem unteren, als Lager 36 ausgebildeten Ende einen Winkelhebel aufnimmt, dessen einer Arm 37a mit zwei Zugstangen 38 gelenkig verbunden ist, die ihrerseits an den Führungsbalken 22a angelenkt sind. Der andere Arm 37b trägt die Leitstange 39, welche mit der Fußplatte 4o drehbar verbunden ist. An den Zugstangen 38 sind Drahtseile ,4i vorgesehen, welche über Rillenscheiben 42 laufen und deren Enden mit Gewichten 4.3 belastet sind. Diese Gewichte bewirken die Rückbewegung des Gleitbalkens 2211 in die Ausgangslage. Der Arm 371 des Winkelhebels legt sich dabei stoßdämpfend gegen einen an dem Schenkel 27 befestigten Gummipuffer 44. Die Vorrichtung wird auf der Werktischplatte aufgesetzt, wobei das Flacheisen 3 5 und der Winkelhebel 37a, 37b die Tischplatte in einen Schlitz durchsetzen.
  • Um ein Herausquellen der Haare aus dem freigelegten Greiferschlitz 32, namentlich bei größeren Büscheln, zu verhindern, ist eine be-, sondere Einrichtung vorgesehen, welche darin besteht, daß die Leitstange 39 mit einem Bunt oder O_uerbolzen kurz vor Hervortreten des Greiferschlitzes hinter dem verlängerten Abstreifer 29 gegen ein an der Tischzarge drehbar befestigtes Hebelpaar :i5 stößt, dessen Enden mit je einer an der Tilschplatte abnehmbar befestigten Schraubenfeder .46 verbunden sind. Durch den plötzlichen Widerstand, der der die Vorrichtung bedienende Arbeiter beim Abwärtsführen der Leitstange 39 in der Überwindung der Federkraft findet, wird dieser darauf aufmerksam, daß der Greiferschlitz 32 mit dem Haarbüschel kurz vor der Freigabe steht und unmittelbar heim Hervortreten unter dem Abstreifer abgenommen werden muß. Diese Hemmvorrichtung ist jedoch nur notwendig für Büschel von mehr als 6 mm Durchmesser. Bei der Herstellung von kleineren Haarbüscheln wird die Feder ausgehängt und dadurch der Widerstand beseitigt.
  • Die Vorrichtung ist für Fußbetrieb eingerichtet, sie kann- aber ebensogut durch maschinellen Kraftantrieb oder von Hand bedient werden.

Claims (3)

  1. rATENT-ANSPRÜCFIE: i. Vorrichtung zum Abteilen gleichmäßiger Haarbüschel vermittels einer unter einer Haarschicht hin und her beweglichen Schiene, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschiene (22a) in einem Längsschlitz eine Abteilschiene (22v) trägt, welche gegenüber der auf der Führungsschiene (22a) festsitzenden Leiste (3i) mittels einer Stellschraube verstellbar-derart angeordnet ist, so daß das Ende der Abteilschiene (22b) und der Leiste (3 i) einen Greiferschlitz (32) von veränderlicher Weite und möglichst geringen Wirierstanrlsfläcbeii miteinander einschließen.
  2. 2. Vorrichtung zum Abteilen gleichmäßiger Haarbüschel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende der Abteilschiene (22b) in der Zugrichtung finit leichter Krümmung schräg nach oben geneigt in eine Greiferspitze (33) ausläuft und der Rücken des Greifers leicht ballig gestaltet und mit einer abgerundeten Kante versehen ist, während das Ende der Leiste (3i) gleichlaufend mit der Greiferkante und in gleicher Weise wie die letztere ausgebildet ist.
  3. 3. Vorrichtung zum Abteilen gleichmäßiger Haarbüschel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vermeidung des Hervorquellens der Haare bei Freigabe des Greiferschlitzes (32) die Leitstange (39) mit einem Bolzen oder einem Bunde gegen ein Hebelpaar (d5), dessen Enden mit je einer Zugfeder (46) verbunden sind, kurz vor dem Hervortreten des Schlitzes (32) unter dem Abstreifer (29) anstößt, so daß der die Vorrichtung Bedienende durch den plötzlich auftretenden Widerstand der Zugfedern auf das nahende Austreten des Schlitzes aufmerksam gemacht wird. Vorrichtung zum Abteilen gleichmäßiger Haarbüschel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderwand (8) und Rückwand (9) des die Borsten aufnehmenden Behälters (a) von mit Maßeinteilung versehenen Auslegerarmen (6, 7), welche in Schlitzstücken (d., 5) der beiden Seitenwände (2, 3) geführt sind, getragen wird, so daß der Aufnahmebehälter (a) je nach der Länge der abzuteilenden Haare vergrößert oder verringert werden kann.
DEH93856D 1923-06-10 1923-06-10 Vorrichtung zum Abteilen gleichmaessiger Haarbueschel Expired DE388541C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH93856D DE388541C (de) 1923-06-10 1923-06-10 Vorrichtung zum Abteilen gleichmaessiger Haarbueschel

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH93856D DE388541C (de) 1923-06-10 1923-06-10 Vorrichtung zum Abteilen gleichmaessiger Haarbueschel

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE388541C true DE388541C (de) 1924-01-15

Family

ID=7166843

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH93856D Expired DE388541C (de) 1923-06-10 1923-06-10 Vorrichtung zum Abteilen gleichmaessiger Haarbueschel

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE388541C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE915549C (de) Belastungsvorrichtung fuer Streckwerke von Spinnereimaschinen
DE388541C (de) Vorrichtung zum Abteilen gleichmaessiger Haarbueschel
DE1554691A1 (de) Vorrichtung zur Entnahme von Tuechern,Lappen od.dgl. aus einem Behaelter
DE3705808A1 (de) Vorrichtung zur ausgabe von abschnitten eines auf einer rolle aufgewickelten bahnfoermigen materials
DE811169C (de) Duengerstreumaschine mit ueber dem Kastenboden hin und her schwingenden Streufingern
DE102010003176A1 (de) Schneidwerkzeug zum Entfernen von Kunststoff von einem Fensterrahmen
DE459713C (de) Ausziehtisch mit Hilfsfuessen, deren Hebung und Senkung zwangsweise mit an Zugstangen angreifenden Klapphebeln bewirkt wird, die durch Eingreifen in am Tisch festen Fuehrungsteilen um 180íÒ schwenkbar sind
DE4106997C2 (de) Vorrichtung zur Aufnahme von Hundekot o. dgl.
DE438820C (de) Knetarm fuer Drehhebel-Knet- und Mischmaschinen
DE348047C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen Abtrennen des Fettes von Kranzdaermen unter Benutzungeines in den Darm eingefuehrten Einlagekoerpers
DE446048C (de) Straehngarnmercerisiermaschine mit zwei Saetzen von uebereinander angeordneten Garnspannwalzen
DE971769C (de) Anordnung des Mantelringes an Messerstern-Teigteil- und Wirkmaschinen
DE464171C (de) Durchzugsstreckwerk fuer Spinnmaschinen
DE944132C (de) Matrizensammler fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen
DE57663C (de) Apparat zum Aufzeichnen von Central- und Orthogonalprojektionen
DE685509C (de) Vorrichtung zum Durchschneiden der Hilfsfaeden fuer Kloeppelmaschinen
DE803012C (de) Handhebelschere
DE941904C (de) Gewebe-Putz- und -Schermaschine
DE220303C (de)
DE859205C (de) Vorrichtung zum Fuehren des Deckels von Kaesten, insbesondere von Couchkaesten
DE911601C (de) Kupplungs- und Fuehrungsvorrichtung fuer den Teigumfassungsring von Messerstern-Teigteil- und -Wirkmaschinen
DE404551C (de) Flachstrickmaschine mit Einrichtung zum Versetzen und Herunterlassen des vorderen Nadelbettes
DE501796C (de) Selbsttaetige Speisevorrichtung fuer Muellereimaschinen
DE453700C (de) Einschuettvorrichtung fuer Wiege- oder Abmessmaschinen
DE362490C (de) Einrichtung zum Messen der Fadenspannung an Schiffchen von Stickmaschinen