DE388309C - Fuellstelle zur Abgabe von messbaren Fluessigkeitsmengen - Google Patents

Fuellstelle zur Abgabe von messbaren Fluessigkeitsmengen

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DE388309C
DE388309C DES59543D DES0059543D DE388309C DE 388309 C DE388309 C DE 388309C DE S59543 D DES59543 D DE S59543D DE S0059543 D DES0059543 D DE S0059543D DE 388309 C DE388309 C DE 388309C
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    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D7/00Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes
    • B67D7/06Details or accessories
    • B67D7/08Arrangements of devices for controlling, indicating, metering or registering quantity or price of liquid transferred
    • B67D7/16Arrangements of liquid meters
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Description

  • Füllstelle zur Abgabe von meßbaren Flüssigkeitsmengen. Gegenstand der Erfindung ist eine Füllstelle für Ausgabe von Flüssigkeiten. Sie ist .namentlich zur Ablieferung von beliebigen meB-baren Mengen von Brennstoff an Motorfahrzeuge bestimmt und steht deshalb mit einem gewöhnlich unterirdisch angelegten Speicherraum für den Brennstoff in Verbindung. _ Sie zeichnet sich den bekannten Füllvorrichtungen mit Kolbenpumpen gegenüber dadurch aus, daß einem auf einer Säule angeordneten 1VIeB-behälter die Flüssigkeit durch eine Motorpumpe zugeleitet wird, und es sind null Sperrvorrichtungen für jene Mechanismen angeordnet; durch welche die Füllung oder Entleerung beherrscht wird. Die gegenseitige Beziehung dieser Sperrvorrichtungen ist derartig, daß, wenn die Füllung im Betriebe ist, die Abgabevorrichtung abgeschlossen ist und auch die Vorrichtung, durch welche überschüssiger Brennstoff aus dem Meßbehälter in den Speicherraum zurückfließt, abgestellt wird. Während des Betriebes dieser Füllvorrichtung ist ferner durch die Sperrvorrichtung ein Zählwerk abgestellt, das bei Betrieb der Ausströmvorrichtung ebenfalls in Betrieb gesetzt wird, um die Gesamtzahl der abgegebenen Flüssigkeitsmengen per Tag anzugeben. Wird andererseits die Ausströmvorrichtung in Betrieb gesetzt, so wird damit die Füllvorrichtung abgesperrt und auch jene Vorrichtung, durch welche der Rücklauf in :den Hauptbehälter stattfindet. Das Zählwerk ist nunmehr eingeschaltet. Wird andererseits gewünscht, beispielsweise bei Schluß der Füllstelle am Ende eines Tages, die Flüssigkeitsmasse aus dem Meßbehälter in den Hauptraum zurückzubefördern, so wird mit der Freigabe dieser Fördervorrichtung die Füllvorrichtung gegen Betrieb gesperrt, und gleichzeitig wird die Abgabe- oder Abströmvorrichtung abgeschlossen und das Zählwerk abgestellt. Die große Anzahl dieser Betriebsmöglichkeiten bzw. Sperrungsmöglichkeiten wird durch Anordnung zweier Wellen erreicht, die im Winkel zueinander in der Vorrichtung verlegt sind, und durch auf ihnen sitzende Arme oder andere Glieder mit den verschiedenen Füllvorrichtungen usw. verbunden sind.
  • Die Zeichnungen stellen ein Ausführungsbeispiel dar: Abb. i ist eine Vorderansicht der Füllstelle, Abb. 2 eine Seitenansicht von links nach Abb. i.
  • Abb. 3 zeigt die Anordnung der Hauptteile im Innern der Füllstelle.
  • Abb.4 ist ein Querschnitt zur Verdeutlichung der Lage der beiden Wellen nach 4-4 der Abb. 2.
  • Abb. 5, 6 und 7 sind Schnitte nach 14-i4 der Abb.4, und zwar zeigt Abb. 5 die Teile in Ruhelage, Abb.6 zeigt sie während des Füllvorganges für den Meßbehälter und Abb. 7 während der Ausströmung zu dem Verteilungsschlauch.
  • Abb.8 ist ein Schnitt nach 17-17 der Abb.4,unterDarstellung der Teile inRuhelage. Abb.9 ist ein Schnitt nach 18-18 der Abb. 4, um den Motorschalter geöffnet zu zeigen und dadurch die Abstellung der Pumpe anzuzeigen.
  • Abb. io ist ein größerer Schnitt durch dieselben Teile für den Motorschalter in der Einströmlage für den Meßbehälter.
  • Abb. i i zeigt dieselben Schalterteile in der Abströmlage.
  • Abb. 12 ist ein Schnitt nach 22-22 der Abb. 4.
  • Abb. 13 zeigt eine Einzelheitsvorrichtung zur Öffnung des Entleerungsventils.
  • Abb. 14 und 15 zeigen in größerem 'Iaßstabe einen Schnitt durch die Sperrvorrichtung der beiden Wellen.
  • Abb. 16 ist ein Querschnitt durch den Meßbehälter.
  • Abb. 17 und 18 sind Längsschnitte durch denselben Behälter mit der Füllung des Zählwerkes in Ruhelage und Betriebslage, und Abb. ig und 2o zeigen die Sperrwelle mit einem Schloß zur Verriegelung des Schlauches, durch welches die Ausströmung erfolgt, in zwei verschiedenen Lagen.
  • Die Füllstelle setzt sich nach Abb. i und 2 aus mehreren übereinander angeordneten Säulenteilen zusammen. In dem unteren Säulenteil i, der sich auf der Grundplatte io erhebt, sitzt nach Abb. 3 der Motor M, der durch den Kettenbetrieb 16 das Rad i9 der Pumpe P antreibt. Diese Pumpe ist vorzugsweise als Kreiselpumpe ausgebildet und befindet sich im Abteil :2 der Säule. Diese Pumpe kann auch unter Vermittlung einer Handkurbel C benutzt werden und vermittels des Kettentriebes 41 von Hand aus in Bewegung gesetzt werden. Dieser Kettentrieb und die Vorrichtung, um die Pumpe ein- oder auszuschalten und die Ventile in die verschiedenen Füll- oder Entleerungsstellen zu bewegen, befindet sich im Abteil 3 der Säule, über welchem in dem Abteil ¢ bei C ein Meßbehälter angeordnet ist. Ein anderes Abteil 5 dient zum Abschluß des Meßbehälters und kann mit Bezug auf den unteren Teil der Säule um ein Scharnier umgelegt werden, und über dem Abteil 5 ist -die Lampe 6 angeordnet, welche bei Nacht die Stellung der Füllsäule angibt. Die Einströmröhre 23 geht von einem vorzugsweise unterirdisch gelegtenVorratsbehälter aus und führt zur Pumpe P, von wo aus die Flüssigkeit durch die Leitung I zum Behälter C geleitet wird. Eine Überlaufröhre 33 erstreckt sich von dem Teil 3 voll einer Stelle innerhalb des Behälters C aus nach unten und führt den Brennstoff wieder in diesen unterirdischen Behälter zurück. Die bei 45 und 47 angedeuteten Röhren (Abb. 3) dienen zur Versteifung des ganzen Gestelles und zur Verlegung voll elektrischen Leitungen o. dgl.
  • In dem Oberteil des Abteils 3 ist nach Abb. 3 ein kastenartiges Gehäuse angeordnet, in welchem die Welle zur Sperrung bzw. Freigabe der Füllvorrichtungen oder Entleerungsvorrichtungen verlegt sind. Die Hauptwelle S erstreckt sich quer durch diesen Kasten nahe der Vorderwand desselben und trägt an den herausragenden Enden die beiden Handgriffe H. Quer zu ihr, d. h. von vorn nach hinten, verläuft etwas über ihr die Sperrwelle S'. Die Beeinflussung dieser beiden Wellen S, S' mit Bezug aufeinander geht namentlich aus Abb. g., 14 und 15 hervor. Die in den Lagern 53 unterstütze Hauptwelle S trägt nahe der einen Wand eine segmentartige Scheibe, die nach Abb. 12 in der Mitte mit einer Kerbe 55 versehen ist. Diese Scheibe 0l liegt unmittelbar unter einer ähnlichen Scheibe Lx auf der Sperrwelle S'. Auch diese Scheibe hat bei 57 (Abb. 14 und 15) eine Kerbe, so daß demnach eine Ausschwingung der Hauptwelle S um ihre Achse nur stattfinden kann, wenn sich die Sperrwelle S' in der in Abb. 1¢ gezeigten Lage befindet, während andererseits die Sperrwelle S' nur ausgeschwungen werden kann, wenn die Scheibe El durch die Kerbe 55 der Scheibe 01 hindurchtritt. Die Sperrwelle S' befindet sich in ihrer Ruhelage, wenn ein an ihr angebrachter Handgriff H' am rückwärtigen Ende nach abwärts deutet, wie dies in Abib. 2 auch in Abb. i9 gezeigt ist. Bei dieser Lage der Sperrwelle muß dann in der Ruhelage der Welle S die Anordnung der Handgriffe H, die in Abb. i gezeigte sein, !d. h., die Handgriffe nehmen ihre Mittelstellung ein. Die beiden Wellen sperren sich also gegenseitig in ihrer Lage, und da die Sperrung der ganzen Füllvorrichtung durch Drehung der Welle S' erfolgt, so kann die Welle S ebenfalls in neutraler Lage verriegelt werden, und alle von dieser Welle abhängigen Vorrichtungen werden dadurch auch verriegelt gehalten.
  • Auf der Welle S ist neben der Scheibe 01 ein Arm 0' angeordnet, .der für gewöhnlich nach unten gerichtet ist und bei der Ausschwingung dieser Welle in eine bestimmte Richtung ein Umlaufventil V öffnet, das die Einstromleitung I mit der Überlaufleitung 33 verbindet. Die Öffnung dieses Umlaufventiles wird dadurch erreicht, daß die Handgriffe H nach vorn hin ausgeschwungen werden, wenn die Flüssigkeit durch den Schlauch aus dem Meßbe iälter entleert werden soll. Die Neutrallage des Armes 0= ist in A#bb. 5 und die Lage zur Offenstellung des Ventils V in Abb. 7 dargestellt. Ein dritter Arm 03 ist auf der Welle S befestigt und geht nach vorn (Abb. 7). An ihm ist ein Glied 59 angelenkt, (las bei 61 einen Schlitz aufweist, in den ein Zapfen 63 eindringt, um dadurch das Glied 59 gradlinig zu führen. Die normale Lage dieses Armes 03 geht aus Abb. 5 hervor. Wird die Welle S in eine Richtung geschwungen, entgegengesetzt der eben besprochenen, also in eine Richtung in der die der Flüssigkeit in den Behälter C bewerkstelligt werden soll (Abb. 6), so hebt der Arm 03 das Glied 59 an. Das Glied 59 stößt mit seinem unteren . Ende auf einen .belasteten Hebel 65 auf, und bei zier Ausschwingung in die in Abb. 6 gezeigte Lage wird- also der belastete Hebel 65 freigegeben und kann nach abwärts fallen. Wird dagegen das Paar der Handgriffe H auf Ausströmlage gebracht, wie in Abb. 7 gezeigt, so ,wird das Glied 59 nach unten gedrückt und dadurch wird der belastete Hebel 65 etwas angehoben.
  • Der Zweck dieses Gewichtshebels wird weiter unten beschrieben werden.
  • Ein vierter, auf der Welle S befindlicher Arm 04 dient zur Verstellung des Ausströmventils V', durch welches die Flüssigkeit aus dem Meßbehälter C in den Schlauch eingeschickt wird. Durch einen Lenker 71 steht der Arm 04 in Verbindung mit einer Stoßstange 73, die an ihrem freien Ende auf einen Hebel 74 einwirkt. Wird der Hebel von der Stange 73 angestoßen, so drückt er auf die Spindel 75 des Ventils V' und verschiebt dieses Ventil von der in Abb. 5 gezeigten Lage auf die in Abb. 7 gezeigte.
  • Schließlich ist neben dem Finger 04 auf der Welle S ein nach unten ragender Arm 07, befestigt, der als flache Stange 75 ausgebildet ist und bei 77 einen abgerundeten Kopf besitzt. Die normale Lage dieses Armes ist aus Abb.5 ersichtlich. Werden nun die Griffe H nach vorn hin ausgeschwungen, um die Ausströmung der Flüssigkeit aus dem Behälter C' herbeizuführen, so reitet das abgerundete Ende 77 ,des Fingers 76 auf einer Gabel 79 nach aufwärts, ohne daß dabei dieser Gabel, die an dem Arm 81 eines Winkelhebels angebracht ist, eine Bewegung übermittelt wird. Der andere Arm des Winkelhebels ist bei 8,3 (Abb. i i) gegabelt und umfaßt einen Ring 85 auf der Stoßstange 87 eines Motorschalters M'. Da sich dieser Motorschalter für gewöhnlich in geschlossenem Zustande befindet, so wird durch diese Bewegung des Armes 76 der Motor M ausgeschaltet gehalten, und während der Ausströmung wird also die Pumpe nicht etwa Flüssigkeit in den Behälter C' befördern. Werden jedoch die Arme H nach rückwärts umgelegt, wie aus Abb. io ersichtlich ist, so reitet die Abrundung 77 in die Gabel 79 ein und schwingt dadurch den Winkelhebel aus, um den Motorschalter M' in Stromschlußstellung zu bringen. Diese Stange 87 stößt auch gegen das rückwärtige Ende des belasteten Hebels 65 und drückt ihn etwas nach unten, so daß das an dem anderen Ende dieses Hebels angeordnete Gewicht W angehoben wird. Geht der Handgriff Hin die Mittellage zurück, so tritt das abgerundete Ende 77 des Fingers 76 wieder aus der Gabel 79 heraus und die Teile nehmen die in Abb. 8 gezeigte Lage ein, d. h., der lIotorschalter wird geöffnet.
  • Es kann also durch einfache Auss.chwiiigung der Handhebel H nach vorn hin die Ausströmung aus dem Behälter C erfolgen und kann dabei jederzeit unterbrochen werden, indem die Hebel H wieder in die aufrechte Stellung gebracht werden. Durch Umlegung der Hebel in die andere Stellung wird die Pumpe P iigelassen und fördert dann Flüssigkeit inden Meßbehälter C, und auch hier kann zu jeder Zeit die Füllung unterbrochen werden. Ferner kann auch durch diese Ausschwingung die Verbindung der Zuflußleitung mit der Umlaufleitung erfolgen, um den Meßbehälter zu entleeren.
  • Die Ausschwingung der Welle S kann jedoch, wie gesagt, nur dann stattfinden, wenn sich die Sperrwelle S' in der in Abb. 8 gezeigten Lage befindet, in welcher die Scheibe 01 durch die Kerbe 57 der Scheibe L1 hindurchtreten kann, und ebenso kann die Sperrwelle S' nur dann geschwungen werden, wenn die Scheibe L1 durch die Kerbe 55 der Scheibe O' hindurchtritt, d. h., wenn die Handhebel H sich in Mittelstellung befinden.
  • Auf der Sperrwelle S' sind auch andere Vorrichtungen befestigt, die bei Ausschwingung der Sperrwelle aus ihrer neutralen Lage in Bewegung gesetzt werden. Die Vorrichtung ZZ auf der Welle S' besteht aus einem Ritzel io5 (Abb. q. und 13), in Eingriff mit einer Zahnstange io7, welche das Entleerungsventil V" beherrscht. Durch dieses Ventil wird der Behälter C in Verbindung mit der Überlaufröhre 33 gebracht, und diese Ausschwingung wird also dann erfolgen müssen, wenn sich die Welle S' in Abschlußlage befindet. In dieser Abschlußlage hält die Vorrichtung L= das Ventil Y` in der in Abb. 13 gestrichelt gezeigten Lage. Sie tritt jedoch erst in diese Stellung ein, wenn die nächste Vorrichtung L= auf der Sperrwelle S' in Bewegung gesetzt worden ist. Diese dritte Vorrichtung umfaßt nach Abb. q. und 5 einen spiralförmig gekrümmten Daumen io9. Dieser Daumen ist zum Eingriff auf die in der Senkrechten verschiebbaren Stange i i i bestimmt, die nach Abb. 17 und 18 die Ein- und Ausschaltung des Zählwerkes beherrscht. Die Stange erstreckt sich durch den Meßbehälter C in das Abteil 5 der Säule und ist dort beweglich an einem wagerechten Arm 112 eines Winkelhebels 113 angeschlossen. Der andere Arin 114 dieses Winkelhebels trägt ein Zahnrad, das bei der in Abb. 17 gezeigten Lage sich in Gebrauchsstellung befindet, während es durch Anhub der Stange i i i (Abb.18) in Ruhelage gebracht wird. In der Arbeitstage des Winkelhebels (Abb. 17) ist das Zählwerk eingeschaltet, und bei Entleerung des Meßbehälters C wird durch dieses Zählwerk die Menge der abgegebenen Flüssigkeit gemessen. Wird dagegen die Sperrwelle S' in Sperrlage gebracht, so wird dadurch auch das Zählwerk außer Betrieb gesetzt. Nach Abb. 13 ist das Ritzel105 nicht auf seinem ganzen Umfange mit Zähnen versehen, so daß also die Einwirkung auf die Zahnstange 107 erst stattfindet, nachdem die Welle S' zum Teil gedreht worden ist.
  • An dem aus dem Gehäuse herausragenden Ende der Welle S' ist der aus Abb. i9 und 2o ersichtliche Schlauchverschluß angeordnet. Der Schlauchverschluß H' besteht aus einem bügelartigen Griff 93, der bei 9i schwingbar an -der Welle S' befestigt ist. Durch Drehung der Welle S' unter Vermittlung des Bügels 93 kann also die Sperrwelle in Sperrlage gebracht werden. Das Ende des Bügels legt sich dabei in einen Schlitz 99 eines Ansatzes 95, und nach Einbringung in diese Lage kann das Schloß 97 abgesperrt werden. In dieser Lage hält der Bügel 93 die Schlauchdüse 94 gegen unberechtigte Benutzung fest, indem das Schlauchende in einen Becher ioo eingesteckt und darin festgehalten wird.
  • Die Anordnung des Behälters C' geht besonders aus den Abb. 16, 17, 18 hervor. Es ist dies ein Glaszylinder, der an den gegenüberliegenden Seiten Stangen 121, 123 enthält, die mit Anzeigevorrichtungen, Maßangaben u. dgl. versehen sind. Die Einlaßröhre geht fast bis zum oberen Ende des Behälters hin und in ihm ist auch das Überlaufrohr 33 angeordnet. An dem oberen Ende des Einlaßrohres befindet sich der Verteilerkopf 135 von bogenförmiger Gestalt (Abb. i6j. Nach Abb. 18 ist im Behälter ein Schwimmer F von nahezu rechteckigem Querschnitt angeordnet. Dieser Schwimmer wird in dem Behälter auf beliebige Weise geführt, und, wie aus Abb. 16 ersichtlich, dient dazu eine Stange 136, sowie die Arme 13q., die zu beiden Seiten der Einlaufröhre I angeordnet sind. Zur Sicherung des Glaszylinders wird er von einem Drahtnetz 143 umschlossen. Der Schwimmer F ist durch eine Kette mit einer Kupplung des Zählwerkes derartig verbunden, das seine Bewegung nach abwärts, die gleichbedeutend ist mit der Entleerung des Meßbehälters, in dieses Zählwerk eingetragen wird. Durch das Gewicht W an dem Hebel 65 kann nun die Kupplung zwischen dem Schwimmer und dem Zählwerk so beeinflußt werden, daß eine Eintragung bei Senkung des Schwimmers nicht unbedingt stattfinden muß. Wenn sich also der Schwimmer senkt, indem der Behälter C nicht in den Schlauch entleert wird, sondern -die Flüssigkeit wieder in den unterirdischen Behälter abgibt, so wird eine Eintragung nicht stattfinden.
  • Die Betriebsweise sei kurz wiederholt: Bei Nacht, wenn die Füllstelle nicht benutzt werden soll, wird die Sperrwelle S' durch Umschwingung des Schlauchbügels H' in die in Abb. ao gezeigte Läge festgehalten und verriegelt, und damit ist die Benutzung des Schlauches ausgeschlossen. Die Scheibe L'- hat nun nicht mehr seine Kerben in Gegenüberstellung mit der Scheibe 0s und die Welle S kann also nicht ausgeschwungen werden, so daß sich die beiden Wellen gegenseitig verriegeln. Das Umleitungsventil V (Abb. 6) ist dann geschlossen. Das Gewicht nimmt ebenfalls die in Abb. 5 gezeigte Lage ein. In dieser Stellung ist auch das Ausströmventil V abgesperrt, und da der Arm 04 den Schalter nicht beeinflußt, so ist der Motor M außer Betrieb. Das Entleerungsventil V" (Abb. 13) befindet sich jedoch in der Offenstellung und wird in ihr gesichert, da die Welle S' nicht gedreht werden kann. Der Meßbehälter C ist also leer und kann nicht gefüllt werden, auch wenn ein Arbeiter die Kurbel C zum Antrieb der Pumpe benutzen sollte. Flüssigkeit würde dann aus dem Behälter C durch,das Ventil V" abfließen.
  • Soll nun die Füllstelle in Gebrauch genommen werden, so muß das Schloß 97 entriegelt werden. Der Bügel wird nach außen geschwungen, um die Schlauchdüse freizugeben und kann nunmehr gedreht werden, da die Kerbe 55 der Scheibe 0' sich in ihrer Mittellage befindet und der Scheibe L'@ den Durchtritt gestattet. Dadurch wird die Schwingwelle S' entriegelt und mit ihrer Entriegelung wird auch die Schwingwelle S entriegelt. Das Entleerungsyentil V" wird also zuerst geschlossen, so daß von nun ab die Füllung des Meßbehälters besorgt werden kann. Auch wird die Stange i i i durch diese Ausschwingung der Sperrwelle S' gesenkt (A.bb. 17) und die Eintragsvorrichtung oder das Zählwerk gerät dadurch in Gebrauchslage.
  • Soll nun der Meßbehälter C' gefüllt werden, und zwar mit einer beliebigen Menge von Flüssigkeit, die der Arbeiter am Behälter ablesen kann, so drückt er den Griff H oder auch beide Griffe nach hinten (Abb.6 und io). Nach Abb. 6 tritt der Finger 02 von der Spindel des Umleitventils V weg und dieses Ventil bleibt geschlossen. Der Finger 03 wird etwas angehoben und das Gewicht an dem Hebel 65 .kann etwas nach unten gehen. Auch dadurch wird keine Änderung hervorgerufen. Schließlich zieht auch der Finger 04 die Stoßstange 73 von dem Ventil h' weg und auch dieses Ventil bleibt geschlossen. Nur der Finger 05 tritt in die in Abb. io gezeigte Lage und besorgt dadurch die -Aasschaltung des Motors M.- Der Gewichtshebel65 wird dadurch an dem unbelasteten -Ende nach abwärts gedrückt und das Gewicht wird etwas angehoben. Die Pumpe befördert nun Flüssigkeit in den Behälter C'. Läßt der Arbeiter den Hebel 11 los, so drückt - das Gewicht W die -Schalterstange 87 nach oben und unterbricht dadurch die Stromzufuhr- für den elektrischen Motor. Der Winkelhebel 81, 83 wird infolge des Ringes 85 auch ausgeschwungen werden und dies wiederum führt zu einer Aussch-,vingung des Fingers 0° und der Welle S, so daß beim Loslassen des Handgriffes H der Handgriff selbsttätig in die Mittellage zurückkehrt. Während der Füllung des Behälters geht der Schwimmer hoch, da aber seine Kupplung mit dem Zählwerk nur nach der einen Richtung hin arbeitet, so wird keine Eintragung vorgenommen. Sollte der Arbeiter nach der Füllung des Behälters C den Handgriff 11 immer noch nach hinten gedrückt .erhalten, so fließt der überschüssige Brennstoff durch die Überlaufröhre 33 wieder in den unterirdischen Behälter zurück.
  • Bei der Entnahme von Brennstoff aus den Meßbehälter -drückt der Arbeiter den Hebel nach vorn .(Abb. 7 und ii). Der Arm 0= wird nun gegen das Ventil V gedrückt, das vom Einlaß in den Ablauf führt, um zu verhindern, daß etwa der Brennstoff durch Handantrieb der Pumpe in den Meßbehälter gedrückt werden könnte. Auf diese Weise wird jeder Betrug vermieden. Der Finger 03 wird von der Ruhelage (Abb. 5), etwas nach unten gedrückt und das Gewicht an dem Hebel 65 wird dadurch .etwas gehaben. Der Finger 0-E wird jedoch nach vorn geschwungen und stößt durch die Stange 73 das Ventil T' in die Offenstellung, so daß die Entleerung des Meßbehälters stattfinden kann. Der Finger 05 (Abb. bewegt sich nur auf der einen Zinke der Gabel 79 nach aufwärts, ohne daß dadurch eine Änderung in der Schalterstellung zustande käme. Der Motor M bleibt also stromlos.
  • Wenn auch hier während der Abgabe von Flüssigkeit der Arbeiter wieder den Hebel H losläßt, so werden sofort alle Ventile geschlossen, da -das Gewicht an dem Hebel-65 die Welle S wieder in die Ruhelage zurücktreten läßt. Durch Beobachtung der Skala an dem Meßbehälter kann also der Arbeiter beliebige Mengen von Flüssigkeit abgeben. Diese Mengen von Flüssigkeit werden durch den Schwimmer F in das Zählwerk eingetragen.

Claims (3)

  1. PAT-ENT-ANSPRÜCHE: i. Füllstelle zur beliebigen Abgabe von meßbaren Flüssigkeitsmengen, in welcher die Flüssigkeit von einem Vorratsbehälter zu einem Meßbehälter und von dort in eine Ausströmleitung geschickt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die die Füllung oder Entleerung des Meßbehälters (C) überwachende Welle (S) von einer Sperrwelle (S') beherrscht wird, wobei andererseits diese Sperrwelle wieder von der ersten Welle (S) überwacht wird, so daß Entriegelung der ganzen Vorrichtung.zur ., Benutzung nur stattfinden kann, wenn sich die überwachende Welle (S) in einer bestimmten Lage befindet, während eine Bewegung der überwachenden Welle auch nur möglich ist, wenn sich die Sperrwelle (S') in einer bestimmten Lage befindet.
  2. 2. Füllstelle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in einer bestimmten Lage der Sperrwelle die Ausströmvorrichtung (h') abgeschlossen wird, um die Abgabe von Flüssigkeit unmöglich zu machen.
  3. 3. Füllstelle nach Anspruch i und 2, i dadurch gekennzeichnet, daß bei Einbringung der Sperrvorrichtung in eine bestimmte Lage ein Entleerungsventil (t'") geöffnet wird, um durch die Abschließung der Füllstelle gegen widerrechtliche Benutzung auch den Meßbehälter (C) durch dieses Entleerungsventil zti entleeren und seine Füllung zu verhindern. Füllstelle nach Anspruch i, in welcher die Gesamtlänge der einzelnen, aus dem Meßbehälter ausströmenden Flüssigkeiten durch einen Schwimmer in ein Zählwerk eingetragen werden, dadurch gekenn- i zeichnet, daß die Sperrwelle (S') bei ihrer Einbringung in jene Lage, die sie einnimmt, wenn die Füllstelle abgeschlossen ist, das Zählwerk durch eine Verbindungsstange (i i i) abstellt, um so nach der Abschließung der Füllstelle eine Eintragung der abgegebenen Flüssigkeitsmengen zti verhindern. 5. Füllstelle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit der Absperrwelle (S') verbundene Sicherung (11') für den Schlauch mit dem Einbringen der Absperrwelle in Abschlußlage auch in eine Lage bewegt wird, in welcher die Be- , nutzung des Schlauches unmöglich gemacht wird. 6. Füllstelle nach Anspruch i und 5, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Festhaltung der Sicherung (H') für den Schlauch in einer Lage, in welcher die Benutzung dieses Schlauches nicht gestattet wird, auch die Sperrwelle (S') gegen Bewegung in eine Stellung gesichert wird, in welcher die Füllstelle der Benutzung zugänglich ist. Füllstelle nach Anspruch 1, 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei Einstellen der Sperrwelle (S') in eine bestimmte Lage, in welcher die Benutzung der Füllstelle zur Abgabe von Flüssigkeit verhindert ist, auch das öffnen jener Leitung (1) verhindert wird, durch welche Flüssigkeit dein Meßbehälter (C) zugeführt wird. B. Füllstelle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Wellen (S, S') mit einer Scheibe (L1, 0l) versehen ist, die Kerben (57 bzw. 55) besitzen, wobei eine Drehung der einen Welle mit Bezug auf die andere nur möglich ist, wenn die Kerbe der einen Scheibe in Eindeckungmit der der anderen Scheibe ist. 9. Füllstelle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet; daß die zum Betrieb der Füllstelle dienende Welle (S) bei ihrer Ausschwingung nach einer bestimmten Richtung hin in Verbindung mit dem Schalter (M') für den Pumpenmotor (.17) tritt, um dadurch diesen Schalter zwangsläufig zu schließen, während bei der Ausschwingung der Welle (S) nach der anderen Richtung hin eine von der Welle abhängige Vorrichtung (77, 84 83, 85, 87) den Motorschalter (M') zwangsläufig öffnet, um dadurch bei dieser Gebrauchsstellung der Welle (S) den Betrieb der Pumpe (P) unmöglich zu machen. ro. Füllstelle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (S) bei ihrer Ausschwingung nach -der einen oder anderen Richtung hin ein Gewicht verstellt, so daß nach der Loslassung der Welle von seiten des Arbeiters das Gewicht die Welle (S) wieder auf die Mittellage zurückschwingt.
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