DE38537C - Vorrichtung zum Befestigen von Ketten - Google Patents

Vorrichtung zum Befestigen von Ketten

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DE38537C
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DENDAT38537D
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A. W. COX of Hastings in the County of Adams, State of Nebraska, V. St. A
Publication of DE38537C publication Critical patent/DE38537C/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68BHARNESS; DEVICES USED IN CONNECTION THEREWITH; WHIPS OR THE LIKE
    • B68B5/00Details or accessories; Fastening devices for bridles, reins, harnesses, or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE S6: Pferdegeschirr.
(State of Nebraska, V. S. A.).
Vorrichtung zum Befestigen von Ketten.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. August 1886 ab.
Die Befestigung von Ketten vermittelst Knebel, wie sie hauptsächlich bei Pferdegeschirren Anwendung findet, leidet in den bisherigen Ausführungen an dem Uebelstande, dafs bei starkem Schütteln der Kette der Knebel aus dem Ringe, durch welchen er eingesteckt ist, leicht herausschlüpfen kann. Um dies zu verhindern, wird nach der vorliegenden Erfindung ein eigenartig gestalteter Knebel zur Verbindung mit einem federnden Endgliede der Kette hergestellt, durch dessen Wirkung der Knebel senkrecht zur Kette gehalten wird. Diese Stellung verhindert dann ein selbstständiges Auslösen des Knebels aus dem betreffenden Anschlufsauge.
Fig. ι der Zeichnung zeigt den neuen Knebel mit dem federnden Endgliede der Kette. Fig. 2 stellt ein gewöhnliches Kettenglied dar, aus dem das federnde Kettenglied gebildet ist. Die Fig. 3 und 4 zeigen Modifikationen des federnden Endgliedes, und die Fig. 5 und 6 Modificationen des Knebels.
Der Knebel A ist von gebogener Gestalt und besitzt ein längliches, herzförmiges Auge B zur Aufnahme des federnden Kettengliedes C. Dieses Kettenglied ist aus einem geschlossenen Gliede, Fig. 2, derartig geformt, dafs sich von einem Doppelauge zwei mit diesem zusammenhängende Glieder abzweigen, die in dem Auge des Knebels A hängen. Die in Fig. r eingezeichneten Pfeile stellen den Lauf des das Kettenglied C bildenden Drahtes klar. Die beiden Schenkel dieses Doppelgliedes federn gegen die Endflächen der länglichen Augen B und erhalten dadurch den Knebel stets senkrecht zur Kette. Es wird diese Einstellung des Knebels immer stattfinden, wenn nur das Auge des Knebels eine längliche Form hat, wie dies in Fig. 5 dargestellt ist. Eine noch gröfsere Sicherung gegen das Schrägstellen des Knebels bei kurzen, kräftigen Erschütterungen gewährt aber die Anordnung eines zahnförmigen Vorsprunges α nach dem Innern des Auges S, so dafs die erwähnte herzförmige Gestalt, Fig. 1 und 6, desselben entsteht. .
Der zahnförmige Vorsprung α im Knebelauge B dient dazu, einen Druck auf den einen Schenkel des Doppelgliedes C auszuüben, wenn der Knebel, nachdem er behufs Durchsteckens durch das Anschlufsauge in Richtung zum Gliede gebracht wurde, wieder losgelassen wird. Durch den dann vom Vorsprung α auf den betreffenden Schenkel ausgeübten Druck erfolgt dann das Zurückschnellen des Knebels in die Lage senkrecht zum Gliede C mit gröfserer Kraft und Sicherheit.
Zur Erreichung des letzteren Zweckes ist auch dem Knebel die dargestellte gebogene Form ■ gegeben worden, die namentlich dann wichtig ist, wenn man im Knebelauge den Vorsprung a, wie in Fig. 5, fehlen läfst. Bei den bisherigen geraden Knebeln liegt nämlich der eine federnde Schenkel des Gliedes C dem anderen in dem engsten Theile des Knebelauges gerade gegenüber, wenn der Knebel behufs Durchsteckens in Richtung zur Kette eingestellt wird. Dann wird also eine Hebel-, wirkung zum Zurückschnellen des Knebels in
die Lage senkrecht zur Kette nicht ausgeübt. Bei Anwendung des gebogenen Knebels nehmen dagegen in solchem Falle die Schenkelenden des Gliedes C im engen Theile des Knebelauges eine schiefe Stellung ■ ein, - - die ohne Weiteres die zum Zurückschnellen nöthige Hebelwirkung ergiebt. Die Art, wie das federnde Doppelglied gebildet wird, hat mit dem Wesen der Erfindung nichts zu thun, es ist nur Erfordernifs, dafs stets zwei mit einander verbundene, nach aufsen federnde Glieder vorhanden sind. In den Fig. 3 und 4 sind zwei Modificationen des Doppelgliedes dargestellt. Von diesen zeigt Fig. 3 ein endloses Doppelglied mit nur einfachem Auge, während in Fig. 4 die Enden, des das Doppelglied bildenden Drahtes in einander verschlungen sind.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι .. Eine Vorrichtung zum Befestigen von Ketten, bestehend in der Combination eines mit einem länglichen Auge (B) versehenen gebogenen Knebels (A) mit einem federnden Doppelgliede, (C).
    2, An einer solchen Vorrichtung die Anordnung eines zahnartigen Vorsprunges (a) im Innern des länglichen Auges (B) des Knebels (A) zur Sicherung der rechtwinkligen Stellung des Knebels zur Kette beim Loslassen nach dem Durchstecken.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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