DE384336C - Drehrostantrieb fuer Schachtoefen - Google Patents

Drehrostantrieb fuer Schachtoefen

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DE384336C
DE384336C DEL54926D DEL0054926D DE384336C DE 384336 C DE384336 C DE 384336C DE L54926 D DEL54926 D DE L54926D DE L0054926 D DEL0054926 D DE L0054926D DE 384336 C DE384336 C DE 384336C
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rotary grate
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E C LOESCHE
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B1/00Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
    • F27B1/10Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types
    • F27B1/20Arrangements of devices for charging
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    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Transmission Devices (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM !.NOVEMBER 1923
R EIC H S PATE NTAMT
PATENTSCHRIFT
■- Jfi 384336 KLASSE 80 c GRUPPE 13
E. C. Loesche in Berlin-Lankwitz.
Drehrostantrieb für Schachtöfen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Februar 1922 ab.
Für Schachtöfen zum Brennen von sinterndem Gut, vorzugsweise Zement, sind Drehrostantriehe verschiedener Art bekannt. Diese beruhen in fast allen Fällen auf dem Prinzip des Zahnradantriebes und beanspruchen verhältnismäßig große Antriebskräfte, weil die an dem Umfang der Rostscheibe auftretenden Kräfte unmittelbar überwunden werden müssen. Gegenstand der Erfindung ist eine neue Antriebsart, die ohne Zahnradvorgelege ein großes Übersetzungsverhältnis schafft, um die erforderliche Antriebskraft verkleinern zu können. Dies ist dadurch gelungen, daß man die Rostscheibe durch Sperrklinkenantrieb in Bewegung setzt und die Sperrklinken an einem Hebel befestigt, der in dem Mittelpunkt der Rostscheibe drehbar gelagert und nach außen verlängert ist, so daß die An-
triebskraft etwa an der doppelten Hebellänge angreift, wie die Sperrklinken zur Betätigung der Rostscheibe. Es wird also durch die Verlängerung des Hebelarmes bei gleichbleiben dem Drehmoment die erforderliche Antriebskraft bedeutend geringer, was in betriebstechnischer Hinsicht von Vorteil ist. Weiterhin hat diese neue Antriebsart gegenüber den bisher bekannten Ausführungen den Vorteil, ίο daß die einzelnen Teile, die einem stärkeren Verschleiß unterworfen sind, leicht ausgewechselt werden können, so daß in solchen Fällen sehr geringe oder gar keine Betriebsstörungen einzutreten brauchen. . Auf den Zeichnungen ist die Erfindung durch die Abbildung 1 bis 5 veranschaulicht. Abb. ι und 2 zeigen die Gesamtanordnimg der Rostscheibe im Auf- und Grundriß. A ist die Rostscheibe, welche durch den Zapfen b zentriert wird und an ihrem Umfang auf Rollen c gelagert ist. d ist die Sperrklinke, durch welche die Drehbewegung der Rostscheibe herbeigeführt wird. Sie ist in dem Hebel e gelagert, der seinen Drehpunkt am Zapfen b as hat, und der an seinem freien Ende durch eine j Kulissensteuerung/ in hin und her gehende Bewegung versetzt wird. Der Antrieb der Kulissensteuerung kann auf verschiedene Art in bekannter Weise erfolgen. ;
Die Pendelbewegung des Hebels e kann j auch durch andere Steuerungen, wie z. B. Wandermutter usw., erzielt werden.
Es ist naturgemäß vorteilhaft, dem Rost sowohl eine Rechts- wie Linksdrehung geben zu können. Diese Forderung wird, wie aus Abb. 3 und 4 ersichtlich, durch doppelseitig ausgebildete Sperrklinken ^1 und Ci2 erreicht. ' Diese beiden Klinken, die einen gemeinsamen \ Körper bilden, sind durch die Achse g in dem ! Lagerkörper h drehbar gelagert. Die eine Klinke ist für die Rechtsbewegung, die andere für die Linksbewegung eingestellt, die Um- ; steuerung derselben erfolgt durch die Welle i ', vermittels Steuerhebel Ä' durch Rechts- oder : Linksdrehung desselben. Durch die Umsteuerung der Welle wird der Doppelhebel /, der mit den Klinken durch zwei Federn Hi1 und mä verbunden ist, bewegt, so daß stets eine der ■ Federn gespannt wird und dadurch eine Klinke außer Eingriff bringt, die andere dagegen in die Sperrzähne hineindrückt. Vorteilhaft ist es, den Antriebhebel über den Rostmittelpunkt zu verlängern und gegenüber der beschriebenen Klinkenanordnung am andern Ende des Durchmessers eine zweite anzubringen. Dadurch wird der Mittelzapfen ; entlastet.
Während bei der vorbeschriebenen Anordnung zwischen je zwei Arbeitsgängen ein Rücklauf der Sperrklinke eintritt, der als Leerlauf zu bezeichnen ist, weil in dieser Zeit dem Rost keine Drehbewegung gegeben wird, zeigt Abb. 5 eine andere Klinken- und Sperradanordnung mit anders gearteter Arbeitsweise. Hier soll der Rostscheibe eine ununterbrochene Drehbewegung nach einer Richtung hin erteilt werden. Das wird durch die eigenartige Anordnung der Sperrklinken erreicht. Der Antriebhebel η wird nicht im Mittelpunkte der Rostscheibe gelagert, sondern der Drehpunkt 0 ist am Umfang der Rostscheibe gelegen. Der Hebel ist starr mit dem in einem spitzen Winkel zu seiner Längsachse gelagerten Doppelhebel ρ verbunden, der an seinen beiden äußeren Punkten die Sperrklinken qx und q2 trägt. Diese Sperrklinken sind durch die Feder r derart verbunden, daß beide mit ihrem freien Ende aneinandergedrückt werden. Zwischen den beiden Klinken befindet sich der Zahnkranz s mit den doppelseitig ausgebildeten Sperrzähnen, in die, wie ersichtlich, die beiden Klinken durch die Feder hineingedrückt werden. Durch diese Anordnung wird erreicht, daß trotz hin und her gehender Bewegung des Hebels der Rost in ständiger Drehbewegung nach einer Richtung hin gehalten werden kann, denn stets ist eine der Klinken q in der Arbeitsstellung, während die andere im Leerlauf zurückgeht.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Drehrostantrieb für Schachtofen zum Brennen von sinterndem Gut, vorzugsweise Zement, dadurch gekennzeichnet, daß durch einen nach außen verlängerten Antriebhebel (e, n) Sperrklinken (d, dlt d2, qlt q.,) bewegt werden, welche in einen Zahnkranz des Rostes eingreifen.
2. Drehrostantrieb nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine umsteuerbare Doppelklinke (^1, d.,), die je nach ihrer Stellung eine Rechts- oder eine Linksdrehung des Rostes herbeiführt.
3. Drehrostantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Klinken (^1, q„) nach derselben Richtung, aber zeitlich und örtlich gegeneinander versetzt wirken, so daß eine annähernd gleichmäßige Drehbewegung des Rostes ward.
4. Drehrostantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei an den beiden Enden eines Durchmesers angreifende Klinken angeordnet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEL54926D 1922-02-11 1922-02-11 Drehrostantrieb fuer Schachtoefen Expired DE384336C (de)

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DEL54926D DE384336C (de) 1922-02-11 1922-02-11 Drehrostantrieb fuer Schachtoefen

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DE384336C true DE384336C (de) 1923-11-01

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DE (1) DE384336C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2520384A (en) * 1947-05-23 1950-08-29 Univ Minnesota Furnace

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