DE384167C - Vorrichtung zur Erzeugung einer nach beiden Seiten sich entwickelnden, nicht leuchtenden Flamme zum Verschliessen von Konservengefaessen - Google Patents
Vorrichtung zur Erzeugung einer nach beiden Seiten sich entwickelnden, nicht leuchtenden Flamme zum Verschliessen von KonservengefaessenInfo
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Description
- Vorricht ng zur Erzeugung einer nach beiden Seiten sich entwickelnden, nicht leuchtenden Flamme zum Verschließen von Konservengefäßen. Es ist bereits vorgeschlagen worden, an Stelle des sogenannten Einweckens von Konserven, das ein ziemlich langwieriges Verfahren darstellt, die zwischen Deckel und Behälterinhalt befindliche Luft mit Hilfe einer nicht leuchtenden Flamme zu erhitzen und dann den Deckel auf den Dichtungsring zu pressen. Hierfür bedurfte es aber bisher besonderer Einrichtungen an den Konservengläsern, -indem entweder am Deckel oder am Gefäß selbst eine Vorrichtung zur Aufnahme eines flüssigen Brennstoffes vorgesehen war. Abgesehen davon, daß sich hierdurch die Konservengefäße verteuern und man außerdem bereits vorhandene nicht mehr verwenden kann, besteht noch die weitere Gefahr, daß entweder zu viel oder zu wenig Brennstoff vorhanden ist, also im einen Falle der Brennstoffüberschuß mit den konservierten Speisen o. dgl. in Berührung treten kann, im anderen Falle die Erhitzung der Luft nicht genügt, um das nötige Vakuum für ein sicheres Schließen der Gefäße zu erzeugen.
- Der Zweck der Erfindung ist es nun, einerseits' die Möglichkeit zu geben, jedes beliebige Konservengefäß in einfacher Weise durch Erhitzung der zwischen Deckel und Konservengefäß befindlichen Luft schließen zu können, anderseits eine Berührung etwa vorhandenen überschüssigen Brennstoffes mit den Konserven zu verhindern und doch eine Gewähr für ein stets sicheres Funktionieren der Schließoperation zu geben. Dies wird im wesentlichen dadurch erreicht, daß man sich eines mit großer nicht leuchtender Flamme zur Wirkung kommenden Brenners bedient, den man nur so lange zwischen Deckel und Gefäßinhalt einführt, als zur Erhitzung des darin befindlichen Luftquantums notwendig ist. - Vorzugsweise verwendet man hierbei einen ringförmigen, zur Aufnahme eines flüssigen Brennstoffes geeigneten Brenner, der mit einem Handgriff versehen ist, mit Hilfe dessen der Brenner leicht zwischen Deckel und Gefäßinhalt eingeführt werden kann. Der Brenner kann hierbei so ausgestaltet sein, daß er durch einen besonderen Brennstoffvorratsbehälter, in den er eingetaucht wird und den er gleichzeitig verschließt, immer wieder gespeist werden kann, es kann aber auch der Griff des Brenners als Brennstoffvorratsbehälter ausgestaltet sein.
- In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen Abb. i einen senkrechten Schnitt durch einen Brennstoffvorratsbehälter, Abb. 2 einen senkrechten Schnitt durch denselben Behälter um go' gedreht, Abt. 3 eine andere Ausführungsform des Brenners, teilweise geschnitten, und Abb. 4 einen Schnittgemäß IV-IV-vonAbb.3. Bei der Ausführungsform gemäß Abb. i und 2 besteht der Brenner aus einem Ring 5, der einen Überzug 6 von nicht brennbarem saugfähigen Material, beispielsweise Asbest, besitzt und an einer mit Handgriff 7 versehenen Stange 8 befestigt ist. An dieser Stange 8 befindet sich eine Platte 9, die einer schlitzartigen Öffnung io des Brennstoffvorratsbehälters ii als Deckel dient. Um den Abschluß zu einem dichten zu machen, ist zwischen Platte 9 und Öffnung io eine elastische Dichtungsseheibe 12 geschaltet. Am Behälter ii sind Bügel 13 vorgesehen, die die Platte 9 gegen den Behälter ii drücken. Innerhalb des Behälters ii schließt sich an die Öffnung io eine unten offene Hülse 1:4 an, die bis kurz über den Boden des Behälters ii reicht und in ihren Abmessungen dem Ring 5 angepaßt ist, so daß dieser bequem durch die Öffnung io in den Behälter ii eingeführt werden kann. Der Behälter ii wird durch eine verschließbare Öffnung 15 mit Brennstoff, beispielsweise Spiritus, gefüllt, der in der Hülse 14 hochsteigt und in die Poren des Überzuges 6 eindringt. Eine auf dem Behälter ii angeordnete Zündflamme 16, die durch einen Docht 17 gespeist wird, dient zur Entzündung des Brenners. Die Hülse 14 hat den Zweck, Explosionen zu verhindern, die eintreten könnten, wenn man den Brenner noch brennend wieder in den Vorratsbehalter hineinsteckt.
- Bei der Ausführungsform gemäß Abb. 3 und 4 ist der Ring 5 durch ein RohT 18 ersetzt, das mit nicht brennbarem saugfähigen Material ig, beispielsweise Asbest, gefüllt ist und an der Oberseite einen Schlitz -.o aufweist. Der Handgriff 21 ist als Vorratsbehälter 2?, ausgebildet und durch eine Bohrung 23 im Stiel 24 mit dem Ringrohr 18 verbunden. Der Behälter:z2 kann nach Abschrauben einer Verschlußschraube 25 nachgefüllt werden. Eine punktiert angedeutete Hülse 26, die über den Ring 18 paßt, dient als Abschluß des Schlitzes 2o und kann zum Ab- löschen des Brenners verwendet werden.
- Die Verwendung der Vorrichtung erfolgt in nachstehender Weise -.
- Die zu konservierenden Eßwaren werden in einem gemeinsamen Topf gar gekocht, möglichst in kochendem Zustand in die Gläser gefüllt und die Deckel dann nach Zwischenschaltung des Dichtungsgummiringes aufgesetzt. Nunmehr zündet man die Flamme 16 an, faßt den Brenner am Handgriff 7, zieht ihn aus dem Behälter heraus und entzündet den mit Brennstoff vollgesogenen Ring an der Flamme 16, wobei sich eine große, nicht leuchtende Flamme bildet. Man hebt nun mit der linken Hand auf der einen Seite den Deckel des ersten Konservenglases an, fährt mit dem Brenner in den so gebildeten Spalt zwischen Deckel und Glas, erhitzt die dort befindliche Luft, was bei der Größe der nach beiden Seiten sich entwickelnden Flamme nur Sekunden dauert, zieht den Brenner zurück und drückt im selben Augenblick den Deckel fest auf den Dichtungsring. In der gleichen Weise behandelt man die übrigen Konservengläser und hat somit innerhalb eines Zeitraumes von kaum einer Minute eine ganze Reihe Konservengläser verschlossen. Sollte die einmalige Tränkung des Überzuges 6 mit Brennstoff nicht genügen, dann braucht man nur in den Vorratsbehälter ii: hineinzufahren, und der Brenner ist wieder gebrauchsfähig.
- Bei der Ausführungsform gemäß Abb. 3 und 4 vereinfacht sich diese Handhabung, indem dort der jeweils notwendige Brennstoff durch den hohlen Griff des Brenners stets nachläuft.
- Die beiden dargestellten Brenner sollen nur als Beispiele dafür gelten, wie ein solcher beschaffen sein kann. Selbstverständlich sind in konstruktiver Beziehung noch verschiedene Abänderungen möglich, ohne dadurch außerhalb des Rahmens der Erfindung zu fallen.
- .Man kann die Brenner natürlich auch zum Wiederverschließen größerer Konservenbehälter verwenden, nachdem nur ein Teil der konservierten Nahrungsmittel herausgenommen ist, auch andere luftdicht zu verschließende Behälter können mit Hilfe dieser Brenner verschlossen werden.
Claims (2)
- PATENT-ANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Erzeugung einer nach beiden Seiten sich entwickelnden, nicht leuchtenden Flamme zum Verschließen von Konservengefäßen, gekennzeichnet durch einen zur Aufnahme eines -flüssigen Brennstoffes geeigneten, vorzugsweise ringförnligen Körper (5), der mit Hilfe eines Handgriffes (7) nach Entzündung der Flamme zwischen Deckel und Konservenbehälter geschoben werden kann, wobei an der Handhabe des Brennerringes (5) eine Platte (9) angebracht ist, die als Verschluß für die schlitzartige Öffnung (io) eines besonderen Brennstoffvorratsbehälters (ii) dient, in den der Brenner vor der jedesmaligen Benutzung eingetaucht wird.
- 2. Abänderung des Brenners nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Brenner als ringförmiges, mit einem Schlitz (2o) versehenes Rohr (18) ausgebildet ist. 3. Brenner nach Anspruch,-2, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff (21) des Rohres (18) als Brennstoffvorratsbehälter (22) ausgebildet ist, der durch eine Bohrung (23) im Stiel (24) mit dem hohlen Brennerring (18) in Verbindung steht.
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| DE384167C true DE384167C (de) | 1923-10-27 |
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