DE480466C - Sicherungsvorrichtung fuer Behaelter mit explosive Gase entwickelnden Fluessigkeiten - Google Patents

Sicherungsvorrichtung fuer Behaelter mit explosive Gase entwickelnden Fluessigkeiten

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DE480466C
DE480466C DEG70451D DEG0070451D DE480466C DE 480466 C DE480466 C DE 480466C DE G70451 D DEG70451 D DE G70451D DE G0070451 D DEG0070451 D DE G0070451D DE 480466 C DE480466 C DE 480466C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D90/00Component parts, details or accessories for large containers
    • B65D90/22Safety features
    • B65D90/32Arrangements for preventing, or minimising the effect of, excessive or insufficient pressure
    • B65D90/34Venting means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K17/00Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Sicherungsvorrichtung für Behälter mit explosive Gase entwickelnden Flüssigkeiten Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verhütung von Explosionen bei Gefäßen, die für leicht feuergefährliche Flüssigkeiten benutzt werden.
  • Die bisher für derartige Gefäße benutzten Sicherungsvorrichtungen bestehen gewöhnlich aus einem gelochten Fülleinsatz, durch den die feuergefährlichen Flüssigkeiten eingegossen werden und der verhindern soll, daß etwaige Flammen in den Behälter schlagen und die Flüssigkeit zur Explosion bringen können. Diese Fülleinsätze werden nach dern Füllen durch einen Deckel mit Schmelzpfropfen oder durch Kapselschrauben mit irgendwelchen Ventilen .derartig verschlossen, daß bei Überdruck in den Gefäßen die Ventile gelockert oder bei unmittelbarer Feuersgefahr die Schmelzpropfen geschmolzen werden, so daß den sich im Behälter entwickelnden Gasen der Austritt aus den Gefäßen gestattet wird.
  • Der Nachteil dieser Sicherungsvorrichtungen liegt darin, daß einerseits zum Füllen der Behälter .die Verschlußdeckel von den Fülleinsätzen abgeschraubt und nach .dem Füllen aufgeschraubt werden müssen, und andrerseits darin, daß durch das Abnehmen der Verschlußdeckel mit den Ventilen weitere damit verbundene gelochte Metallkörbe oder Siebplatten entfernt werden, so daß der Behälter beim Füllen lediglich durch die Fülleinsatzrohre gefüllt, dagegen noch .durch die gelochten Ventilummantelungen gesichert wird.
  • Nach der Erfindung wird für derartige Behälter eine Sicherungsvorrichtung benutzt, bei welcher in dien Fülleinsatzrohren ein in einem Ventilsitz gleitendes Gasventil angeordnet ist, das bei Überdruck in dem Behälter aus dem Ventilsitz gehoben wird und den Gases den Austritt aus dem Behälter gestattet. In geschlossener Stellung bildet dagegen das Gasventil gleichzeitig den Verschluß für den Behälter. Der Boden des Ventilsitzes ist dabei durchlocht, so daß zu den eigentlichen Fülleinsatzrohren noch eine weitere Sicherungsvorrichtung gegen das Durchschlagen von Flammen tritt. Mit dem Gasventil wirkt ferner ein unter Federdruck stehendes Flüssigkeitsventil zusammen, das beim Füllen des Gefäßes unter der Wirkung der aufgegossenen Flüssigkeit in den Fülleinsatz gedrückt wird, so daß die Flüssigkeit durch das Gasventil in den Fülleinsatz und von hier in den Behälter gelangen kann. Ist der Behälter gefüllt und das Flüssigkeitsventil entlastet, so schließt letzteres selbsttätig wieder das Gasventil und damit den Behälter, ohne daß dazu ein weiterer verschraubbarer Deckel oder anderer Verschluß erforderlich ist.
  • In der nachstehenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels soll die Erfindung an Hand .der Zeichnung näher erläutert werden.
  • In der Abbildung, die einen Schnitt durch die Vorrichtung darstellt, bilden die gelochten Metallkörbe r, a den Fülleinsatz des Behälters. Diese beiden Metallkörbe sind- an ihren oberen offenen Enden zusammengelötet oder auch auf eine andere Weise miteinander verbunden. Der Durchlaß-Verschlußeinsatz besteht aus einem Doppelventil, dessen unterer, mit Öffnungen versehener kegelförmiger Ventilsitz 3 in dem Behälter befestigt ist. Mit diesem Ventilsitz 3 wirkt das sich nach oben öffnende Gasventil ¢ zusammen, welches die Gase bei Überdruck im Gefäß anheben. Das Gasventil 4. dient zugleich als Sitz für das sich nach unten öffnende Flüssigkeitsventil 5, das durch die Feder 6 auf seinen Sitz gedrückt wird. Die Ventilstange 7 dient zur Führung der Ventile 4 und 5. Der Deutlichkeit halber sind sowohl das Ventil 4 als auch das Ventil 5 in offener Stellung veranschaulicht.
  • Wird nunmehr der Behälter unter Benutzung eines Trichters gefüllt, so überwindet das Gewicht der auf den Verschlußeinsatz gegossenen Flüssigkeit die Spannkraft der Feder 6, das Flüssigkeitsventil 5 öffnet sich nach unten, und die Flüssigkeit gelangt durch die Öffnungen 8 des jetzt in geschlossener Stellung befindlichen Gasventils 4, dann durch die unteren Öffnungen des Ventilsitzes 3 hindurch in den Fülleinsatz und von hier aus in den Behälter. Außer der Füllzeit ist das Flüssigkeitsventil s ständig auf den im Ventil 4 ausgebildeten Sitz gedrückt.
  • Entsteht nun aus irgendeinem Grunde in dem -Behälter ein Überdruck, so heben die Gase das Gasventil 4 aus seinem Sitz, so daß die Gase durch -den zwischen Gasventil und Ventilsitz gebildeten Zwischenraum nach außen entweichen können. Entzünden sich nunmehr diese Gase außerhalb der Vorrichtung; so können die Flammen nicht in das Innere des Behälters schlagen, da der Ventilsitz und die gelochten Mäntel i, a des Fülleinsatzes den Flammen ,den Weg versperren.
  • Der Mantel a des Fülleinsatzes ist vorzugs-,veise eingeschnürt ausgebildet und längs der Einschnürungen mit von außen nach innen gerichteten dreieckförm.igen Löchern versehen. Die ungelochten Gratlinien der Einschnürungen bilden -dabei Versteifungsrippen für den Mantel, und .durch die gerippte Ausbildung .des Mantels wird die Wärme auf eine größere Fläche verteilt. Ein Vorteil der dreieckigen Lochung besteht darin, daß durch diese die gegebenenfalls entstandenen Flammen in Teile gerissen werden.
  • Gestalt, Baustoff und Abmessungen der Vorrichtung können natürlich den jeweiligen Erfordernissen entsprechend gewählt werden.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRUCH: Sicherungsvorrichtung mit gelochtem Fülleinsatz für Behälter mit explosive Gase entwickelnden Flüssigkeiten, gekenn-_zeichnet durch einen D.urchlaß-Verschlußeinsatz, welcher mit einem Durchlaß-Ventilsitz (3), einem sich nach oben öffnenden, kegelförmigen Gasventil (4) und mit einem mit Odem Gasventil als Ventilsitz zusammenwirkenden; sich nach unten öffnenden Flüssigkeitsventil (5) versehen ist.
DEG70451D 1927-06-09 1927-06-09 Sicherungsvorrichtung fuer Behaelter mit explosive Gase entwickelnden Fluessigkeiten Expired DE480466C (de)

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