DE206891C - - Google Patents

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DE206891C
DE206891C DENDAT206891D DE206891DA DE206891C DE 206891 C DE206891 C DE 206891C DE NDAT206891 D DENDAT206891 D DE NDAT206891D DE 206891D A DE206891D A DE 206891DA DE 206891 C DE206891 C DE 206891C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D25/00Details of other kinds or types of rigid or semi-rigid containers
    • B65D25/38Devices for discharging contents
    • B65D25/385Devices for discharging contents with means for preventing inflammation or explosion during discharging of inflammable or explosive substances from containers, e.g. from petroleum cans

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Description

KAISERLICHES
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PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ju 206891 KLASSE 81 e. GRUPPE
in SALZKOTTEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. April 1906 ab.
Die Erfindung betrifft eine Sicherheitsvorrichtung für mit feuergefährlichen Flüssigkeiten oder feuergefährlichen Gasen, gefüllte Gefäße, Brenner u. dgl., welche bei ausbrechen dem Brand ein Hineinschlagen der Flamme in das Innere des Gefäßes und damit dessen Explodieren verhindern soll.·
Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß eine in das Gefäß hineinragende, mit öffnungen in der Seitenwand versehene, nach unten geschlossene Kammer, z. B. ein Rohr, eine schraubenförmig gewundene Feder mit vielen Gängen aufnimmt.
Eine Ausführungsform des Sicherheitseinsatzes ist auf der Zeichnung veranschaulicht, und zwar stellen dar:
Fig. ι den an einem Gefäß angeordneten . Sicherheitseinsatz in der Seitenansicht,
Fig. 2 den Sicherheitseinsatz im Längsschnitt und
Fig. 3 einen Längsschnitt durch ein mit einem Sicherheitseinsatz ausgerüstetes Benzinfaß. ...
In das Gefäß g ragt die unten geschlossene Kammer α hinein, welche z. B. ein mit Öffnungen h versehenes- Rohr, ein Drahtnetzzylinder ο. dgl. ist. In dieser Kammer ruht die Feder b.
Der Abstand der einzelnen Windungen der Feder voneinander kann durch eine mit Außengewinde versehene Hülse d eingestellt werden. Zur Befestigung der Kammer α an der Deckelwand des Gefäßes g und zur Aufnahme der einschraubbaren Hülse d ist die Kammer oben an einem Ring c angelötet, der seinerseits mit dem Gefäß g gasdicht verbunden ist. Die Hülse d hat an ihrem oberen Ende gleichfalls ein Gewinde, auf das man den Verschlußdeckel e oder einen Brenner u. dgl. aufschrauben kann. Dieser Verschlußdeckel besitzt eine Mittelöffnung, die in bekannter Weise durch die mit Weichlot befestigte Platte f verschlossen ist. Zwischen der Hülse d und dem Verschlußdeckel e befindet sich zwecks guter Abdichtung ein Dichtungsring.
Bei abgenommenem Deckel kann die Flüssigkeit oder das Gas aus dem Gefäß je nach Bedarf durch die Löcher der in das Gefäß hineinragenden Kammer und die Zwischenräume der Feder sowie durch die Deckelöffnung ausströmen. Entzündet sich aber die Flüssigkeit oder das Gas durch einen Unfall an der Ausströmöffnung, so kann die Flamme nicht in das Innere des Gefäßes, Brenners o. dgl. hineinschlagen, da die engen, einstellbaren Gänge der Feder, ähnlich einem Sicherheitsdrahtnetz derart abkühlend wirken, daß eine Entzündung der im Gefäß befindlichen Flüssigkeit oder des Gases nicht stattfinden kann. ■ Die Flüssigkeit oder das Gas wird daher ruhig aus der Ausströmöffnung heraus ausbrennen, die Flammen können dann auch leicht gelöscht werden.
Ist das Gefäß dagegen durch den Deckel/ geschlossen, so schmilzt bei ausbrechendem Feuer das Weichlot, mit welchem die Mittel-

Claims (1)

  1. scheibe in dem Verschlußdeckel befestigt ist, und der infolge der Verdampfung der Flüssigkeit innen herrschende Druck findet nunmehr durch Herausdrücken der Mittelscheibe des Deckels einen ungefährlichen Ausgleich. Dies tritt aber auch ein, ohne daß das Weichlot schmelzen muß, da der Druck der aus der feuergefährlichen Flüssigkeit, z. B. Benzin, entwickelten Gase die nur schwache Weichlotverbindung durch Aufreißen derselben löst, Durch die herausnehmbare Anordnung der Feder ist die Reinigung des Sicherheitseinsatzes bequem zu ermöglichen, und ferner ist es möglich, durch Einstellung der Gänge der Feder die Durchflußöffnung genau einzustellen.
    Ρλτε ν τ-Ans l'K ucii:
    Das Hineinschlagen von Flammen hindernder Sicherheitseinsatz an Gefäßen für feuergefährliche Flüssigkeiten und Gase, dadurch gekennzeichnet, daß in einer mit öffnungen (h) in der Seitenwand versehenen, unten geschlossenen Kammer (a) eine schraubenförmig gewundene Feder (b) angeordnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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