DE382829C - Vorrichtung zum Abdichten der Antriebskurbelwelle am Kompressorgehaeuse von Kuehlschraenken u. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Abdichten der Antriebskurbelwelle am Kompressorgehaeuse von Kuehlschraenken u. dgl.

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DE382829C
DE382829C DEB100500D DEB0100500D DE382829C DE 382829 C DE382829 C DE 382829C DE B100500 D DEB100500 D DE B100500D DE B0100500 D DEB0100500 D DE B0100500D DE 382829 C DE382829 C DE 382829C
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Germany
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pressure
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lubricant
action
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DEB100500D
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BALSA REFRIGERATOR CORP
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/34Sealings between relatively-moving surfaces with slip-ring pressed against a more or less radial face on one member

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft > eine Vorrichtung, um die Antriebskurbelwelle am Kompressorgehäuse von Kühlschränken abzudichten, wobei der Durchtritt der Kurbelwelle durch das äußere, das Schmiermittel enthaltende Gehäuse " gegen verschiedenen Flüssigkeitsdruck mit Hilfq metallischer. ·■ Ringflächen abgedichtet wird, von denen die eine mit der Kurbelwelle umläuft, während die andere feststeht.
Damit bei normalem Druck bzw. solchem, der geringer ist als dieser, die zu dichtenden Flächen mit demjenigen Druck gegeneinandergehalten werden, daß nur gerade so viel Öl zwischen sie treten kann, als zur Schmierung der Flächen erforderlich ist, ist eine Feder angeordnet, welche die Flächen gegeneinander mit einem entsprechenden konstanten Druck drückt. Außerdem sollen erfindungsgemäß diese Flächen einem Druck unterliegen, der dem wechselnden Druck des Schmiermittels entsprechend sich ändert. Die Ausführung kann entweder so sein, daß die bewegliche Fläche die Form eines hohlen Läufers hat, in dessen Innere das Druckmittel bzw. Öl vom Gehäuse aus durch ein geringes Spiel,um die Welle gelangen'.kann, oder aber die bewegliche Fläche hat ebenso wie die feste die Form einer Ringbüchse, welche mit einer federnden, am Rande festgeklemmten Scheibe verbunden ist, so daß der Öldruck, indem er auf diese federnde Scheite wirkt, die bewegliche Dichtungsfläche mehr oder· weniger stark gegen die feststehende anpreßt.
Abb. 11 und 2! sind wagerechte Einzelschnitte durch die eine Seitenwand eines Kompressors.
In Abb. ι und 2 ist 1 die Kurbelwelle, welche dieKolben des nicht dargestellten Kompressors antreibt und, wie Abb. 2 zeigt, mittels Kugellagers im Kompressorgehäuse 2 gelagert ist. Dieses Gehäuse ist von einem zweiten Gehäuse 3 umgeben, welches bis· zur Höhe des Kompfessorgehäuses mit Schmiermittel, ζ. B. Öl, gefüllt ist. Nach Abb. 1 ist das Gehäuse 3 mit einer Büchse 4 versehen, welche an der Innenseite abgesetzt ist, um einen Sitz 5 zu) bilden, fÄuf diesem sitzt eine Scheibe oder Platte 6, die durch einen geflanschten Haltering 7'flüssigkeitsdichten d gegen den Sitz gehalten wird. Der Haltering 7 ist durch Bolzen 8 befestigt. Der Mittelteil der Scheibe 6 ist etwas· erhaben, wie bei 9 ersichtlich, und dieser Teil der Scheibe ist fein poliert. Die Scheibe hat eine mittlere Öffnung, durch welche das Ende der Kurbelwelle 1 hindurchgeht, wobei ein ganz kleines Spiel. 10 um die Welle gelassen ist. Mit der Scheibe 6 wirkt ein hohler Läufer 11 zusammen; dieser Läufer ist an der Unterseite hochpoliert, so daß er mit der polierten Fläche 9 der Scheibe 6 fms- > sigkeitsdichtend in Anlage, kommt und nur ein
ganz kleiner Teil der Flüssigkeit der Schmierung halber zwischen die Platten treten kann. Das Maß dieser Flüssigkeit bestimmt sich durch eine Feder 12, welche die polierten Flächen gegeneinanderpreßt und bloß so viel Schmiermittel zwischen sie treten läßt, als es für ihre Schmierung genügt. Da der Druck des Schmiermittels im Kurbelgehäuse während des Ganges des Kompressors wechselt, und da ίο die Feder nicht so stark sein darf, daß sie die Platten flüssigkeitsdicht Iti dem höchst vorkommenden Schmiermitteldruck zusammenpreßt, sind Mittel vorgesehen, um die Feder beim Zusammenhalten der Dichtungsflächen zu unterstützen, und zwar ist der Schmiermitteldruck hierfür benutzt. Der hohle Läufer 11 ist an einem Ende durch einen auf der Welle r I festsitzenden Stopfen 13 geschlossen. Eine Schmiermittelkaminer 15 ist zwischen dem Stopfen und dem Läuferboden gebildet. Diese Kammer ist am oberen Teil flüssigkeitsdicht durch eine becherförmige Scheibe 16 gemacht. Am oberen Ende ist der Läufer 11 bei 17 geschlitzt, und durch die Schlitze geht ein Stift j j 8, der auch durch den Stopfen 13 hindurch- j geht und so ilen Läufer mit dem Stopfen in Berührung hält, gleichzeitig dem Stopfen eine i kleine Gleitbewegung gestattend, so daß die i Feder den Läufer stets in richtigen Anlage- j druck mit der Scheibe 9 hält. Auf diese Weise kann Schmiermitte! unter wechselndem Druck durch das Spiel 10 von Scheibe und Läufer hindurch in die Schmiennittelkammer 15 im Läufer eintreten und seinen Druck zu dein der Feder hinzufügen, um die beiden Flächen in der nötigen flüssigkeitsdichten .Anlage zu halten. Die Kurbelwelle 1 und Motorwelle 30 sind in geeigneter Weise verkuppelt. Eine solche Kupplung ist Lei 14 in Abb. 1 und 2 ersichtlich. Bei 19 ist das auf der Welle 1 sitzende Schwungrad angedeutet.
Abb. 2 zeigt eine etwas abgeänderte Ausführungsform gegenül>er der der Abb. 1. An der Kurbelwelle 1 und mit ihr sich drehend sitzt ein Ring20 mit hochpolierter Unterfläche. Mit diesem Ring 20 wirkt eine Läuferbüchse ~i zusammen, die an der Kurbelwelle 1 gleitet. Diese Büchse 21 wird durch eine Feder 22, welche sich gegen den Lagerdeckel 23 des Kurbelgehäuses stützt, gegen den Ring 20 gedrückt. Diese Feder 22 hat die gleiche Aufgabe wie die Feder 12 der Abb. 1. Sobald der Druck während des Ganges der Vorrichtung wächst, tritt eine LTnterstützung der Feder 22 durch den Schmiermitteldruck für das Gegeneinanderhalten der polierten Flächen von Ring und Büchse in so dichter Berührung ein, daß nur das gewünschte Schmiermittel zwischen diese Flächen gelangen kann. Gemäß Abb. 2 ist die Büchse nachgiebig mittels einer flüssigkeitsdichten Scheibe 23 gestützt, die zwischen dem Flansch 24 und einer Deckplatte 25 festgeklemmt ist. Die Scheibe stützt sich am inneren Rand gegen einen Bund 26 der Büchse und ist an dieser Stelle durch eine Mutter 27 festgeklemmt. Diese Mutter 27 bildet nach der Darstellung ein Widerlager für die Feder und ist zu diesem Zweck mit einem Flansch versehen. Das Schmiermittel gelangt aus dem Gehäuse zu den polierten Flächen mittels eines engen Spiels 29 um die Kurbelwelle.

Claims (4)

  1. Pate nt-An Spruch E:
    i. Vorrichtung zum Abdichten der Anrfebskurbehvelle am Kompressorgehäuse von Kühlschränken u.dgl., wobei der Durchtritt der Kurbelwelle durch das äußere, das Schmiermittel enthaltende Gehäuse gegen verschiedenen Flüssigkeitsdruck mit Hilfe metallischer Ringflächen abgedichtet wird, von denen die eine mit der Kurbelwelle umläuft, während die andere feststeht, dadurch gekennzeichnet, daß die Flächen einerseits der Einwirkung eines konstanten Mindestdruckes und anderseits der Einwirkung eines sich verhältnisgleich dem wechselnden Druck des Schmiermittels ändernden Druckes unterliegen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die flüssigkeitsdichtenden Flächen (9 und 11 bzw. 20 und
    21) unter Wirkung einer Feder (12 bzw.
    22) stehen, die so eingestellt ist, daß sie die Flächen bei normalem Druck unter solchem Druck aneinanderhält, daß nur die zur Schmierung nötige Flüssigkeit zwischen sie treten kann.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Steigerung des Anlagedruckes bei erhöhtem Flüssigkeitsdruck die durch einen Spielraum
    (10) in das Innere eines längsverschiebbaren, die bewegliche Dichtungsfläche bildenden hohlen Läufers (11) gelangende Druckflüssigkeit diesen mit seiner Bodenfläche gegen die feststehende Dichtungsfläche (9) drückt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungsflächen (20, 21) Ringform haben und die bewegliche Dichtungsfläche (21) mit einer federnden, dem wechselnden Flüssigkeitsdruck ausgesetzten Scheibe (23) verbunden ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEB100500D 1917-01-04 1920-07-07 Vorrichtung zum Abdichten der Antriebskurbelwelle am Kompressorgehaeuse von Kuehlschraenken u. dgl. Expired DE382829C (de)

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