DE416593C - Laufrolle fuer Foerderanlagen mit Innenschmierung durch in den Hohlraum der Rolle eingefuehrten Schmierstoff - Google Patents

Laufrolle fuer Foerderanlagen mit Innenschmierung durch in den Hohlraum der Rolle eingefuehrten Schmierstoff

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DE416593C
DE416593C DEB111772D DEB0111772D DE416593C DE 416593 C DE416593 C DE 416593C DE B111772 D DEB111772 D DE B111772D DE B0111772 D DEB0111772 D DE B0111772D DE 416593 C DE416593 C DE 416593C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G39/00Rollers, e.g. drive rollers, or arrangements thereof incorporated in roller-ways or other types of mechanical conveyors 
    • B65G39/10Arrangements of rollers
    • B65G39/20Arrangements of rollers attached to moving belts or chains

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Snaps, Bayonet Connections, Set Pins, And Snap Rings (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)

Description

  • Laufrolle für Förderanlagen mit Innenschmierung durch in den Hohlraum der Rolle eingeführten Schmierstoff. Es sind bereits Laufrollen für Becherwerke und ähnliche Förderanlagen bekannt, bei denen das Abgleiten der Laufrollen durch eine von ,außen in das Innere der eigentlichen Zapfenlagerung eingreifende Verriegelung verhindert wird. In den meisten Fällen handelt es sich hierbei um einen an einer Stelle einer Ringnut dornartig eingreifenden Vorsprung.
  • Die Erfindung betrifft eine Vervollkommnung solcher Laufrollen, indem zunächst kapselartige Laufrollen verwendet werden., deren innerer Hohlraum mit Schmierstoff ausgefüllt wird. Für solche Rollen soll nun, ohne irgendeinen Eingriff von außen her nötig zu machen, eine selbsttätige Verriegelung herbeigeführt werden, die in eine entsprechende Ausnehmung auf dem Laufzapfen einschnappt. Es geschieht dies am zweckmäßigsten durch einen zwischen die Nabenteile der Laufrolle lose einsgelegten Klemmbügel, der beim Aufsetzen der Laufrolle auf ihren Zapfen durch eine Abschrägung an dessen Stirnfläche bei entsprechender Kraftanwendung federnd aufgeweitet wird, um in der Endstellung in eine Ringnut auf dem Zapfen einzuschnappen und sich hier reiterartig festzuklemmen. Dabei ist der Klemmbügel so ausgestaltet, daß er sich in der fertiggestellten Rolle vor dem Aufschieben wenigstens ungefähr zentriert, während zwei Verlängerungen desselben im Betrieb die Rolle eines Rührers oder Schmierstoffzubringers für die Laufflächen übernehmen.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung wiedergegeben, und zwar stellen dar Abb. i die Rolle im Querschnitt mit dem lose darin liegenden Klemmbügel, Abb. 2 eine Ansicht nach Abnahme des Deckels, Abb.3 den Deckel von der Innenseite aus gesehen und Abb. 4. die Rolle auf ihren Zapfen aufgesetzt.
  • Die Laufrolle besteht aus zwei Teilen a und b, von denen der Teil & die Form einer Kapsel, b die eines Deckels besitzt. Die Kapsel a besitzt eine mit einer durchghenden Bohrung versehene Nahe d, während die Bohrung e der Nabe f des Deckels b nicht nach außen durchgeführt ist. In dem zwischen den beiden N.abend und f verbleibenden Spielraum liegt lose der Klemmbügel g, während beide Teile der Laufrolle durch Niete h fest miteinander verbunden werden. Der Klemmbügel g besteht aus einem federnden Kopfteil i und den beiden armartigen Verlängerungen k.
  • Der Bügel g kann sich in der Rolle nur beschränkt verschieben, so daß seine zentrische Einstellung vor dem Aufbringen der Rolle .auf ihren Zapfen leicht möglich ist. Der Laufzapfen L ist vorn mit einer kleinen Abschrägung m versehen, die den Bügel g unter einer gewissen Kraftaufwendung aufweitet, bis er durch völliges Aufschieben der Rolle Gelegenheit erhält, in die Ringnut n des Zapfens L einzuschnappen. Die Rolle ist also jetzt ,an ihrer Stelle gesichert, wobei sie sich jedoch gegen den auf dem Zapfenl sitzenden Bügel g frei drehen kann. Um die Rolle wieder abzunehmen, bedarf es wieder eines größeren Kraftaufwandes, und zwar eines beträchtlicheren als für das Aufschieben, weil der Klemmbügel g natürlich schwerer aus der Ringnut n herausschnappt, als sich über die die eigens zu diesem Zweck ausgestaltete Abschrägung m der Stirnfläche des Zapfens 1 - bewegen lä.ßt.
  • Im Betriebe des Förderwerks bleibt also bei sich drehender Laufrolle der Klemmbügel stehen, womit er eine Art Rührer darstellt, der eine Entmischung des Schmierstoffs -meist ein Gemenge von Starrschmiere und öl- verhindert; gleichzeitig wird dabei ähnlich wie bei einem Ring.schmierlager der Schmierstoff .auf die Lauffläche befördert. Dabei hat der Schmierstoff lediglich den Weg durch die Bohrung nach außen frei, so daß er eintretenden Schmutz und Staub vor sich herschiebt. Durch Verwendung eines Bundes o, der sich gegen die Nabe d der Kapsel a anlegt, kann an dieser Stelle der Durchtritt des Schmierstoffes nach außen und der Eintritt des Staubes nach innen noch weiter gehemmt werden.
  • Um nun die jeweilige Neufüllung des Hohlraumes der Laufrolle mit Schmierstoff durchführen zu können, ist in dem Deckel b ein Schmierloch p vorgesehen, das durch eine Blattfeder g geschlossen gehalten wird, indem diese mit einer Art Ventilkegel r von innen in das Schmierloch eingreift. Bei der jeweiligen Schmierung wird durch den Auslauf der Schmierkanne oder der Schmierpresse der Kegel Y zurückgedrückt, so daß der Schmierstoff in das Rolleninnere gelangen kann, während sich danach der Abschluß sofort wieder selbsttätig herstellt.
  • Das Schmieren erfolgt durch Zurückdrücken dieses Verschlusses mit Hilfe der Schmierstoffpresse, während mit deren Fortnahine sich der Verschluß immer selbsttätig sofort wieder schließt.

Claims (2)

  1. PATrNT-ANSP RUCH F.: i. Laufrolle für Förderanlagen mit Innenschmierung durch in den Hohlraum der Rolle eingeführten Schmierstoff, gekennzeichnet durch einen in den Spielraum zwischen Nab,enteilen (d und f) der Laufrolle lose eeingelegten Klemmbügel (g), der beim Aufsetzen der Laufrolle auf ihren Zapfen (L) durch eine Abschrägung (m) an dessen Stirnfläche bei entsprechender Kraftanwendung federnd aufgeweitet wird, um in der Endstellung in die Ringnut (n) auf dem Zapfen (Z) einzuschnappen und sich dort reiterartig festzuklemmen.
  2. 2. Laufrolle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel derart ausgestaltet ist, daß er sich in der fertiggestellten Rolle vor dem Aufschieben wenigstens ungefähr zentriert, während die Verlängerungen (i und k) im Betrieb die Rolle eines Rührers oder Schmierstoffzubringers für die Laufflächen übernehmen.
DEB111772D 1923-11-17 1923-11-17 Laufrolle fuer Foerderanlagen mit Innenschmierung durch in den Hohlraum der Rolle eingefuehrten Schmierstoff Expired DE416593C (de)

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DE417156C (de) 1925-08-28

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