DE382134C - Zufuehrungsvorrichtung fuer Briefschliessmaschinen - Google Patents

Zufuehrungsvorrichtung fuer Briefschliessmaschinen

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DE382134C
DE382134C DEM73514D DEM0073514D DE382134C DE 382134 C DE382134 C DE 382134C DE M73514 D DEM73514 D DE M73514D DE M0073514 D DEM0073514 D DE M0073514D DE 382134 C DE382134 C DE 382134C
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DE
Germany
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feed
envelope
finger
feeding device
edge
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Expired
Application number
DEM73514D
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English (en)
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WAFFEN WERKE
Mercedes Buromaschinen Werke AG
Original Assignee
WAFFEN WERKE
Mercedes Buromaschinen Werke AG
Publication date
Priority to DEM73514D priority Critical patent/DE382134C/de
Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43MBUREAU ACCESSORIES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B43M5/00Devices for closing envelopes
    • B43M5/04Devices for closing envelopes automatic
    • B43M5/042Devices for closing envelopes automatic for envelopes with only one flap

Landscapes

  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description

  • Zuführungsvorrichtung für Briefschließmaschinen. Die l@.rfinrliing betrifft eine Zufiilirungsvc>rrichtung für Briefschlie1.iniaschinen mit in den Umschlag eingreifendem, in gerader Richlun- hin und her bewegtem Zuführungsfinger. Der l;rfinrlung gemäß greift der Zuführungslinger parallel zur Schließkante in den Unischlag ein und legt sich so bei der Fortbewegini" des Briefes von innen gegen den Seitenfalz. des I'nischlages. Uni (las Eingreifen des Fingers in die Umschlagtasche zu erleichtern, ist der in die Umschlagtasche eintretende vordere Teil des Zuführungsfingers gegenüber dein hinteren Teil des Fingers gekröpft. Bei einer derartigen Ausbildung der Zuführungsvorrichtung können die zu verschließenden Briefe stapelweise derart über die Kante des Anlegetisches gelegt werden, daß ihre Schließklappen auf dein Anlegetisch schuppenartig übereinanderzuliegen kommen, während die Umschlagtaschen senkrecht zii rlen Klappen längen und die Bri"fe von <lein Zuführungsringer den Förderwalzen parallel zur Schließkante zugeführt werden. Die Schließkante bildet während des durch den Zuführungsfinger bewirkten Bewegungsvorganges eine sichere Führung für den Brief. Wenn der Stapelhalter al)iielimbar gemacht wird, ist bei einer derartigen Ausbildung der Zuführungsvorrichtung es möglich, 1@orinate, welche von der üblichen Gr#)I3e und Forni abweichen, nach Abnahme (les Stapelhalters von Hand zuzuführen.
  • Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen des 1--'rfinduiigsgegenst@ui(les beispiels-"veise dargestellt.
  • Abb. i zeigt eine Vorderansicht der ersten Ausführungsform, Abb. 2 eine Draufsicht derselben, Abb.3 eine Stirnansicht, Abb. 4. den Schnitt -1-R in Abb. i, Abb.3 einen einzelnen Briefumschlag mit in ihn eingreifen,lem l#inger in Vorderansicht finit aufgebogener Klappe, Abb. <i denselben in der Draufsicht.
  • Abb. 7 zeigt eine zweite Ausführungsform in Vorderansicht und Abb. 8 dieselbe in der Draufsicht.
  • Die beiden Ausfiihrungsforinen unterscheiden sich ini wesentlichen nur durch den Antrieb des Zuführungsfingers.
  • Die Briefschließniaschine besitzt einen Anlegetisch i. An einer senkrecht zum Anlegetisch stehenden, eben ausgeführten Lä ngs- wand des Gestelles ist der kastenföriniae Stapelhalter 2 (AbK3) befestigt, der zur Aufnahme der gefüllten Briefumschläge dient. Der Boden des Kastens ist geneigt angenrdiiet. derart, daß von den mit ihrer Unterkante «tif den Boden aufgestellten Briefumschlägen ierler folgende um die Dicke der Schliel:-1<lappe c höher steht als der vorhergehende. I)er vorderste Briefumschlag liegt mit der Vorderseite seiner Tasche gegen die Seitenwand des Kastens an. Seine Schließklappe c liegt auf dem wagerecht angeordneten Anlegetisch i auf, während die Schließkante a des untersten Briefes an der dein Anlegetisch und der Seitenwand. gemeinsamen Kante i" anliegt. Die Schließklappen c der folgenden Briefumschläge liegen schuppenartig über --leg untersten Schließklappe.
  • Der Stapelhalter 2 ist abnehmbar zu dein Zweck, Formate, welche von der üblichen I# orin und Größe abweichen, von Hand anzulegen.
  • Unterhalb des Anlegetisches i ist ein 7utührungsfinger 3 angeordnet, derart, rlaß er mit einem an dein Zuführungsfinger starr befestigten Stein d. sich in einem Schlitz- 5 cl er Seitenwand des Gestelles parallel zur Kante i" dies Gestelles führt. Der vors :re Teil 3" des Fingers 3 ist gegenüber dem hinteren Teil gekröpft, so daß er durch den Schlitz 5 hindurchragt und in einem der Stärke des Briefunischlagpapiers etwas überschreitenden Abstande von der Außenseite der Längswand des Gestelles sich befindet.
  • An den Stein greift bei der Ausführungsform nach den Abb. i bis 5 mittels des Lenkers G (leg Hebel 7 an, der bei 8 an dem Maschinenrahmen angelenkt ist. An den Hebel 7 wieder greift gelenkig die Stange 9 an, welche den Exzenterbiigel io trägt. Dieser Bügel umfaßt das auf die Welle i1 aufgekeilte Exzenter 12. Durch dieses Exzenter 12 wird der Hebel bei der Umdrehung der Welle i i hin und her geschwenkt und infolgedessen der Finger 3 in dem Schlitz 5 hin und zurück bewegt.
  • Die zu schließenden Briefe werden stapelweise in den Stapelhalter 2 eingelegt, und durch (las Andruckglied 23 werden die Umschlagtaschen derart gegen die Gestellseitenwand gedrückt, claß, wie oben erwähnt, die Schließklappen schuppenartig auf dein Anlezetisch i liegen.
  • Bei der Bewegung des Zuführungsfingers 3 von seiner linken Endstellung in die rechte Endstellung tritt der vordere abgekröpfte Teil 3,, des "Zuführungsfingers in den dreieckförmigen Ausschnitt der Umschlagtasche ein. Er tritt sodann zwischen vordere und hintere Umschlagwandung und stößt schließlich gegen den Seitenfalz b der ITinschlagtasche d (Abb.5). Bei der Weiterbewegung nimmt der Zuführungsfinger durch Druck auf diesen Seitenfalz b den Umschlag mit. Die Schließkante a gleitet dabei an der Kante i, des Tisches i entlang, so daß der Umschlag sicher den Förderwalzen 13, 14 zugeführt wird, die mit einer der Vorwärtsbewegung des Zuführungsfingers entsprechenden Umfangsgeschwindigkeit angetrieben werden. Es genügt dabei der Antrieb nur der einen Walze, während die andere als Rolle mitlaufen kann.
  • Die Kröpfung des Fingers ist, wie aus Abb.2 ersichtlich, schräg ausgebildet. Dieser, schräge Übergang nach dem vorderen Fingerteil 3a gewährleistet einen hemmungslosen Wiederaustritt des Fingers aus dem Briefumschlag.
  • Bei dem Vorwärtsschieben des vordersten bzw. untersten Briefumschlages wird der an diesem Briefumschlag an,-renzende folgende Briefumschlag durch eine geeignete Sperreinrichtung an der Mitbewegung gehindert. Im vorliel-enden Falle sind übereinander angeordnete, verschieden lange dünne Blattfedern 15 zu diesem Zweck als Abstreifer vorgesehen.
  • Der Kasten 2 ist an dem Gestell der Maschine in der Höhe verstellbar angeordnet, so daß die Vorrichtung für verschiedene Briefgrößen benutzt werden kann. Anstatt den Kasten verstellbar anzuordnen, könnte auch nur der Boden des Kastens verstellbar sein.
  • Wie oben erwähnt, 'ist der Kasten 2 abnehmbar angeordnet. Sollen sehr große annormale Formate mit der Maschine geschlossen werden, so werden diese nach Abnahme des kastenförmigen Stapelhalters 2 von Hand einzeln angelegt. Die Schließklappe wird wieder auf den Anlegetisch i aufgelegt, die Schließkante führt sich dabei an der Kante i" des Anlegetisches. Die Brieftasche hängt frei an der ebenen Seitenwand des Maschinengestelles herab. Wie vorher tritt der Zuführungsfinger in die Brieftasche ein und bewegt den Brief durch Druck auf den Seitenfalz b nach den Förderwalzen 13, 14.
  • Durch die Förderwalzen 13, 14 werden die Umschläge wie üblich zunächst der Befeuchtungswalze 16 zugeführt, gegen welche die Klappe der Briefe durch die Druckwalze 17 angedrückt wird. Von der Befeuchtungswalze gelangen die Umschläge zu den eigentlichen, auf der Zeichnung nicht dargestellten Schließvorrichtungen. Bei der Ausführungsform nach den Abb. ; und 8 ist zum Antrieb des Zuführungsfingers 3, der wieder mittels eines Steines 4 in einen Schlitz 5 der Seitenwand des Gestelles geradgeführt ist, auf der Achse 18 der Befeuchtungswalze 16 ein Zahnsegment i9 angeordnet. Dieses Zahnsegment greift in eine Zahnstange 2o ein, die starr mit dem Stein 4. verbunden ist. Durch das in die Zahnstange 2o eingreifende Zahnsegment icg wird die Zahnstange und mit ihr der Finger 3 vorwärtsbewegt. Die Rückführung des Steines und damit des Zuführungsfingers 3 erfolgt, sobald das Zahnse,-mentig außer Eingriff mit der Zahnstange 2o gekommen ist, durch das an dem Stein 4 angreifende Band 21, das sich auf die Federtrommel 22 aufwickelt.
  • Im übrigen ist die Wirkung dieser Vorrichtung wie in bezug auf die Abb. i bis 6 beschrieben.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zuführungsvorrichtung für Briefschließmaschinen mit in den Umschlag eingreifendem, in gerader Richtung hin und her bewegtem Zuführungsfinger, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuführungsfinger (3) parallel zur Schließkante (a) in den Umschlag eingreift und, sich von innen gegen den Seitenfalz (b) des Umschlages legend, diesen vorwärts bewegt.
  2. 2. Zuführungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der in den Umschlag eintretende vordere Teil (3a) des Zuführungsfingers (3) gegenüber dem hinteren Teil des Fingers (3) gekröpft ist.
  3. 3. Zuführungsvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zu verschließenden Briefe stapelweise derart über die Kante (ia) des Anlegetisches (i) gelegt werden, daß ihre Schließklappen (c) auf dem Anlegetisch (i) schuppenartig übereinanderzuliegen kommen, während die Umschlagtaschen (d) senkrecht zu den Klappen (c) hängen und die Briefe von dem Zuführungsfinger (3) den Förderwalzen (13, 14) parallel zur Schließkante (a) zugeführt werden. Zuführungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Stapelhalter (2) abnehmbar ist, so daß die Zuführung von der üblichen Größe abweichender Formate von Hand erfolgen kann.
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