DE378652C - Transportable Bohrmaschine - Google Patents

Transportable Bohrmaschine

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Publication number
DE378652C
DE378652C DEH90278D DEH0090278D DE378652C DE 378652 C DE378652 C DE 378652C DE H90278 D DEH90278 D DE H90278D DE H0090278 D DEH0090278 D DE H0090278D DE 378652 C DE378652 C DE 378652C
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DE
Germany
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water
pressure
springs
bridge
pistons
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Expired
Application number
DEH90278D
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English (en)
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WILHELM HEIMANN
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WILHELM HEIMANN
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B45/00Hand-held or like portable drilling machines, e.g. drill guns; Equipment therefor
    • B23B45/04Hand-held or like portable drilling machines, e.g. drill guns; Equipment therefor driven by fluid-pressure or pneumatic power

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Reciprocating Pumps (AREA)

Description

Bekannt sind bereits Bohrmaschinen, deren Arbeitsspindel durch einen hydraulischen Motor angetrieben wird. Hierbei handelt es sich um stationäre Maschinen, bei denen ein Belasten der Kolben durch Gewichte erfolgt. Die Erfindung bezieht sich nun auf eine transportable Bohrmaschine, bei welcher das durch eine Saug- und Druckpumpe aus einem Wasserbehälter angesaugte Betriebswasser in
ίο Zylinder entgegen dem Druck von in ihnen gleitenden Kolben gepreßt wird. Hierbei legen sich die Kolben unter Zwischenschaltung von Federn gegen eine am Pumpengehäuse verschiebbar angeordnete Brücke und gelangt das beim Bohren unter Federdruck stehende Betriebswasser beim Rückgang der Kolben zunächst durch den Druck dieser Federn und dann durch das Vordrücken des Gehäuses gegen das Werkstück in einen an der Brücke angebrachten Wassermotor, aus welchem es nach der Arbeitsleistung wieder in den Wasserbehälter gelangt. Da das Wasser nach der Arbeitsleistung immer wieder dem Wasserbehälter zugeführt wird, wird ein Auffüllen des Behälters nur nach längerer Betriebsdauer erforderlich.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform veranschaulicht; es zeigt:
Abb. r eine vordere Ansicht,
Abb. 2 eine seitliche Ansicht,
Abb. 3 eine Stirnansicht und Abb. 4 eine Innenansicht des Antriebsmotor mit teilweisem Schnitt.
In den beiden nebeneinanderliegenden und zu einem Gehäuse vereinigten Zylindern ι und 2, welche durch einen Kanal miteinander in Verbindung stehen, bewegen "sich die Plungerkolben 3 und 4. Die Kolben sind an dem offenen Ende der Zylinder in bekannter ίο Weise durch Ledertnanschetten o. dgl. dichtschließend geführt. An beiden Seiten des Zylindergehäuses sind Nocken 5 vorgesehen, in welchen Stangen 6 verschiebbar angebracht sind. An diesen Stangen ist ein Steg oder eine Brücke 7 angeordnet und sind zwischen den Kolben und dieser Brücke Federn 8 ; und 9 eingeschaltet. Auf der Rückseite der Zylinder 1 und 2 ist ein Pumpenzylinder 10 vorgesehen, welcher einen nach der entgegen- , gesetzten Seite ausziehbaren Plungerkolben 11 besitzt. Dieser Kolben kann durch den ; an das Zylindergehäuse angelenkten und mit dem Kolben durch ein Gelenk in Verbindung stehenden Hebel 12 betätigt werden. Diese Pumpe steht durch eine Rohrleitung 13 mit dem auf der Vorderseite des Zylindergehäuses angebrachten Wasserbehälter 14 in Verbindung. Beim Vorziehen des Kolbens saugt dieser Wasser aus dem Behälter 14; hierbei | ist in die Rohrleitung ein Rückschlagventil 15 eingebaut. Von der Rohrleitung 13 zweigt ein weiteres Rohr 16 ab, welches zu dem Ver- '■ bindungskanal der beiden Zylinder 1 und 2 führt. In diese Rohrleitung ist ein feder- : belastetes Ventil 17 eingebaut. Beim Nieder- j drücken des Kolbens 11 wird das in der [ Pumpe befindliche Wasser in die Zylinder 1 und 2 gedruckt. Auf der verschiebbaren und i mit den Kolben 3 und 4 durch die Federn 8 und 9 in Verbindung stehenden Brücke 7 ist ein Wassermotor 18 angebracht, welcher von J den beiden Zylindern 1 und 2 durch Schlauch- i leitungen 19 und 20 gespeist wird. Das 1 Schaufelrad 21 dieses Wassermotors ist so ; ausgeführt, daß es dichtschließend in dem ; Gehäuse läuft und die einzelnen Zellen mit Wasser gefüllt bleiben, so daß nur wenig , Druckwasser zum Antrieb benötigt wird. Der \ Wasserüberdruck tritt durch die Schlauch- i leitung 22 in den Wasserbehälter 14 zurück, wobei in dem Anschlußstutzen des Motor- ; gehäuses ein federbelastetes Ventil 23 ein- t gebaut ist. Das verbrauchte Wasser wird j hierdurch dem Wasserbehälter 14 wieder zu- j geführt, von wo es durch die Pumpe 10 wieder j abgesaugt wird. An der Brücke 7 ist die Bohrspindel 24 angebracht und zweckmäßig in einem Kugellager gelagert. Diese Spindel wird durch eine geeignete Zahnradübersetzung von dem Motor in Drehung versetzt.
Zunächst wird das Wasser mittels der Handpumpe aus dem Wasserbehälter 14 angesaugt und durch Niederdrücken des Kolbens 11 in die beiden Zylinder 1 und 2 gepreßt, wodurch deren Kolben ausgestoßen und die Federn 8 und 9 zusammengedrückt werden. Nunmehr wird die Maschine bzw. die mit einem Bohrer versehene Spindel 24 gegen den zu bohrenden Gegenstand gedrückt und damit die Kolben 3 und 4 zurückgedrückt. Beim Zurückdrücken der Kolben tritt nun das zusammengepreßte Wasser durch die Leitungen 19 und 20, nachdem die in diesen Leitungen angebrachten Abstellhähne geöffnet sind, in den Motor 18 und treibt diesen an, wodurch gleichzeitig die Bohrspindel 24 in Drehung versetzt wird.. Hierbei dienen dann die Federn 8 und 9, welche die Drehbewegung der Spindel einleiten, bevor mit dem eigentlichen Bohren begonnen wird, zum Ausgleieh des auf die Bohrvorrichtung ausgeübten Druckes. Da der Motor nur sehr wenig Druckmittel benötigt, genügt der in den Zylindern 1 und 2 vorhandene Wasserdruck für längere Zeit zum Antrieb, wobei das verbrauchte Wasser 8g wieder dem Behälter zugeführt wird und sein Auffüllen nur nach längerer Betriebsdauer erforderlich wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Transportable Bohrmaschine, deren Arbeitsspindel durch einen hydraulischen Motor angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß das durch eine Saug- und Druckpumpe (10) aus einem Wasserbehälter (14) angesaugte Betriebswasser in Zylinder (1, 2) entgegen dem Drucke von in ihnen gleitenden Kolben (3, 4) gepreßt wird, wobei sich die Kolben unter Zwischenschaltung von Federn (8, 9) gegen eine am Pumpengehäuse beschränkt verschiebbar angeordnete Brücke (7) legen und beim Bohren dieses nunmehr unter dem Druck der Federn (8, 9) stehende Betriebswasser beim Rückgang der Kolben (3, 4), hervorgerufen zunächst durch den Druck d<er Federn und dann durch das Vordrücken des Gehäuses gegen das Werkstück, in einen an der Brücke angeordneten Wassermotor (18) n0 gelangt, aus dem es nach der Arbeitsleistung durch eine mit Rückschlagventil versehene Leitung (22) wieder dem Wasserbehälter (24) zugeführt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    Berlin, gedruckt in der reichsdruckerel
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