DE378053C - Selbsttaetige Eisenbahnwagenkupplung - Google Patents

Selbsttaetige Eisenbahnwagenkupplung

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DE378053C
DE378053C DEM74160D DEM0074160D DE378053C DE 378053 C DE378053 C DE 378053C DE M74160 D DEM74160 D DE M74160D DE M0074160 D DEM0074160 D DE M0074160D DE 378053 C DE378053 C DE 378053C
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Germany
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coupling
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DEM74160D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K7/00Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating
    • F01K7/02Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating the engines being of multiple-expansion type
    • F01K7/025Consecutive expansion in a turbine or a positive displacement engine
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G1/00Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
    • B61G1/02Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis
    • B61G1/06Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis and coupling when the coupling halves are pushed together

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

Es sind bereits selbsttätige Eisenbahnkupplungen bekannt, bei denen zwei als Haupt- und Nebenkupplung 'dienende Kuppelbügel vorgesehen sind. Die Kuppelhaken für die Nebenkupplung sind dabei entweder an den Kuppelbügeln, selbst ausgebildet, wodurch die doppelte Kupplung von der genauen gegenseitigen Lage der beiden Kuppelbügel abhängig wird, die nicht immer gewahrt bleiben kann, oder es sind verschwenkbare Haken vorgesehen, die eine gewisse Unabhängigkeit der Bewegungen gestatten, dafür aber den Nachteil aufweisen, daß der eine Bügel beim Eingreifen in den genannten Haken den anderen Bügel derart beeinflußt, daß eine doppelte Kupplung nicht erfolgen kann.
Demgegenüber ist gemäß vorliegender Erfindung die Einrichtung getroffen, daß beim Zusammenfahren der zu kuppelnden Fahrzeuge der eine der beiden in wagerechter Lage gehaltenen Kuppelbügel den anderen Bügel anhebt, wobei oberhalb des Hauptkuppelhakens ein in an sich bekannter Weise verschwenkbarer zusätzlicher Haken angeordnet ist, welcher derart ausgebildet ist, daß sich der erstgenannte Bügel zwischen den Haupt- und den Nebenhaken schiebt und abfällt, wodurch der angehobene andere Bügel nach Herstellung der Hauptkupplung sich senken und in den, Nebenhaken, eine zusätzliche Kupplung· bewirkend, einfallen kann.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt
Abb. -i die Seitenansicht der Vorrichtung in gekuppelter Lage,
Abb. 2 die 'entsprechende Draufsicht.
Abb. 3 bis 6 stellen die Wirkungsweise der Teile während des Kuppelvorganges dar.
Abb. 7 ist eine schaubildliche Ansicht einer Einzelheit.
Die Hauptkuppelhaken c in der Mitte der Wagen a, a1 sind mit einer äußeren schrägen Fläche c1 und einer inneren lotrechten Fläche c2 ausgerüstet. Die den Haken, tragende Zugstange ist mit einer Bohrung versehen, in der ein Bolzen d lagert, auf welchem der übliche Kuppelbügel e drehbar sitzt. Dieser kann aus einem oder mehreren Teilen bestehen. Sein äußeres Ende ist als Schleife e1 ausgebildet, während die nach innen zu liegenden gegabelten Enden in eine segmentförmige Platte e2 übergehen, die, wenn sich der Bügel in der wagerechten Lage befindet (Abb. 3), gegen die Wand des Wagens anliegt.
Verschwenkbar atif dem Bolzen d lagert ein zusätzlicher Haken F von besonderer
Bauart (Abb. 7), der mit einer Anzahl von Auflaufkanten ausgestattet ist. Dieser Haken besteht aus zwei el>enen Platten /, die durch Bolzen g im Abstand \'oneinander gehalten sind und auf dem Drehbolzen d frei beweglich den Hauptkuppelhaken c umfassen. Zu diesem Zweck sind die Hakenplatten f auf einem Rohr h befestigt, das den Bolzen d umgreift, und dessen linden über die äußeren Flächen der Platten hinausgehen. Somit bildet das Rohr// ein Distanzstück zwischen den gegabelten Enden des Bügels e. Der obere Teil des Hakens /·' ist als Doppelglied ausgebildet, wobei das untere Glied fl an- | nähernd bündig mit der inneren Fläche c2 des , Hauptkuppelhakens c verläuft, während das j obere Glied /'- nach aufwärts ragt und dazu j dient, mit dem Ende des Bügels des anderen | Wagens in Eingriff zu kommen. Der untere Teil /3 des Hakens /·* ist als ; Segment ausgebildet, dessen hintere Kante f* sich in der Ruhelage gegen die Wand des ! Wagens (Abb. 3) legt. Die obere vordere Kante des Segments f3 bildet eine schräge Fläche f', die dazu dient, das Ende des Bügels c des anderen Wagens außer Eingriff mit dem Haken F zu bringen, wenn ein Lösen der Kupplung stattfinden soll.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende:
Im Ruhezustände befindet sich· die Vorrichtung jedes der beiden Wagen in der in Abb. 3 dargestellten Lage. Zwecks Kuppeins sei angenommen, daß der Wagen a1 gegen den Wagen α geschoben wird. Wenn die äußeren, spitz zulaufenden Ansätze cx der Bügel e beim Zusammenfahren der Wagen aufeinandertreffen, so wird bei weiterem Nähern der eine der beiden durch die Anschlag- ; flächen e2 in wagerechter Lage gehaltenen j Kuppelbügel e den anderen Bügel anheben. In der Zeichnung ist angenommen, daß der dem Wagen a1 zugehörige Bügel e angehoben wird. Aus der in Abb. 4 dargestellten Lage ist ersichtlich, daß das Ende des Bügels e des Wagens a die gegenüberliegende schräge Fläche c1 erreicht hat und sich gegen den 1 oberen Teil des Hauptkuppelhakens c und des verschwenkbaren zusätzlichen Hakens /·' be- , wegt. Das Ende c1 des Bügels e faßt nun das Glied f1 an dessen äußerer Kaute /''' und be- ! wirkt eine Teildrehung des Hakens F um den Bolzen d in die in Abb. 5 dargestellte Lage. Sobald der Bügel über den oberen Teil des Hakens c hinweggegangen ist, schiebt sich das Bügelende zwischen die beiden Kuppelhaken c und F und fällt durch Eigengewicht , [ sowie unter Belastung dttrch den zweiten j Bügel e in die Ausnehmung c~ (Abb. 1). Da-
durch wird der Bügel des Wagens α1 freigegeben, der sich dann über das obere Glied /2 am Haken F des Wagens α schiebt (Abb. 1). Der Haken F des Wagens α1 fällt in seine Ruhelage zurück. Die beiden Wagen j sind nun in doppelter Weise miteinander ge-
kuppelt.
: Während des Yerschiel edienstes kommt es vor, daß der Stoß des einen Wagens gegen den anderen genügt, um die Puffer vollkommen zusammenzudrücken. Um nun zu verhindern, daß eine Stoßbeanspruchung auf die Kupplung übertragen wird, sind der Haupthaken c und der Xebenhaken F so ausgebildet, d'aß kein direkter Eingriff der Teile miteinander stattfindet. Zu diesem Zwecke ist die obere Kante des Hakens c bei c!i kurvenförmig gekrümmt, während der Haken F bei f~ ausgeschnitten ist. Abb. 6 zeigt die Stellung der verschiedenen Kuppelteile, wenn die Puffer tier Wagen vollkommen zusammengedrückt sind. Es ist ersichtlich, daß das Bügelende des Wagens α an dem Haken r des Wagens α1 vorbeigegangen ist, während der Bügel e des Wagens a1 in eine nahezu lotrechte Stellung gelangt. Der Haken /· des Wagens a1 ist dabei nach hinten gedreht worden, indem das Bügel ende des Wagens a. auf der Kante /■"' gleitend, in den Ausschnitt f~ eintritt, so daß keine Druckbeanspruchung der Kuppelbügel eintritt.
Mit Vorrichtungen der oben beschriebenen Art wird der Vorteil erzielt, daß beim Zusammenschieben zweier zu kuppelnder Fahrzeuge selbsttätig ein doppeltes Kuppeln erfolgt. Das Lösen der Kupplung erfolgt mittels eines Handhebels, wodurch die zusätzlichen Haken F gehoben und die beiden Kuppelbügel freigegeben werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Selbsttätige Eisenbahnkupplung mit zwei als Haupt- und Xebenkupplung dienenden Kuppelbügeln, gekennzeichnet durch einen oberhalb des Hauptkuppelhakens (Y) angeordneten zweiten Haken (F), in welchen beim Zusammenfahren der zu kuppelnden Fahrzeuge, wobei der eine der beiden in waagerechter Lage gehaltenen Kuppelbügel (e) den anderen Bügel an- no hebt und sich zwischen die beiden Kuppelhaken schiebt, nach Herstellung der Hauptkupplung der angehobene Bügel des anderen Fahrzeugs einfällt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEM74160D 1920-07-07 1921-06-18 Selbsttaetige Eisenbahnwagenkupplung Expired DE378053C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB378053X 1906-06-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE378053C true DE378053C (de) 1923-07-06

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DEM74160D Expired DE378053C (de) 1920-07-07 1921-06-18 Selbsttaetige Eisenbahnwagenkupplung

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FR378053A (fr) 1907-09-23

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