DE253302C - - Google Patents

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DE253302C
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coupling
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G1/00Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
    • B61G1/02Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis
    • B61G1/04Operating devices therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es sind Vorrichtungen zum Verstellen von Eisenbahnwagenkupprungen von den Seiten der Wagen aus bekannt, deren Bedienungswellen schwenkbar und in der Längsrichtung verschiebbar sind, damit Haupt- und Notkupplung getrennt für sich bedient werden können. Der praktischen Verwendung dieser bekannten Vorrichtungen steht aber ein großer Ubelstand im Wege, da den Bedienungswellen
ίο eine für das Anheben der schweren Gelenkkupplung genügende Unterstützung mangelt. Ferner sind die Bedienungswellen bei den bekannten Vorrichtungen exzentrisch zu dem Drehbolzen der Gelenkkupplung und des Reservehakens gelagert, wodurch ein erheblicher Reibungswiderstand zwischen dem Bedienungsarme und der Gelenkkupplung bzw. dem Reservehaken entsteht und die Bedienung entsprechend erschwert wird. Der letztere Übelstand ist allerdings bei einer anderen bekannten Vorrichtung nicht vorhanden, bei welcher die Bedienungsärme konachsial zu dem Drehbolzen der Gelenkkupplung gelagert ist. Hier ist aber die Beweglichkeit der Bedienungsarme allzu gering, um eine den praktischen Anforderungen entsprechende leichte und bequeme Bedienung der Kupplungen zu ermöglichen.
Derartige Ubelstände werden nach der vorliegenden Erfindung dadurch vermieden, daß die Bedienungsarme auf je einem Ende des Drehbolzens der Gelenkkupplung und des Reservehakens aufgehängt sind, während die mit diesen Armen drehbar verbundenen Bedienungsstangen oder Bedienungswellen an ihren äußeren Enden durch Führungen unterstützt sind, welche die Längsverschiebung, die seitliche Verschiebung sowie die Drehung dieser Stangen oder Wellen gestatten. Durch diese Anordnung erhalten einerseits die Bedienungsstangen eine genügende Unterstützung, um ein leichtes Anheben der schweren Gelenkkupplung zu ermöglichen, während andererseits die Bedienungsarme derart beweglich werden, daß sie leicht und bequem nach Belieben in Eingriff mit dem Reservehaken oder der Gelenkkupplung gebracht werden können.
Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform der Erfindung. Fig. 1 ist eine Seitenansicht zweier Kupplungen in derjenigen Lage, welche sie bei zwei zusammengekuppelten ' Wagen einnehmen. Fig. 2 ist eine Seitenansicht derselben Kupplungen in derjenigen Lage, welche sie unmittelbar nach erfolgter Entkupplung bzw. unmittelbar vor Zusammenkupplung einnehmen, Fig. 3 ist eine Oberansicht der Fig. 1.
Auf der Zeichnung sind die Zugstangen mit i, die gewöhnlichen Zughaken mit 2, die gewöhnlichen Reservehaken mit 3 und die Drehzapfen der letzteren mit 4 bezeichnet. Obgleich die gewöhnlichen Schraubenkupplüngen mit einigen unerheblichen Änderungen verwendet werden können, empfiehlt es sich, die in der Zeichnung gezeigte Gelenkkupplung zu verwenden, welche aus drei Hauptteilen besteht, und zwar aus einem am Drehbolzen 4 des Reservehakens aufgehängten Doppelge-
lenk 5, einem Zwischengelenk 6 und einem Kupplungsbügel 7. Letzterer ist an seinem freien Ende abgeflacht und an der unteren Seite abgeschrägt, um das An- und Entkuppein zu erleichtern. Die Gelenkkupplung 5, 6, 7 ist in bekannter Weise derart eingerichtet, daß ihre Teile beim Aufwärtsdrehen des Doppelgelenkes 5 sich in gleicher Richtung oder beinah in gleicher Richtung miteinander einstellen, wie dies aus Fig. 2 hervorgeht. Das Doppelgelenk 5 ist zu diesem Zwecke beispielsweise mit hakenförmigen Vorsprüngen 8 versehen, die von unten um die Enden eines durch das Zwischengelenk 6 hindurchgesteckten Stiftes 9 greifen, während der Kupplungsbügel 7 mit Vorsprüngen 10 versehen ist, in welchen ein Stift 11 befestigt ist, der beim Aufwärtsdrehen der Gelenkkupplung sich gegen die untere Seite des Zwischengelenkes 6 legt.
An jedem Ende des verlängerten Drehbolzens 4 ist ein gebogener Bedienungsarm 12 drehbar und verschiebbar aufgehängt, mit welchem eine Bedienungsstange 13 gelenkig verbunden ist. Die Stange 13 ist in der Nähe ihres äußeren Endes durch eine gabelförmige, am Wagenende befestigte Führung 15 hindurchgeführt, in welcher die Stange in der Längsrichtung und seitlich verschoben sowie gedreht werden kann. Zur Bewegung der Stange 13 dient ein an deren äußerem Ende drehbar befestigter Hebel 14, der mit einem kreisbogenförmig gebogenen Arm 16 versehen ist, welcher in Eingriff mit der einen oder der anderen von zwei Aussparungen 17 gebracht werden kann, die in einem am Wagenende befestigten Eckrahmen 18 vorgesehen sind. Dieser Eckrahmen kann in einem Stück mit der Führung 15 ausgeführt sein und besitzt ein Loch 19, mit dem ein Haken 20 des Hebels 14 von unten in Eingriff gebrächt werden kann, um die Gelenkkupplung z. B. bei Rangierungen in an sich bekannter Weise in angehobener Lage festzuhalten.
Die beschriebene Vorrichtung wird in der . folgenden Weise verwendet.
Wenn zwei Wagen, wie in Fig. 1 gezeigt, sowohl mit der Haupt kupplung als auch mit der Notkupplung gekuppelt sind und das Entkuppeln stattfinden soll, so löst man erst in bekannter Weise die Kupplung, z. B. mittels in den Zugstangen eingesetzter Schraubvorrichtungen, und bringt mittels der Stellstange 13 bzw. deren Hebel 14 das freie Ende des Armes 12 unter den Reservehaken 3. Dieser kann an der Unterseite zweckmäßig mit einer Vertiefung versehen sein, in welche ein Zapfen 21 am freien Ende des Armes 12 eintreten kann, wodurch ein sicheres Zusammengreifen mit dem Reservehaken erzielt wird. Sobald der Eingriff zwischen dem Arm 12 und dem Reservehaken stattgefunden hat, dreht man mittels des Hebels 14 den Arm 12 nach aufwärts, wobei der Reservehaken gegen die Zuggelenkkupplung 5, 6, 7 stößt und diese nach oben dreht. Unmittelbar darauf fällt die Reservegelenkkupplung aus dem Sicherheitshaken heraus, worauf bei weiterer Aufwärtsdrehung des Reservehakens 3 die Zugkupplung außer Eingriff mit dem Zughaken des anderen Wagens gehoben wird, wie dies aus Fig. 2 ersichtlich ist. Das Lösen der beiden Kupplungen erfolgt also in einem Tempo. Will man, z. B. beim Rangieren, die Zuggelenkkuppluhg in gehobener Lage festhalten, so bringt man den Haken 20 am Hebel 14 von unten aus in Eingriff mit dem Loch 19 des Eckrahmens. Wenn man dagegen, z. B. beim Rangieren an den Bahnhöfen, nur die Zuggelenkkupplung verwendet, so bewegt man diese direkt mittels des Armes 12. Zu diesem Zwecke kann z. B. das in Eingriff mit dem Doppelgelenk 5 stehende Ende des Zwischengelenkes 6 an der unteren Seite mit einer dem Zapfen 21 entsprechenden Vertiefung versehen sein. Sobald der Zapfen 21 in Eingriff mit dieser Vertiefung gebracht worden ist, kann man die Zuggelenkkupplung nach Belieben unabhängig vom Reservehaken 3 bewegen.
Um das Kuppeln auch in Kurven zu ermöglichen, ist das Loch für den Drehbolzen 4 im Zughaken 2 nach den Enden zu erweitert, so daß der Drehbolzen 4 und damit die Zuggelenkkupplung ein gewisses seitliches Spiel erhält.
Zu demselben Zwecke sind die dem Zughaken zugekehrten Seiten des Doppelgelenkes 5 abgerundet. Das seitliche Drehen der Zuggelenkkupplung wird durch Verschiebung der Stellstange 13 bewerkstelligt. Diese Verschiebung wird dadurch erleichtert, daß der Arm 16 in die eine oder die andere der Aussparungen 17 eingeführt wird, wodurch der Hebel 14 einen festen Stütz- und Drehpunkt erhält. Das Ankuppeln zweier Wagen erfolgt in der Weise, daß man mittels der Stange 13 und des Armes 12 die Gelenkkupplung des einen Wagens in die in Fig. 2 gezeigte Lage hebt und sie dann im geeigneten Augenblicke hinunterläßt, so daß deren Kupplungsbügel 7 mit dem Zughaken des anderen Wagens in Eingriff gelangt. Die Reservekupplung wird dann entweder in gewöhnlicher Weise dadurch angekuppelt, daß der Bedienende zwischen die Wagen tritt, oder aber mittels der zugehörigen Stellvorrichtung. In diesem Falle muß man sich der Stellstangen beider Wagen gleichzeitig bedienen, wobei man mit der einen den Reservehaken des einen Wagens und mit der anderen die Gelenkkupplung des anderen Wagens bewegt. ,

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Verstellen von Eisenbahnwagenkupplungen von den Seiten der Wagen aus mit schwenkbaren und seitlich verschiebbaren, voneinander unabhängigen Bedienungsarmen, dadurch gekennzeichnet, daß die Bedienungsarme (12) auf je einem Ende des Drehbolzens (4) der Gelenkkupplung und des Reservehakens aufgehängt sind, während die mit diesen Armen drehber verbundenen Bedienungsstangen (13) an ihren äußeren Enden durch Führungen (15,17,18,19) unterstützt sind, welche die Längsverschiebung, die seitliche Verschiebung sowie die Drehung dieser Stangen gestatten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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