DE377151C - Drehbank mit zwei einem gemeinsamen Satz von Werkzeugtraegern gegenueber einstellbaren Werkstueckspindeln - Google Patents

Drehbank mit zwei einem gemeinsamen Satz von Werkzeugtraegern gegenueber einstellbaren Werkstueckspindeln

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Publication number
DE377151C
DE377151C DER51600D DER0051600D DE377151C DE 377151 C DE377151 C DE 377151C DE R51600 D DER51600 D DE R51600D DE R0051600 D DER0051600 D DE R0051600D DE 377151 C DE377151 C DE 377151C
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DE
Germany
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lathe
workpiece
tool carriers
work piece
spindles
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Expired
Application number
DER51600D
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English (en)
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Dr-Ing Edmund Rumpler
Original Assignee
Dr-Ing Edmund Rumpler
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Publication date
Application filed by Dr-Ing Edmund Rumpler filed Critical Dr-Ing Edmund Rumpler
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B3/00General-purpose turning-machines or devices, e.g. centre lathes with feed rod and lead screw; Sets of turning-machines
    • B23B3/06Turning-machines or devices characterised only by the special arrangement of constructional units

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

Bekannt ist eine Mutterndrehbank, die mit zwei einem gemeinsamen Satz Werkzeugträgern gegenüber einstellbaren Werkstückspindeln ausgerüstet ist. Sie ist nur für Werkstücke kleiner Abmessungen bestimmt und geeignet, da die außerhalb der Arbeitsstellung befindliche Werkstückspindel am Bedienungsplatz der Maschine steht. Eine für größere Werkstücke bestimmte Werkstückspindel
ίο würde die Bedienung der Maschine von dieser Stelle, aus hindern. Die Erfindung besteht darin, daß die außer Arbeitsstellung befindliche Werkstückspindel an einer vom Bedienungsplatz der Maschine abliegenden Seite der Drehbank über einem besonderen Arbeitstisch steht.
Die Zeichnung zeigt schematisch zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung. Abb. 1, 2 und 3 sind Seitenansicht, Grundriß und Vorderansicht eines Beispiels, Abb. 4 und S Längs- und Querschnitt einer zweiten Ausführungsform.
Auf dem Bett 1 · der Revolverdrehbank nach Abb. 1 bis 3 sind ein Längssupport 2 mit Revolverkopf und ein Quersupport 3 angeordnet. 2 und 3 bilden einen Satz von Werkzeugträgern. 4 und 5 sind zwei Planscheiben, die mit zapfenartigen Ansätzen 19 an einer Schwinge 6 gelagert sind. Die Schwinge ist um die am Spindelstock angebrachte Achse 7 schwenkbar. Die Ansätze 19 sind die Werkstückspindeln der Maschine. Zum Antrieb dient ein Motor 9, der über eine Riemenscheibe 10 eine Welle 11 antreibt, auf der undreh- aber längsverschiebbar eine Kupplungshälfte 12 angebracht ist. Die dazu passende Kupplungshälfte 13 ist auf einer Hohlwelle 14 aufgekeilt, in der ein Wellenstück 15 längsverschiebbar aber undrehbar gelagert ist. Die Kupplungshälfte 12 kann
von außen durch einen Handhebel iö in Verbindung mit einer Kupplungsgabel verstellt werden. Das Wellenstück 15 läßt sich in der gleichen Weise durch einen Handhebel 17 verstellen, der mittels einer Kupplungsgabel eine mit dem Wellenstück 15 durch einen Querstift verbundene Muffe verstellt. Die Achse 7 ist ati der vom Bedienungsplatz abgewendeten Seite der Maschine parallel zu der Antriebswelle 14 gelagert, so daß die Planscheiben 4 und 5 bei einer Schwenkung der Schwinge 6 um i8o° in und außer Arbeitsstellung gelangen. Die Schwinge wird in ihren beiden Lagen durch Klauen 20 gesichert, die durch ein Handrad 21 in entsprechende Ausschnitte der Schwinge eingelegt werden können. Die Hohlwelle 14 wird mit der jeweils in der Arbeitsstellung befindlichen Werkstückspindel ig durch Vorschieben des Wellenstückes 15 gekuppelt. Die Kupplung 12, 13 dient zur Ein- und Ausschaltung des Antriebes bei der Arbeit. Auf der Rückseite der Maschine ist vor der außer Arbeitsstellung befindlichen Planscheibe ein Tisch 22 angebracht, der als Unterlage für Meßwerkzeuge u. dgl. beim Aufspannen von Werkstücken dient.
Während ein auf der Planscheibe 5 aufgespanntes Werkstück bearbeitet wird, wird ein fertiges Werkstück von der Planscheibe 4 abgenommen und ein neues aufgespannt. Xach Fertigstellung des auf der Planscheibe 5 befindlichen Werkstückes werden die Planscheiben 4 und 5 durch Drehung der Schwinge 6 gegeneinander ausgewechselt, und die gleiche Arbeitfolge beginnt von neuem. Bei der Drehbank nach Abb. 4 und 5 ist auf dem Bett 1 ein Support 30 aufgebaut, der die Werkzeuge trägt. Der Antrieb der Werkstückspindel geht wiederum von einem Elektromotor 9 aus, der mittels eines Kegelradgetriebes 31, einer Welle 33 und eines Kegelradgetriebes 32 ein Stirnrad 34 antreibt. Das getriebene Rad des Kegelradgetriebes 32 ist auf der Nabe 36 des Stirnrades 34 aufgekeilt. Das Stirnrad 34 ist auf einer Achse 35 gelagert, die im Spindelkasten 54 befestigt ist. Über der Achse 35 ist ein Zahnrad 37 im Spindelkasten gelagert, das mit 'lern Stirnrad 34 kämmt und auf dessen nach beiden Seiten verlängerter hohler Xabe zwei Kupplungshälften 38, 39 aufgekeilt sind, in (He zwei Kupplungshälften 40 oder 41 durch Handgriffe 52 oder 53 und Kupplungsgabeln ein- oder ausgerückt werden können. Gleichachsig mit dem Zahnrad 37 sind im Spindelkasten 54 zwei Spindeln 43 und 44 gelagert, ; und zwar vorn unmittelbar in der Wand des Spindelkastens, hinten durch Kugellager 42 in den Xabenansätzen des Zahnrades 37. Die ! Wellen 43 und 44 tragen je eine Planscheibe 4 oder 5. Der Spindelkasten 54 hat einen runden Sockel, der über einen entsprechenden Ring am Bett der Drehbank greift. Mit dem Sockel ist ein Schneckenrad 45 fest verbunden, in das eine von einem Elektromotor 50 gedrehte Schnecke eingreift. Der Elektromotor ist am Bett 1 gelagert. Eine Feststellvorrichtung 51 dient dazu, den Spindelkasten 54 so festzustellen, daß die Spindeln 43 und 44 in der Längsmittellinie des Bettes liegen. An der dem Support 30 entgegengesetzten Seite des Bettes ist ein Tisch 22 fest angebracht.
Auch bei dieser Ausführungsform der Drehbank kann auf der dem Support 30 gegenüber befindlichen Planscheibe ein Werkstück bearbeitet werden, während gleichzeitig an der über dem Tisch 22 befindlichen Planscheibe ein fertiges Werkstück ab- und ein neues aufgespannt wird. Die Kupplungen 39, 41 und 38, 40 dienen dazu, die arbeitende Werkstückspindel mit dem Antrieb zu verbinden und die nicht arbeitende vom Antrieb abzuschalten. Nach Fertigstellung eines Werkstückes wird die Feststellvorrichtung 51 des Spindelkastens 54 gelöst und der Motor 50 eingeschaltet. Er schwenkt dann den Spindelkasten 54 um i8o°, woraufhin er wieder ausgeschaltet wird. Der Spindelkasten wird dann wieder festgestellt, und nun kann einerseits die Bearbeitung des vorher aufgespannten Werkstückes, anderseits das Abspannen des fertigen und Aufspannen eines neuen Werkstückes sofort wieder beginnen. Der Bedienungsplatz der Drehbank wird durch die nicht in Tätigkeit befindliche Planscheibe nicht behindert.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Drehbank mit zwei einem gemeinsamen Satz von Werkzeugträgern gegenüber einstellbaren Werkstückspindeln, dadurch gekennzeichnet, daß die außer Arbeitsstellung befindliche Werkstückspindel an einer vom Bedienungsplatz der Maschine abliegenden Seite der Drehbank über einem besonderen Arbeitstisch steht und gegebenenfalls die jeweilig arbeitende Werkstückspindel mit der gemeinsamen Antriebswelle durch ein gleichachsig in den zu kuppelnden Wellen verschiebbares Wellenstück gekuppelt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DER51600D 1920-11-14 1920-11-14 Drehbank mit zwei einem gemeinsamen Satz von Werkzeugtraegern gegenueber einstellbaren Werkstueckspindeln Expired DE377151C (de)

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DE377151C true DE377151C (de) 1923-06-09

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ID=7409044

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DER51600D Expired DE377151C (de) 1920-11-14 1920-11-14 Drehbank mit zwei einem gemeinsamen Satz von Werkzeugtraegern gegenueber einstellbaren Werkstueckspindeln

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DE (1) DE377151C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1014819B (de) * 1955-07-02 1957-08-29 Fischer Ag Georg Drehbank
FR2565139A1 (fr) * 1984-06-02 1985-12-06 Gildemeister Ag Machine-outil a deux broches porte-piece
EP0507123A3 (en) * 1991-03-11 1993-07-28 Emag Maschinenfabrik Gmbh Machine tool with a rotational driven hollow work spindle working simultaneously at both ends of a workpiece

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1014819B (de) * 1955-07-02 1957-08-29 Fischer Ag Georg Drehbank
FR2565139A1 (fr) * 1984-06-02 1985-12-06 Gildemeister Ag Machine-outil a deux broches porte-piece
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