DE377151C - Drehbank mit zwei einem gemeinsamen Satz von Werkzeugtraegern gegenueber einstellbaren Werkstueckspindeln - Google Patents
Drehbank mit zwei einem gemeinsamen Satz von Werkzeugtraegern gegenueber einstellbaren WerkstueckspindelnInfo
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- DE377151C DE377151C DER51600D DER0051600D DE377151C DE 377151 C DE377151 C DE 377151C DE R51600 D DER51600 D DE R51600D DE R0051600 D DER0051600 D DE R0051600D DE 377151 C DE377151 C DE 377151C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B3/00—General-purpose turning-machines or devices, e.g. centre lathes with feed rod and lead screw; Sets of turning-machines
- B23B3/06—Turning-machines or devices characterised only by the special arrangement of constructional units
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Turning (AREA)
Description
Bekannt ist eine Mutterndrehbank, die mit zwei einem gemeinsamen Satz Werkzeugträgern gegenüber einstellbaren Werkstückspindeln
ausgerüstet ist. Sie ist nur für Werkstücke kleiner Abmessungen bestimmt und geeignet, da die außerhalb der Arbeitsstellung
befindliche Werkstückspindel am Bedienungsplatz der Maschine steht. Eine für größere
Werkstücke bestimmte Werkstückspindel
ίο würde die Bedienung der Maschine von dieser
Stelle, aus hindern. Die Erfindung besteht darin, daß die außer Arbeitsstellung befindliche
Werkstückspindel an einer vom Bedienungsplatz der Maschine abliegenden Seite der Drehbank über einem besonderen Arbeitstisch
steht.
Die Zeichnung zeigt schematisch zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung. Abb. 1,
2 und 3 sind Seitenansicht, Grundriß und Vorderansicht eines Beispiels, Abb. 4 und S
Längs- und Querschnitt einer zweiten Ausführungsform.
Auf dem Bett 1 · der Revolverdrehbank nach Abb. 1 bis 3 sind ein Längssupport 2
mit Revolverkopf und ein Quersupport 3 angeordnet. 2 und 3 bilden einen Satz von
Werkzeugträgern. 4 und 5 sind zwei Planscheiben, die mit zapfenartigen Ansätzen 19
an einer Schwinge 6 gelagert sind. Die Schwinge ist um die am Spindelstock angebrachte
Achse 7 schwenkbar. Die Ansätze 19 sind die Werkstückspindeln der Maschine.
Zum Antrieb dient ein Motor 9, der über eine Riemenscheibe 10 eine Welle 11 antreibt, auf
der undreh- aber längsverschiebbar eine Kupplungshälfte 12 angebracht ist. Die dazu
passende Kupplungshälfte 13 ist auf einer Hohlwelle 14 aufgekeilt, in der ein Wellenstück
15 längsverschiebbar aber undrehbar gelagert ist. Die Kupplungshälfte 12 kann
von außen durch einen Handhebel iö in Verbindung
mit einer Kupplungsgabel verstellt werden. Das Wellenstück 15 läßt sich in der
gleichen Weise durch einen Handhebel 17 verstellen, der mittels einer Kupplungsgabel eine
mit dem Wellenstück 15 durch einen Querstift verbundene Muffe verstellt. Die Achse 7
ist ati der vom Bedienungsplatz abgewendeten Seite der Maschine parallel zu der Antriebswelle
14 gelagert, so daß die Planscheiben 4 und 5 bei einer Schwenkung der Schwinge 6
um i8o° in und außer Arbeitsstellung gelangen. Die Schwinge wird in ihren beiden Lagen
durch Klauen 20 gesichert, die durch ein Handrad 21 in entsprechende Ausschnitte der
Schwinge eingelegt werden können. Die Hohlwelle 14 wird mit der jeweils in der Arbeitsstellung
befindlichen Werkstückspindel ig durch Vorschieben des Wellenstückes 15
gekuppelt. Die Kupplung 12, 13 dient zur Ein- und Ausschaltung des Antriebes bei der
Arbeit. Auf der Rückseite der Maschine ist vor der außer Arbeitsstellung befindlichen
Planscheibe ein Tisch 22 angebracht, der als Unterlage für Meßwerkzeuge u. dgl. beim
Aufspannen von Werkstücken dient.
Während ein auf der Planscheibe 5 aufgespanntes Werkstück bearbeitet wird, wird
ein fertiges Werkstück von der Planscheibe 4 abgenommen und ein neues aufgespannt.
Xach Fertigstellung des auf der Planscheibe 5 befindlichen Werkstückes werden die Planscheiben
4 und 5 durch Drehung der Schwinge 6 gegeneinander ausgewechselt, und die gleiche Arbeitfolge beginnt von neuem.
Bei der Drehbank nach Abb. 4 und 5 ist auf dem Bett 1 ein Support 30 aufgebaut, der
die Werkzeuge trägt. Der Antrieb der Werkstückspindel geht wiederum von einem Elektromotor 9 aus, der mittels eines Kegelradgetriebes
31, einer Welle 33 und eines Kegelradgetriebes 32 ein Stirnrad 34 antreibt.
Das getriebene Rad des Kegelradgetriebes 32 ist auf der Nabe 36 des Stirnrades 34 aufgekeilt. Das Stirnrad 34 ist auf
einer Achse 35 gelagert, die im Spindelkasten 54 befestigt ist. Über der Achse 35 ist ein
Zahnrad 37 im Spindelkasten gelagert, das mit 'lern Stirnrad 34 kämmt und auf dessen nach
beiden Seiten verlängerter hohler Xabe zwei Kupplungshälften 38, 39 aufgekeilt sind, in
(He zwei Kupplungshälften 40 oder 41 durch Handgriffe 52 oder 53 und Kupplungsgabeln
ein- oder ausgerückt werden können. Gleichachsig mit dem Zahnrad 37 sind im Spindelkasten
54 zwei Spindeln 43 und 44 gelagert, ; und zwar vorn unmittelbar in der Wand des
Spindelkastens, hinten durch Kugellager 42 in den Xabenansätzen des Zahnrades 37. Die
! Wellen 43 und 44 tragen je eine Planscheibe 4 oder 5. Der Spindelkasten 54 hat einen runden
Sockel, der über einen entsprechenden Ring am Bett der Drehbank greift. Mit dem Sockel ist ein Schneckenrad 45 fest verbunden,
in das eine von einem Elektromotor 50 gedrehte Schnecke eingreift. Der Elektromotor
ist am Bett 1 gelagert. Eine Feststellvorrichtung 51 dient dazu, den Spindelkasten
54 so festzustellen, daß die Spindeln 43 und 44 in der Längsmittellinie des Bettes liegen.
An der dem Support 30 entgegengesetzten Seite des Bettes ist ein Tisch 22 fest angebracht.
Auch bei dieser Ausführungsform der Drehbank kann auf der dem Support 30 gegenüber
befindlichen Planscheibe ein Werkstück bearbeitet werden, während gleichzeitig an der über dem Tisch 22 befindlichen
Planscheibe ein fertiges Werkstück ab- und ein neues aufgespannt wird. Die Kupplungen
39, 41 und 38, 40 dienen dazu, die arbeitende Werkstückspindel mit dem Antrieb zu verbinden
und die nicht arbeitende vom Antrieb abzuschalten. Nach Fertigstellung eines Werkstückes wird die Feststellvorrichtung 51
des Spindelkastens 54 gelöst und der Motor 50 eingeschaltet. Er schwenkt dann den
Spindelkasten 54 um i8o°, woraufhin er
wieder ausgeschaltet wird. Der Spindelkasten wird dann wieder festgestellt, und nun
kann einerseits die Bearbeitung des vorher aufgespannten Werkstückes, anderseits das
Abspannen des fertigen und Aufspannen eines
neuen Werkstückes sofort wieder beginnen. Der Bedienungsplatz der Drehbank wird durch die nicht in Tätigkeit befindliche Planscheibe
nicht behindert.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Drehbank mit zwei einem gemeinsamen Satz von Werkzeugträgern gegenüber einstellbaren Werkstückspindeln, dadurch gekennzeichnet, daß die außer Arbeitsstellung befindliche Werkstückspindel an einer vom Bedienungsplatz der Maschine abliegenden Seite der Drehbank über einem besonderen Arbeitstisch steht und gegebenenfalls die jeweilig arbeitende Werkstückspindel mit der gemeinsamen Antriebswelle durch ein gleichachsig in den zu kuppelnden Wellen verschiebbares Wellenstück gekuppelt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER51600D DE377151C (de) | 1920-11-14 | 1920-11-14 | Drehbank mit zwei einem gemeinsamen Satz von Werkzeugtraegern gegenueber einstellbaren Werkstueckspindeln |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER51600D DE377151C (de) | 1920-11-14 | 1920-11-14 | Drehbank mit zwei einem gemeinsamen Satz von Werkzeugtraegern gegenueber einstellbaren Werkstueckspindeln |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE377151C true DE377151C (de) | 1923-06-09 |
Family
ID=7409044
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER51600D Expired DE377151C (de) | 1920-11-14 | 1920-11-14 | Drehbank mit zwei einem gemeinsamen Satz von Werkzeugtraegern gegenueber einstellbaren Werkstueckspindeln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE377151C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1014819B (de) * | 1955-07-02 | 1957-08-29 | Fischer Ag Georg | Drehbank |
| FR2565139A1 (fr) * | 1984-06-02 | 1985-12-06 | Gildemeister Ag | Machine-outil a deux broches porte-piece |
| EP0507123A3 (en) * | 1991-03-11 | 1993-07-28 | Emag Maschinenfabrik Gmbh | Machine tool with a rotational driven hollow work spindle working simultaneously at both ends of a workpiece |
-
1920
- 1920-11-14 DE DER51600D patent/DE377151C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1014819B (de) * | 1955-07-02 | 1957-08-29 | Fischer Ag Georg | Drehbank |
| FR2565139A1 (fr) * | 1984-06-02 | 1985-12-06 | Gildemeister Ag | Machine-outil a deux broches porte-piece |
| EP0507123A3 (en) * | 1991-03-11 | 1993-07-28 | Emag Maschinenfabrik Gmbh | Machine tool with a rotational driven hollow work spindle working simultaneously at both ends of a workpiece |
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