DE37644C - Neuerung an Garbenbinde-Maschinen - Google Patents

Neuerung an Garbenbinde-Maschinen

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DE37644C
DE37644C DE188537644D DE37644DD DE37644C DE 37644 C DE37644 C DE 37644C DE 188537644 D DE188537644 D DE 188537644D DE 37644D D DE37644D D DE 37644DD DE 37644 C DE37644 C DE 37644C
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Germany
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cord
sheaf
innovation
cylinder
hooks
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Expired
Application number
DE188537644D
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English (en)
Original Assignee
Dr. med. A. MOLTRECHT in Penzlin, Mecklenburg-Schwerin
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D59/00Equipment for binding harvested produce
    • A01D59/04Knotters

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
In Fig. ι ist ein Querschnitt durch die Bindemaschine dargestellt,
in Fig. .1 a ein Grundrifs des Riegels q,
in Fig. 2 eine Ansicht von E aus (s. Fig. 8),
in Fig. 3 eine Ansicht von oben (die Grundplatte -B ist weggelassen),
in Fig. 4 und 4 a der durch die Maschine gebildete Knoten,
in Fig. 5 eine Ansicht der Nadel C nebst Bewegungsmechanismus von E aus gesehen,
in Fig. 6 eine Ansicht des Bindemechanismus bei gehobenem Teller D.
Die Fig. 7 und 8 veranschaulichen den zur Bewegung der Schnurhaken F F dienenden Mechanismus (bei Fig. 8 ist die Grundplatte B weggenommen gedacht).
Die Garbenbinde-Maschine ist wie folgt eingerichtet: Die in dem Ring α und indirect in der Platte c gelagerte Welle d ist mit der Zwischenplatte G vernietet und letztere mit dem Cylinder F1 verbunden. An dem Cylinder F1 sind die zum Abschneiden der Schnur dienenden Messer e e und die in den Scharnieren ff drehbaren Schnurgreifer HH befestigt. Der mit zwei einander gegenüberliegenden Ausschnitten g g versehene Teller D befindet sich auf dem Cylinder F1. Derselbe trägt den zum Festhalten des Knotens dienenden Theil J und kann vermittelst des um h drehbaren Hebels K und der in dem Winkelrad L angebrachten Zwangscurve i momentan gehoben und gesenkt werden. Der Hebel K wirkt dabei auf k bezw. auf die Scheibe I, Fig. 6, welche letztere sich in dem Cylinder F1 bewegen kann und mit dem Teller D bezw. der die Klammern NN und die Gleitrollen ο ο tragenden Platte M, Fig. 6, durch die in der Zwischenplatte G geführten Stifte mm mm in fester Verbindung steht. Die Klammern NN greifen über die Schnurgreifer HH, Fig. 3, und drücken letztere an den Umfang des Cylinders F1. In den hierdurch verengten Spalten pp, Fig. 3, wird die zum Binden benutzte Schnur festgehalten, Fig. 3 und 6.
In der Hinterwand des den Bindemechanismus enthaltenden Kastens befindet sich , der Riegel q, Fig. 1, ia und 2, welcher in den Kloben r r geführt und durch den Hebel s bezw. die Spiralfeder t in der in Fig. 1 gezeichneten Lage erhalten wird. Die Spitze u des Riegels q läuft in der in dem Rad L befindlichen Ausdrehung v. Verflacht sich die Ausdrehung, wie bei w, Fig. 1 und 2, angedeutet ist, so wird der Riegel q zurückgedrückt, und der Zahn P, Fig. 1, erscheint in dem Ausschnitt Q., Fig. i, 7 und 8.
Die auf der Welle x, Fig. 5, festsitzende Nadel C wird, sobald die Stange Z durch den auf dem Rad L sitzenden Stift y, Fig. 2 und 5, mitgenommen wird, in den Ausschnitt Q., Fig. ι, 7 und 8, hineingezogen und durch eine auf der Welle χ befindliche, an derselben und der Grundplatte B befestigte Spiralfeder in die in Fig. 5 punktirte Stellung zurückgeschnellt. Durch die auf die Nadel befestigten Oesen wird die auf der Rolle R aufgespulte Bindeschnur geleitet. Die unter der Grundplatte B befindlichen Schnurhaken FF, Fig. 1, 2, 3, 6, 7 und 8, bewegen sich in den Führungen S, Fig. 8, und werden durch die Schlitze T bezw. die in den Schnurhaken sitzenden Stifte (X1 ax, Fig. 7 und 8, gezwungen, sich beim Vorwärts-
und Rückwärtsgang um ihre Längsachsen derartig zu drehen, dafs die Haken mehr oder weniger nach oben stehen, was den Zweck hat, dafs letztere bei ihrem Rückgange nicht hinter das Umschlingungsband fassen. Die auf die Hauptwelle U aufgekeilte Scheibe V, Fig. ι, 2, 7 und 8, mit Zwangscurve b vermittelt die Vorwärts- und Rückwärtsbewegung der Schnurhaken durch den in c, Fig. 7 und 8, drehbaren Winkelhebel d; der Endpunkt ex dieses Hebels ist mit den Stangen Z1Z1 verbunden und bewegt sich in dem Schlitz g1. Die Stangen Z1-Z1 sind mit den um Z1 I1 drehbaren Schnurhakenangriffsstangen Zz1 Zj1 verbunden, welche letztere an die Schnurhaken bei Ci1 U1 angreifen. Bei zurückgezogenen Schnurhaken nehmen die vorerwähnten Bewegungsmechanismen die in Fig. 8 punktirte Stellung ein. Der Antrieb erfolgt durch Riemscheibe oder Rädervorgelege von der Welle U aus. Durch die Winkelräder L und L1 wird der Cylinder E1 in Umdrehung versetzt.
Der Vorgang beim Binden ist wie folgt:
Nachdem die Schnur durch den in dem Führungskloben r befindlichen Zahn P, Fig. 1, festgehalten ist, geht die Nadel, durch die auf der Welle χ sitzende Spiralfeder veranlafst, zurück, und das Getreide kann nun auf die schlaffe Schnur K1, Fig. 5, fallen, welche von der Garbe auf die Grundplatte B gedrückt wird. Infolge Mitnahme der Stange Z durch den auf dem Winkelrad L befindlichen Stifty wird die Nadel wieder vorgeschoben und schlägt mit ihrer Spitze und der durchgezogenen Schnur in die Oeffnung Q, Fig. 1, 5, 7 und 8, in dieser Weise die Garbe umschlingend. Indem nun der Schnurgreifer H zwischen Nadel und Schnur hineinfährt, wird letztere vom Schnurgreifer H, Fig. 1, 2, 3, 5 und 6, erfafst und in den Ausschnitt O1, Fig. 3, gezogen. Der Zahn P wird hierbei frei, indem die Verflachung in der Ausdrehung ν des Rades L in diesem Augenblick den Riegel q, woran sich der Zahn P befindet, zurückdrückt. Die Schnur liegt nun in dem Ausschnitt bei P des Riegels q; der Riegel schnappt zurück und klemmt die Schnur in dem Führungskloben r fest. Der sich hierbei drehende Cylinder F1 zieht die Schnur in den Ausschnitt O1, Fig. 3, wo sie von den Messern e durchschnitten wird. Die Scheibe V hat indessen das Vorwärtsbewegen der Schnurhaken veranlafst, wodurch dieselben in die Garbe mit hineingebunden werden. Hat nun der Cylinder F1 drei bis fünf Umdrehungen gemacht, d. h. sind die Schnurenden drei- bis fünfmal um einander herumgedreht, wie in Fig. 6 gezeichnet, so wird der Hebel K durch die Curve i gesenkt und dadurch der Teller D in die Höhe geschoben, die Schnur bezw. der Knoten durch /, Fig. ι und 6, festgedrückt und auf die Schnurhaken gelegt, welche sich dabei um ihre Längsachse derartig drehen, dafs die Haken mehr oder weniger nach oben stehen, infolge dessen durch die Schnurenden hindurchfassen und so den eigentlichen Knoten bilden. Der Knoten ist in den Fig. 4 und 4 a gezeichnet. Letztere Figur stellt den Knoten'ideell dar; da er aber von dem beweglichen Knotenhalter J zusammengedrückt wird, erscheint er wie in Fig. 4. Da die Schnur nur immer einmal durchschnitten und auch nach der Durchschneidung von dem tieferliegenden Zahn P festgehalten wird, indem die Spiralfeder t, Fig. 1, den Zahn P in den Kloben r hineindrückt, so geht das Bindewerk fortlaufend vor sich.

Claims (3)

Patent-Ansprüche: An Garbenbinde-Maschinen:
1. der Teller D mit den Klammern NN, welche das Festhalten und Loslassen der Schnur bewirken (Fig. 2, 3, 6, 7 und 8);
2. der Cylinder F1 mit den auf demselben befindlichen Schnurgreifern HH und mit den
. Messern e e, durch weiche die Schnur festgehalten und abgeschnitten wird (Fig. 1, 2, 3, 6· und 7);
3. die Schnurhaken F, welche das Mithineinbinden derselben in" die Garbe gestatten und die eigentlichen Knoten bilden (Fig. 1, 2, 3, 6, 7 und 8).
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DE188537644D 1885-04-28 1885-04-28 Neuerung an Garbenbinde-Maschinen Expired DE37644C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE37644T 1885-04-28

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Publication Number Publication Date
DE37644C true DE37644C (de) 1886-12-09

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ID=34584253

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DE188537644D Expired DE37644C (de) 1885-04-28 1885-04-28 Neuerung an Garbenbinde-Maschinen

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