DE375342C - Einrueckvorrichtung fuer Fangvorrichtungen von Foerderkoerben - Google Patents

Einrueckvorrichtung fuer Fangvorrichtungen von Foerderkoerben

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DE375342C
DE375342C DEM72539D DEM0072539D DE375342C DE 375342 C DE375342 C DE 375342C DE M72539 D DEM72539 D DE M72539D DE M0072539 D DEM0072539 D DE M0072539D DE 375342 C DE375342 C DE 375342C
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DEM72539D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B5/00Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators
    • B66B5/02Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions
    • B66B5/16Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well
    • B66B5/18Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well and applying frictional retarding forces

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Einrückvorrichtung für Fangvorrichtungen von Förderkörben. Die Erfindung betrifft eine Einrückvorrichtung für Fangvorrichtungen von Förderkörben u. dgl. derjenigen Art, bei welcher im Falle eines Seilbruches Bremsbacken durch Luft-, Gas= oder Federdruck gegen die Führungsbäume gepreßt werden. Die neue Vorrichtung zeichnet sich gegenüber dem Bekannten besonders dadurch aus, daß sie eine Bremsung des Förderkorbes sowohl bei einem Bruch des Förderseiles als auch bei einem Bruch der Verbindungsglieder von Förderseil und Korb bewirkt. Zu diesem Zweck ist an der Befestigungsschlaufe des Förderseiles oder der Kette mit den Verbindungsgliedern von Seil und Korb eine Latte gelenkig befestigt, welche für gewöhnlich auf dem Dach des Förderkorbes aufliegt und dabei unter einem die Bremsvorrichtung steuernden Bügel hindurchgeht. Bei einem Bruch des Förderseiles gleitet die Latte nieder und stößt gegen außerhalb des Korbes an den- Führpngsbäumen o. dgl. angeordnete Anschlge,. wodurch sie emporgerissen wird und- den Steuerbügel mit emporreißt, so daß die Bremsvorrichtung in Tätigkeit gesetzt wird. Bricht dagegen eines oder brechen mehrere von den Verbindungsgliedern zwischen Förderseil und Korb, so wird die Latte infolge ihrer gelenkigen Verbindung mit der Befestigungsschlaufe mit emporgenssen, reißt durch einen an ihr sitzenden Haken den Steuerbügel enmpor und setzt dadurch die Bremsvorrichtung in Tätigkeit.
  • Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung beispielsweise dargestellt. Abb. i ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie E-F der Abb. 2 einer Fangvorrichtung für Bergwerksförderkörbe, die mit Druckluft arbeitet. Abb. 2 ist ein wagerechter Schnitt nach der Linie C-D der Abb. i. Die Abb. 3, 4 und 5 stellenverschiedene Bewegungszustände der Steuervorrichtung dar.
  • Unter dem Dach 25 des Förderkorbes, der sich zwischen den Führungsbäumen 8 bewegt, ist ein Druckluftbehälter i mit Lufteinlaß 40 angeordnet. Der Behälter ist vermittels eines Rohres g, in welchem sich ein Hahn io befindet, mit einem Arbeitszylinder 2 verbünden, welcher ebenfalls an dem Dache 25 befestigt ist. Dieses ist vermittels der U-Eisen 27 versteift. An dem Hebelarm des Hahnes io ist eine Kappe ir vorgesehen (Abb. 3, 4 und- 5), an welcher sich ein Ring befindet, durch den Ketten -12, 13 hindurchgehen. Die Enden der Ketten sind mit einem Bügel 14 verbunden, welcher in ,zwei Führungen 26, beispielsweise zwei Rohren gleiten kann, die starr im Dach 25 des Förderkorbes befestigt sind.
  • Unter dem Bügel 14 geht eine Latte 15 hindurch, die mit ihrem einen Ende an der Endschlaufe 23 des Förderseiles 29 gelenkig verbunden ist. Damit die Latte 15 an den Führungen 26 keinen Reibungswiderstand findet, sind um die Führungen 26 frei drehbare Rohrstücke 3o angeordnet.
  • Auf dem Dach des Förderkorbes ist ein Zylinder i9 befestigt, welcher eine Druckfeder 2o enthält, die sich einerseits gegen den durchlochten Zylinderdeckel legt, andererseits gegen einen plattenförmigen Kolben 21, welcher mittels einer Kette 22, die durch das Loch im Deckel des Zylinders hindurchgeht, mit der- Befestigungsschlaufe 23 des Förderseiles 29 verbunden ist.
  • Die Vorrichtung wirkt in folgender Weise Für gewöhnlich nehmen die Teile die in: den Abb. x, 2 und 3 gezeichnete Lage ein. Die Latte 15 liegt, wenn die Verbindungsketten 24 unter dem Gewicht des Förderkorbes gespannt sind, mit ihrem freien Ende auf dem Rande des Daches 25 des Förderkorbes. Sie geht dabei unter dem Bügel 14 hindurch. Bricht das Förderseil, so fällt es unter seinem Eigengewicht und unter der Einwirkung der Feder 2o, welche die Kette 22 niederzieht, auf das Dach des Förderkorbes nieder. Dies hat zur Folge, daß die Latte 15 mit ihrem Ende über den Rand des Daches hinaustritt, so daß sie die Stellung nach Abb. 4 einnimmt. Bei dem Abwärtsfallen des Förderkorbes stößt die Latte 15 gegen eine der Querschienen 41. Infolgedessen hebt die Latte 15 den Bügel 14, wodurch der Hahn io gedreht wird und die Druckluft aus dem Behälter i zur Einwirkung auf die Kolben 3 und 4 des Zylinders 2 kommt. Unter dem Druck der Luft schieben sich die Kolben in bekannter Weise auseinander, wodurch die Bremsschuhe 7 gegen die Führungsbäume 8 gepreßt werden. Da der Druck der Luft oder einer Druckfeder anhält, kommt der Förderkorb zwischen den Führungsbäumen zum Stillstand. Die Sperrklinken 17 verhindern im Falle eines zu starken Rückdruckes der Führungsbäume oder im Falle eines Unterdruckes infolge zufälligen Entweichens von Luft o. dgl. in bekannter Weise eine Rückwärtsbewegung der in den Lagerböcken 18 geführten Kolbenstangen 5 unter der Wirkung der Federn 6.
  • Damit die Vorrichtung nicht unbeabsichtigterweise beim Aufgehen des Förderkorbes zur Wirkung kommt, muß dafür gesorgt werden, daß an diesen Stellen das Ende der Latte 15 nicht etwa durch Querschienen 41 0. dgl. festgehalten werden kann.
  • Falls die Verbindungsketten 24 zwischen Förderkorb und Seilschlaufe 23 reißen, dann bleibt die Latte 15, welche mit der Krampe 23 verbunden ist, an dieser sitzen. Die Latte wird daher mit Bezug auf den Korb emporgerissen und der an ihr sitzende Haken 16 reißt den Steuerbügel 14 empor, so daß auch in diesem Falle die Fangvorrichtung eingerückt wird. Reißt -nur eine der Ketten 24 zwischen Förderseil und Korb, so tritt je nachdem, ob nur wenige Ketten vorhanden sind oder viele, entweder eine Bremsung ein oder nicht. Sind nämlich viele Verbindungsketten 24 vorhanden und reißt eine derselben, so behält die Schlaufe 23 im wesentlichen ihre Lage gegenüber dem Förderkorb bei. Sind aber beispielsweise nur zwei, drei oder vier Ketten vorhanden und reißt eine derselben, so verschiebt sich die Befestigungsschlaufe 23 entsprechend der -Länge der noch unverletzten Ketten um einen gewissen Betrag nach oben. Die Latte 15, welche mit der Schlaufe 23 gelenkig verbunden ist, folgt dieser Verschiebung und zieht den Haken 16 unter den Bügel 24, so daß dieser emporgerissen wird und die Öffnung des Hahnes io bewirkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrückvorrichtung für Fangvorrichtungen von Förderkörben, u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß an der Befestigungsschlaufe des Förderseiles oder der Förderkette, an der die Verbindungsglieder (24) zwischen Seil und Korb angreifen, eine Latte (15) gelenkig befestigt ist, deren freies Ende für gewöhnlich auf dem Dach des Förderkorbes aufliegt und durch einen die Bremsvorrichtung steuernden Bügel (14) hindurchgeht, bei einem Bruch des Förderseiles aber nach außen bewegt wird- und gegen außerhalb des Korbes angeordnete Anschläge (41) stößt, dadurch festgehalten wird und den Steuerbügel emporreißt, so daß die Bremsvorrichtung in Tätigkeit gesetzt wird, während bei einem Bruch einer oder mehrerer Verbindungsglieder (24) von Förderseil und Korb das mit dem Förderseil verbundene Ende der Latte festgehalten wird, so daß beim Absteigen, des Förderkorbes durch einen an der Latte sitzenden Haken (16) der Steuerbügel (=4) ernporgerissen und die Bremsvorrichtung @in Tätigkeit gesetzt wird.
DEM72539D 1921-01-22 1921-02-12 Einrueckvorrichtung fuer Fangvorrichtungen von Foerderkoerben Expired DE375342C (de)

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