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Leicht lösbare Befestigung von Flugzeugschwimmern u. dgl. Die Erfindung
bezieht siech auf das Befestigen von leichten, großen. Hohlkörpern an stab- -odier
flächdniartigan Gerüstteiilien. Namentlich betrifft snle idne Anordnung und Duirahb!ilidung
-der :Befestigung von Flugzeugschwimmern, ;an dem eigentlichen FluigzenzgkäTper
bzw. ran. idiem Schwimmergestell.
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Im allgemeinen u nteribau@te man bisher den eigentlichen Flugzewgkörper
;mit jainiem Gerüst und befestigte :dann an,der unteren Sleite ,des Rumpfes idiie
zum Haken ;der Schwimmer erforderlichen,Strebien. .Anderen, freie Enden wurden hieriauif
:die .Schwimmeier angeschlossen. Gegen Beine Adhsdal- rund Ouervers,dhi,ebiung sicherte
man (dann die Strebenebenen häufig .noch durch je einen D'iagon:aIverlbiandt.
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Eine solche Befestigungsart der ;Schwimmer !kann zumeist nur an hierfür
eigens hergerichteten Montageplätzen erfolgen, erfordert viel Zeit sowie geschickte
Arbeiter und ist au:ß-erd@em mit hohen Herstel'liungs,kosten verknüpft. Man läßt
idiesha'lb (derartig zusiammengesetzte Flugboote gern zusammiengebaut, obgleich-
sie sich infolge shrer schwierigen Verstauung zunn iMitaehmen am B,ord@ von Schiffen
wenig ieign,en.
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Der Zweck edier Erfindung besteht nun darin, ,die Befestigung ,der
Flugveugschwimmer s fo zu gestalten, @daB idtiie,erwähnten Nachteile Iblehoben werden.
Namentlich bezweckt die Erfindung einen maisch und .sicher sowie jederzeit an :einem
beliebigen Orte vornehmbaren An- und Abbau .der Schwimmer nebst Streben an; Flugzeugen
zu ermöglichen. Insbesondere
soll erreicht werden, daß man Flug
boote in völlig zerlegtem 7ustande an Bord von Sdhiffen, wie z. B. von U-Booten,
mitnehmen und auf idem Schiffsdeck oder gar erst auf dem Wasser rasdh zuisamtrnensetzen
ikann.
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Demgemäß bildet Iden Erfindungsgegenstand eine Befestigung der eingangs
erwähnten Art, bei welcher der zu befestigende Hohlkörper eine oder mehrere taschen-
oder schekAienartig e Führungen ibes,itzt. Mit diesen Führungen soll er geanäß der
Erfinduinig über die Ansch:lußstücke ,des Gerüistes geschoben werden können. An
sich können die @ü!hr"a,:-,gen in ,beliebiger Weise -an idem Hohlkörper angebracht
stein. Zweckmägig aber baut man sie in den Hohlkörper ein, und zwar so, daß sie
ihn qu er ,durchsetzen, weil dann auf einfachste Weisse .große Sicherheit erzielt
wind. Besonders einfach und betriebssicher gestaltet .sich die Vorrichtung, wenn
zur biegunsgsstetfen Befestigung eines Schwimmers in @diiesen Führungs-rahre ein:gdbaut
sind, .die nach dem Auf-,sch leben auf entspredhende Gerüststäbe .durch Keile, Stifte,
Verschraubungen oder in ähnlicher Weise gesichert wierden.
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Auf der Zeichnung isst ein Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und
zwar zeigt in sdh,emati-sclher Darstellung: Abb. i ei=nen naoh i-i der Abb. 2 geführten
Längsschnitt idurch den vorderen Teil eines Flugbootes und Abb. 2 die zugehörige,
zum Teil im Schnitt, und zwar links nach 2-2 und rechts nach 2-2' der Abb. i .gehaltene
'#,'orderan@sicht.
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E-in Fluagbootrumpf A .trägt zwei an ihm angebaute untere Tragflächenhälften
a1, eine mittels Streben ;gegen den Rumpf albgestützte obere Tragfläche a= und die
Maschinenanlage für einen Propeller a3. An der unteren Seite dies Rumpfes A wachsen
aus ihm j@e zt@-ei vordere bzw. hintere Stutzen a1 bzw. a5 heraus. An,den vorderen
Stutzen a' sind zwei Hauptstreben B uinid@ an, den hinteren Stutzen a' zwei Nebenstreben
C angelenkt. Zwei im wesentlichen hohle Schwimmeer D und D' werden
von je einer zylii:ndiri;sdhen Hülse E und F, diie zur Aufnahme je :eines Strebenenidies
B bzw. C dienen, quer durchsetzt. jede Hülse E utnsehli.eßt ;mit iltretn unteren
Ende einen im Schwimmerbodenteil vorgesehenen Rohrstuten dl und ist mittels seines
Flansches ei an der Schwimmeridecke befestigt. Die freien Hülsenenden sind
je @mit einer winkelartigen Ausisparung e2 und einem Längsschlitz el versehen.
Die Hülsen F weisen an ihrem unteren Ende je ei;rnen Fdiansch f1 auf, der am Schwimmerbodenteil
befestigt ist, und führen sich nahe ihrem freien Ende :n einer am Deckel vorgesehenen,
stark albgebördelten Aussparung d2. Die freien, über den Deckel vorstehenden
Enden der Hülsen F -sind je mit einem Außengewinde f2 versehen. In den Hülsen E
und F lagern sich die freien Enden Bier Streben B und C. Diese sind gegen ein Heraus-leiten
und Drehen gesichert, und, zwar diie Streben B mii.ttels je eines an !Ihnen angebrachten
Stiftes b1 und einfies federnden Riegeis b2, die Strebens C :mittels einer Überwurf-Z,
c2, die über einen an der Strebe vor-,g eschenen Bund cl greifen :unid aud die Hülste
F aufgeschraubt werden können. Zwei an ihren Enden gegenläuifiges Gewinde tragend-e
Abstandisrohre G sichern die gegenseitige Lage,der beiden Schwimmer.
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Soll ,dies Flugboot zusammengesetzt werden, so werden zuerst beiidie
Schwimmer D und D'
durch Eiinschrauiben der Abstandsrohre G starr mi.tein;an,der
verbunden. Hi@ernnch führt maul die Strdbien B iund C soweit als möglich in ihre
Führuingshülsien E :bzw. F und sichert sie ,gegen ein Herausfallen, und zwar d.ie
Streben B durch ein,einfaches achsiales Drehen ium 9o°, :die Streben C durch Anziehen
der Überwurfmuttern c2. Dias Untergestell,des Flub4ootes ist damit fertig zusammengestellt.
Der Rumpf A kann nun von Hand oder mittels einer Hebevorrichtung, aufgesetzt und
mittels der Stutzen a'' bzw. d-, mit den freien Enden ider Streben B und C verlbu:nden
werden.