DE594030C - Vorrichtung zum Befestigen von Seitenbordmotoren an leichten Booten, beispielsweise Faltbooten - Google Patents

Vorrichtung zum Befestigen von Seitenbordmotoren an leichten Booten, beispielsweise Faltbooten

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Publication number
DE594030C
DE594030C DEM119980D DEM0119980D DE594030C DE 594030 C DE594030 C DE 594030C DE M119980 D DEM119980 D DE M119980D DE M0119980 D DEM0119980 D DE M0119980D DE 594030 C DE594030 C DE 594030C
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DE
Germany
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struts
coaming
boats
side board
engine
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Expired
Application number
DEM119980D
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Prometheus Maschf GmbH
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Prometheus Maschf GmbH
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H20/00Outboard propulsion units, e.g. outboard motors or Z-drives; Arrangements thereof on vessels
    • B63H20/02Mounting of propulsion units
    • B63H20/06Mounting of propulsion units on an intermediate support
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B7/00Collapsible, foldable, inflatable or like vessels
    • B63B7/02Collapsible, foldable, inflatable or like vessels comprising only rigid parts

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Befestigen von Seitenbordmotoren an leichtert Booten, insbesondere Faltbooten. Die bisher bekannten Befestigungseinrichtungen dieser Art haben den Nachteil, daß die Erschütterungen, die λόπι Motor ausgehen, einerseits die Befestigungsmittel und anderseits den Verband des Bootskörpers selbst nach einer gewissen Zeit lockern. Der Zweck der vorliegenden Erfindung besteht darin, diese Nachteile zu vermeiden.
Gemäß der vorliegenden Erfindung· werden zu beiden Seiten des Motors oder des den.
Motor haltenden Auslegers Streben vorgesehen, die an dem Bootskörper, insbesondere dem Süllrand des Bootskörpers, zu beiden Seiten der Hauptbefestigungsstelle des Motors einstellbar verankert sind. Hierdurch wird nicht nur erreicht, daß eine verhältnismäßig große Fläche der Bootskörperseitenwand zum Halten des Motors mit herangezogen wird, so daß die spezifischen Be-. anspruchungen des Bootskörpers wesentlich herabgesetzt werden, sondern durch die Einstellbarkeit der Streben wird eine Verspannung der ganzen Befestigungseiniuchtung erzielt, die eine genügende Sicherung der Befestigung des Seitenbordmotors ergibt. Auch kann sich die Befestigungseinrichtung gemäß der Erfindung den verschiedensten örtlichen Verhältnissen ohne weiteres anpassen.
Um die Seitenstreben einstellbar zu machen, kann entweder ihre Länge durch Schrauben und Muttern veränderlich gemacht werden,- oder es können die Klauen, mit denen die Streben an dem Süllrand des Bootskörpers angreifen, auf dem Süllrand verschiebbar sein. Schließlich kpnnen auch beide Mittel gleichzeitig verwendet, werden. Damit die auf dem Süllrand einstellbaren Klauen verschiedenen Sülirandhöhen angepaßt werden können, ist zweckmäßigerweise die Klauenweite einstellbar.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar .zeigt
Abb. ι einen Bootskörper im Schnitt mit der Befestigungseinrichtung gemäß der Erfindung in Ansicht von der Seite;
Abb. 2 stellt die Befestigungseinrichtung gemäß der Erfindung im Grundriß (gesehen in Richtung X) dar, während die
Abb. 3 die Befestigungseinrichtung gemäß der Erfindung vom Boötsinneren aus (gesehen in Richtung Y) veranschaulicht.
In der Zeichnung ist mit e ein U-förmiger Bügel bezeichnet, dessen horizontaler Teil am Boden des Bootes befestigt ist, während die vertikalen Arme des Bügels e an dem Süllrand s des Bootes verankert .sind. Das eine vertikale Ende des Bügels e trägt einen Ausleger fl. Dieser wiederum hält den Seitenbordmotor M mit der Propellerwelle p. Zur Befestigung der senkrechten Arme des Bü-
gels e an dem Süllrand s dienen Klemmbügel m und Klauen, die aus zwei gegeneinander verschiebbaren Teilen i1, ϊ1 bestehen Die Teile i1, i2 werden durch Schrauben in einer solchen Lage zueinander festgestellt, daß die Weite der von den beiden Teilen i1 und i2 gebildeten Klaue der Höhe des Süllrandes j entspricht. Zum Festklemmen der Klaue i1, Ψ am Süllrand dient eine Klemmschraube i*.
Die Hauptbefestigungsstelle des Seitenbordmotors M ist diejenige Stelle, an der der den Ausleger f1 tragende Arm des Bügels c an dem Süllrand befestigt ist. Erfindungs- >5 gemäß sind zu beiden Seiten dieser Befestigungsstelle Streben h angeordnet, deren eines Ende hakenförmig ausgebildet ist und an dem Ausleger f1 angreift. Die beiden anderen Enden der Streben h sind auf dem Süllrand so des Bootskörpers zu beiden Seiten der Hauptbefestigungsstelle verankert. Zur Verankerung der Enden der Streben h auf dem Süllrand dienen Klauen i, die ebenso wie die vorstehend beschriebenen Befestigungsklauen aus zwei zueinander verstellbaren Winkelteilen i1, i2 bestehen, so daß die durch diese Teile gebildete Klaue in ihrer Weite der Höhe des Süllrandes angepaßt werden kann. Auf diesen Klauen P-, i- befindet sich ein Auge i3, das zur Aufnahme der Enden der Streben h dient. Die Enden der Streben h sind mit Gewinde h1 versehen, auf das eine Mutter k aufgeschraubt ist, die sich gegen das Auge i3 legt. Durch das Gewinde h1 und die Mutter k kann die Länge der Streben h verändert werden, so daß hierdurch eine Verspannung der Streben h möglich ist. Zur Verspannung der Streben h sind auch die Klauen t1, i2 verwendbar, da diese auf dem Süllrand verschiebbar sind und in beliebiger Entfernung von der Hauptbefestigungsstelle von der Schraube i* auf dem Süllrand festgeklemmt werden können.
Bei dem Ausführungsbeispiel wird durch die Streben h eine dreieckförmige Verspannung des Motors M geschaffen. Durch die Verspannung kann das Auftreten von Druckkräften trotz der Wirkung der Propellerwelle des Motors verhindert werden, so daß die Streben ständig unter Zugspannung verbleiben. Da auf die verspannten Streben nur Zugbeanspruchungen wirken, brauchen die Streben h nicht aus festen Stangen zu bestehen, sondern können auch durch Seile gebildet werden. Diese Verspannung des Motors sichert nicht nur die Motorbefestigung, sondern bewirkt auch eine Schonung des Bootes. Ein weiterer Vorteil der beschriebenen Befestigungseinrichtung besteht darin, daß das Gewicht der Befestigungseinrichtung gering ist, und daß sie auch auf einfachste Weise lösbar ist. Schließlich sei auch noch darauf hingewiesen, daß durch eine verschiedenartige Einstellung der Spannmuttern k die Stellung der Propellerwelle p ζην senkrechten Bootsmittelebene veränderlich ist, so daß hierdurch der Steuerdruck weitgehend ausgleichbar ist.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Vorrichtung zum Befestigen von Seitenbordmotoren, dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden Seiten des Motors oder des den Motor haltenden Auslegers (/*) Streben Qi) angreifen, die an dem Bootskörper, insbesondere dem Süllrand des Bootskörpers, zu beiden Seiten der Hauptbefestigungsstelle des Motors einstellbar verankert sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Seitenstreben (h), die zweckmäßigerweise durch Haken an dem Motor oder dem Ausleger (f1) verankert sind, durch Schrauben und Muttern veränderlich ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Klauen, mit denen die Seitenstreben (h) an dem Süllrand verankert sind, auf diesem verschiebbar sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klauenweite der zur Befestigung der Seitenstreben am Süllrand und gegebenenfalls auch der zur Hauptbefestigung des Motors dienenden Klemmbeschläge einstellbar ist, indem beispielsweise die Klemmbeschläge aus zwei gegeneinander verschiebbaren und durch Schrauben in ihrer gegen- ioo seitigen Lage zu sichernden Teilen (i1, i-) bestehen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEM119980D 1932-06-04 1932-06-04 Vorrichtung zum Befestigen von Seitenbordmotoren an leichten Booten, beispielsweise Faltbooten Expired DE594030C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20206312U1 (de) 2002-04-16 2002-07-04 Winkens, Klaus, 13591 Berlin Halterung für Außenbordmotor

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE20206312U1 (de) 2002-04-16 2002-07-04 Winkens, Klaus, 13591 Berlin Halterung für Außenbordmotor

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